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Mexiko erleben

Mexiko Urlaub mit TUI.comWer die Abwechslung liebt, hat mit Mexiko die richtige Wahl getroffen. Denn das Land zeigt sich in überraschend unterschiedlichen Gesichtern: durchgestylte Badeorte, geheimnisvolle Kultstätten, einsame Wüsten, zauberhafte Tropenstrände, verschneite Vulkane, jahrtausendealte Ruinenstädte der Ureinwohner, mächtige Pyramiden, weit reichenden Kiefernwälder und vieles mehr. Für die Kulturinteressierten unter den Reisenden präsentiert sich Mexiko mit den zahlreichen Fundstätten wie ein nicht enden wollendes Freilichtmuseum. So erklärte die UNESCO viele Sehenswürdigkeiten des Landes zum Weltkulturerbe.

Darüber hinaus lockt Mexiko mit über 10.000 km tropischer Küste und unzähligen kuscheligen Buchten mit feinsandigen Stränden sowie zum Teil unberührten Strandabschnitten. Dazwischen reihen sich verträumte Fischerdörfer und paradiesische Badeorte mit modernen Hotelanlagen und vielfältigem Freizeitangebot. Zum Beispiel in den mexikanischen Städten Puerto Vallarta, Acapulco, Playa del Carmen oder Cancun. Egal, ob Clubanlage mit „All inclusive“ oder lieber ein kleines individuelles Hotel, eine zauberhafte Wunderwelt der Natur mit seinen lebensfrohen Menschen wartet in Mexiko darauf entdeckt zu werden. Nicht umsonst kehren Sonnenanbeter und begeisterte Wassersportler immer wieder an diese Urlaubsparadiese zurück.

Die Hauptstadt Mexiko City liegt in einem über 2.200 m hohen, von gewaltigen Bergzügen umgebenen Talkessel. In unmittelbarer Nähe der Stadt erheben sich eindrucksvoll zwei schneebedeckte Fünftausender, die Vulkane Popocatépetl und Ixtaccíhuatl. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des denkmalgeschützten Centro Histórico de la Ciudad gruppieren sich um den Zócalo, den Hauptplatz, an dem der mächtige, 1523 begonnene Nationalpalast, die barocke Kathedrale (die größte Kirche Lateinamerikas) mit wertvoller Einrichtung und die Kirche Sagrario Metropolitano stehen. Da gibt es das Azteken-Ausgrabungsgebiet Templo Mayor (mit hoch interessantem Museum), die stimmungsvolle Plaza Santo Domingo, die Plaza Garibaldi (mit Markt und allabendlicher Mariachi-Musik) und den viel besuchten Alameda-Park, an dessen Ostseite der prunkvolle Palacio de Bellas Artes (Ballet Folklórico, Opern und Konzerte) langsam in den sumpfigen Boden versinkt. Besuchenswert ist ferner der riesige Park Bosque de Chapultepec, die grüne Lunge der Stadt. Außer schönen alten Bäumen und vielen Freizeit-Attraktionen beherbergt er eine Anzahl erstklassiger Museen, darunter mit dem Anthropologischen Museum eines der schönsten Museen der Welt.




