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Dominikanische Republik erleben
Wenn man an die Dominikanische Republik, einem zauberhaften Inselstaat auf der Insel Hispaniola im Osten Haitis denkt, dann wird man sofort von unvergesslichen Urlaubsträumen wie sonnenverwöhnte Palmenstrände, feurige Salsamusik und die ansteckende Lebensfreude der Einwohner inspiriert. Doch nicht nur das. Der karibische Sonnenstaat überrascht seine Besucher mit einer landschaftlich ungeahnten Vielfalt: Das hoch aufragende Bergland im Zentrum der Dominikanischen Republik gipfelt mit dem mächtigen „Pico Duarte“ auf 3087 Metern. Dazu umspielen sanft ausklingende Hügellandschaften und fruchtbare Täler in den tieferen Regionen diese faszinierenden Bergwelten.
Auf der Halbinsel „Samaná“ kann der Reisende den weltweit größten zusammenhängenden Palmenwald bestaunen. In der Dominikanischen Republik gibt es immer noch Regionen von üppig dichtem Regenwald, tropischen Seenlandschaften und langläufigen Sandstränden, die trotz gewachsenem Tourismus noch ursprünglich und unentdeckt geblieben sind. Da die Dominikanische Republik an der Grenze der Tropenzone liegt, ist ein feuchtwarmes Klima mit geringen Temperaturschwankungen vorherrschend. Die beliebtesten touristischen Ziele sind Punta Cana, Bavaro, Puerto Plata und Santo Domingo.
Stichwortverzeichnis Dominikanische Republik bei TUI Reisen
Dominikanische Republik Informationen
Geschichte/Politik
Kolumbus entdeckte die Insel - die er "Hispaniola" nannte - 1492. Schon vier Jahre später wurde Santo Domingo de Guzman gegründet. 1697 teilten sich Frankreich und Spanien die Insel; Frankreichs Teil war das heutige Haiti, Spaniens Teil die heutige Dominikanische Republik. 1795 fiel der spanische Teil an Frankreich, 1809 nach Spanien zurück. 1821 war Santo Domingo - wie der ganze Inselteil damals hieß - vorübergehend unabhängig; dann 22 Jahre lang unter der Herrschaft von Haiti. 1844 kam die Unabhängigkeit und Santo Domingo wurde Republik. Nach 17 Jahren gelangte die Insel zunächst unter spanische, dann unter US-amerikanische Herrschaft. 1924 wurde Santo Domingo wieder unabhängig, war aber zunächst eine Militärdiktatur. 1966 wurde dann eine neue demokratische Verfassung verabschiedet.
Wirtschaft
Die Dominikanische Republik ist Rohstoff-Lieferant: Für den Export baut man Eisen, Gold und Silber ab. Auch die Landwirtschaft mit dem Anbau von Zuckerrohr spielt eine wichtige Rolle. Außerdem werden Kaffee, Kakao, Fleisch, Früchte und Gemüse exportiert. Die Viehwirtschaft beschränkt sich auf die Zucht von Rindern und Schweinen. Im ehemals holzreichen Land sank der Waldanteil auf 13 Prozent der Landesfläche. Heute versucht man, die Wälder wieder aufzuforsten. Seit einigen Jahren boomt der Tourismus. Er ist heute die Hauptindustrie der Dominikanischen Republik und der wichtigste Devisenbringer. Der Fremdenverkehr wächst jährlich um rund 5 Prozent an, teilweise sogar darüber hinaus. Immerhin bietet die Dominikanische Republik mit ca. 44.000 Zimmern die meisten Betten aller Reiseziele der Karibik an.
Religion
Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken.
Vegetation
Tiefster Punkt der Dominikanischen Republik ist der Enriquillo-See, der 40 m unter dem Meeresspiegel liegt, wogegen der höchste Punkt der Gipfel des Pico Duarte (3.175 m) ist. Die unterschiedlichen Höhenlagen in abwechslungsreichem und ausreichend feuchtem Klima sorgen für zahlreiche Klimazonen - von der Steppe bis zum feuchten Dschungel. Mit 8.000 Pflanzenarten, dreimal mehr als Europa hat, bietet die Insel eine erstaunliche Vielfalt. Die Pflanzenwelt ist überwiegend tropisch, üppig und vielfältig. Man sieht vor allem Königspalmen, Kokospalmen, Flammenbäume, Mangroven, Mango- und Orangenbäume sowie Zedern, dazu Karibische Pinien in den Bergen und Kakteen in den regenarmen Regionen des Südwestens und Nordwestens. Orchideen (rund 300 verschiedene Arten) blühen nahezu überall.
