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Indien erleben

Indien Urlaub mit TUI.comIndien – das Land, das an den Himalaja grenzt. Ein Land in dem viele Religionen aufeinander treffen und viele Sprachen gesprochen werden. Neben Hindi und English sind noch 21 Nationalsprachen anerkannt, auch wenn in Indien insgesamt 415 gesprochen werden. Nach der Volksrepublik China gilt Indien mit seinen 1,1 Milliarden Einwohnern als zweites in der Liste der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Und Indien ist so sehenswert, wie auch bevölkerungsreich. Einen Besuch wert auf Ihrer Indien Reise sind der hinduistische Tempel in Mysore und der Taj Mahal in Agra – der aus Bildern so bekannte Tempel, der im 17. Jahrhundert als Grabmal für die Frau von Shah Jahan gebaut wurde.

Doch auch Indiens größte Städte bieten viele Attraktionen an. Die Hauptstadt Neu-Delhi gilt als kultureller Mittelpunkt des Landes, denn das „National Museum“ bietet einen sehr breiten Überblick über Indiens Kultur und Geschichte. Mumbai, die bis 1995 als Bombay bekannte Stadt, ist die größte Stadt und das Wirtschaftszentrum von Indien. Auf der Liste der Weltkulturerbe stehen zwei der Baudenkmäler dieser Stadt: der Chhatrapati Shivaji Terminus und die Höhle von Elephanta. Bangalore beherbergt den Lal Bagh - einen der schönsten Botanischen Gärten des Landes und den 1887 gebauten Palast von Bangalore. Kolkata (Deutsch: Kalkutta) gilt in Indien als eine der wichtigsten Metropole des Landes. Forschung und Kunst sind hier zu Hause. Die bei uns wohl bekannteste Bürgerin der Stadt ist Mutter Teresa (1910-1997). Tauchen Sie mit TUI in eine unvergessliche Reise ein und lassen Sie sich von den Sehenswürdigkeiten Indiens überraschen.




Stichwortverzeichnis Indien bei TUI Reisen

G

Goa





Indien Informationen


Geschichte/Politik
Die politische Geschichte Indiens liegt nach der Eroberung der Draviden im Jahre 3.000 v. Chr. für mehrere Jahrhunderte im Dunklen. Um etwa 1.200 v. Chr. wanderten Hirtenkrieger ein, welche die nordindische Ebene eroberten und das Kastensystem einführten. Um die Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr. wirkte Buddha im heutigen Bihar. Alexander der Große führte 326 v. Chr. eine Expedition nach Nordindien. In der Folgezeit bestanden dort mehrere Großreiche, darunter die Maurya-Dynastie und das Gupta Reich. Schon 732 n.Chr. wurde Sind von den Arabern unterworfen, aber erst um 1200 kam es dort zu einer islamischen Staatenbildung. Unter der Mogulherrschaft Akbars wurde fast ganz Indien zu einem Reich vereint. Das Mogulreich erreichte seine kulturelle Blüte und die indisch-sarazenische Architektur wurde ausgebildet, deren berühmtestes Beispiel das Taj Mahal ist. Erst durch das Eindringen afghanischer Eroberer sowie der Europäer (Portugiesen, Niederländer, Franzosen, Briten) im 18./19. Jahrhundert änderten sich die Machtverhältnisse. 1858 wurde Indien direkt der britischen Krone unterstellt. Unabhängigkeitsbestrebungen, die sich beispielsweise im Großen Indischen Aufstand von 1857/58 entluden, folgten Perioden brutaler Unterdrückung durch die Truppen der britischen Kolonialmacht. Aber auch Gewalt konnte nicht verhindern, dass 1885 in Puna der Indian National Congress gebildet wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg (an dem indische Einheiten an der Seite Großbritanniens teilnahmen) führte Mahatma Gandhi eine Bewegung des Zivilen Ungehorsams an und rief zum Boykott britischer Waren auf. 1947 wurden Indien und Pakistan (seit 1940 geteilt) in die Selbstständigkeit entlassen. Streitigkeiten zwischen Indien und Pakistan, bei denen es hauptsächlich um die Provinz Kashmir ging, entluden sich von 1947 bis 1949 sowie 1965. In den 70er Jahren unterstützte Indien die staatliche Verselbstständigung Ostpakistans zu Bangladesch. Die nachfolgende Periode war gekennzeichnet durch immer wieder auflebende religiöse Konflikte wie etwa die Autonomiebestrebungen radikaler Sikhs im Punjab, die blutig niedergeschlagen wurden. Der Dauerkonflikt zwischen Hindus und Moslems entlud sich 1992/1993 in blutigen Unruhen. Auch in der Beziehung zu Pakistan treten immer wieder Streitigkeiten auf.

