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Urlaub Ecuador mit TUI

Urlaub
Urlaub Ecuador



Ecuador erleben

Als eines der höchstgelegenen Länder der Erde ist Ecuador geographisch und klimatisch eines der vielfältigsten. Das Land im Nordosten Südamerikas, das  an  Kolumbien und Peru grenzt, wird bestimmt durch sein  tropisches Klima. Denn wie der Name schon sagt, liegt das relativ kleine Land auf dem Äquator. Dennoch finden  sich in Ecuador mehrere völlig unterschiedliche aber gleichsam attraktive Regionen. Die tropischen Regenwälder im Amazonasbecken, über denen die scharfen Siluetten der Anden aufsteigen, gelten als einmalig auf der Welt.  Doch hat Ecuador auch Zugang zum Pazifischen Ozean und ein paar der begehrtesten Badestrände in Mittelamerika liegen an Ecuadors Küste.

Vor allem die zu Ecuador gehörenden  Galapagos –Inseln  beherbergen eine Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die den Besucher in Staunen versetzt. Wem die dünne Luft auf 5.000 Metern Höhe noch nicht den Atem raubt, den werden die Inka Tempel in Quito umhauen. Denn das kulturelle Vermächtnis des untergegangenen Königsreiches ist heute noch genauso beeindruckend wie vor 500 Jahren als sie ersten Europäer den neuen Kontinent  betraten. Schon der Naturwissenschaftler und Philosoph Alexander von Humboldt bemerkte, dass die einzige Konstante in Ecuador die Vielfalt sei.  Das gilt auch für die Bevölkerung. Zwar ist die Amtssprache einheitlich Spanisch. Doch es existieren einige örtliche Dialekte wie etwa Quechua der auch französische Elemente enthält.




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Ecuador Informationen


Geschichte/Politik
Die auf ecuadorianischem Gebiet gefundenen Artefakte, die bis 8000 v. Chr. zurückdatiert werden können, gehören zu den ältesten Funden menschlicher Kulturen in Lateinamerika. Ausgrabungen deuten darauf hin, dass die Kulturen, die es zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr. im heutigen Ecuador gab, enorme Fertigkeiten in der Metallbearbeitung, im Töpfern und Weben besaßen. In den tausend Jahren von 500 v. Chr. bis 500 n.Chr. kam es zur Bildung und Blüte zahlreicher Regionalkulturen. Den größten Machtzuwachs erfuhr jedoch die Manta-Kultur, die mit ihren Balsa-Booten vermutlich bis nach Mexiko segelte. Ab 900 n.Chr. gründeten die Cara im Hochland ein erstes Großreich. Im Süden grenzte es an das Reich der Canari. 1450 n.Chr. unterwarfen die Inka alle Völker in Ecuador, doch ihre Herrschaft war nicht von langer Dauer, denn 1499 n.Chr. landeten bereits die ersten Spanier an der Karibikküste. Die Zeit der spanischen Eroberungen begann. 1533 nahm der Spanier Francisco Pizarro bei seiner Eroberung Perus den letzten Inka-Herrscher Atahualpa gefangen und ließ diesen hinrichten. Pizarros Leutnant Sebastian de Benalcazar eroberte unterdessen im Auftrag Pizarros Ecuador. Die spanischen Siedler brachten Pferde, Rinder und Schweine ins Land und bauten erstmalig in Südamerika Weizen und Bananen an. Die Feudalherrschaft der Spanier führte aber auch zu einer Versklavung der in Ecuador lebenden Indianer. Zahlreiche gewaltsame Aufstände der Indianer wurden von den Spaniern immer wieder blutig niedergeschlagen. Bis 1739 regierte der Vizekönig Perus das heutige Ecuador bis es 1820 dem Vizekönig Neu-Granadas unterstellt wurde. Nach der Auflösung der Konföderation Großkolumbien (Kolumbien, Venezuela, Ecuador), in die Ecuador nach der Befreiung von den Spaniern eingegliedert worden war, erlangte Ecuador 1830 seine endgültige Unabhängigkeit. Erster Staatspräsident Ecuadors wurde Juan Flores, ein gebürtiger Venezolaner. Bis in die 70er Jahre des 20.Jahrhunderts wurden Ecuadors politische Geschicke von Militärdiktaturen gelenkt und geleitet. Erst 1978 betrat Ecuador mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung den Weg zur Demokratie, ein Jahr später fanden freie Wahlen statt. Seither sind die politischen Verhältnisse in Ecuador recht stabil, doch bedrohen die innere Sicherheit vor allem die katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnisse, in denen sich Ecuador seit 1998 befindet. Die angekündigten Sparmassnahmen zur Überwindung der Finanzkrise lösten massive Proteste der Bevölkerung aus und endeten in einem Gesetz über die wirtschaftliche Umgestaltung Ecuadors, das im Jahre 2000 verabschiedet wurde. Eine Maßnahme dieses Gesetzes war die Abschaffung der bisherigen Währung (Sucre) und die Einführung des US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel.

