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Urlaub Laos mit TUI

Urlaub
Urlaub Laos



Laos erleben

Das kleine Land Laos wird für Touristen immer interessanter. Vor allem Thailand Urlauber statten Laos auf Ihren Rundreisen regelmäßig einen Besuch ab. Laos grenzt neben Thailand auch an Myanmar, China, Vietnam und Kambodscha. Das Klima in Laos ist tropisch, was ideales Urlauswetter sowie eine beeindruckende Natur zur Folge hat.

In der Hauptstadt Vientiane, am Mekong-Ufer in Laos gibt es außer einigen großen modernen Bauwerken sehr viele kleine Kaufläden und Gaststätten. Das bedeutendste Baudenkmal der Stadt ist das Heiligtum That Luang. Bedeutsam sind auch der Tempel Wat Phra Keo, der heute das Nationalmuseum beherbergt und der Königstempel Wat Siskaket, in dem sich nun ein archäologischen Museum befindet. Malerisch ist der Markt in Vientiane, auf dem die Bauern von Laos -teilweise aus dem sozialistischen Handelssystem von Laos entlassen - nun wieder selbst ihr Obst und Gemüse frei verkaufen dürfen.

Die alte Hauptstadt von Laos ist Luang Prabang . Die Stadt ist vor allem als eine Art traditioneller Architekturschau sehenswert. Hier stehen viele Pagoden und Tempel-Anlagen, die zeigen, wie in diesem Land die religiöse Architektur durch den Buddhismus, die thailändische und die indische Kunst geprägt worden ist. Was in diesen Tempeln an Bildhauerarbeit und Holzschnitzerei zu sehen ist, geht überwiegend auf thailändische Vorbilder zurück.




Stichwortverzeichnis Laos bei TUI Reisen





Laos Informationen


Geschichte/Politik
Aus China kam das Volk der Lao im achten Jahrhundert in seinen jetzigen Lebensbereich. 1385 entstand der erste laotische Staat, Hauptstadt war das heutige Luang Prabang. Der Staat wurde "Lanchang" ("das Land der Millionen Elefanten") genannt und bestand bis ins 18. Jahrhundert. Dann zerfiel er in drei rivalisierende Königreiche, die Vasallen des benachbarten siamesischen Reiches wurden, des heutigen Thailand. Hauptstadt des einen Teilreiches wurde das heutige Vientiane, das damals "Wiangchan" hieß. 1885 zwangen die Franzosen die Siamesen, sich von den drei laotischen Reichen zu trennen. Frankreich ordnete sie als Protektorate Französisch-Indochina zu. 1947 führte man in Laos die konstitutionelle Monarchie ein, 1949 wurde das Land als selbständiger Staat ein Mitglied der französischen Union. Volle Unabhängigkeit bekam Laos 1954. Die Differenzen im Land führten 1959 zum Bürgerkrieg. Immer stärker bestimmte der Vietnamkrieg das Geschehen in Laos - bis zum allgemeinen Waffenstillstand 1973. Nach Abzug aller Truppen wurde in Laos die Monarchie abgeschafft und Kommunisten übernahmen die Macht. 1975 wurde die "Laotische demokratische Volksrepublik" ausgerufen. Dieses politische System gilt heute noch, jedoch versucht man behutsamen Reformen durchzuführen.

Wirtschaft
Laos lebt von seiner Landwirtschaft. Vor allem wird im Land Reis angepflanzt. Dazu kommen aber auch noch Kaffee und Tee, Baumwolle und Tabak, die jedoch nur zu einem kleinen Teil exportiert werden. Trotz des Verbots Schlafmohn anzubauen, um Opium zu gewinnen, ist der Schlafmohnanbau in Laos immer noch weit verbreitet. Zwar gibt es reiche Erzlagerstellen, aber wegen der mangelnden Infrastruktur können die Bodenschätze kaum abgebaut werden. Die Industrie ist kaum entwickelt und besteht im Wesentlichen darin, dass Kleinbetriebe Agrarprodukte verarbeiten. Ein wichtiges Exportgut sind Edelhölzer. Tourismus gibt es praktisch nicht.

Religion
Die meisten Laoten sind Buddhisten. Staatsreligion des Landes ist der Hinajana-Buddhismus, sein oberster Schutzherr der König. In mehr als 2.000 buddhistischen Klöstern leben etwa 20.000 Mönche - die Hälfte davon als Mönche auf Zeit. Aber im Land sind auch zahlreiche Naturreligionen verbreitet. Und die kaum erreichbaren Bergstämme haben meist ihre Stammesreligionen bewahrt.

Vegetation
Mehr als die Hälfte der Fläche Laos ist mit tropischen Wäldern bedeckt. Im Norden sind es Regen- und Bergwälder mit Eichen, Kiefern, Magnolien und Lorbeerbäumen. Im Süden findet man Teak- und Sandelbäume, Ebenholzgewächse und Bambus. Aber es gibt auch einige Hochflächen, die den für Savannen typischen Bewuchs tragen.

