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Urlaub Luxemburg mit TUI

Urlaub
Urlaub Luxemburg



Luxemburg erleben

Klein aber fein! Das Großherzogtum Luxemburg ist mit einer Fläche von etwas über 2500km2 nur etwa so groß wie das Saarland und damit der zweit kleinste Staat der EU. Trotzdem hat der Zwergstaat drei offizielle Amtssprachen: Luxemburgisch, Französisch und Deutsch. Die Muttersprache der Luxemburger „lëtzebuergesch“ ähnelt sehr dem moselfränkischen Dialekt im Deutschen. Und so erscheinen auch 85 Prozent aller Zeitungsartikel auf Deutsch. Trotz der geringen Größe ist und war Luxemburg politisch wichtig. Der kleine Staat, der an Frankreich, Belgien und Deutschland grenzt, stellte vier Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und aktuell haben mehrere wichtige Behörden der EU ihren Sitz in Luxemburg.

Bekannt ist auch RTL (Radio Television Luxemburg) einer der größten Medienanstalten Europas. Man unterscheidet zwischen dem Land Luxemburg und der Stadt, die gleichzeitig Hauptstadt ist. Die Altstadt von Luxemburg ist besonders sehenswert und wurde 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.  Die aus Sandsteinen erbauten Gebäude wirken noch sehr ursprünglich und unterstreichen den traditionellen Charakter der Altstadt.




Stichwortverzeichnis Luxemburg bei TUI Reisen





Luxemburg Informationen


Geschichte/Politik
Der Name Luxemburg kommt von der Burg Lucilinburhuc, aus der sich die Hauptstadt Luxemburg entwickelte. Um 750 v. Chr. wurde das Gebiet Luxemburgs von den Kelten besiedelt. Die Römer eroberten den Raum um 50 v. Chr. und beherrschten ihn bis ins 5. Jahrhundert, als die Franken die Herrschaft übernahmen. Als das Fränkische Reich 845 aufgeteilt wurde, fiel das luxemburgische Gebiet an das Herzogtum Lothringen. Der von einem Grafengeschlecht der mittleren Mosel abstammende Siegfried (gestorben 987) erwarb den kleinen Ort Lucilinburhuc, das nun den Mittelpunkt seiner Grafschaft bildete. 1354 wurde Luxemburg Herzogtum. Das Herzogtum fiel nacheinander an Burgund (1443), die Habsburger (1477) und bei der Teilung des Hauses Habsburg im Jahre 1556 an Spanien. Ab 1667 wurde Luxemburg mehrmals von Frankreich erobert, bis es dann 1714 an die österreichischen Habsburger zurückfiel. Zwischen 1794 und 1815 herrschte wieder Frankreich über das Herzogtum Luxemburg. Durch den Wiener Kongress wurde das Großherzogtum Luxemburg (bis heute offizieller Name des Landes) geschaffen und in das Königreich der Großniederlande eingegliedert, zudem auch das Gebiet des heutigen Belgiens zählte. Nachdem Belgien 1830 die Unabhängigkeit erlangte, sollte Luxemburg erst von dem niederländischen König Wilhelm III. an Frankreich verkauft werden, wogegen aber Preußen unter Bismarck protestierte. Erst der Londoner Vertrag 1867 führte Luxemburg unter der Bedingung der Neutralität die Unabhängigkeit, Luxemburg blieb aber weiterhin in einer Personalunion an die Niederlande gebunden. Die endgültige Unabhängigkeit erlangte das Großherzogtum Luxemburg erst im Jahre 1890. Die Neutralität gab Luxemburg auf, nachdem Deutschland sie in beiden Weltkriegen durch Besetzungen verletzt hatte. Luxemburg wurde 1949 Mitglied der NATO. 1948/49 schlossen sich Belgien, die Niederlande und Luxemburg zu einer Zoll- und Handelsunion zusammen. Luxemburg gehört zu den Gründungsmitgliedern der EU.

Wirtschaft
Zum wichtigsten Sektor der luxemburgischen Wirtschaft, die das höchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt aufweist, hat sich in den letzten Jahren das Dienstleistungsgewerbe entwickelt. Dazu trugen auch die verstärkte Ansiedlung von Verwaltungseinrichtungen der EU sowie Banken bei. Weil die Erzvorkommen mittlerweile erschöpft sind, förderte die Regierung verstärkt Industriezweige wie Kunststoff- und Kunstfasertechnik, Maschinen- und Fahrzeugbau, Nahrungsmittelindustrie, Autoindustrie sowie Elektrotechnik und Elektronik. In der Landwirtschaft, die nur etwa ein Prozent des Bruttosozialproduktes ausmacht, ist die Viehzucht der wichtigste Bereich. Daneben ist auch der Weinanbau entlang der Mosel von Bedeutung.

Religion
Etwa 94 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, daneben gibt es noch eine protestantische und jüdische Minderheit.

Vegetation
Der Norden des Landes, ein Teil der Ardennen, der Ösling genannt wird, ist durch bewaldete Mittelgebirgszüge und tiefe Flusstäler geprägt. Die verbreitetsten Baumarten sind Rotbuchen, Eichen und Ahorn. Für unbewaldete Flächen sind u.a. Glockenheide und Stechpalme charakteristisch. Die Lippenblütler Echter und Traubengamander sind mediterrane Pflanzen, die im Südosten Luxemburgs vorkommen. Die Vegetation des tiefer gelegenen südlichen Teil des Landes (ca. 300 m), dem sogenannten Gutland, ist durch die landwirtschaftliche Nutzung und den Weinanbau an der Mosel geprägt.

Tierwelt
Die Tierwelt entspricht der für mitteleuropäische Länder üblichen Fauna. Allerdings beeindruckt der Ösling durch große Bestände an Rot- und Schwarzwild sowie Greifvögeln. Luxemburg ist bekannt für seinen Fischreichtum, es gibt Forellen, Hechte, Zander, Aale, Karpfen und viele andere Fischarten. Im milden Moseltal hat sich die Mauereidechse angesiedelt, ein sonst eher in mediterranen Ländern vorkommendes Tier.


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