Wirtschaft
Ecuadors Wirtschaft steht auf vier Säulen. Devisenbringer sind die Erdöl- und Erdgasreserven (vor allem im Amazonasgebiet) sowie eine vielfältige Landwirtschaft, große Shrimp-Aufzuchtfarmen und der Tourismus. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen liegen in der Sierra und in der Costa. Wichtigste Anbauprodukte sind Bananen, Zuckerrohr, Maniok, Mais, Reis und Kartoffeln, aber auch Kaffee, Kakao und Zitrusfrüchte. Das Meer vor den Galápagos-Inseln zählt zu den thunfischreichsten Gewässern der Welt. Ecuador ist weltweit der größte Krabbenexporteur.

Religion
Nach der Eroberung Ecuadors durch die Spanier nahmen viele Indianer (gezwungenermaßen) den römisch-katholischen Glauben an. 1863 wurde der Katholizismus zur Staatsreligion erklärt. Trotz Liberalisierungstendenzen und die Unterstellung der Kirche unter den Staat sind heute noch über 90 Prozent der Bevölkerung römisch-katholisch. Zum Teil haben sich die Indianer aber auch ihre Naturreligionen bewahrt.

Vegetation
Die ursprüngliche Vegetation des westlichen Amazonasbecken im Oriente und des Küstentieflands der Costa ist der tropische Regenwald mit all seiner Vegetationsvielfalt. Weite Areale in der Costa sind aber bereits durch die Plantagenwirtschaft zerstört. An den Gebirgshängen des Andenhochlandes geht der tropische Regenwald in den tropischen Bergwald über. Anzutreffen sind hier lorbeerblättrige Bäume, Palmen, Koniferen, Eukalyptus und Epiphyten (u.a. Orchideen). Eine besondere Form des Bergwaldes ist der tropischen Nebelwald, der eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Dominierend sind hier neben Farnen vor allem Moosteppiche. Oberhalb der Baumgrenze ist eine tropische Heidevegetation vorherrschend. Auf Galápagos wirkt die Vegetation karg, es fehlt die Blütenpracht des Festlandes. Etwa die Hälfte der Pflanzenarten sind endemisch, also nur auf diesen Inseln vorkommend. In der weit verbreiteten Trockenzone wachsen Kakteen, der Galápagos-Säulenkaktus, der Balsambaum (palo santo) und Akazien. Je höher man kommt, desto stärker wird die Vegetation. Es wächst der Korallenbaum, die Galápagos-Guave und die Bäume sind meist mit Epiphyten behangen. Noch höher wachsen Sonnenblumenbäume, (Scalesien), das Miconia-Gebüsch, der Adlerfarn und das Elefantengras.

Tierwelt
Es gibt über 320 Säugetierarten in Ecuador. Typische Tierarten sind der größte Flugvogel der Welt, der Anden-Kondor und der Kolibiri. Selten sind der Berg-Tapir, der Anden-Pudu. Dazu kommen verschiedene Papageien, Affen und Wildkatzenarten. Unter den 350 Reptilienarten befinden sich 40 giftige Schlangen, wie die schwarzrot geringelte Korallenschlange. Einzigartig ist die Tierwelt der Galápagos-Inseln, in der vor allem Vögel und Reptilien vertreten sind. Es gibt nur vier Säugetierarten, darunter Seelöwen und die Galápagos-Pelzrobbe. Die Riesenschildkröten sind die Hauptattraktion der Insel. Bekannt sind auch der Galápagos-Landleguan, Lavaechsen und Geckos. Zu sehen bekommt der Besucher auch den Galápagos-Albatros, Tölpel, Fregattvögel, Pelikane, Pinguine, den zutraulichen Galápagos-Bussard, und im Meer die Meerechse und die Rote Klippenkrabbe.


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