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Australien erleben
Australien auch bekannt als „Down under“ war schon seit ehernen Zeiten ein Traumreiseziel vieler Menschen. Dies lässt sich leicht verstehen, denn wer einmal in Australien war, wird es immer in seinem Herzen tragen. Den roten Kontinent mit seinem endlos weiten Outback. Die geheimnisvolle Mystik der Aborigines und die einmalige Flora und Fauna, palmengesäumte Traumstrände mit den vorgelagerten herrlichen Tropeninseln machen jeden Urlaub zu einem unvergesslichen Ereignis. Wer die Schönheiten der Natur liebt und etwas Abenteuerlust in sich verspürt, kommt in Australien voll auf seine Kosten.
Spektakuläre Launen der Natur wie zum Beispiel der in der Abendsonne knallrot leuchtende Ayers Rock, die zauberhafte Unterwasserwelt des Great Barrier Reef, das mit seiner 2000 km Länge nicht nur groß, sondern auch das Größte Korallenriff der Welt ist, der Kakadu National Park, die schroffen Bergmassive der Flinders Ranges, die Blue Mountains in New South Wales, das tropische Hinterland von Cairns, Natur pur auf Tasmanien und an der Great Ocean Road und nicht zu vergessen: die pulsierenden Metropolen von Melbourne und Sydney machen Australien zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Besichtigungsprogramm Australiens ist schier unerschöpflich. Und der „relaxte“ Lebensstil macht es dem Reisenden leicht, sich schnell unter den „Aussies“ wohl zu fühlen „No worries, have a good time!“
Stichwortverzeichnis Australien bei TUI Reisen
Australien Informationen
Geschichte/Politik
Der englische Kapitän James Cook gilt als Entdecker Australiens. Mit der Errichtung einer Strafkolonie im Jahr 1788 begann die koloniale Geschichte des Landes. Erst 1901 wurde Australien ein föderativer, souveräner Bundesstaat. Die englischen Siedler trafen auf die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, die durch ihre natürliche Lebensweise in dem überwiegend ariden Klima überleben konnten. Im Zuge der Besiedlung wurden die Aborigines verfolgt und viele von ihnen ermordet. Erst 1967 erkannte man sie als gleichberechtigte Bürger an. Als Teil des britischen Empires nahm Australien am Burenkrieg und an den beiden Weltkriegen teil.
Wirtschaft
Australien hat einen der höchsten Lebensstandards der Welt. Die bedeutendsten Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und der Bergbau. Das größte wirtschaftliche Problem des Landes ist, dass es vorwiegend Primärprodukte wie Wolle, Weizen, Rindfleisch und Mineralien ausführt, Fertigungserzeugnisse jedoch eingeführt werden müssen. Der Aufbau einer produzierenden Industrie wird daher vorangetrieben. Auch der Tourismus soll ausgebaut werden und somit der negativen Handelsbilanz entgegenwirken.
Religion
Die Mehrheit der Bevölkerung bezeichnet sich selbst zwar als Christen, doch die meisten praktizieren ihren Glauben nicht aktiv. Die größten christlichen Glaubensgemeinschaften bilden die römisch-katholische Kirche und die anglikanische Kirche (jeweils etwa 26 Prozent) sowie andere christliche Konfessionen. Neben orthodoxen Gemeinden der östlichen Kirchen bestehen jüdische, buddhistische und islamische Gemeinden.
Vegetation
Australien verfügt über eine eigene, sehr ausgeprägte Vegetation, die teilweise nur hier anzutreffen ist. Die Pflanzenwelt wird in drei Vegetationshauptzonen eingeteilt. Die tropische Zone mit überwiegend Laubbäumen, zum Teil in Form von Regenwäldern, die gemäßigte Zone mit Busch- und Waldlandschaften aus Hartlaubgehölzen und Savannenwäldern sowie die Trockenzone mit Savannen, Steppen und Grasflächen. Weite Landstriche sind jedoch praktisch vegetationslos. In Australien sind über 500 Akazienarten heimisch. Die Blüte der gelb blühenden australischen Akazie ist zur Nationalblume ernannt worden und erscheint auch auf dem offiziellen Landeswappen.
