Reisen, Last Minute, Flug, Mietwagen, Hotel und Ferienhäuser auf TUI.com Newsletter | Kontakt | TUI AG | TUI Deutschland
Sommer hoch 7Reisetrends AngeboteUnsere MarkenReiseinfosService myTUI
Sie befinden sich hier: Home > Übersicht > Japan

Hier finden Sie Ihr bestes TUI Reisen Angebot zu Japan

Bitte vervollständigen Sie das Formular oder wählen Sie aus unseren Angeboten um ein günstiges Angebot für Ihren Urlaub Japan mit TUI Reisen zu finden.




Japan erleben

Japan Urlaub mit TUI.comWer würde nicht gerne das Land der aufgehenden Sonne besuchen? Die eigenartige und geheimnisvolle Kultur von Japan gewinnt immer mehr begeisterte Anhänger, deren Interesse an dem Land sich nicht nur auf kulinarischen Spezialitäten beschränkt. Das Territorium des Landes ist ziemlich klein und liegt auf einer Inselgruppe im Pazifischen Ozean. Dafür ist der politische, ökonomische und kulturelle Einfluss von Japan auf der Weltbühne enorm. Alles ist in diesem Land ungewöhnlich: das warme subtropische Klima im Süden und das extrem kalte im Norden, wo es fast vier Monate im Jahr schneit.

Auch die Geschichte von Japan ähnelt eher einem mysteriösen Märchen, als der historischen Wirklichkeit. In Japan wird großer Wert auf die Traditionen und Sitten gelegt, dennoch ist Tokio eine der modernsten und größten Städte der Welt. Japan stellt für Europäer meistens eine andersartige und schwer nachvollziehbare Kultur und Zivilisation dar. Nicht nur deshalb sind die Eindrücke des Landes wie z.B. der Sakura, der japanischen Kirschblüte im Frühling, und der Anblick des „heiligen „ Berges Fuji sind auf jeden Fall einen Besuch wert.




Stichwortverzeichnis Japan bei TUI Reisen





Japan Informationen


Geschichte/Politik
Die Japanischen Inseln sind bereits seit dem Paläolithikum um 30.000 v. Chr. besiedelt. Seit dem 5. Jahrhundert gebraucht man chinesische Schriftzeichen, seit dem 6. Jahrhundert ist der Buddhismus verbreitet. Der Verlauf der japanischen Geschichte wird durch das Kaisertum, einige Adelsgeschlechter und den Klerus bestimmt. Lange Zeit verharrte das Land in selbstgewählter Isolation. Unter Kaiser Mutsuhito, der zahlreiche Reformen, wie beispielsweise die Mejireformen, und technische Neuerungen einführte, wurde 1868 die Entwicklung hin zum modernen Japan eingeleitet. Die kaiserliche Hauptstadt wurde nach Edo verlegt und in Tokyo ("Hauptstadt des Ostens") umbenannt. In der Außenpolitik verfolgte Japan expansionistische Ziele. 1879 besetzte es die Ryukyu-Inseln. Der Kampf um die Kontrolle in Korea führte zum Konflikt mit China und zum Chinesisch-Japanischen Krieg (1894-1895), in dem Japan siegte. Auch der Russisch-Japanische Krieg (1904/05), in dem es um die Vormachtstellung in Ostasien ging, wurde von Japan gewonnen. Mit dem Angriff japanischer Bomber auf Pearl Harbor, einem Marinestützpunkt der US-Flotte im Pazifik, im Dezember 1941, wuchs der Krieg in China mit dem in Europa zusammen. Japan trat 1941 an der Seite von Deutschland und Italien in den Zweiten Weltkrieg ein und hatte bis 1942 ganz Südostasien erobert. Nach dem weltweit ersten Abwurf zweier Atombomben im August 1945 folgte die offizielle Kapitulation der japanischen Regierung. 1952 kam es zu ersten allgemeinen Parlamentswahlen. In den 50er und 60er Jahren setzte ein starkes wirtschaftliches Wachstum ein. Japan überrundete alle westeuropäischen Nationen und rangierte neben den Vereinigten Staaten als industrielle Weltmacht. Neben der Überbevölkerung der Städte waren Anfang der 80er Jahre die Umweltverschmutzung und die unproduktive Landwirtschaft die zentralen innenpolitischen Probleme Japans. Dennoch wies das Land die höchste Wirtschaftswachstumsrate und die niedrigste Inflationsrate unter den führenden Industrienationen auf. 1989 starb Kaiser Hirohito. Sein Sohn Akihito initiierte eine Periode der Umwälzungen und Reformen. Eine wirtschaftliche Rezession und die Aufdeckung von Bestechungsaffären und Korruption führten in den vergangenen Jahren immer wieder zu Regierungskrisen.