Tierwelt
Große wilde Tiere gibt es in freier Natur nicht mehr, wohl aber Leguane, Krokodile und viele Vögel - besonders Papageien, Kolibris, Störche, Pelikane und Nachtigallen. Schlangen sind zahlreich vorhanden; aber keine einzige ist giftig. Sehr reich ist die Tierwelt im Wasser. Außer Delfinen begegnet man Barracudas, Schildkröten und allen Arten von Krustentieren, Langusten, Thunfische, Sägebarsche und Garnelen. Die Bucht von Samana wird von Buckelwalen bevorzugt, die sich dort im Winter paaren.
Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Dominikanische Republik
Urlaubsregion: Dominikanische Republik - Bavaro - Punta Cana
Erstellt in "Abenteuer, Sightseeing, Sun & Beach" von
beauty4u am 20. Aug 07: *
Karibik Traumurlaub
"1Im April 2005 haben wir einen Traumurlaub im 5 Sterne Hotel Grand Palladium Bavaro in Punta Cana in Dominikanischen Republik verbracht. Bus-transfer von Flughafen zum Hotel dauerte 30 Minuten. Dann sahen wir eine sehr grosse und schöne Hotelanlage welche aus 2-Stockigen Villas bestand. Hotellage war abgelegen, ein kleines Dorf war daneben wo mann Badesachen und Souveniers einkaufen konnte. Ich war sehr beeindruckt wenn ich einen weissen kilometerlangen Strand und Schönheit von Atlantischen Ozean sah. Personal des Hotels war freundlich und hilfsbereit und Essen schmeckte hervorragend. Am Abend konnte man Spanischen, Italianischen und Mexikanischen Restaurants besuchen. Wir hatten Junior Suite mit Luxus und Comfort. Am Strand konnte man segeln, Volleyball spielen und tanzen lernen. Es gab einen Gym und swimming Pools. Konnte man auch Parachute fliegen, Speedboot fahren, tauchen. Am Abend manchmal gingen wir ins Theater (im Hotel) um verschiedene Tanz-shows zu sehen und manchmal sassen wir im Foye des Hotels um Live-Musik anzuhören welche dort jeden Abend gespielt war. Dann haben wir einen Auto gemietet und nach Hauptstadt Santo Domingo gefahren, selbst zu fahren statt mit dem Bus war sehr interessant und abenteuerlich weil die Fahrstrasse sehr viele grosse Löcher im Boden hatte und es war einen Kunst sie umzufahren, in Santo Domingo im alten Stadt angagierten wir einen Guide, aber ich habe ihn wegen seinen Akzent gar nicht verstanden. Er zeigte uns Altstadt und Palast von Sohn von Christophor Columbus. Von Soveniers konnte man verschiedene holz und stein Figuren kaufen und wir haben ein Paar gekauft. Auch als Schmuck konnte man blaues halb-edel Stein Larima in Silber oder Gold kaufen, Larima ist nur in Dominikanische Republik vorhanden. Aber weil Larima in Altstadt und in anderen Souvenier Geschäften sehr überteuert ist, warteten wir bis Abreise und am Flughafen im steuerfreies Zone es in Silber für ca. 30 euro gekauft. Am Hoteleingang kauften wir Karten für Manati Tierpark, dann zum Bushaltestelle neben den Theater gegangen und zum diesen Park selbst gefahren, im Park sind wir exotische Tiere und Shows mit Delfinen, Pferden und Pappagaien angeschaut. Wir haben auch einen Ausflug zum Samana Insel gemacht - zuerst haben wir einen Künstler Dorf Altos de Chavon besucht und dann mit Speedbooten zum Samana Insel gefahren und zurück - mit einen Yacht. Wir machten auch einen Land Ausflüg mit dem Bus, es war teilweise langweilig. Während diesen Ausflüg ins Land innere welche -Hispaniola Explorer- hiess, haben wir kleine Dörfer, Schule, Kirche, Zucker-Rohr und Obst Plantagen, Woodoo Show besucht."