Stichwortverzeichnis Mexiko bei TUI Reisen





Mexiko Informationen


Geschichte/Politik
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Besiedlung Mexikos schon um 20.000 v. Chr. begann. Vor dem Aztekenreich, das die Spanier unter ihrem Feldherren Cortés eroberten, gab es bereits viele hochentwickelte Kulturen. Die erste Hochkultur war die der Olmeken (1.500 bis 300 v. Chr.), die am Golf von Campeche entstand. In deren Epoche gab es die ersten pyramidenförmigen Tempelanlagen. Zu dieser Zeit entstanden im Hochland auch die ersten städtischen Siedlungen. Während der klassischen Kulturperiode (etwa 250 v. bis 900 n. Chr.) taten sich vor allem die Maya mit der Gründung ganzer Stadtstaaten in den Wäldern von Chiapas und auf Yucatán hervor. In der Zeit nach 900 lösten die Tolteken, Mixteken und zuletzt die Azteken, die sich bereits Mexica nannten, einander ab. 1517 erreichten spanische Seefahrer unter Hernández de Cordoba die Küste von Yucatán. Hernán Cortés, der 1519 im heutigen Veracruz an Land gegangen war, nahm bald darauf den Aztekenherrscher Moctezuma II. gefangen und tötete ihn. Kaiser Karl V. machte Cortés zum Gouverneur von "Neuspanien". Die indianische Bevölkerung wurde durch eingeschleppte Krankheiten, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Misshandlungen drastisch reduziert. Spanische Missionsorden setzten gewaltsam die Christianisierung durch. 1821 wurde die Unabhängigkeit erklärt und ein Kaiser ausgerufen. Bereits 1823 wurde Mexiko Republik. Im Mexikanischen Krieg (1846 bis 1848) verlor Mexiko etwa die Hälfte seines Territoriums an die USA. Bis 1850 lösten sich annähernd 50 Regierungen ab. Porfiro Diaz, der nach 1867 die Macht ergriff, regierte 30 Jahre lang als Diktator, der zwar das Land modernisierte, aber das Volk in immer tiefere Armut stürzte. Nach dem Bürgerkrieg, der von 1910 bis 1917 dauerte, wurde die mexikanische Verfassung proklamiert, die - mit wenigen Veränderungen - bis heute gilt. Ihre Hauptziele sind Bodenreform, soziale Gerechtigkeit, Ausbau des Bildungswesens und die Einschränkung kirchlicher Macht. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Mexiko ab 1942 auf Seiten der Alliierten kämpfte, gab es einen weiteren Industrialisierungsschub. Die Abfolge ziviler Präsidenten seit 1946, die alle der Institutionalisierten Revolutionspartei (PRI) angehörten, zeugt politisch von einem gefestigten Staatswesen der präsidialen Bundesrepublik. Anfang der 80er begann jedoch eine wirtschaftliche Krise, durch Misswirtschaft und Korruption verursacht, die zu Umstrukturierungen in Politik und Wirtschaft sowie zu einem rigorosen Sparprogramm führten. Ausgelöst durch ethnische und soziale Konflikte kam es ab 1994 zum Aufstand der indianischen Landbevölkerung, der von der Zapatistischen Nationalen Befreiungsarmee (EZLN) geführt wurde.

Wirtschaft
Mexiko ist ein bedeutendes Bergbauland. Es besitzt zahlreiche Vorkommen an mineralischen Bodenschätzen. Sehr produktiv sind vor allem die kleineren und mittleren Bergbauunternehmen. Derzeit werden 45 unterschiedliche Metallerze und Mineralien gefördert. Nach Russland, den USA und Saudi-Arabien ist Mexiko der viertgrößte Erdölproduzent. Allerdings ist der Erdölrausch der späten 70er Jahre, von dem die Mexikaner sich enorme Entwicklungsimpulse erhofft hatten, längst verflogen. Immerhin kam es durch die Expansion auf dem Erdölsektor zu einer eindrucksvollen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes. Mexiko ist trotz der fortgeschrittenen Industrialisierung noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Die mexikanische Landwirtschaft beschäftigt 40 Prozent der Arbeitskräfte, hat aber nur einen Anteil von etwa 9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die mexikanische Forstwirtschaft leidet unter einem Mangel an Produktivität. Auch die Wiederaufforstung liegt im Argen. Der Raubbau in den tropischen Regenwäldern des Südens nimmt beängstigende Formen an. Beim Tourismus nimmt Mexiko im Bereich der Drittweltländer inzwischen eine Spitzenposition ein. Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes.

Religion
Knapp 90 Prozent der Einwohner Mexikos sind Anhänger des Katholizismus, der mit präkolumbianischen Glaubensvorstellungen durchsetzt ist, 5 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es Minderheiten, wie etwa Juden und Bahai.

Vegetation
Mexiko ist die Heimat von fast 30.000 Spezies blühender Pflanzen einschließlich 1.000 Orchideenarten. Es gibt 58 staatliche Parks und Biosphären-Naturschutzgebiete. Die Flora ist sehr artenreich. Viele europäische Nutzpflanzen wie Mais, Tomaten und Tabak stammen aus Mexiko. In der Wüste und Halbwüste Mexikos gedeihen Arten, die in ihrem Gewebe große Feuchtigkeitsmengen speichern können. Zahlreich vertreten sind Feigenkakteen. Die Gras- und Strauchsteppe zeigt demgegenüber stärkeren Bewuchs und kann sich nach ergiebigeren Niederschlägen in üppiges Gras verwandeln. Auch hier gibt es viele Arten von Kakteen, ferner Mesquitesträucher, Yuccapalmen und die "Chaparrales" genannten Dornensträucher, außerdem Agaven und den, von den Indios "Peyotl" genannten, berauschend wirkenden Kaktus. Die Westliche, die Östliche und die Südliche Sierra Madre sowie der Vulkangürtel, die das Zentrale Hochland einfassen, sind reich an Laub- und Nadelwald. Immergrüner Tropenwald stehtnahe dem Südwestlichen Küstenstreifen am Golf von Mexiko. In den amphibischen Küstenbereichen gedeihen Sumpfpflanzen, Bambus und Mangroven. Ausgedehnter Busch prägt entlang der Pazifikküste Mittel- und Südmexikos sowie im Norden der Halbinsel Yucatán das Landschaftsbild. Tropischen Regenwald findet man im Süden der Halbinsel Yucátan, in Chiapas, Tabasco und Veracruz.

