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Frankreich erleben
Frankreich ist eines der westlichsten Länder Europas und grenzt an den Atlantik sowie im Süden an das Mittelmeer. Regierungstechnisch gehören zu Frankreich außerdem einige Inseln in der Karibik wie San Martin, im südlichen indischen Ozean Reunion sowie Staaten in Südamerika. Besuchen Sie mit TUI Frankreichs kulturelle Schätze und Landschaften. Ein Besuch der Stadt der Liebe und der Hauptstadt Frankreichs Paris ist ein absolutes Muss in Ihrer Reiseplanung. Hier können Sie den Louvre besichtigen, auf den Eiffelturm kraxeln oder durch die Künstlerviertel unterhalb der Notre – Dame schlendern. Zentralfrankreich verfügt eine Vielzahl von Naturparks und wunderschönen Regionen wie der Camargue oder der Provence.
Auch der atlantische Teil von Frankreich ist weltberühmt für seinen Glamour. Wer den internationalen Jetset einmal persönlich treffen will, der sollte im Mai die internationalen Filmfestspiele von Cannes besuchen. Aber auch Nizza, Grasse und St. Tropez laden an der Cote d’ A’zur zum exklusiven Promibummel und Badeurlaub in noblem Ambiente ein.
Stichwortverzeichnis Frankreich bei TUI Reisen
Frankreich Informationen
Geschichte/Politik
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.
Wirtschaft
Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung. Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.
Religion
Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.
Vegetation
Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.
Tierwelt
Im Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.
Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Frankreich
Urlaubsregion: Frankreich - Paris
Erstellt in "Insidertipp" von
TUI Mitarbeiter Tipp am 09. Feb 08: *
Bienvenue a Paris - Stadt der Liebe
"Paris - Stadt der Liebe, der Mode, der Kultur... Auch wenn Kritiker sagen, Paris sei überteuert und dreckig, dem Charme der Stadt kann sich keiner entziehen.. Einen Cafe au Lait gefällig? Dann ab ins Cafe de Flore, Treffpunkt der Pariser Intelelektuellen. Beobachten Sie das Treiben auf dem Boulevard de Saint Germain. Ein Muss für alle Shoppingfreunde ist der Trendtempel Colette. Hier findet sich auf 700qm alles was das hippe Herz erfreut. Wer auf Elektro Musik steht, wird bei My Electro Kitchen fündig. Traumhaft und teuer schlafen kann man im Hotel Costes, liebevoll eingerichtet gleicht in dem schönen Altbau kein Zimmer dem anderen. Und werd nach dem ganzen Programm noch abtanzen will, geht in den Rex Club, seit Jahren ein Klassiker..."
Urlaubsregion: Frankreich - Paris
Erstellt in "Sightseeing" von
Simone am 08. Mai 07: *
Paris, günstig wohnen, viel bekommen
"Sind am 23.3.-25.3.07 im Hotel Grenelle in Paris gewesen. Waren überrascht von gutem Hotel zum sehr günstigen Preis. Vorallem aber von den Franzosen, locker und sehr zugänglich. Mit Deutsch und ein paar Brocken Französisch im -Sprachgepäck- war es ein tolles Wochenende. Wir haben einen tollen Abend in einer typischen französischen Bar/Bistro erlebt. Das würde es hier nicht so schnell geben, die Gäste haben gesungen und getanzt, egal was es für Lieder waren. Wir wurden gefragt, was für -Landsleute- wir denn wären und sofort wurden Lieder in deutsch gesungen. Klasse Stimmung und keine Probleme. Super Zeit hatten wir."
Urlaubsregion: Frankreich - Provence
Erstellt in "Kultur, Romantik, Weltentdecker" von
Melanie am 10. Feb 07: *
Die Provence - malerische Bergdörfer, Lavendel, Wein und Oliven
"Das urige kleine Dorf St-Restitut gehört zu den villages perchés. Sehenswert sind die Kirche aus dem 12. Jahrhundert oder die Kapelle Saint-Sépulcre aus dem 16. Jahrhundert, ganz in der Nähe unseres Ferienhauses, das wir uns für diese Woche gemietet hatten. Am ersten Tag fahren wir nach Nyons. Nyons ist bekannt für seine Olivenmühlen und Lavendel-Distillerien. Aber als erstes haben wir einen Spaziergang durch den Aromagarten gemacht. Hier kann man sich durch über 200 duftende Pflanzenarten schnuppern, sich auf eine Bank inmitten eines riesigen Rosmarinstrauchs setzen, oder die Frösche zwischen den Seerosen im Teich beobachten. Danach habe ich mir in der Lavendel-Distillerie „Bleu Provence“ einen Vortrag über Lavendelanbau und seine Verarbeitung angehört, bevor wir uns im zugehörigen Souvenir-Shop mit den Endprodukten eindecken konnten. Anschließend ging es zum Besichtigungstermin in der Olivenölmühle „Moulin à huile“. Wir bekamen gezeigt, wie die Oliven gepresst, und dieser Brei zu Öl verarbeitet wird, alles nur durch die Wasserkraft der Mühlräder. Am Ende stand auch hier wieder der Souvenir-Shop auf dem Programm. Das kleine Geschäft ist aber von außen am interessantesten. Die typische Fassade eines provençalischen Ladens. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Wochenmarkt von L’Isle-sur-la-Sorgue. Durch das Städtchen fließt die Sorgue, und Brücken verbinden kleine Inselchen im Fluss miteinander. Man nennt es auch „Venedig der Provence“. Vor allem die bemoosten Wasserräder am Flussufer sind sehr fotogen. Auf dem Markt selbst kann man sich mit Lavendelseife, Lavendelhonig oder Lavendel-Duftsäckchen eindecken. Danach haben wir unsere Fahrt fortgesetzt in Richtung Fontaine de Vaucluse, wo wir die Quelle des Flusses Sorgue erkundet haben. Man macht einen kurzen Spaziergang immer am grün oder türkis schimmernden Fluss entlang zur Quelle. Irgendwann stößt man auf eine Felswand und steht vor einem dunkelblauen Tümpel, der in der Sonne smaragdgrün leuchtet. Unsere Fahrt führte uns weiter in den Luberon hinein. Nächster Stopp war das Village des Bories, ein Museumsdorf aus Trockensteinbauten, kurz vor Gordes. Das Dorf ist noch im Originalzustand, und man sieht Wohn-Bories, Ställe, Feuerstellen, Tröge oder Backöfen, und kann sich ein gutes Bild der Lebensweise der früheren Bewohner machen. Von hier fuhren wir weiter nach Gordes und erlebten den schönsten Ausblick und das beste Fotomotiv unserer Reise: der klassische Blick auf das Dorf Gordes, unterhalb des Berges, kurz vor dem Ortseingang. Es thront hoch auf einem Felsen über dem Tal des Coulon – „ein goldenes Steingewirr mit Terrassen und Treppchen“, wie es unser Reiseführer so passend ausdrückt. Gordes zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs, und da kann ich nur voll zustimmen. Man kann treppauf und treppab die schönen Gässchen entlang schlendern, sich in schönen Cafés ausruhen, oder durch die unzähligen Läden stöbern. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Gegend, und das Motiv, das sich in jedem Provence-Kalender findet, ist das Kloster Sénanque, nördlich von Gordes. Das letzte Ziel des heutigen Tages sind die Ockersteinbrüche bei Roussillon. Die Häuser von Roussillon leuchten schon von weitem in warmem Gelb bis erdigem Rot, und sind, ähnlich wie Gordes, um eine Bergkuppe angeordnet. Durch den Steinbruch, gleich gegenüber dem Dorf, führt ein Spazierweg durch die in allen Wüstenfarben leuchtenden Felsen. Ein toller Kontrast dazu sind die grünen Pinien und der blaue Himmel. "
Urlaubsregion: Frankreich - Bretagne
Erstellt in "Entspannen & Chillen, Kultur" von
Asterix + Obelix am 24. Jan 07: *
Frankreichs wilder Westen
"Seit einigen Jahren zieht uns die raue Atlantikküste der Bretagne immer wieder magisch an. Das hängt zum einen sicherlich damit zusammen, dass sie aus dem Westen Deutschlands mit dem Auto relativ komfortabel zu erreichen ist, zum anderen aber sind es die Atem beraubende Landschaft und die französische Lebensart, die einen immer wiederkehren lassen. Wer gerne lange Spaziergänge auf sturmumtosten Klippen unternimmt, um sich im Anschluss für kleines Geld ein leckeres Menü auftischen zu lassen, der ist hier bestens aufgehoben. Bisher haben wir unseren Urlaub immer in von Deutschland aus gebuchten Ferienhäusern verbracht. Ein solcher Urlaub ist einfach deutlich entspannter als eine Unterbringung im Hotel, die einem z.B. für die Mahlzeiten unter Umständen eine Kleiderordnung aufzwängt, der man gerade im Urlaub doch gerne entfliehen möchte. Für zwei Wochen ein Häuschen sein eigen nennen zu können, wo es niemanden stört, wenn man sein Frühstück mit Atlantikblick im schon leicht verschossenen Lieblings-Schlabber-T-Shirt genießt, entschädigt für das nicht immer ganz stabile Wetter. Da aber weder meine Frau noch ich ausgesprochene Sonnenanbeter sind und die Bretagne auch für Regentage genügend Abwechslung bietet, hat uns schlechtes Wetter noch nie einen Urlaub verderben können - stapelweise mitgebrachte Bücher wollen auch irgendwann gelesen und malerische Orte entdeckt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man - wir befinden uns schließlich in Frankreich - in jeder Ortschaft reizvolle Märkte mit einem verlockenden Angebot an frischen Meeresfrüchten, Käse, Obst, Gemüse und anderen Köstlichkeiten findet, die das Selbstversorgen zum Vergnügen machen. Selbst die Supermärkte sind im Vergleich zu den unsrigen wahre Schlemmertempel. Da ist Einkaufen nicht lästig sondern eine lustvolle Angelegenheit. Am Ende des Urlaubs bieten sich dann auch die lokalen Spezialitäten als ideale Souvenirs an, die bei allen Daheimgebliebenen heiss begehrt sind. Unser Fazit: Wer spektakuläre Landschaften liebt, sich einen Urlaub ohne Meer nicht vorstellen mag, gerne gut isst und trinkt und Stille im Urlaub als Geschenk und nicht als Strafe empfindet, der sollte der Bretagne unbedingt einen Besuch abstatten. Nachtschwärmern und Ballermännern sei abgeraten! Allerdings muss man eine Einschränkung machen: In den Monaten Juli und August, wenn ganz Frankreich Urlaub macht, sollte man - so man keine schulpflichtigen Kinder hat - die Bretagne meiden. Dann herrscht dort genau der Trubel, dem man im Urlaub eben nicht begegnen möchte. "
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