Wirtschaft
Vor dem Zweiten Weltkrieg lag die japanische Wirtschaft in den Händen einiger weniger, wohlhabender Familien, von denen die bedeutendste Mitsui und Iwasaki waren (sie agierten unter dem heute noch bestehenden Firmennamen Mitsubishi). Die Firmen blieben auch nach der Besatzung intakt und haben seitdem eine noch größere Wirtschaftsmacht gewonnen. In den 80er Jahren ist die japanische Wirtschaft enorm expandiert, seit Mitte der 90er Jahre steckt Japan in einer wirtschaftlichen Krise. Etwa 70 Prozent des eigenen Nahrungsmittelbedarfs werden im Land erzeugt. Angebaut wird Reis, der nach wie vor den Grundstock der japanischen Ernährung bildet. Daneben werden auch Weizen, Gerste, Sojabohnen, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Chinakohl sowie Mandarinen und andere Zitrusfrüchte und Tabak angepflanzt. Von großer Bedeutung ist der Anbau von Tee für den eigenen Gebrauch. Da Fisch ein Grundnahrungsmittel in Japan ist, gehören der Fischfang und die Fischverarbeitung zu einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche im Land. Die japanische Fischereiflotte gehört zu den größten der Welt. Am häufigsten gefangen werden Sardinen, Thunfische, Krabben, Garnelen, Lachse, Makrelen, Tintenfische, Venusmuscheln und Austern. Daneben zählt Japan zu den wenigen noch aktiven Walfangnationen der Welt. Außerdem werden große Mengen an Tang und anderen Meeresalgen geerntet, die ebenfalls der menschlichen Ernährung dienen. Auch der Tourismus trägt seinen Teil zum Bruttosozialprodukt bei.

Religion
Die Glaubensrichtung mit den meisten Anhängern ist der Shintoismus, eine Religion, die auf Ahnenkult und der Verehrung von Naturgottheiten aufbaut. Daneben ist in Japan auch der Buddhismus stark verbreitet. Das Christentum wird lediglich von vier Prozent der Bevölkerung ausgeübt. Diese sind sowohl Protestanten als auch Katholiken und Griechisch Orthodoxe. Charakteristisch für Japaner ist, dass sie häufig mehreren Religionen gleichzeitig angehören.

Vegetation
Die japanische Pflanzenwelt weist aufgrund der Wärme und Feuchtigkeit im Sommer und der gebietsweise milden Winter eine große Vielfalt auf. Mehr als 17.000 verschiedene Pflanzenarten sind in Japan heimisch. Viele davon sind Zierpflanzen wie Rhododendren, Zierkirschen, Chrysanthemen und Pfingstrosen. Besonders schön und bei Touristen sehr beliebt ist die Zeit der früh blühenden Pflaumen- und Kirschbäume. Im August blüht die Lotusblume und im November die Chrysantheme, die japanische Nationalblume. Zu Ehren bestimmter Pflanzen werden in der jeweiligen Blütezeit Blumenfeste abgehalten. Sehr charakteristisch für Japan sind die ausgedehnten, oft waldartigen Bambushaine. In Gartenanlagen wird die natürliche Japanische Landschaft in Miniaturform nachgebaut.

Tierwelt
Im Vergleich zur üppigen Flora ist die Fauna Japans weit weniger artenreich. Hier leben 140 verschiedene Säugetierarten, 450 Vogelarten und eine Vielzahl an Reptilien, Schalentieren und Fischen. Der einzige Primat ist der Rotgesichtsmakak, der auf der Insel Honshu lebt. Zu den großen Fleischfressern zählt der Braunbär. Unter den Wasservögeln kommen vor allem Kranich, Reiher, Schwan, Kormoran, Storch und Albatros vor.



Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Japan

Urlaubsregion: Japan - Insel Kyushu - Kumamoto
Erstellt in "Abenteuer, Genießen, Weltentdecker" von Berthold Hanfstein am 06. Mrz 07: *

Onsen ohne Ende – Baden auf Japans südlichster Insel

"„Kurokawa – a real treasure.“ Schreibt der Lonely-Planet-Reiseführer. Auf Kyushu, der südlichsten Insel Japans wollen wir es uns ein paar Tage lang gut gehen lassen und landen in Kumamoto an der Westküste. Die Beschreibung dieser Region mit ihren zahlreichen Thermalquellen und den Naturbädern machte uns große Lust. Diese Onsen genannten Bäder haben eine große Tradition und sind auch bei den jungen Japanern Kult. Vor dem eigentlichen Bad wäscht man sich ausgiebig und taucht dann nur mit einem kleinen Handtuch bedeckt in das heiße Onsen-Becken in der freien Natur. Im Ryokan Okunoyu erwartet uns ein wahrer Traum. Der Empfangsbereich wie aus dem Bilderbuch, eine kleine Sammlung antiker Teetässchen, Girlanden papierdünner orangefarbiger Lampionblüten, frischer Blumenschmuck und allerhand sonstiges nett drapiertes Geschirr hinter Glas machen es gemütlich. Das Gepäck wird schnell in unser Zimmer im ersten Stock gebracht. Echte Betten zur Rechten und die klassischen Tatami-Matten zur Linken, abgetrennt durch mit Papier bespannte Schiebewände. Ein winziger Tisch und zwei Stühle, besser gesagt Sitzschalen sind mittig angeordnet, dahinter ein kleiner Bereich mit einem Ikebana-Blumengesteck und einer Kalligraphie. Schiebetüren auch zum Balkon mit direktem Blick auf den Fluss Kurokawa. Fein säuberlich zusammengelegt ein blauer und ein roter Yukata, eine Badekleidung aus Baumwolle – irgendwo zwischen Morgenrock und Bademantel. Dazu ein Schulterüberwurf aus Wolle, speziell für die kalte Jahreszeit. Söckchen mit Antirutsch-Noppen und Abtrennung nur für die große Zehe. Und kleine rote Schläppchen, deren Maximalgröße eher einem Spanier passt als mir. Für die Toilette mit beheizter Klosett-Brille gibt es separate Schläppchen, sehr wichtig in Japan. Wow, welcome to Kurokawa Spa! Der erste Weg geht sofort ins hauseigene Onsen. Im Yukata und mit einem speziellen kleinen Handtuch wandeln wir die Treppe hinunter in den Anbau. Dezent versteckt hinter roten und blauen Tüchern kommt der Eingang zum Vorschein, getrennt nach Männlein und Weiblein. Kaum ist die Schiebetüre wieder sanft verschlossen, weisen ausgezogene Schuhe darauf hin, dasselbe zu tun. Eventuell noch vorhandene Klamotten von Tagesgästen werden in einem Korb aufbewahrt und dann betrete ich den nächsten Raum, in dem ich vor Dampf kaum etwas sehen kann. Schemenhaft nehme ich eine Hand voll kleiner Bänkchen und Schüsseln wahr, davor in Hüfthöhe an der Wand jeweils Duscharmaturen und auf der Ablage überdimensionale Seife- und Shampoospender. Hier findet also der vor dem Baden so wichtige Reinigungsprozess statt. Die Anordnung ist so, dass das Duschen im Hocken erfolgen soll, ja sogar muss. Wie ich später herausfinde, ist diese Haltung beim Duschen elementar, sie entspricht dem japanischen Schamgefühl. Nach der Reinigung probiere ich den ersten Wassergang im dahinter liegenden Becken aus. Dieses verfügt noch über eine angenehme Temperatur. Dann geht es hinaus ins Freie, ins gemischte Becken. Jetzt muss die Übung mit dem Scham-Handtuch sitzen: Im Gehen bedecken und beim ins Wasser hinabsteigen zusammenfalten und auf den Kopf legen. Wahnsinn, wie auf den Kalender- Fotos liege ich nun im Freien im heißen Wasser, schaue auf Bäume, den Bach und eine kleine Höhle, in der sich noch ein Onsen verbirgt. Überall dampft es, herrliche Ruhe, Entspannung pur. Und ich habe nichts als ein kleines weißes Handtuch auf dem Kopf. Wie ein Japaner."
* Melden Sie sich bei uns, wenn Sie meinen, dass einer dieser Reiseberichte anstößige oder strafbare Inhalte enthält.
Reiseziele Japan
Stichwortverzeichnis | Reiseziele | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | AGB TUI interactive
© 1996 - 2008 TUI interactive