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Urlaub Bahrain mit TUI

Urlaub
Urlaub Bahrain



Bahrain erleben

Der aus drei großen und 30 mehr oder minder kleineren Inseln bestehende Staat Bahrain ist in einer Bucht des Persischen Golfs beheimatet. Im Westen von Bahrain liegt Katar und im Osten Saudi-Arabien. Die Hauptinsel (578 km²) wird im Wesentlichen von Sanddünen bedeckt. In der Mitte der Insel ragt mit rund 135 m der Berg „Dschabal ad-Duchan“ auf und im südlichen Teil erstrecken sich Salzsümpfe über das Land.

Landwirtschaftlich nutzbar ist nur die nördliche Küstenlinie mit ihren Karstquellen und artesischen Brunnen. Weitere größere Inseln heißen Sitra, Umm Nasan, Muharraq oder Hawar und bestehen aus Felsen, welche kaum aus dem Meer herausragen. Der Name Bahrain stammt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie „zwei Meere“. Nämlich das Meer, das die Inseln umschließt und das Grundwasser tief in der Erde. In Bahrain herrscht ein subtropisches Klima und manche Gebiete werden von einem feucht- oder trockenheißen Wind überzogen. Bis auf die landwirtschaftlich nutzbaren Gebiete herrscht auf der Hauptinsel eine karge Wüstenvegetation vor, die nur eine artenarme Tierwelt kennt.




Stichwortverzeichnis Bahrain bei TUI Reisen





Bahrain Informationen


Geschichte/Politik
Die Inseln von Bahrain waren schon vor mehr als 5.000 Jahren besiedelt. Man ist heute sicher, dass Bahrain bereits ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. unter dem Namen Dilmun ein bedeutendes Handelszentrum zwischen Mesopotamien und Indien war. Etliche Völker nahmen die Inseln in Besitz bis im 7. Jahrhundert die Araber Bahrain eroberten und den Islam einführten. Im 16. Jahrhundert besetzten die Portugiesen die Inseln. 1743 wurde der Staat Bahrain von der Familie Al Khalifa als Scheichtum gegründet. Nach einer Zeit, in der die Inseln britisches Protektorat waren, wurden sie 1971 unabhängig. Seit Februar 2002 ist Bahrain ein Königreich.

Wirtschaft
Der Wohlstand in Bahrain hängt überwiegend vom Erdöl und Erdgas ab. Alles Rohöl wird vor Ort in einer Raffinerie bearbeitet, die auch saudiarabisches Rohöl umsetzt. Einige Industriezonen wurden eingerichtet; manche liegen direkt innerhalb oder in unmittelbarer Nähe der Hafenanlagen. Man beschäftigt sich hauptsächlich mit der Aluminiumverhüttung und dem Schiffsbau. Aber auch feinmechanische Betriebe haben sich niedergelassen. Die Vorschriften für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind für ein Land in diesem Teil der Welt sehr modern: Die maximale Wochenarbeitszeit beträgt 48 Stunden und jedem Arbeiter stehen drei Wochen Mindesturlaub zu. Außerdem hat Bahrain eine gut ausgebaute Sozialversicherung, und es existiert keine Einkommenssteuer. Auch auf dem Gebiet der Dienstleistungen hat sich Bahrain einen Namen gemacht. Inzwischen gibt es dort an die 100 Banken aus aller Welt. Gulf-Air, die gemeinsame Fluglinie der Länder am Golf, hat in Bahrain ihr Hauptquartier. Der Tourismus spielt noch keine große Rolle. Die Besucher Bahrains sind hauptsächlich Geschäftsleute, die in Bahrain selbst oder in den Golfstaaten geschäftlich zu tun haben und dann noch einige Tage Urlaub anhängen.

Religion
Bahrain ist ein islamischer Staat mit etwa 85 Prozent Moslems. Sie gehören zur Hälfte der sunnitischen und zur Hälfte der schiitischen Richtung an. Christen und Hindus bilden Minderheiten.

Vegetation
Bahrain, Hauptinsel des Bahrain-Gruppe, ist überwiegend von Sand bedeckt. Entsprechend karg ist die Vegetation. Im Norden hat man Gebiete durch Karstquellen und eine Meerwasser-Entsalzungsanlage künstlich bewässert. Diese sind nun landwirtschaftlich nutzbar. Rund 1.000 Hektar Land werden über auszementierte Kanäle bewässert. So entstand eine ergiebige Oasenwirtschaft.

Tierwelt
Auf den Inseln gibt es Mangusten (dem Iltis ähnliche Tiere), Schleichkatzen und Wüstenspringmäuse. Nur noch ganz selten kann man Gazellen oder Hasen beobachten, die früher häufiger waren.


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