Tierwelt
Man geht davon aus, dass in Australien bis zu 300.000 verschiedene Tierarten existieren, von denen bislang nur etwa 100.000 wissenschaftlich erforscht und beschrieben wurden. Die australische Tierwelt ist einzigartig, zahlreiche Tierarten kommen ausschließlich in Australien vor und dokumentieren so die lange Isolierung des Kontinents von anderen Landmassen. Darunter sind beispielsweise die Beuteltiere (Känguruh, Koala, Beuteldachs), der Australische Ameisenigel und das Schnabeltier. Zu den in Australien lebenden Reptilien gehören zwei Krokodilarten und über 100 Arten von Giftschlangen. Die Gewässer haben eine große Vielfalt unterschiedlichster Fischarten und Meeressäugetiere aufzuweisen, darunter einige Walarten und Seehunde. Außergewöhnlich artenreich ist auch die australische Vogelwelt mit Emus, Laubenvögeln und Kakadus, Zaunkönigen, Lerchen und Schwalben sowie Seevögeln wie Möwen, Seeschwalben, Tölpeln, Albatrossen und Pinguinen.
Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Australien
Urlaubsregion: Australien - Great Ocean Road
Erstellt in "Abenteuer, Genießen, Weltentdecker" von
Berthold Hanfstein am 07. Mrz 07: *
No worries - Nachtwanderung mit aktiven Koalas in Australien
"„Viel gefährliches Wasser, in das man leider nicht reingehen kann“. So beschreibt meine Frau den spektakulären Küstenabschnitt Great Ocean Road. Die mehrere hundert Kilometer lange, sehr kurvenreiche Straße führt an zahlreichen Ferienorten mit ausgedehnten Sandstränden vorbei und bietet dabei herausragende Blicke. Es gibt sogar einen Wanderweg entlang der Küste, den Great Ocean Walk, den wir teilweise auch begehen. Leider müssen wir aber der Hitze Tribut zollen und kehren nach kurzer Zeit wieder um. Und eine kurze Abkühlung im Wasser ist nicht möglich, weil entweder die Strömung zu stark ist, der Wasserzugang felsig oder Unklarheit wegen Haien herrscht. Dieses Thema scheint uns in Australien systematisch klein geredet zu werden. Auf Nachfrage an verschiedenen Stellen heißt es dann meistens „hier“ wäre schon lange kein Hai mehr gesichtet worden. Die Great Ocean Road verlässt die Küste und führt hinein in den kühl gemäßigten Regenwald, wir biegen ab zum Cape Otway National Park. Das international lesbare Schild, das auf vier Tiere während der nächsten zwölf Kilometer hinweist, erstaunt uns. Das Känguru und der Koala sind klar, damit ist hier zu rechnen. Der Vogel erschließt sich einem auch bei mehrmaligem Betrachten nicht, Pelikane sind erst viel später zu erwarten. Nun denn, aber dass man hier auch auf Kühe aufpassen muss, das hätte ich am allerwenigsten erwartet. „Hi, I’m Shayne“, begrüßt uns ein junger, freundlicher Australier mit rötlich gelocktem Haar in Ranger-Klamotten. Er leitet das knapp ein Jahr alte Cape Otway Centre for Conservation Ecology. Schon der Eingangsbereich dieses modernen Holzhauses mit seiner großzügigen Halle ist sehr einladend. Die Panoramafenster geben den Blick frei über die weitläufige Prärie vor dem Gebäude. Das ist ein Wohlfühlplätzchen. Wir wollen uns nur wegen einer Nachtwanderung erkundigen, um die nachtaktiven Koalas beim Fressen beobachten zu können. Shayne murmelt etwas von „anderen Gästen“ und wir fragen, ob er denn auch Unterkunft anbieten würde. Ja, ja, sie verfügen über fünf Gästezimmer, eines davon zeigt er uns gleich. Uns stockt der Atem: ein geräumiges, geschmackvoll eingerichtetes Zimmer mit noch fantastischerem Blick über die Prärie und absolut stimmigem, antiken Mobiliar. Jawohl, das machen wir. Und schon empfängt uns Lizzie zum -dusk walk-. Die ebenso freundliche und warmherzige Partnerin von Shayne versorgt uns mit der notwendigen Ausstattung, einem Fernglas, etwas zu drinken und „Koala“-bärchen zum Naschen. Neben Koalas beobachten wir auf einer Lichtung eine ganze Horde Kängurus, die sich teilweise wilde „Prügeleien“ liefern. Eines davon hat Lizzie groß gezogen und dieses kommt tatsächlich auf sie zugehoppelt um sie zu begrüßen. Nach einem sehr feinen Dinner führt uns Shayne zur Nachtwanderung und die ist phänomenal. Wir beobachten durch das rote Glas der Taschenlampe wie Koalas sehr geschickt Eukalyptus-Äste heranziehen und davon Blatt um Blatt abrupfen und in kürzester Zeit verspeisen. Weitere Tiere, die wir sehen, sind Possums und kleine schwarze Kängurus, so genannte swamp wallabies. Befragt nach der Gefährlichkeit der Tiere erhalten wir die lakonische, landestypische Antwort „no worries“. Den Hinweis auf der Homepage des Centres können wir bestätigen: „There are so many photo opportunities that a camera is essential to record the moments!“ Wie gesagt, ein Wohlfühlplätzchen mitten in der Natur."
