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Urlaub Schiffsreise Norwegen
Norwegen erleben
Den Reisenden durch Landschaften von Norwegen erwarten schroff abfallende Fjorde, gewaltige Gletschermassen, sattgrüne Wälder, taghelle Nächte im Sommer, Polarlichter, Rentiere, Elche, die schier endlose Weite der Tundra und vieles mehr. So trügt etwas das Bild vom durchweg bitterkalten Norden: Während auf den Bergen hohe Schneewände die Straßen begleiten, blühen im Frühjahr bei lauen Temperaturen die Obstbäume. Möchte man dieses faszinierende Land, in dem das Füllhorn der Natur die Menschheit reich beschenkte, bereisen, so beginnt man meistens in der Hauptstadt Oslo, die sich im Süden an den Ausläufern des Oslofjords ausbreitet.
Auf dem Weg nach Norden findet der Norwegen Urlauber Städte und Dörfer, welche tiefe Einblicke in die Kultur und das Leben der Historie Norwegens gewähren. Zum Beispiel wuchtige Festungen, Kirchen oder herrschaftliche Landsitze. Im nördlich gelegenen Lappland kann der Besucher dann die großen Rentierherden aus nächster Nähe erleben, Huskytouren zu Goldwäschern unternehmen, auf den vielen Rad- und Wanderwegen die Natur erkunden oder auf Walsafari gehen. Eine Reihe von kristallklaren Seen laden zu Kanufahrten ein. Für Angler gar paradiesische Verhältnisse. Das Meer und die Flüsse bieten einen unermesslichen Reichtum an Fischen und anderen Meerestieren. Norwegen – atmen Sie Vielfalt!
Stichwortverzeichnis Norwegen bei TUI Reisen
Norwegen Informationen
Geschichte/Politik
Archäologischen Forschungen zufolge war Norwegen schon vor 14.000 Jahren von einem jagenden Volk mit einer paläolithischen Kultur bewohnt. Die ersten historischen Zeugnisse gehen auf das achte Jahrhundert n. Chr. zurück, als etwa 29 Kleinkönigtümer existierten. Etwa von 800 bis 1050 fuhren von den Küsten Norwegens aus die Wikinger nach Island, Grönland, Schottland und in andere Gebiete. Im zehnten Jahrhundert wurde Norwegen Königreich. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts bildete das Land eine Union mit Dänemark, in der es zum stetigen wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang Norwegens kam. Im 14. Jahrhundert kostete die Pest nahezu einem Drittel der Bevölkerung das Leben. Die Napoleonischen Kriege führten schließlich zum Zerfall der Union. Nach Napoleons Niederlage 1814 wurde Dänemark, ein Verbündeter Frankreichs, gezwungen, Norwegen an den schwedischen König abzutreten. Schweden und Norwegen bildeten eine Union, die erst 1905 aufgelöst wurde. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges vereinbarten Schweden, Norwegen und Dänemark, die Neutralität der skandinavischen Länder zu wahren und im gegenseitigen Interesse zusammenzuarbeiten. 1940 besetzten deutsche Truppen Norwegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Norwegen 1949 der NATO bei. Im November 1994 lehnte die norwegische Bevölkerung einen Beitritt zur Europäischen Union ab.
Wirtschaft
Der Lebensstandard Norwegens ist einer der höchsten der Welt. Ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft ist nach wie vor die große Handelsflotte. Norwegen ist eine der größten Fischerei-Nationen der Welt. Die rasche Industrialisierung im 20. Jahrhundert gründete sich hauptsächlich auf die natürlichen Ressourcen, insbesondere auf die Energiegewinnung aus Wasserkraft, aber auch auf die Erdölförderung in der Nordsee. Der Agrarsektor ist nur in geringem Maß am Bruttoinlandsprodukt beteiligt. Norwegens wichtigste mineralische Bodenschätze sind Erdöl und Erdgas. Heute ist Norwegen die größte Bergbaunation in Westeuropa. Die Erdölförderung begann versuchsweise 1971; 1974 wurde der Bau einer Rohöl-Pipeline nach England beendet. Seit den späten siebziger Jahren ist der Schiffbau stark rückläufig. Haupterzeugnisse der verarbeitenden Industrie sind neben Maschinen, Zellstoff- und Papierprodukten auch Textilien, Süßwaren und andere Nahrungsmittel.
Religion
Etwa 90 Prozent der Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Staatskirche an; darunter gibt es viele nicht praktizierende Mitglieder. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung sind anderen Glaubensgemeinschaften zugehörig; vor allem der Pfingstbewegung und anderen protestantischen Konfessionen.
Vegetation
Etwas mehr als ein Viertel des norwegischen Festlandes ist von Wäldern bedeckt. Laubwälder (mit Eiche, Esche, Haselstrauch, Ulme, Ahorn und Linde) finden sich in den Küstenregionen von Süd- und Südwestnorwegen. In manchen Gegenden kommen Birken, Eiben und Stechpalmen vor. Im Osten und Norden wird der Anteil an Nadelbäumen größer. Dichte, nordeuropäische Nadelwälder treten in den Küstenregionen und in den Tälern in Ost- und Zentralnorwegen auf. In den meisten Waldgebieten wachsen Wildbeeren, wie etwa Blaubeeren, Heidelbeeren und Kranichbeeren. Ganz im Norden und in großen Höhen herrscht Tundra vor, eine baumlose Heide mit robusten Zwergsträuchern und Wildblumen.
