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Urlaub Delhi, Indien
Lernen Sie Delhi kennen
Die Hauptstadt Indiens ist ein idealer Ausgangspunkt für Reisen in die nordindischen Staaten. Die Millionenmetropole Neu Delhi selbst ist heute leider eine der schmutzigsten Städte des Landes, aber in jedem Fall sehenswert. Sie besteht aus Delhi mit seinen engen überfüllten Gassen, Bazars und Moscheen und aus Neu Delhi, das als Hauptstadt des kolonialen Indiens entworfen wurde. Die Stadt wird aber meist allgemein nur als Delhi bezeichnet, da die beiden Teile eine untrennbare Einheit bilden. Die Durchschnittstemperatur der Stadt liegt bei 25 Grad Celcius, wobei im Sommer leicht die 35 Grad Grenze überschritten wird.
Zentrum des Regierungsviertels Neu Delhis ist der kreisrunde Connaugh Place mit der Grünanlage und dem unterirdischen Bazar. In Delhi kann man einige berühmte Bauwerke besichtigen, die allerdings sehr weit auseinanderliegen. Unbedingt besichtigen sollten Sie die Promenade Raipath, die vom Rashtrapati Bhavan bis zum India Gate, einem Kriegsdenkmal verläuft. Auch das Parlamentsgebäude Sansad Bhavan ist sicherlich sehenswert. Außerdem gibt es in Delhi mehrere interessante Museen, wie etwa das Nationalmuseum.
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Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Delhi
Urlaubsregion: Indien - Delhi - Wüste Thar
Erstellt in "Abenteuer, Weltentdecker" von
(C) Oliver Labsch am 16. Feb 07: *
Indien - ein faszinierendes Land
"Ein Jahr ist nun vergangen als wir uns zu fünft aufmachten zu einem abenteuerlichen Trip durch ein faszinierendes Land. Zuhause konnte ich es nicht glauben, aber bereits nach der Ankunft in Delhi überkam mich der erste Anflug von Kulturschock. Beinahe wären wir noch am Flughafen überrannt worden von Händlern die uns ihre Waren zu völlig überzogenen Preisen aufdrängen wollten. Auf dem Weg zum Hotel lagen entlang der Hauptstraße duzende von Menschen kreuz und quer am Straßenrand oder auf dem Fahrbahntrenner. Eselkarren kamen in der Nacht ohne Licht den bulligen LKWs auf der falschen Straßenseite entgegen. Die grellen Hupen dröhnten in den Ohren und die schwül-heiße Luft trieb die dunkelbraunen Abgaswolken und den Gestank des halb vergammelten Mülls in unser Taxi. Nach dem ersten Abend wäre ich am liebsten sofort wieder zurück in unser sauberes Deutschland. Am nächsten Tag starteten wir unseren Trip durch Indien. Es ging los über dreckige, verkehrsreiche Straßen vorbei an Häuserruinen und unzähligen, notdürftig zusammengeschnürten Plastikplanenhütten Nach Stunden erreichten wir endlich den Randbezirk Delhis. Und hier begannen sie, die grünen Reisfelder deren Ränder kleine runde Schilfhütten der Bauern zierten. Von Tag zu Tag stieg mein Interesse an diesem riesengroßen Land. Weiter auf unserer Reise besichtigten wir Festungs- und sehr alte, von Pflanzen eingewachsene Tempelanlagen. Diese Gebetsstätten strahlten eine Ruhe aus, die mich den Stress der Hauptstadt vergessen ließen. Nun fuhren weg vom Flachland, entlang des Ganges-Deltas zu dessen Ursprung im Himalaja-Gebirge. Die Berghänge entlang der Lebensader Indiens sind stark bewachsen mit dunkelgrünen, tropischen Bäumen. Immer weiter schraubten wir uns die Serpentinen hinauf. Mit einem mal hielt unser Fahrer an und sagte „Road blocked!“. D.h., der Monsun löste einen Muren-Abgang aus und verschüttete den Autopfad. Es passierte mehrmals dass ein Aufräumtrupp mit schwerem Gerät und Dynamit dem Erdrutsch zu Leibe rücken musste. Das letzte Stück zum Ganges-Ursprung ging durch einen Nationalpark und war somit für das Auto nicht befahrbar – also wandern, 18 km. Vorbei an mit Schnee bedeckten sechs- und sieben-tausender marschierten wir auf einem schmalen Trampelpfad den Strom entlang. Nach einer Übernachtung im Zelt auf 4000 m Höhe und nachdem wir den, für viele Inder „heiligen“ Ursprung des Ganges erreicht hatte machten wir uns auf den Rückweg. Der Ausblick, der sich uns über das Gangesdelta bot, war traumhaft. Der letzte Part unserer Reise führte uns geradewegs in die Wüste Thar. Wieder erlebten wir einen Wechsel des Klimas und der Vegetation. Die feucht-kühle Luft aus dem Gebirge wurde immer trockener und heißer. Große bewaldete Berge machten nun Platz für eine goldgelbe Dünenlandschaft so weit das Auge reicht und der warme Wind wehte die feinen Sandkörner über den dunkelschwarzen Asphalt. Die erste Woche unserer Reise hätte ich vieles dafür gegeben, um wieder nach Hause fliegen zu können. Der Müll, die stinkenden Abgase, der Lärm der Rikschas und die aufdringlichen Händler. Doch als ich mich an die Mentalität der Menschen in Indien gewöhnt hatte macht mir die Umstände fast nichts mehr aus. Wir kauften uns nun an den Straßenständen superleckere Mangos, Bananen, Kokosnüsse, Granatäpfel, Momos und vieles mehr. Indien hat wirklich viel zu bieten: Vom Gletscher bis zur Wüste, vom Gecko bis zum Elefant und viele mehr. Heute kann ich es kaum erwarten wieder einmal Indien zu besuchen."
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