Urlaubsregion: Dominikanische Republik - Punta Cana
Erstellt in "Genießen, Luxus, Romantik" von
Andrea am 31. Mrz 07: *
Wunschlos glücklich im RIU Palace Punta Cana!
"Seit es das RIU Palace Punta Cana gibt, war es ein Wunsch von uns dieses kennen zu lernen. Nun wurde dieser Wunsch Wirklichkeit und wir müssen sagen, es trägt zu Recht den Namen Palace. Bereits wenn man die Eingangshalle betritt, verschlägt es einem die Sprache. Eine atemberaubende Eleganz wohin das Auge reicht. Die Zimmer, alles Juniorsuiten bis auf einige größere Suiten, sind auch edel und schön eingerichtet, im Badezimmer war eine Hydromassagewanne vorhanden, was wir sehr genossen, man möchte am liebsten nicht mehr weg. Unsere Suite lag zum Innenhof in Strandnähe, einfach genial. Wir aßen selbst mittags im Hauptrestaurant, was sehr angenehm war, denn da gab es nie Gedränge und wir hatten für ca. 20 Tische in unserem Bereich 7 Kellner. Das Essen war sehr reichlich, abwechslungsreich und sehr gut. Das komplette Personal und selbst der Direktor waren ständig bemüht jeden Wunsch sofort zu erfüllen und immer sehr herzlich und gut drauf. Das Restaurant Sir Oscar war unsere Nr. 1. Einfach Spitze! Champagner konnte man, wenn man wollte früh, mittags und abends, ja sogar auf dem Zimmer mit einem kleinen Snack (Room-Service) genießen. Die Reinigung der Zimmer erfolgt meist vormittags, immer blitzsauber und gründlich. Abends wird das Zimmer noch mal kontrolliert evtl. mit frischen Handtüchern versehen und das Bett aufgedeckt Der Strand war ebenfalls sehr schön und das Meer an dieser Stelle wirklich atemberaubend. Dieses Hotel ist wirklich was für absolute Genießer, die auf Luxus Wert legen. Egal welches Restaurant oder welche Bar man aufsucht, alles sehr geschmackvoll und exklusiv ausgestattet. Wir können es wirklich wärmstens empfehlen und kommen auf jeden Fall sehr gerne zurück. "
Urlaubsregion: Dominikanische Republik - Samana
Erstellt in "Abenteuer, Romantik, Sun & Beach" von
karina-richter@web.de am 15. Mrz 07: *
Samana - Traumlandschaft und nette Leute
"Für unseren jährlichen Winterurlaub buchten wir im Februar ein Hotel in Samana. Da der Flieger Verspätung hatte, kamen wir erst im Dunklen an und mußten die ersten Eindrücke zur Umgebung während des Transfers vom Flughafen zum Hotel zurückstellen. Um so nachdrücklicher war am nächsten Morgen das Erkennen der Landschaft vom Balkon des Hotels aus. Etwa 30 m über dem Meer am Berghang steht das Feriendomizil. Vor uns das weite blaue Meer, links eine lange Brücke unterbrochen von zwei Inselchen, dahinter die Hafenbucht von Samana mit vielen Wasserfahrzeugen der unterschiedlichsten Art. Die Bacardiinsel fünf Kilometer weiter gut zu erkennen. Von der Kontinentalseite Bergland wie im Allgäu, nur das auf den Erhebungen Palmen anstatt Nadel- und Laubgehölze stehen. Weil das Leben am Strand auf die Dauer zu eintönig war, buchten wir gleich eine Safari vom Hotel aus. Keine Ahnung was nun auf uns zu kommen sollte! Blauäugig mit T-Shirt und Flipflops stiegen wir in den Toyotajeep. Zunächst ging es gemächlich über die Autostrada. Aber dann... Wie eine Bergziege krabbelte das Auto mit uns 9 Insassen bergan. Und die Sraße hier war voller Schlaglöcher, zum Teil abeschwemmt vom Regenmassen. Steile unbefestige Abhänge. Wir haben manchmal nur die Augen zu gemacht, um nicht nachdenken zu müssen, was alles passieren kann. Aber trotz Gegenverkehr von LKWs und Bussen ging alles gut. Wir rasteten an einem Dorf. In so einer Art Musterhaus erklärte uns unser Guide Roberto, wie das Leben in seiner Heimat so ungefähr abläuft. Gestärkt ging es weiter bergauf und bergab und das Beste war die Flußdurchquerung. Es hatte schon tagelang immer mal wieder geregnet und das -Bächchen- führte eine Menge Wasser. Wenn das mal gut geht, war unser aller Gedanke! Langsam kroch der Jeep ans Ufer vor , tauchte mit der Vorderachse ein, noch ein Stück und noch ein bischen weiter. Das ganze Fahrzeug schaukelte sich in den Fluß, ruckelte und zuckelte vorwärts und schüttelte seine