Tierwelt
Viele der zahlreichen Schutzgebiete würden in Europa eher als Naherholungsgebiete oder Freizeitparks bezeichnet werden. Mexikos einstmals reiche und zum Teil einzigartige Fauna wurde durch rücksichtslose Jagd stark dezimiert. Die verblieben, offiziell geschützten Tiere (Jaguar, Puma, Ozelot, Luchs, Ameisenbär und Luchs, um nur einige zu nennen) haben sich in die Berge und Urwälder zurückgezogen; sie werden nur noch selten erblickt. Affen sowie Papageien, Kolibris, Pelikane und andere Wasser- und Sumpfvögel sind in freier Wildbahn noch reichlich vorhanden. Reptilien wie Leguane, Schildkröten und Schlangen (darunter einige sehr giftige) ebenfalls. Die meisten Tiere bekommt man auf der Halbinsel Baja California zu sehen. Hier können Seelöwen, Robben, Seeotter, Pelikane, Meeresschildkröten und andere Küstenbewohner noch relativ unbehelligt leben. Im Frühjahr ist der Naturpark Ojo de Liebre an der Westküste (bei Guerro Negro) einen Besuch wert. Denn dorthin kommen trächtige Wale von weither um zu kalben und ihre Jungen in der geschützten Bucht die ersten Wochen sicher zu umhegen. An der Südküste von Yucatan und im Golf von Mexiko sind zutrauliche Delfine keine Seltenheit - oft begleiten sie Ausflugs- oder Fährboote bis zum Hafen.



Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Mexiko

Urlaubsregion: Mexiko - Playa del Carmen - Yucatán
Erstellt in "Genießen" von Marion am 08. Jun 07: *

!! Riu Palace Mexico !! Leider kein Karibik-Strand!!

"Hallo, sind gerade aus unseren Flitterwochen gekommen. Leider hatten wir so gut wie überhaupt kein Karibik-Feeling. Der Strand/Meerzugang fehlte komplett!! Sehr entschäuschend...... Die Bilder sprechen für sich."
Urlaubsregion: Mexiko - Yucatán (Cancun) - Playa del Carmen
Erstellt in "Family, Kultur, Weltentdecker" von Christopher B. am 14. Feb 07: *