Wirtschaft
Mehr als zwei Drittel der indischen Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Auf fruchtbarem Boden kann es bis zu drei Ernten im Jahr geben. Die meisten Höfe sind sehr klein. Reis ist das wichtigste Anbauprodukt und gleichzeitig das Hauptnahrungsmittel weiter Kreise der indischen Bevölkerung. Indien gehört aber auch zu den weltgrößten Produzenten von Zuckerrohr, Tee, Baumwolle und Jute. Andere Anbauprodukte sind neben Kaffee, Sorghum, Hirse, Mais, Gerste, Kichererbsen und Bananen auch Mangos, Gummi, Leinsamen, Erdnüsse sowie verschiedene Gewürze. Die Viehzucht (Büffel, Pferde und Esel) ist für die Landwirtschaft von großer Bedeutung. Kamele gehören in den Trockengebieten des Punjab und Rajasthans zu den wichtigsten Lasttieren. Schafe und Ziegen werden hauptsächlich wegen der Wolle gezüchtet. Die vielfältigen Bodenschätze bildeten die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung Indiens nach der Unabhängigkeit. Das Land gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Eisenerz, Kohle und Bauxit. Die älteste und immer noch wichtigste Industrie-Branche Indiens ist die Textilindustrie (es werden hauptsächlich Baumwollstoffe hergestellt). In den letzten Jahren erlebte auch die Computerindustrie, insbesondere der Softwarebereich, einen gewaltigen Aufschwung. Die südindische Stadt Bangalore gilt als das "Silicon Valley" Indiens.

Religion
Etwa 85 Prozent der indischen Bevölkerung sind Hinduisten. Daneben sind es ungefähr 11 Prozent der Bevölkerung, die Gläubige des Islams sind. Der Hinduismus zählt zu den ältesten Religionen der Welt und ist in seinen verschiedenen Ausprägungen unwahrscheinlich vielfältig. Zentral ist die Vorstellung einer zyklischen Wiederkehr von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Die Seele wandert von einem Leben zum nächsten. Um die ersehnte Erlösung zu erlangen, muss ein Hindu die Pflichten, die ihm durch seine Kaste vorgegeben sind, erfüllen. Hindus verehren eine ganze Reihe von Gottheiten, denen sie sowohl im eigenen Haus als auch in Tempeln ihre Verehrung entgegenbringen. Wallfahrten zu heiligen Plätzen sind fester Bestandteil der Glaubenspraxis. Weitere in Indien vertretene Glaubensrichtungen sind der Jainisismus (die Wiedergeburt schließt in dieser Glaubensrichtung auch Tiere und Pflanzen ein; hohe Bedeutung wird der Meditation beigemessen sowie der Achtung vor allem Lebendigem), der Buddhismus (Buddha verkündet ebenfalls die Wiedergeburt; es gibt aber keine Götter wie im Hinduismus zu denen man um Erlösung betet, vielmehr kann man dem Kreislauf der Wiedergeburten nur entrinnen, wenn man bestimmte Regeln befolgt), der Sikhismus (Mischung aus Islam und Hinduismus) und der Zoroastrismus (persischen Ursprungs, der Mensch wird am Ende seines Lebens nach seinen Gedanken und Taten beurteilt). In Indien leben etwa 3,5 Prozent Christen.

Vegetation
Der klassische indische Dschungel ist nur noch in wenigen Landesteilen anzutreffen. Der größte Teil des Landes ist Kulturland geworden. Im Himalaya kann man bis knapp unterhalb der Schneegrenze (5.000 m) Rhododendren und Wacholder finden. In tieferen Lagen gibt es auch Wälder. Mais kann bis etwa 3.000 m angebaut werden, wobei Getreide nur unter 2.600m und Reis gar nur unter 2.000 m kultiviert werden kann. In den anderen Regionen Indiens findet man je nach Niederschlagshäufigkeit Palmen (Kokos, Datteln, Betelnuss), dazu Tee und Kaffee, Sandelholz, Baumwolle, Zuckerrohr, Erdnüsse, Tabak und viele andere Wirtschaftspflanzen. Bambus wächst so gut wie überall.

Tierwelt
Die Kuh gilt in Indien als heilig. Entstanden ist diese Besonderheit durch die herausragende Bedeutung, die Rinder beim Ackerbau hatten, wo sie zur Bodenbestellung unerlässlich waren. Diese lebenserhaltende Funktion wandelte sich durch den buddhistischen Einfluss der Nichtverletzung des Lebens schließlich in ein Tötungsverbot für Rinder. Der bengalische Tiger ist durch die inzwischen verbotene Jagd ziemlich dezimiert worden, es werden nur noch etwa 6.000 Tiere in Indien vermutet. Zum Schutz der Tiere und ihres Lebensraumes gibt es inzwischen einige Reservate. Darüber hinaus gibt es in Indien aber auch noch andere Großkatzen, darunter Löwen, Leoparden und Geparden. Mit etwas Glück kann man im westindischen Gir-Reservat oder im Kumbhalgarh-Schutzgebiet Lippenbären beobachten. Elefanten werden nach wie vor zur Waldarbeit eingesetzt. Affen kann man fast überall sehen. Einige Rhesusaffen genießen in Tempeln besonderen Schutz und leben zum Teil sogar in den Städten. Der Pfau ist der indische Nationalvogel und wird gerne als Haustier gehalten. Der inzwischen auch in Europa gut bekannte Beo wird gern in Gefangenschaft gehalten, da er außerordentlich gut sprechen kann. Seine Stimme ist durchdringend, und er kann Geräusche täuschend echt nachmachen. Termiten fallen vor allem durch ihre rostroten Hügel auf. In diesem komplizierten Konstrukt aus Lehm, Holzresten und Speichel leben bis zu drei Millionen Termiten. Besonders schön sind die Schmetterlinge, deren größter Vertreter eine Spannweite bis zu 20 cm aufweisen kann.



Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Indien

Urlaubsregion: Indien - Delhi - Wüste Thar
Erstellt in "Abenteuer, Weltentdecker" von (C) Oliver Labsch am 16. Feb 07: *

Indien - ein faszinierendes Land

"Ein Jahr ist nun vergangen als wir uns zu fünft aufmachten zu einem abenteuerlichen Trip durch ein faszinierendes Land. Zuhause konnte ich es nicht glauben, aber bereits nach der Ankunft in Delhi überkam mich der erste Anflug von Kulturschock. Beinahe wären wir noch am Flughafen überrannt worden von Händlern die uns ihre Waren zu völlig überzogenen Preisen aufdrängen wollten. Auf dem Weg zum Hotel lagen entlang der Hauptstraße duzende von Menschen kreuz und quer am Straßenrand oder auf dem Fahrbahntrenner. Eselkarren kamen in der Nacht ohne Licht den bulligen LKWs auf der falschen Straßenseite entgegen. Die grellen Hupen dröhnten in den Ohren und die schwül-heiße Luft trieb die dunkelbraunen Abgaswolken und den Gestank des halb vergammelten Mülls in unser Taxi. Nach dem ersten Abend wäre ich am liebsten sofort wieder zurück in unser sauberes Deutschland. Am nächsten Tag starteten wir unseren Trip durch Indien. Es ging los über dreckige, verkehrsreiche Straßen vorbei an Häuserruinen und unzähligen, notdürftig zusammengeschnürten Plastikplanenhütten Nach Stunden erreichten wir endlich den Randbezirk Delhis. Und hier begannen sie, die grünen Reisfelder deren Ränder kleine runde Schilfhütten der Bauern zierten. Von Tag zu Tag stieg mein Interesse an diesem riesengroßen Land. Weiter auf unserer Reise besichtigten wir Festungs- und sehr alte, von Pflanzen eingewachsene Tempelanlagen. Diese Gebetsstätten strahlten eine Ruhe aus, die mich den Stress der Hauptstadt vergessen ließen. Nun fuhren weg vom Flachland, entlang des Ganges-Deltas zu dessen Ursprung im Himalaja-Gebirge. Die Berghänge entlang der Lebensader Indiens sind stark bewachsen mit dunkelgrünen, tropischen Bäumen. Immer weiter schraubten wir uns die Serpentinen hinauf. Mit einem mal hielt unser Fahrer an und sagte „Road blocked!“. D.h., der Monsun löste einen Muren-Abgang aus und verschüttete den Autopfad. Es passierte mehrmals dass ein Aufräumtrupp mit schwerem Gerät und Dynamit dem Erdrutsch zu Leibe rücken musste. Das letzte Stück zum Ganges-Ursprung ging durch einen Nationalpark und war somit für das Auto nicht befahrbar – also wandern, 18 km. Vorbei an mit Schnee bedeckten sechs- und sieben-tausender marschierten wir auf einem schmalen Trampelpfad den Strom entlang. Nach einer Übernachtung im Zelt auf 4000 m Höhe und nachdem wir den, für viele Inder „heiligen“ Ursprung des Ganges erreicht hatte machten wir uns auf den Rückweg. Der Ausblick, der sich uns über das Gangesdelta bot, war traumhaft. Der letzte Part unserer Reise führte uns geradewegs in die Wüste Thar. Wieder erlebten wir einen Wechsel des Klimas und der Vegetation. Die feucht-kühle Luft aus dem Gebirge wurde immer trockener und heißer. Große bewaldete Berge machten nun Platz für eine goldgelbe Dünenlandschaft so weit das Auge reicht und der warme Wind wehte die feinen Sandkörner über den dunkelschwarzen Asphalt. Die erste Woche unserer Reise hätte ich vieles dafür gegeben, um wieder nach Hause fliegen zu können. Der Müll, die stinkenden Abgase, der Lärm der Rikschas und die aufdringlichen Händler. Doch als ich mich an die Mentalität der Menschen in Indien gewöhnt hatte macht mir die Umstände fast nichts mehr aus. Wir kauften uns nun an den Straßenständen superleckere Mangos, Bananen, Kokosnüsse, Granatäpfel, Momos und vieles mehr. Indien hat wirklich viel zu bieten: Vom Gletscher bis zur Wüste, vom Gecko bis zum Elefant und viele mehr. Heute kann ich es kaum erwarten wieder einmal Indien zu besuchen."
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