Tierwelt
In freier Wildbahn leben hier noch Tiger und Leoparden, Nashörner und Elefanten, Wildrinder, Tapire und Affen.



Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Laos

Urlaubsregion: Thailand - Bangkok - Chiang Mai - Laos
Erstellt in "Abenteuer, Kultur, Weltentdecker" von Kerstin W. am 31. Mrz 07: *

Ruhrpott und Rheinland goes Thailand: Etappenbericht per E-Mail

"Hallo Ihr Lieben zu Hause! Während ich das hier schreibe, sitze ich mit Kerstin Nr. 2 in einem etwas wackeligen Zug von Chiang Mai nach Bangkok. Ein guter Moment, um festzuhalten, was seit der letzten E-mail so passiert ist. Los geht´s, beginnen wir mit Chiang Mai: In dieser Stadt im Norden Thailands hatten wir eine gewissermaßen -produktive- Zeit. Die Stadt ist berühmt für ihre Tempelanlagen, wir waren also gespannt. Nach unserer Ankunft und einer verrückten Fahrt mit einem ziemlich besoffenen Tuktuk-Fahrer bezogen wir Quartier in einem schönen Guesthouse. Gute Ausgangsbasis für die kulturelle Erkundung der Stadt. Wäre da nicht die Frau des Guesthousebesitzers gewesen, die uns dringend ans Herz legte, den legendären Night Market zu besuchen. Genau das taten wir dann auch, gleich am nächsten Tag. Der Markt war riesig und bot alles was das (Frauen-)Herz begehrt: Schmuck, Taschen, Schuhe und, hatte ich´ s schon erwähnt, wunderschönen Schmuck. Und auf einmal ging alles ganz schnell: Wir handelten & shoppten bis der Markt schloss. Und weiter am nächsten Tag, weil wir noch Dinge vergessen hatten oder nun erst zu völlig neuen Kaufwünschen inspiriert worden waren. Peinlich ist uns jetzt, wo der Kaufrausch nachgelassen und einer Art Katerstimmung Platz gemacht hat, dass wir kulturell (Tempel!) fast gar nichts gesehen haben. Nun denn, ab sofort wird alles anders. Unser Plan für die nächsten Tage: Per Bus in den äußersten Norden nach Chiang Khong, von dort per Boot auf dem Mekong ein kleiner Ausflug nach Laos. Da sich unser Gepäck auf „wundersame“ Weise in Chiang Mai stark vermehrt hatte, ließen wir einen Rucksack im dortigen Guesthouse und nahmen nur das Nötigste und etwas Bargeld mit. Nach einer Nacht in einem wunderschönen Guesthouse mitten im Dschungel über dem Mekong sollte es am nächsten Tag losgehen mit unserem entspannten Bootstrip. Es kam dann doch ein wenig anders: Das Boot legte überraschenderweise vom anderen Ufer, sprich von Laos aus ab. Nachdem wir tapfer die saftige Visagebühr bezahlt hatten, ging es nach Laos zum eigentlichen Boot. Nächste und wohl wichtigste Erkenntnis: Das Boot fuhr nicht an denselben Ort zurück, sondern ohne Rückfahrt tief nach Laos hinein. Ein Problem v.a. weil wir diese nicht unbedeutende Tatsache erst herausfanden, nachdem wir bereits seit mehreren Stunden auf dem Mekong hinabgeschippert waren. Angesichts dieser für uns überraschenden Routenänderung stellte es sich als nicht ganz so clever heraus, dass wir einen unserer Rücksäcke zurückgelassen hatten. Nun gab es keine Rückreise zu unserem Rucksack mehr, zumindest wenn es nach der vor uns liegenden Reiseroute ging. Eine nicht ganz optimale Entwicklung. Unser Glück: am Abend, auf der Hälfte der Strecke, ging unser Boot vor Ufer. Eine gute Gelegenheit, sich spontan von den anderen überraschten Passagieren zu verabschieden und für möglichst wenig Geld eine Rückreise für den nächsten Tag zu organisieren. Am Morgen: Verschlafen, irgendwie Tickets für Rückfahrt bekommen (Preis spontan stark gestiegen), gerade noch Boot erwischt, abends zurück im Norden. Aber: Grenze nach Thailand dicht. Ernüchternder Blick ins Portemane: Gesamtbarvermögen 200 Baht (ca. 4 Euro). Muss reichen für Zimmer, Essen, Fähre am nächsten Tag. Ohweih. Billigstes Hotel genommen. Abendessen: Bananen. Frühstück: Frühstück? Der Rest Happy End: Wir erreichen mit der letzten handvoll Baht per Fähre das thailändische Festland. Glück gehabt! Liebe Gruesse ins ferne Deutschland, Kerstin & Kerstin"
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