Insassen durcheinander. Unsere Quietschen und die Entsetzensschreie muß man meilenweit gehört haben. Unser Anführer schmunzelte nur in sich rein und freute sich über unser -Vergnügen-. Wir erreichten einen wilden, ungezähmten Strandabschnitt eingebettet in hohe Berge. Ein Traum von Landschaft. Das Meer warf hohe Wellen an den Strand. Leider war dadurch ein Bad unmöglich, da es uns selbst wenn man nur mit den Füßen im Wasser stand, die Beine weggezogen hat. Es folgten ein ausgiebiges Picknick, eine Siesta und die Rücktour. Wieder durch das Flußbett, aber beim zweiten Mal ist dann irgendwie schon alles vertraut. Wir ließen uns von Roberto die Telefonnummer geben, um seine Dienste noch andere Male in Anspruch nehmen zu können. Nutzten seine Orts- Menschen- und Sprachkenntnis aus, um noch einige Ausflüge zu unternehmen. So statteten wir dem Nationalpark Los Haitities mit seinen Höhlen und Vogelinseln einen Besuch ab. Fuhren mit Schnellbooten über die Bucht von Samana, beobachten die Wale, waren in El Limon, Las Terrenas, Las Galeras und Sanchez und abends in Samanas Gaststätten, um Land und Leute kennen zu lernen. Diese individuellen Touren mit einem netten und freundlichen Begleiter waren das schönste an diesem Urlaub. Und auch sehr preisgünstig. Aber das können ja auch die Interessenten nach uns versuchen heraus zu finden. Wir wollen jedenfalls wieder einmal in diese Gegend, wenn auch nicht ins gleiche Hotel. Es gibt noch viele schöne andere."
Urlaubsregion: Dominikanische Republik - Punta Cana
Erstellt in "Entspannen & Chillen, Genießen, Sun & Beach" von
Yvonne am 14. Mrz 07: *
I want to go to Riu, immer wieder....Traumurlaub
"Wir waren 14 Tage im Riu Naiboa Punta Cana. Also vom ersten bis zum letzten Tag, hat einfach alles gestimmt. Ich weiß gar nicht wo ich zu erst anfangen soll. Wir sind heute zurück gekommen und ich würde am liebsten zurück.... Das Personal immer gut gelaunt, superfreundlich, aufmerksam und zuvorkommenend. Ab und an mal ein Dollar Trinkgeld und sie überschlagen sich bald, aber auch ohne ist alles perfekt. Unser Zimmer war jeden Tag absolut sauber und ordentlich. Die Minibar war prall gefüllt und wurde alle zwei Tage neu bestückt, bei Bedarf auch die 4 Liter Flaschen Schanps...Wir haben bei Mitreisenden erlebt das der Zimmerwechsel bei nicht gefallen sofort und unproblematisch geschehen ist. Wir wurden angerufen ob alles in Ordnung ist, ob sie etwas für uns tun können, sie waren wirklich so nett. Das Essen war auch Weltklasse, wer dort nichts findet, dem ist nicht zu helfen. Alles was das Herz begehrt. Die Cocktails waren superlecker!!! Dort werden die härtesten Männer zum Kakaotrinker :-) Lumumba... Die komplette Riu Anlage ist in einem Top Zustand, absolut einladend. Da man außer die beiden Palace alles mitnutzen kann, würde ich immer wieder das Naiboa buchen, da es noch das Preisgünstigste ist. DIe 200m zum Strand die man in 3 Minuten durch die Karibische Strasse geschlendert ist sind völlig ok. Im Taino Pool fanden wir es nicht so toll. Dort war immer die Hölle los und man war sich nicht sicher wo die jungen Spanier ihre Cocktails wieder entleeren. Die Animation ist super. Lustig nach dem Abendbrot ist auch immer das Bingo (20Uhr) gewesen. Unbedingt mal mitmachen. Wir haben den Wale Watching Ausflug gebucht und auch Wale gesehen. Aber nichts für Leute mit schwachem Magen.. Es war ein unvergesslicher Tag, mit dem Katamaran über den Pazifik zu schippern. So bei 3- 4 m hohen Wellen. Und dann taucht die imposante Erscheinung neben dem Katamaran auf, der absolute Wahnsinn. Unbeschreiblich. Dann waren wir noch in dem Animal Adventure Park. War ein ruhiger aber dennoch schöner Ausflug. Man kann dort einen ausgewachsenen Tiger streicheln, vom Seelöwen küssen lassen und mit vielen anderen Tieren Kontakt aufnehmen. Wir waren auch zweimal im Casino und haben auf das große Glück gehofft... leider ist es dabei geblieben. Aber der Spaßfaktor ist auch hier hoch. Mein Resume der Urlaub war traumhaft schön und wir kommen wieder..."