Traumhaftes Mexico

"Mexico ist ein Traumland. Wir waren im Sommer 2006 für 3 Wochen in Mexico auf der Halbinsel Yukatan., in der Nähe von Playa del Carmen, in einem traumhaften Riu Hotel. Ein heißer Tipp ist die 5. Avenue. Dort gibt es viele Geschäfte und Restaurants. Aber Vorsicht, die Preise sind gepfeffert. Wer wissen möchte wo der Mexikaner kauft, sollte sich einmal die großen Shoppingcenter in der 10. Avenue anschauen. Sehenswert sind auch die beiden Freizeitparks Xel-Ha und X-Caret. In Xel-Ha kommen die Wasserfreunde voll auf ihre Kosten. Die Ausrüstung zum Schnorcheln wird kostenlos gestellt und Futter zum Anfüttern der Fische steht ebenfalls gratis überall bereit. Am schönsten fanden wir jedoch die Möglichkeit sich auf dem dortigen Gewässer in einem riesigen Schwimmring mit der Strömung stundenlang treiben zu lassen. Man ließ die Seele baumeln, blickte relaxt in den Himmel und bestaunte die mutigen Klippenspringer. Für das leibliche Wohl wurde auch bestens gesorgt. In den dortigen Restaurants gab es alles, von Fast Food bis zu den köstlichsten einheimischen Speisen. Eine hiesige Kapelle sorgte dabei für Unterhaltung . Das war ein wirklich herrlicher Tag. Der Freizeitpark X-Caret ist ebenfalls ein Besuch wert. Hier gibt es von allem etwas. Für die Wasserfreunde gibt es die Möglichkeit zu schnorcheln, zu schwimmen und sich mit Delfinen zu vergnügen. Super war der ca. 1 km lange unterirdische Fluss, den man durchschwimmen konnte. Dieses Highlight sollte man nicht verpassen. Weiterhin ist dort ein kleiner Zoo und ein botanischer Garten. Umrahmt wird alles von zahlreichen Shows, wobei die Abendshow absolute Spitze war, ein wahrer Ohren- und Augenschmaus. Nicht verpassen sollte man die Fahrt auf den Aussichtsturm. Aus etwa 50 m Höhe hat man einen wunderbaren Blick über den Park und die Umgebung. Für die Kulturinteressenten gibt es zahlreiche Ausflüge zu den alten Maya-Stätten. Am schönsten hat uns Tulum gefallen. Den Aufstieg auf eine Pyramide sollten jedoch nur Menschen wagen, die schwindelfrei sind und eine gute Kondition haben. Es hat leider schon einige tötliche Unfälle gegeben. Interessant war auch der Besuch eines Dorfes, wo die Nachkommen der Mayas wohnen. Die Menschen leben dort in sehr einfachen Hütten, möbliert nur mit Hängematten und einigen persönlichen Habseligkeiten die auf zwei Tabletts Platz hatten. Wir haben den Kindern einige Süßigkeiten mitgebracht, wer ähnliches übrig hat, kann damit viel Freude bereiten. "
Urlaubsregion: Mexiko - Oaxaca - Sierra Madre
Erstellt in "Abenteuer, Sun & Beach, Weltentdecker" von Hanno am 23. Jan 07: *

Abenteuer Sierra Madre

"Wer in Mexiko individuell reist und dabei schöne Landschaften, Städte und Kultur sehen will, kommt kaum daran vorbei, auch nach Oaxaca zu fahren. Ja, und von dort ist es nur ein -Katzensprung- bis zur Pazifik-Küste nach Puerto Escondido oder Huatulco. Sollte man meinen. Wer jedoch die Sierra Madre kennt und schon bereist hat, der weiß, dass auf dieser Strecke die Kurven nicht weniger werden, die Zeit nicht vergeht und das Reiseziel nicht näher kommt. Obendrein kann man als Fahrer davon ausgehen, dass man ordentlich Krafttraining für die Oberarme geleistet hat. Fast sechs Stunden -kurbelt- man durch die Berge, die bis 2500 m reichen und manchmal abenteuerliche Ausblicke bieten. Man passiert idyllische Dörfer, wildromantische Schluchten, Viehherden und die üblichen Esel, die offensichtlich gelernt haben, einen genau hinter einer scharfen Kurve mitten auf der Straße zu überraschen. Es ist auch sinnvoll, vor dem Start dieser Tour vollzutanken, denn Tankstellen sind rar. Man sollte sich keine Sorgen machen, wenn irgendwo in den Bergen die Strasse durch einen Erdrutsch auf Fahrzeugbreite reduziert worden ist: Man schafft's sicher, denn die grossen Ueberlandbusse haben's ja schliesslich auch geschafft! Unterwegs wird man in der Tat durch eine gigantische Landschaft belohnt! Je hoeher sich die Strasse hinaufschraubt, um so gruener wird die Natur. Man staunt ueber winzige Doerfer, die sich scheinbar ohne Zuwegung irgendwo an die Haenge schmiegen. Man staunt, dass an diesen Haengen Menschen offensichtlich Ackerbau betreiben. Hat man die richtige Hoehe erreicht, kann man auch Kaffeeplantagen entdecken. Gelegenheit zu Erfrischungen ist selten. Aber da gibt es ein Dorf etwa auf der Hälfte der Strecke, das geradezu zum Rasten auffordert: Quirliges Leben, überall Gerüche aus den Straßenrestaurants, Kinder, die Zuckerrohr als „Snack“ anbieten, ja und der Duft von frisch geröstetem Kaffee, der in vielen Häusern frisch gebrannt wird. Die Quesadillas sind überall Spitze, die Getränke schön kalt. Man stürzt sich danach nur ungern wieder in das Abenteuer Sierra Madre. Apropos Abenteuer: Man muß die Fahrt schon so planen, dass man noch bei Tageslicht am Pazifik ankommt, denn bei Dunkelheit sind die Esel auf der Straße und die Erdrutsche ein hohes Unfallrisiko. Aber es gibt noch Schlimmeres: erreicht man die letzten Pässe vor der Küste, wird man plötzlich von dichtem Nebel überfallen, der aus dem Zusammentreffen der feuchtwarmen Pazifikluft mit der Kälte der abendlichen Berge entsteht. Blindflug auf dieser Strecke kann ins Auge gehen! Bei Tag und guter Sicht erlebt man irgendwann die Überraschung: In weiter Ferne sieht man etwas Blaues: Das Meer! Die überschwängliche Stimmung schlägt aber bald wieder in Fahr-Stress um, denn bis dort sind noch viele Berge in Serpentinen zu überwinden, und man benötigt noch eine weitere Stunde. Wenn man es aber dann doch noch lebend und ohne allzu viel Schweißausbrüche geschafft hat, wird man durch eine phantastische Küstenlandschaft und kilometerlange Traumstrände entschädigt, Strände, an denen man durchaus auf 3 km nur einen einzelnen Menschen trifft! Auch die umgebende Landschaft ist beeindruckend: Hinter uns die gigantische Sierra Madre, zwischen Meer und Bergen tropische Umgebung. Teilweise reicht auch Wüste mit Kakteen bis an den Strand. Das alles liegt im Bundesstaat Oaxaca, aber wichtig ist: Mexiko ist überall eine Reise wert! "
Urlaubsregion: Mexiko - Sayulita - Puerto Vallarta
Erstellt in "Entspannen & Chillen, Sun & Beach, Weltentdecker" von Kuhli am 22. Jan 07: *

