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Urlaub Katar mit TUI

Urlaub
Urlaub Katar



Katar erleben

Im Nordosten, am Persischen Golf, ist das Emirat Katar beheimatet. Sein arabischer Name lautet Qatar Katar erstreckt sich auf einer schmalen Halbinsel, welche im Süden an Saudi-Arabien grenzt sowie einige Inseln mit einschließt. Dadurch, dass der Jahresniederschlag noch unterhalb von 100 mm beträgt, verfügt das Land über die trockensten Landstriche der Erde. So können in dem arabischen Wüstenstaat nur relativ wenige Tierarten existieren: zum Beispiel Geckos, Wüstenspringmäuse, Warane oder Igel. An den nördlichen Küstenlinien kann man während der Wintermonate Zugvögelschwärme aus den gemäßigten Zonen beobachten.

Die Küstenlandschaften in Katar werden durch lang gezogene Buchten gegliedert. An der Ostküste sind einige vorgelagerte Korallenriffe anzutreffen. Etwas südlicher ragen vereinzelte Sanddünen auf, welche an manchen Stellen in die berühmte Lagune „Khor Udaid“ auslaufen. Das flache Landesinnere von Katar wird meist von einer Kies- und Geröllwüste überzogen. Katar gehört aufgrund eines weltweit höchsten Pro-Kopf-Einkommens zu den reichsten Ländern der Welt. Daher ist das Sozial- und Gesundheitssystem in Qatar sehr gut ausgebaut.




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Katar Informationen


Geschichte/Politik
Katar wurde vermutlich schon vor vier Jahrtausenden besiedelt, doch seine Geschichte begann erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Nomadisierende Beduinenstämme zogen vom Norden der arabischen Halbinsel in die Gegend des heutigen Katar. Eine dieser Sippen waren die Al-Thani, die an der Küste ein Dorf gründeten, das heute Doha heißt und die Hauptstadt wurde. Der Scheich der Al-Thani - Muhammad, der den Stamm schon aus den Norden nach Katar geführt hatte - wurde schnell der Mächtigste in diesem Gebiet und begründete die Dynastie Al-Thani, die bis heute Katar beherrscht. 1868 wurde Katar zwar ein unabhängiges Scheichtum, musste aber Großbritannien als Ordnungsmacht anzuerkennen. 1916 nahmen sich die Briten ganz die Schutzherrschaft über Katar. 1971 erklärte der regierende Scheich die Unabhängigkeit des Staates Katar. Die Verfassung, die sich Katar damals gab, zielt auf eine allmähliche Demokratisierung. Doch bis jetzt herrscht die Familie Al-Thani nach wie vor.

Wirtschaft
Katar wurde reich durch Erdöl. Bereits in den 30er Jahren wurde Öl gefunden, doch planmäßig gefördert wird es erst seit 1949. Neuerdings wurde im Norden der Halbinsel auch Erdgas entdeckt. Aber es gibt auch noch andere Bodenschätze: Kalkstein-, Kies- und Gipsvorkommen. Das Erdöl machte es möglich, eine Reihe von Industriezentren anzulegen, das letzte in Ras Lavan. Diese Anlagen dienen der Grundstoff- und Schwerindustrie (Eisen und Stahl), der Herstellung organischer Düngemittel und der Petrochemie. Es sind überwiegend staatliche Unternehmen. Die leichte bis mittlere Industrie ist in der Hand von Privatleuten. Seine vordringlichen Aufgaben sieht der Staat darin, mit den reich fließenden Geldern der Bevölkerung einen besseren Standard zu verschaffen, auch Bildungsmöglichkeiten auf allen Ebenen auszubauen und, nicht zuletzt, die Infrastruktur zu verbessern: Straßen, Elektrizität, Wasser und moderne Telekommunikation. Auf diesen Gebieten ist in Katar schon viel Positives geschehen. Hilfsbedürftige bekommen eine Art Rente, und die sehr gute medizinische Versorgung ist kostenlos. Um nicht völlig vom Erdöl abhängig zu sein, sollen auch die landwirtschaftliche Produktion, der Fischfang und die Viehwirtschaft gefördert werden. Doch wird es trotz ehrgeiziger Regierungsprojekte lange dauern, bis die Inlandsversorgung stabil ist. Der Boden gibt zu wenig her. Bis jetzt kann, trotz künstlicher Bewässerung durch Meerwasser-Entsalzungsanlagen, kaum ein Prozent des Gebietes landwirtschaftlich genutzt werden. Man baut dort vor allem Tomaten, Kürbisse, Getreide, Datteln, Gemüse und Zitrusfrüchte an.

Religion
Der Islam ist die vorherrschende Religion und auch Staatsreligion. Von den ca. 95 Prozent Moslems sind über 90 Prozent sind Sunniten. Religiöse Minderheiten sind Hindus und Christen.

Vegetation
Wegen der äußerst geringen Niederschlagsmengen gehört Katar zu den trockensten Landschaften der Erde. Vor Jahrtausenden sollen hier dichte tropische Wälder gestanden haben. Heute ist das Land öde und weitgehend unfruchtbar. Nur im Norden, wo es ein wenig mehr Niederschläge gibt, gedeihen Wüstenhyazinthen, Dornbüsche und sogar Palmen. Wenn Regen fällt, schießen Gräser und Blumen förmlich aus dem Boden, vertrocknen aber nach kürzester Zeit wieder.

Tierwelt
Die Fauna ist nicht vielfältig. Man kann Wüstenspringmäuse und Igel sehen, Warane und Geckos. Das Nationaltier, die inzwischen stark gefährdete Oryx-Antilope, findet man nur selten in freier Wildbahn, kann sie aber auf der Oryx-Farm in Shahaniya beobachten. Die Katari sind für die Falkenjagd bekannt und gehen mit Sorgfalt und Respekt mit ihnen um. Jagdsaison ist von Oktober bis März.


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