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Argentinien erleben

Argentinien Urlaub mit TUI.comEntdecken Sie das exotische Südamerika, das kaum jemand gleichgültig lassen kann. Fangen Sie Ihre Entdeckungsreise mit einem der modernsten Länder des Kontinents an – Argentinien. Argentinien ist das zweitgrößte Land Südamerikas und ohne Zweifel eines der schönsten. Nicht nur Fußball ist in Argentinien bemerkenswert, aber diese Sportart stellt einen Grund mehr für Besuch des Landes dar. Die facettenreichen Landschaften und Sehenswürdigkeiten von Argentinien machen es zu einem Land der Superlative. Im Norden begegnen Ihnen die tropischen Urwälder und im Süden die Felsen von Kap Horn, wo es durchaus schneien kann. Der höchste Berg der beiden amerikanischen Kontinente, Aconcagua, ist fast 7 Kilometer hoch und steht auf dem Territorium Argentiniens. Der tiefste Punkt von Südamerika, die Laguna del Carbon, die 105 Meter unter Meeresspiegel liegt,  befindet sich ebenfalls in diesem Land.

Buenos Aires, was im Spanischen soviel wie „gute Lüfte“ bedeutet, ist die Hauptstadt von Argentinien. Diese 14-Millionen-Metropole wird als „Paris von Südamerika“ bezeichnet, weil sie so stark durch europäische Kultur beeinflusst wurde.  Die Bevölkerung von Argentinien besteht fast zu 97 Prozent aus Menschen europäischer Abstammung. Die bunte Mischung von verschiedenen Nationalitäten sorgt für einen spannenden Aufenthalt in Buenos Aires. Das einmalige Flair dieses temperamentvollen Landes, das im traditionellen Tanz Tango Argentino zum Vorschein kommt, wird Sie begeistert aus Ihrem Urlaub zurückkehren lassen.




Stichwortverzeichnis Argentinien bei TUI Reisen





Argentinien Informationen


Geschichte/Politik
Drei Länder in Südamerika hatten einen gemeinsamen Namen und lange Zeit hindurch eine gemeinsame Geschichte: die "La-Plata-Länder" Argentinien, Paraguay und Uruguay. 1492 entdeckte Kolumbus Amerika. Die Spanier drangen 1536 ins heutige Argentinien ein und bauten als erstes ein Fort, das sie "Puerto de Nuestra Señora de Santa Maria del Buen Aire" nannten. Daraus wurde Argentiniens heutige Hauptstadt Buenos Aires. 1776 wurde das spanische "Vizekönigreich Rio de la Plata" gegründet. Es umfasste die drei genannten Staaten. Als Anfang des 19. Jahrhunderts Spanien im Kampf gegen England seine Flotte verloren hatte, besetzten die Engländer Buenos Aires. Von da an wurde die innenpolitische Situation der La-Plata-Staaten unübersichtlich. Paraguay spaltete sich zuerst ab, später dann auch Uruguay. 1853 entstand aus der Föderation "Provincias Unidas del Rio de la Plata" die "Republik Argentinien". 1890 war Buenos Aires die größte und wichtigste Stadt in Lateinamerika. Erst 1916 fanden in Argentinien die ersten Wahlen statt. 1944 führte Juan Domingo Perón, argentinischer Sozial- und Arbeitsminister, eine für Südamerika beispiellose Sozialpolitik ein - mit höheren Löhnen und fester Arbeitszeit. Die Armen des Landes sahen in ihm ihren Retter und wählten ihn 1946 zum Präsidenten. Er regierte weitgehend undemokratisch und starb 1974. Heute ist Argentinien eine demokratische Bundesrepublik.

