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Urlaub Provence
Lernen Sie Provence kennen
Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Die Zeit römischer Herrschaft gab der französischen Landschaft Provence ihren Namen nach dem lateinischen Wort provincia. Die Provence, ein Stück heile Welt mit der so viele wunderschöne Bilder verbunden werden. Kleine Dörfchen entlang der Straßen in deren Luft ein Hauch von süßem Lavendel, Thymian oder Rosmarin vermischt mit herzhaftem wildem Knoblauch schwebt. Eine Mischung von städtischer Vielfalt und in Einsamkeit versunkene Landschaften kennzeichnen die Provonce aus. Zu den größten Städten der Provence zählen Marseille – die historische Hauptstadt der Region, Nizza, Toulon, Avignon, Arles und Orange.
Die Provence bietet reichlich natürliche Sehenswürdigkeiten als auch beeindruckende Baudenkmäler. Zahlreiche Bauten gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe, in Arles sind es die antiken Denkmäler aus römischen und romanischen Zeiten, in Orange der Triumphbogen und das romanische Amphitheater und in Avignon, die so bekannte Pont d’Avignon oder der gotische Papstpalast. Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen. In Orange und seiner Umgebung sind außerdem viele andere Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der römische Tempel. Auch in Arles zeugen wie schon erwähnt römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.
Weitere sehenswerte Städte und Dörfer der Provence sind unter anderen Aigues-Mortes, die römische Stadt Glanum, die Gemeinde Fontaine-de-Vaucluse mit der sehenswerten Quelle der Sorgue, die Gemeinde Vaison-la-Romaine, die Kleinstadt Saintes-Maries-de-la-Mer oder auch Salon-de-Provence. Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde. Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.
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Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Provence
Urlaubsregion: Frankreich - Provence
Erstellt in "Kultur, Romantik, Weltentdecker" von
Melanie am 10. Feb 07: *
Die Provence - malerische Bergdörfer, Lavendel, Wein und Oliven
"Das urige kleine Dorf St-Restitut gehört zu den villages perchés. Sehenswert sind die Kirche aus dem 12. Jahrhundert oder die Kapelle Saint-Sépulcre aus dem 16. Jahrhundert, ganz in der Nähe unseres Ferienhauses, das wir uns für diese Woche gemietet hatten. Am ersten Tag fahren wir nach Nyons. Nyons ist bekannt für seine Olivenmühlen und Lavendel-Distillerien. Aber als erstes haben wir einen Spaziergang durch den Aromagarten gemacht. Hier kann man sich durch über 200 duftende Pflanzenarten schnuppern, sich auf eine Bank inmitten eines riesigen Rosmarinstrauchs setzen, oder die Frösche zwischen den Seerosen im Teich beobachten. Danach habe ich mir in der Lavendel-Distillerie „Bleu Provence“ einen Vortrag über Lavendelanbau und seine Verarbeitung angehört, bevor wir uns im zugehörigen Souvenir-Shop mit den Endprodukten eindecken konnten. Anschließend ging es zum Besichtigungstermin in der Olivenölmühle „Moulin à huile“. Wir bekamen gezeigt, wie die Oliven gepresst, und dieser Brei zu Öl verarbeitet wird, alles nur durch die Wasserkraft der Mühlräder. Am Ende stand auch hier wieder der Souvenir-Shop auf dem Programm. Das kleine Geschäft ist aber von außen am interessantesten. Die typische Fassade eines provençalischen Ladens. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Wochenmarkt von L’Isle-sur-la-Sorgue. Durch das Städtchen fließt die Sorgue, und Brücken verbinden kleine Inselchen im Fluss miteinander. Man nennt es auch „Venedig der Provence“. Vor allem die bemoosten Wasserräder am Flussufer sind sehr fotogen. Auf dem Markt selbst kann man sich mit Lavendelseife, Lavendelhonig oder Lavendel-Duftsäckchen eindecken. Danach haben wir unsere Fahrt fortgesetzt in Richtung Fontaine de Vaucluse, wo wir die Quelle des Flusses Sorgue erkundet haben. Man macht einen kurzen Spaziergang immer am grün oder türkis schimmernden Fluss entlang zur Quelle. Irgendwann stößt man auf eine Felswand und steht vor einem dunkelblauen Tümpel, der in der Sonne smaragdgrün leuchtet. Unsere Fahrt führte uns weiter in den Luberon hinein. Nächster Stopp war das Village des Bories, ein Museumsdorf aus Trockensteinbauten, kurz vor Gordes. Das Dorf ist noch im Originalzustand, und man sieht Wohn-Bories, Ställe, Feuerstellen, Tröge oder Backöfen, und kann sich ein gutes Bild der Lebensweise der früheren Bewohner machen. Von hier fuhren wir weiter nach Gordes und erlebten den schönsten Ausblick und das beste Fotomotiv unserer Reise: der klassische Blick auf das Dorf Gordes, unterhalb des Berges, kurz vor dem Ortseingang. Es thront hoch auf einem Felsen über dem Tal des Coulon – „ein goldenes Steingewirr mit Terrassen und Treppchen“, wie es unser Reiseführer so passend ausdrückt. Gordes zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs, und da kann ich nur voll zustimmen. Man kann treppauf und treppab die schönen Gässchen entlang schlendern, sich in schönen Cafés ausruhen, oder durch die unzähligen Läden stöbern. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Gegend, und das Motiv, das sich in jedem Provence-Kalender findet, ist das Kloster Sénanque, nördlich von Gordes. Das letzte Ziel des heutigen Tages sind die Ockersteinbrüche bei Roussillon. Die Häuser von Roussillon leuchten schon von weitem in warmem Gelb bis erdigem Rot, und sind, ähnlich wie Gordes, um eine Bergkuppe angeordnet. Durch den Steinbruch, gleich gegenüber dem Dorf, führt ein Spazierweg durch die in allen Wüstenfarben leuchtenden Felsen. Ein toller Kontrast dazu sind die grünen Pinien und der blaue Himmel. "
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