Mexiko - Pazifik, wo es am schönsten ist!

"Unser Reiseziel ist Weihnachten stets ein Fischerdorf am Pazifik in Mexiko, Luftlinie genau 9939 km von zu Hause entfernt. Wenn nur die lange Reise nicht wäre! Von Tür-zu-Tür 24 Stunden! Wir haben einen Freund, der in jenem Fischerdorf Sayulita Bungalows besitzt, und ‚unser’ Heim liegt so am Strand, dass man sich wie auf einem Schiff fühlt, wenn man vom Balkon schaut. Die Mexikaner sind gastfreundlich, das Leben ist dort günstig, wenn man nicht ‚europäisch’ leben will. Das Essen in den Restaurants ist mexikanisch einfach, aber wenn man will, kann man täglich frischen Fisch und alle Meeresfrüchte genießen. Leben unter Palmen und in tropischer Umgebung: Ein Paradies, fürwahr! Der Strand und der Pazifik: Immer wieder ein Erlebnis! Wo kann man Pelikanen beim Fischen zusehen? Wo kann man Leguane beobachten, die gemächlich in den Bäumen klettern? Wo kann man hin und wieder Wale vorbeiziehen sehen? Wo kann man einfach nur sitzen, Sonne tanken, das Meer beobachten und lesen, lesen… Wer Trubel braucht, fährt in das etwa 40 Minuten entfernte Puerto Vallarta, ein Resort, das die ganze Palette der Unterhaltung bietet. Wo Liz Taylor einstmals eine Villa besaß, muss es sich wohl lohnen, zu leben! Wir bleiben lieber in unserem Sayulita. Die Idylle besteht nahezu das ganze Jahr: Lediglich an den höchsten mexikanischen Feiertagen, nämlich Ostern und Weihnachten, ist ein Teilabschnitt am Strand stark frequentiert. Dann kommen Kind und Kegel mit Bus und Auto aus allen Gegenden Mexikos, um neben dem harten Leben in Städten wie Mexico City oder Guadalajara einige Tage das Meer zu genießen. Gekocht wird auch am Strand; die Vater haben ja schließlich Tisch, Stühle und Grill herangeschleppt. Und dann ist der Spuk nach zwei bis drei Tagen wieder vorbei. Mehr Urlaub ist nicht drin! Für uns haben aber auch die mexikanischen Verhältnisse etwas Besonderes: Sayulita erreicht man von der Bundesstrasse 200 – das ist übrigens die berühmte Transamericana - über eine kurze, asphaltierte Straße. Der Asphalt hört aber mitten im Dorf auf. Für uns wird Sayulita seinen Charakter endgültig verlieren, wenn auch die Seitenstraßen asphaltiert sind. Eines wird man nie nehmen können: Die Schönheit der Bucht, die Unendlichkeit des Pazifiks, die ewige Brandung, die uns mit ihrem mal lauten mal gedämpften Rauschen bis in die Nacht verfolgt. Das Meer ist niemals gleich. An einem Tag lädt es mit mäßigen Wellen Schwimmer ein, ein anderes Mal lockt es nur Surfer und die, die auch mit drei Meter hoher Brandung fertig werden, wie unseren 13-jährigen Sohn. Die Aufenthalte in Sayulita haben ihn gelehrt, die Welle einzuschätzen: Kann man sich von ihr in die Höhe tragen lassen oder ist es sicherer, hindurchzutauchen? Er ist es auch, der uns immer wieder zu „Cheo“ drängt, einer kleinen Bude, in der es Tacos gibt, die weit und breit einzigartig sind. Cheo’s Bude stand früher auf der Straße, und man musste mit seinem Stuhl rücken, wenn ein Bus oder Lastwagen vorbei wollte. Es ist eine Freude, dem Meister zuzusehen, wenn er die Zutaten unentwegt und ohne aufzuschauen zerhackt und dann mit Konzentration seine Tacos füllt. Das ist gewiss nichts europäisches, auch nichts Amerikanisches. Dennoch hat Cheo Zulauf von Arm und Reich. Die malerischen Sonnenuntergänge, die Bucht und der Pazifik sind für alle zugleich da. Und so heißt es auch weiterhin, Sayulita, dieses mexikanische Dorf am Pazifik, zu erleben, zu genießen, solange es so bleibt, wie es ist. Also denn: Hasta la vista im nächsten Jahr!"
Urlaubsregion: Mexiko - Zacatecas
Erstellt in "Kultur, Weltentdecker, Andere Erlebnisse" von Delphi am 16. Jan 07: *