Urlaubsregion: Dominikanische Republik
Erstellt in "Abenteuer, Sport, Weltentdecker" von
Vroni am 16. Jan 07: *
Canyoning in der DomRep
"Dafür, dass wir das Hotel eigentlich nicht unbedingt verlassen wollten, wagten wir uns sehr tief in die Abgründe der Insel. Wir befanden uns im Paradies Dominikanische Republik auf dem Weg durch den Dschungel zu unserer Höhle. Gerade vom Pferd gestiegen und im gestreckten Galopp die letzen Kilometer zurückgelegt - begannen wir nun, bei glühender Hitze bergauf durch den tropischen Urwald zu laufen. Canyoning war unser Ziel. Wo werden wir landen, dachte ich. Unsere Guides waren Dominikaner. Im Camp hatten wir lustige Latzhosen-Anzüge, Gummistiefel und einen Schutzhelm mit Lampe bekommen, darunter trugen wir Badesachen. Endlich haben wir unser erstes Ziel erreicht – mitten im Dschungel standen wir nun vor einem Loch von ca. 1 m Durchmesser. Dies war unser Einstieg in eine bizarre Höhlenwelt – allerdings mussten wir uns erst einmal 25 Meter in die dunkle Höhle abseilen. Es kam wie es kommen musste – ich sollte mich als erster in die Höhle abseilen. Mit mulmigem Gefühl seilte ich mich langsam ab, Stück für Stück, meine Augen dicht an die Felswand gerichtet. Geschafft! Wir befinden uns in einer riesigen unterirdischen Höhle, 2 km vom nächsten Ausgang entfernt. Faszinierend und respektvoll begannen wir, durch die Dunkelheit zu kriechen. Ein modriger Geruch von Feuchtigkeit umgab uns. Das Licht der Höhlenlampen unserer Mitstreiter funkelte an den Tropfsteinen und warf bizarre Bilder an den Wänden. Genau der Fährte unseres Guides folgend, um nicht in die dunklen Löcher zu fallen, die kurz vor meinen Augen auftauchen, aus denen ein Entkommen vergebens wäre. Ein schmaler Pfad führte uns zu einem unterirdischen See. Ja genau darin ging es weiter. Wir schwammen durch diesen See, der zum Fluss wurde - immer schmaler. Die Wände rechts und links waren hoch. Dafür also die Badesachen. Vor uns war eine Felswand und es ging nicht weiter. Meine mit Wasser gefüllten Gummistiefel begannen mich nach unten zu ziehen. Ich strampelte auf der Stelle. Unser Guide gab ein Zeichen „Luft anhalten und abtauchen“. Einer nach dem anderen tauchten wir durch den Felsen und das Licht auf der anderen Seite brachte mir ein Lächeln ins Gesicht. Aus dem Fluss stampfend floss das Wasser aus meinen Stiefeln und ich sah den Ausgang der Höhle - ein riesengroßer Ausgang zum Licht. Mindestens 30 Meter hoch. Lianen wuchsen herunter, es war so grün und schön. Der Dschungel blickte uns entgegen. Vögel zwitscherten und warme Luft stieß mir entgegen. Wir hatten es geschafft. Fluss aufwärts wateten wir dem Ausgang der Höhle entgegen und hörten unsere Pferde schnaufen, die uns sicher zum Camp zurückbringen sollten. Diesen Ausflug hatten wir über die TUI Reiseleitung gebucht und können ihn nur jedem weiterempfehlen. "
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