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Kanada erleben

Kanada Urlaub mit TUI.comKanada liegt in Nordamerika und ist ein unabhängiger Bundesstaat. Kanada zählt rund 32 Millionen Einwohner, die aber auf einer Fläche von fast 10 Millionen Quadratmetern leben. Kanada ist vor allem für seine hinreißende Landschaft einen längeren Aufenthalt wert. Besichtigen Sie mit TUI den kanadischen Teil der Niagarafälle und die anderen atemberaubenden Naturparks dieses riesigen Landes. Die Hauptstadt Kanadas ist Ottawa in der Provinz Ontario. Neben der Basilika Notre-Dame d’Ottawa sollten Sie Kanadas Hauptstadt vor allem zur Tulpenparade besuchen.

Etwas besser bekannt als die Hauptstadt Kanadas sind die Weltmetropolen Toronto, gelegen an den „Great Lakes“ oder auch Vancouver an der Westküste, die Stadt die mit Bergen und Meer als perfektes Ausflugziel gilt. Da Kanada einstmals eine französische Kolonie war, spiegelt sich der europäische Einfluss auch noch heute unter anderem in der Küche wieder. Neben zahlreichen französischen Restaurants kann man an der kanadischen Küste auch fabelhafte Meeresfrüchte und Fisch genießen. Kanada ist aufgrund seiner geographischen Lage mit reichlich Schnee im Winter gesegnet und somit ein Paradies für jede Art von Wintersport.




Stichwortverzeichnis Kanada bei TUI Reisen





Kanada Informationen


Geschichte/Politik
Kanadas Geschichte ist die eines klassischen Einwanderungslandes. Asiatische Völker, die gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 20.000 Jahren die Beringstraße überquerten, waren die Vorfahren der Indianer und Eskimos, die auch bis zum 16. Jahrhundert die einzigen Bewohner Kanadas blieben. 1534 drangen die Franzosen ins Landesinnere vor und nahmen das Gebiet um den Sankt-Lorenz-Strom in Besitz. In der Folgezeit wurde der französische Einfluss ausgedehnt und 1608 die Stadt Quebec gegründet. Durch weitere Siedlungsgründungen konnte Frankreich schließlich die strategisch wichtige Verbindung zwischen Sankt-Lorenz-Strom und Mississippi herstellen. Nach dem Siebenjährigen Krieg gegen England, der von 1756 bis 1763 dauerte, musste Frankreich seinen gesamten kanadischen Kolonialbesitz an das siegreiche Großbritannien abtreten. Da sich das vorher französische Quebec hinsichtlich Sprache und Rechtsprechung deutlich von den anderen britischen Besitzungen unterschied, wurde 1774 der Quebec Act erlassen, der den katholischen Frankokanadiern besondere Rechte zusicherte. In der Folgezeit stieg die Zahl der Einwanderer aus Großbritannien, während die Immigration aus den USA langsam abnahm. Auch zahlreiche Russen, Italiener und Deutsche kamen ins Land und sorgten somit für einen starken Anstieg der Bevölkerung. In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts kam es zu verstärkten Forderungen nach Autonomie. Föderationsverhandlungen führten 1867 zur Verabschiedung des British North America Act, das Kanada zu einem Bundesstaat (Dominion of Canada) mit voller innerer Autonomie erklärte. Entlang der 1885 fertiggestellten transkontinentalen Bahnstrecke entstanden Siedlungen und Bergwerke. Die erfolgreiche Kriegsteilnahme auf der Seite der Alliierten im Ersten Weltkrieg ermutigte die Kanadier in ihrem Streben nach vollständiger nationaler Unabhängigkeit. 1939 erklärte Kanada dem Deutschen Reich den Krieg und trat in den Zweiten Weltkrieg ein, was die Position des Landes weiter stärkte. Es wurde 1945 Gründungsmitglied der Vereinten Nationen (UN) und trat 1949 dem Nordatlantikpakt (NATO) bei. Die Bevölkerung nahm durch hohe Geburtenraten und starke Einwanderung aus Europa, vor allem aus Großbritannien, stetig zu. Die Forderungen der Parti québecois nach Loslösung Quebecs aus dem kanadischen Staatenverband wurde 1980 in einer Volksabstimmung von der Mehrheit abgelehnt. 1982 wurde der alte British North America Act durch die erste eigenständige Verfassung Kanadas abgelöst.