Wirtschaft
In Argentinien sind rund 30 Prozent der Erwerbstätigen in der verarbeitenden Wirtschaft beschäftigt. In der Land- und Waldwirtschaft sowie in der Fischerei sind es 17 Prozent. Acht Zehntel Weideland machen die überragende Bedeutung der Viehwirtschaft klar. Den größten Anteil daran haben aber nicht Rinder, sondern Schafe. Auch die Schweinezucht spielt in einigen argentinischen Provinzen eine Rolle. In den letzten Jahrzehnten ging es Argentinien hauptsächlich darum, eine eigene Industrie aufzubauen, um die Abhängigkeit vom Agrar-Weltmarkt zu verkleinern. Man begann mit der Einfuhr von Halbfabrikaten und deren Verarbeitung oder Montage. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Fahrzeug- und Karosseriebau. Führend wurde die Textil- und Bekleidungsindustrie, die auf eigene Rohstoffe zurückgreifen kann. Neben Buenos Aires wurde Rosario zur wichtigsten Industriestadt; dort liegt heute das Zentrum der chemischen Industrie. Auch der Bergbau - Erdöl, Erdgas, Eisen, Blei, Zink, Zinnerz, Schwefel und Kalk - ist viel wichtiger geworden. Der Tourismus nimmt zu, spielt aber für die Wirtschaft des Landes noch keine große Rolle.

Religion
Die offizielle Religion ist römisch-katholisch. Daneben gibt es protestantische und russisch-orthodoxe Christen. Juden und Moslems sind in der Minderheit.

Vegetation
Ein großes Land wie Argentinien zeigt natürlich viele Vegetationsbilder. Allein im Iguazú-Nationalpark gibt es 2.000 Pflanzenarten - Riesenbäume, Farne, Lianen, Orchideen. Im Nordosten des Landes steht der subtropische immergrüne Regenwald. Die Zeder trifft man hier an, mehrere Arten von Bambus, Palmen sowie Lapacho-Bäume. An den Regenwald grenzen die Pampa und der Chaco. In die einstigen Naturlandschaften hat der Mensch allerdings stark eingegriffen. Die Pampa hat viele neu angesiedelte Gräser, aber auch angepflanzte Bäume, damit das weidende Vieh Schutz findet. Im Chaco sieht man dagegen mehr Pflanzenarten, auch immergrüne Trockenwälder und dorniges Buschwerk. In den höheren Regionen - in der Puna und den Kordilleren - ist die Vegetation in über 3.000 m Höhe dürftig; hier hat die Landschaft einen Wüstencharakter. Etwas tiefer sieht man dann schon wieder Buschwald, aber auch Büschelgräser und große Kakteen. Südlich vom Rio Colorado, in Patagonien, erstreckt sich weithin eine Strauch- und Wüstensteppe. Und kommt man ganz nach Süden, nach Feuerland, so findet man eine Mischung aus ausgedehnten Laubwäldern, Steppen und Moorgebieten.

Tierwelt
Im Iguazú-Nationalpark kann man bis zu 400 verschiedene Vogelarten beobachten. Papageien, Kolibris, Tukane leben hier neben großen Tieren, wie Jaguare und Kaimane. Der Tierbestand in Argentinien wechselt natürlich von einem Naturraum zum anderen. Im Nordosten, im Gebiet des subtropischen Regenwalds, ist die Tierwelt sehr artenreich. Man kann Affen sehen, Gürteltiere und Wildkatzen, auch Papageien und Tukane, winzige Kolibris und viele Schmetterlinge. Doch einen Tapir oder Jaguar, die dort noch vorkommen, bekommt man kaum zu Gesicht. In der Pampa und im Chaco war die Tierwelt einst viel reicher. Auch der Nandu, ein Straußenvogel, und der Pampahirsch sind selten geworden. An der Grenze zu Paraguay leben noch Tapire und Affen. In den hochgelegenen Gegenden der Kordilleren leben Lamas, Alpakas, auch Vicuñas und Pumas. Kleinere Raubvögel sind nicht selten. Kondore, die dort leben, lassen sich kaum blicken, aber man wird den einen oder anderen Adler sehen. Auf der Halbinsel Valdés an der Ostküste sieht man Seehunde, See-Elefanten und Wale.


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