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Island erleben

Island Urlaub mit TUI.comIsland, der westlichste Staat in Europa mit nördlichster europäischer Hauptstadt Reykjavik, befindet sich im Nordatlantik etwas südlicher vom Polarkreis. Island verzaubert mit seiner außergewöhnlichen Natur und gastfreundlichen Bewohnern. Touristen sind von der Vielfältigkeit der Natursehenswürdigkeiten in Island begeistert: Vulkane, Gletscher, Geiser, natürliche heiße Quellen, hohe Schneegipfel, Wasserfälle, Nordlichter und Lavafelder. Die Küste Islands ist mit zahlreichen Fjorden und Felsen versehen und ist zugleich ein Zuhause für verschiedene Vogelarten.

Abgesehen vom kalten Namen, hat Island in der Wirklichkeit ziemlich mildes Klima, begünstigt durch die Nähe des warmen Golfstroms und innere Vulkanwärme. Bewohner von Island sind ihrem Land sehr ähnlich. Hinter Zurückhaltung der Isländer, Nachfahren der skandinavischen Wikinger, verbergen sich sorgfältiges und aufmerksames Verhältnis sowohl zur eigenen Sprache, die seit Besiedlung von Island im frühem Mittelalter, fast unverändert geblieben ist. Bevölkerung des Landes zählt zu den gebildetsten auf der Welt – Alphabetisierungsgrad von Isländern beträgt 100 Prozent und Island befindet sich auf dem Platz 1 was die Menge der verlegten Bücher pro Person angeht.




Stichwortverzeichnis Island bei TUI Reisen





Island Informationen


Geschichte/Politik
Man geht davon aus, dass die Insel im Wesentlichen bis 870 n. Chr. unbewohnt blieb. Erste Siedler waren irische Mönche. Die erste dauerhafte Besiedlung der Insel erfolgte durch norwegische Wikinger. Die von ihnen gegründete Republik hatte keine übergeordnete soziale und politische Ordnung. Sie war in zwölf Thingkreise eingeteilt. 930 wurde das erste Althing abgehalten. Im Jahr 1.000 n.Chr. wurde das Christentum eingeführt. Island unterstand dem norwegischen Erzbischof von Nidaros (heute: Trondheim). Ab 1380 gehörte Island zur dänischen Krone, 1661 verlor das Land sämtliche politische Gewalt. Im 18. Jahrhundert erlebte Island einen demographischen und kulturellen Niedergang. Hatte die Insel um 930 bis 90.000 Einwohner, waren es Anfang des 18. Jahrhunderts nur noch 50.000 Menschen. Später wurde durch eine Pockenepidemie, Hungersnöte und einen Vulkanausbruch die Bevölkerung auf etwa 35.000 Einwohner dezimiert. Der größte Teil der Menschen war völlig verarmt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts kam es zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Island. 1904 wurde Island die Selbstverwaltung gewährt und 1918 erhielt es die volle Souveränität. Island wurde freies, unabhängiges Königreich, blieb aber noch mit Dänemark verbunden (Unionsvertrag). Wichtiger Grundsatz des Landes wurde die weltweite Neutralität bei militärischen Konflikten. 1940/41 wurde Island im Zweiten Weltkrieg zunächst von britischen, dann von amerikanischen Truppen besetzt, denen nach dem Krieg 1951 die Verteidigung des Landes übertragen wurde. Anfang 1944 sprachen sich bei einer Volksabstimmung 97,3 Prozent der Wähler für die Auflösung der Union mit Dänemark aus. Am 17. Juni 1944 wurde die Republik Island gegründet. 1985 wurde eine Resolution verabschiedet, die Island zu einer atomwaffenfreien Zone erklärt.

Wirtschaft
Der Lebensstandard Islands liegt heute über dem europäischen Durchschnitt. Der Fischfang ist der wichtigste Wirtschaftszweig und Haupteinnahmequelle des Landes. Auch der Tourismus trägt zum Wohlstand der Insel bei. Industrie gibt es wenig, Energiereserven und Erdwärme mehr, als im Land verbraucht werden.

Religion
Über 90 Prozent der Isländer gehören der evangelisch-lutherischen Isländischen Nationalkirche an. Freikirchen, andere protestantische Gemeinschaften sowie Katholiken bilden kleine Minderheiten.

Vegetation
Die Vegetation Islands hat arktischen Charakter. Zwei Drittel der Insel sind karges Ödland. An der Südküste wachsen Gräser und Heidekraut. Sie werden als Weideland für Schafe und andere Haustiere genutzt. Die in prähistorischer Zeit weitgehend bewaldete Insel ist heute nahezu waldlos. Auch nach den in den sechziger Jahren angelaufenen Wiederaufforstungs-Programmen sind weniger als zwei Prozent der Insel bewaldet.

Tierwelt
Charakteristisch für die Tierwelt sind der Polarfuchs und das Alpenschneehuhn. Daneben gibt es Rentiere, Nagetiere, Schafe, Rinder und Pferde. Etwa 100 Vogelarten sind auf Island heimisch, viele davon Wasservögel. Die Entenkolonien des Mývatn-Sees im Norden Islands sind weltweit die größten und artenreichsten. In den Küstengewässern leben Wale, Robben und Seehunde. In den Binnengewässern kommen Lachse und Forellen vor.



Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Island

Urlaubsregion: Island - Reykjavik
Erstellt in "Insidertipp" von TUI Mitarbeiter Tipp am 26. Juni 08: *

Reykjavik - Shopping grenzlos

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