Zacatecas - eine traumhafte Stadt im Herzen Mexikos

"Als ich zum ersten Mal diese ca. 100.000 Einwohner große Stadt besuchte, war ich schlichtweg sprachlos, denn sie hat alles, was ich suchte und wünschte: eine schöne, historische-interessante Stadt mit tollem Wetter, pulsierenden Straßen, geringen Kosten in Restaurants und Cafes, bedeutenden Museen und Musik an jeder Ecke. 2.445 Meter über dem Meerespielel gelegen, befindet sich dieses UNESCO Weltkulturerbe zwischen Gebirgszügen mitten in der Hochebene Zentralmexikos. Diese Stadt liegt ein wenig abseits der touristischen Gebiete, aber der Weg dorthin lohnt sich auf jeden Fall. Für seine Silberschmieden und Museen ist Zacatecas berühmt. Die ganze Stadt ist ein Abbild der spanischen Kolonialarchitektur des 17. und 18. Jahrhunderts. Dennoch ist sie kein steingewordenes Museum - seine Einwohner sind freundlich, lebhaft und ein Beispiel der modernen, mexikanischen Lebensart. Oft hört man ja, daß Mexiko schmutzig und verarmt sei, voller Verbrechen, aber meiner Meinung nach ist Zacatecas so sauber und auch sicher wie jede europäische Stadt, so dass der Aufenthalt nicht von Sorgen um Leib und Leben getrübt wird. Im Zentrum Zacatecas befindet sich eine rosafarbene Sandsteinkathedrale, die als das beste Beispiel der extravagant mexikanischen barocken Bauart berühmt ist, die als -Churrigueresco- bezeichnet wird. An jedem Spätnachmittag scheint die Sonne durch die aufwendige Fassade, mit einem inneren Licht zum Glühen zu bringen. Ein wirklich imposanter Anblick. Auch der -Jardín de la Independencia- mit seiner Pflanzen- und Blumenvielfalt ist zu jeder Tageszeit einen Besuch wert. Jeder Abend saß ich auf einer breiten Treppe, die zum Plazuela Francisco Goitia herabführt, um den dortigen Musikern zuzuhören oder um Kleinkünstler, Pantomimen oder den vielen Clowns zuzusehen. Von einer Drahtseilbahn aus kann man sich dann am letzten Tag nochmal einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und die Umgebung verschaffen, bevor man schweren Herzens nach Hause zurückkehren muss."
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