Wirtschaft
Kanada, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ein typisches Agrarland war, zählt heute zu den am höchsten industrialisierten Staaten der Erde. Mit den USA bestehen enge wirtschaftliche Verflechtungen. Die Landwirtschaft ist das Rückgrat der kanadischen Wirtschaft. Hauptanbauprodukt ist Weizen. Die Provinzen Alberta, Manitoba und Saskatchewan zählen zu den ausgedehntesten Weizenanbaugebieten der Erde. Weitere Anbauprodukte sind Gerste, Mais, Kartoffeln, Raps, Zuckerrüben, Obst (vor allem Äpfel), Tabak und Sojabohnen. Milchviehwirtschaft in größerem Umfang wird in den Provinzen Quebec und Ontario betrieben, Viehzucht außerdem in Alberta. Auch die kommerzielle Pelztierzucht, die hauptsächlich Nerz- und Fuchs, Biber und Präriewolf hält, hat sich zu einem rentablen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Kanada zählt zu den weltweit größten Produzenten von Holz und Holzerzeugnissen. Die Gebiete vor der kanadischen Küste sind ergiebige Fischgründe. Es werden dort vor allem Thunfisch, Kabeljau und Hummer gefangen. Kanada verfügt über zahlreiche Bodenschätze. So gehört es zu den bedeutendsten Förderländern von Platin, Gold und Silber. Vor allem in Alberta gibt es große Erdöl- und Erdgasvorkommen. Die wichtigsten Produktionszweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Erdölverarbeitung, die Elektrotechnik, die Textil- und Papierindustrie sowie die Verarbeitung von Holz und Nahrungsmitteln. Der Fremdenverkehr ist ein wichtiger Zweig der kanadischen Wirtschaft. 90 Prozent der Besucher kommen aus den USA, wovon ein hoher Anteil Geschäftsreisende sind.

Religion
Etwa 85 Prozent der Bevölkerung sind Christen. In der Provinz Québec ist der Anteil der katholischen Glaubensgemeinschaft mit über 80 Prozent besonders hoch. Größte protestantische Glaubensgruppen sind die Anglikaner und die Vereinigte Kanadische Kirche. Zu den religiösen Minderheiten gehören Muslime und Hindus.

Vegetation
Im Landesinneren sind die Vegetationseinheiten gürtelförmig angeordnet. In der südlichsten Vegetationseinheit wächst vor allem der in dieser Klimazone typische Nadelwald. So findet man im Westen Kanadas dichte Wälder mit Tannen, Fichten und Zedern, während in höheren Regionen vorwiegend die Kiefer gedeiht. Sie ist über 1.000 km breit und wird als Taigagürtel bezeichnet. Nach Norden geht der Nadelwald in die Waldtundra über, einem Gebiet mit lichterem Baumbestand, in dem hauptsächlich Zwergsträucher, Gräser aber auch Moose wachsen. Der nördlichste Teil Kanadas ist weitgehend gletscherbedeckt und damit nahezu vegetationsfrei. Im Südosten Kanadas wächst unter atlantischem Einfluss Laubwald. Dort findet man außer anderen Bäumen auch den Ahorn, das Symbol des Landes. Nach Norden nimmt der Anteil an Nadelbäumen zu. Westlich der Großen Seen schließen an die Laub- bzw. Mischwaldregion Prärien und Grassteppen an. Auf dem nördlichen Festland und den südlichen Inseln der arktischen Inselwelt gedeiht Tundrenvegetation mit Zwergsträuchern, Kräutern, Gräsern und Moosen.

Tierwelt
In den Laub- und Mischwäldern des Südostens sind unter anderem Rotwild, Elche und mehrere Bärenarten zu finden. Die Grasländer und Prärien des südlichen Landesinneren sind der Lebensraum von Antilopen, Rothirschen und Kojoten. In den Gebirgsregionen des westlichen Kanada gibt es Hirsche, Elche und Bären. Das Nadelwaldgebiet des Taigagürtels ist das Verbreitungsgebiet von kleinen Pelztieren wie Füchsen, Bibern und Mardern. In der Tundra leben Karibus, Moschusochsen, Polarfüchse und Lemminge und an dem arktischen Küsten sind Walrosse, Eisbären und Robben beheimatet.



Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Kanada

Urlaubsregion: Kanada - Ottawa - Toronto
Erstellt in "Genießen, Shopping, Sightseeing" von Sabine Lorenz am 02. Apr 07: *

Ost-Kanada -Two in One-

"Da mir der Transatlantikflug für kurze Reise zu lang war, habe ich (zeit- und geldsparend) zwei Rundreisen aneinandergehängt: Zunächst nahm ich an einer Busreise durch die Maritimes teil, auf der fast ganz Nova Scotia besucht wurde, New Brunswick gestreift und das Wichtigste von Prince Edward Island auf dem Programm stand. Wer abwechslungsreiche, aber stets raue, Landschaften und gemütliche Menschen liebt, ist in den Maritimes genau richtig. Oh wie schön ist ... Kanada! Unterwegs versorgte uns die Reiseleiterin unentwegt mit Informationen über die Region, über das heutige Leben und den ergreifenden geschichtlichen Hintergrund, der die Bevölkerung bis heute prägt. Als (zum Programm gehörendes) gemeinsames Abendessen genossen wir hervorragend zubereitete Köstlichkeiten, zumeist aus dem Meer. Am Ende dieser Tour flog ich statt nach Hause (als Stopp-Over für nur 60,00 €!) nach Toronto. Nach 10 Tagen in der ländlichen Beschaulichkeit der Maritimes war ich überwältigt vom Anblick der gläsernen Hochhäuser! Von Toronto startete am nächsten Tag eine 11-tägige Busfahrt über Montreal und Quebec City nach Ottawa, zum Algonquin Park und zu den Niagara-Fällen. Dank der jeweils zwei Übernachtungen war genügend Zeit, die Ziele ausgiebig zu erkunden. In jeder Stadt wurde am Vormittag eine orientierde Stadtrundfahrt angeboten, aber es bestand auch die Möglichkeit, den ganzen Tag auf eigene Faust losziehen. Obwohl Toronto, Montreal, Quebec City und Ottawa zumeist in einem Atemzug genannt werden, präsentieren sie sich sehr unterschiedlich. In Toronto beherrscht ein reizvoller Kontrast von alt und neu das Stadtbild - Empire-Stil spiegelt sich in turmhoher Glasfassade. Montreal zeigt sich hingegen -zweigeteilt- in Altstadt und moderne City. Quebec City trumpft gleich mit zwei Altstadtkernen auf, der Ober- und der Unterstadt! Da kann die Hauptstadt Ottawa trotz ihrer reizvollen Lage nicht so ganz mithalten, ein Besuch lohnt sich dennoch. Die unterschiedlichen Einkaufsoasen sind auch schon einen Aufenthalt in den Metropolen wert und die Freundlichkeit des Personals hat mir sehr gefallen. Ein Traum wurde war, als die Blätter im Algonquin Park uns (Ende September) in leuchtenden Gold- und Rottönen empfingen. Ein bequem gehbarer und informativer Rundweg führt durch den Park, in dem das Aufsammeln (nicht das Abreißen!) der bunten Blätter erlaubt ist. Tip: Blätter zwischen Papiertüchern in ein Buch legen und den Rest der Rundfahrt draufsetzen ... . Ein weiteres überwältigendes Ereignis war dann noch der Besuch der Niagara Fälle. Den Fotoapparat kann man auf der -Maid of the Mist-, die sehr nahe den Horseshoe Fall heranfährt, getrost im Trocknen lassen. Vor lauter Spritzwasser (engl. Mist), das sich auf dem Objektiv niederschlägt, sieht man auf den Fotos nämlich kaum etwas, es sei denn, man wünscht gerade diesen Effekt. Auf der etwa 1 Kilometer langen Promenade oberhalb des Niagara Rivers bietet sich eine großartige Aussicht über die 60 Meter tiefe Schlucht und die Wasserfälle. Bei Sonnenschein krönt ein Regenbogen die Akteure dieses großartigen Schauspiels. Die Wassermassen sind gigantisch, obwohl uns Touristen nicht einmal die Hälfte der verfügbaren Kapazitäten gezeigt wird; der Rest sorgt derweil für den vielen Strom, der zur allabendlichen Illumination der Fälle benötigt wird. Diese Kombination entpuppte sich als eine sehr gute Idee, es war abwechslungsreich und informativ!"
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