Urlaubsregion: Australien - Sydney
Erstellt in "Abenteuer, Genießen, Weltentdecker" von
Berthold Hanfstein am 06. Mrz 07: *
Eisverkauf vom Boot – Sydneys bezaubernde Buchten
"„Where do you come from?” Sofort sind wir im Gespräch mit jungen, ganz in Weiß gekleideten Sydneysidern in der Bar vor der Oper. Zahllos stehen oder sitzen die Gäste beieinander mit Blick auf Hafen, Harbour Bridge und Oper und genießen den Feierabend bei schönster Abendsonne und blauem Himmel. „From Germany“, dann stellt sich heraus, dass Heinz in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen ist. Er repräsentiert jenes Viertel der Einwohner von Sydney, die gar keine gebürtigen Australier sind. Die kleine Gruppe schnappt gerade etwas Luft, sie feiert im hinteren Teil der Oper eine große Schwulen-Party, unter dem Motto: „white“. „Where do you come from now?“ “From Adelaide, with the Indian Pacific train.” “Oh my God!” „And where have you been before?“ “We came from Tonga and went to New Zealand.” “Oh my God!” “…” Wir lassen noch ausgiebig den Blick über das angestrahlte Hafenpanorama schweifen und schlendern bei angenehm milden Temperaturen heim in unser nahe gelegenes Hotel. Am Sonntag machen wir einen ausgedehnten Spaziergang. Bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel nehmen wir am Hafen, an der Circular Quay eine Fähre nach Manly. Beim Umfahren der muschelförmigen Oper erfasst man das glitzernde, weiße Dach in seiner ganzen Schönheit. Nach einer knappen halben Stunde Fahrzeit verlassen wir das Schiff und gehen direkt an ALDI vorbei. Der Discounter wirbt mit „quality and freshness at incredibly low prices“. Und auch hier stopfen sich die Leute die Tüten voll, selbstverständlich auch am Sonntag. Kurz darauf beginnt der Manly Scenic Walkway, laut Beschreibung handelt es sich bei diesem zehn Kilometer langen Weg um „one of the most scenic harbour walking tracks in the world“. Auf dieser wunderschönen Promenade kommen wir an zahlreichen Stränden vorbei, passieren kleine und große Buchten, eine abgelegener als die andere. Der Weg führt an schönen Häusern und üppiger Vegetation vorbei. Zunächst sind die Strände noch frei zugänglich und von unzähligen Menschen gesäumt, vereinzelt gibt es auch Meeresschwimmbecken und Segelboothäfen. Wir sehen drei Tau- cher, die sich von einem Riff direkt ins Wasser hinunterlassen, Kajakfahrer und einen Drachenflieger, der sich vom Boot ziehen lässt. Hier sind alle am und im Wasser aktiv. Nach knapp der Hälfte des Weges betreten wir den Sydney Harbour National Park. Hierher verirren sich jetzt nur noch Wanderer oder diejenigen, die abgelegene Plätze bevorzugen. Oder – eine ganz andere Spezies – Bootsfahrer, die mit der Familie oder der Clique diese bezaubernden Buchten ansteuern. So einsam sind die Buchten also doch nicht. Das wissen auch die tüchtigen Geschäftemacher. Wir verfolgen gerade von einem schön geschnitzten Holzsteg aus das gemütliche Treiben am Strand, als sich ein Boot nähert. Es hat auf einem Plakat eine überdimensionale Eistüte abgebildet. Klar, was der Icecream Rider im Schilde führt. Meine Frau eilt zum Strand, um sich auch eine Erfrischung zu sichern. Ich kann wieder einmal eine Fotostrecke schießen. Schließlich reckt sie zwei Eistüten wie Trophäen in die Luft und anschließend genießen wir diese unerwartete Erfri- schung in aller Ruhe. Der Weg windet sich nun durch dichteres Gestrüpp auf eine Anhöhe zu. Dort angelangt, haben wir einen fantastischen 180°-Rundumblick von Manly ganz zur Linken über das Einfallstor des natürlichen Hafens von Sydney in der Mitte bis zu den Hochhäusern des Central Business District ganz hinten rechts. "
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