Tierwelt
Im Norden und in den höheren Berglandschaften sind Rentier, Polarfuchs und -hase, Wolf und Lemming verbreitet. Elch, Hirsch, Fuchs, Otter und Marder kommen im Süden und Südosten vor. Es gibt zahlreiche Süßwasser- und Salzwasserfische wie den Lachs, die Forelle, die Äsche, den Barsch und den Hecht.
Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel Norwegen
Urlaubsregion: Norwegen - Oslo - Spitzbergen
Erstellt in "Abenteuer" von
ROLLEX am 12. Jan 07: *
Mit der „TUI“ in Richtung Nordpol…
"…sicherlich eine etwas missverständliche Überschrift. Des Rätsels Auflösung: ich befinde mich gerade an Bord der Boeing 737-705 der norwegischen „Braathens AS“, die im norwegischen Zivilluftfahrtregister als „LN-TUI“ (LN ist der internationale Luftfahrt-Länderprefix von Norwegen) eingetragen ist. Nicht ohne Grund handelt es sich bei dem Linienkurs BU 495 um eine ganz besondere Flugverbindung: Wir steuern heute mit Zielort Longyearbyen (3LC LYR/ICAO: ENSB) auf Spitzbergen den nördlichsten per Linienflug zu erreichenden Flugplatz der Welt an. Longyearbyen liegt mit 78°14’ nördlicher Breite nur knapp 1000 km vom Nordpol entfernt. Beim Start in Oslo- Gardermoen deutet zunächst wenig auf die Besonderheiten dieses Fluges hin. An diesem späten Juniabend steht die Sonne schon „tief im Westen“, als wir Oslo gen Norden verlassen, aber schon nach einer knappen halben Stunde Flug beginnt die Sonne wieder zu steigen und spätestens auf der Höhe von Trondheim kurz vor dem Erreichen des Nordpolarmeeres ist dann der Sonnenstand so hoch, dass die Piloten ihre Sonnenbrillen aufsetzen und die Sonnenblenden im Cockpit herunterklappen. Spätestens jetzt wird mir bewusst, dass am Vortag in Hannover die Sonne für mich das letzte Mal für die nächsten fünf Tage untergegangen war. In 39.000 ft überqueren wir den Polarkreis und nähern uns jetzt der für Braathens und viele ihrer Flüge nach Spitzbergen „besonderen“ Position 72°14’ Nord: In Verkehrsflugzeugen stellt der „Flight Management Computer/FMC“ das „Herzstück“ aller zur Navigation erforderlichen Instrumente dar. In ihm werden vor dem Start alle verfügbaren Streckeninformationen, wie Pflichtmeldepunkte, Ausweichflughäfen, und NAVAIDS (Navigational Aids) programmiert. Unsere Strecke wird vom Trägheitsreferenzsystem (Inertial Reference System/IRS) vorgegeben. Da die magnetische Abweichung nördlich vom 73. Breitengrad nicht vom IRS verarbeitet werden kann, muss bei älteren Baureihen der B737 (Braathens betreibt neben der 737-700 auch die Serien -400 und -500) folgendes Prozedere erfolgen: Die Crew schaltet für einen Augenblick den Autopiloten aus und stellt den Schalter für die Kursreferenz um von „Magnetic North“ auf „True North“. Auf diese Weise wird die exakte Navigation in Breiten nördlich von 73°, wo eine magnetische Kursbestimmung nicht möglich ist, sichergestellt. Kurze Zeit später kommt uns bereits die zerklüftete Küste des Südkapps Spitzbergens in der Mitternachtssonne entgegen. Aufgrund der Windverhältnisse und der relativ guten Sicht wird die Landung von Osten her erfolgen; wir überfliegen die Kohlenminen von Sveagruva, unter uns liegt zum grössten Teil noch tiefverschneite und vereist Landschaft. Zum Greifen nahe ragen vergletscherte Gipfel aus tiefhängender Wolkendecke im strahlenden Sonnenschein. Voll konzentriert lässt Kapitän … die „LN-TUI“ langsam in die grauen Nebelschleier des Tales von Adventdalen abgleiten. Von den Kontrollschirmen der mehr als tausend Kilometer entfernten Luftraumüberwachung der Kontrollzentren Bodö oder Tromsö sind wir längst verschwunden. Im Tower von Longyearbyen, ohne Anflugradar ausgerüstet, müssen die Fluglotsen darauf vertrauen, dass die Positionsangaben der Crews auch wirklich stimmen. Erst wenn die aufgeblendeten Landescheinwerfer der „LN-TUI“ aus dem schleierhaften Dunst über dem Adventfjord auftauchen, werden im Tower die Ferngläser wieder aus der Hand gelegt. "
Urlaubsregion: Norwegen - Kristiansand - Sognefjord
Erstellt in "Family, Weltentdecker" von
Karin am 11. Jan 07: *
Norwegen mit Kleinkind
"Im Sommer 06 war ich zu meinem ersten Mal in Norwegen. Ich war auf das Land sehr gespannt, da es für viele ein Traumziel ist. Wir sind mit dem Auto über die Vogelfluglinie (Puttgarden – Rødby) in Richtung Norwegen aufgebrochen. Kurz zur Strecke: mit einem Kleinkind, wie in unserem Fall, sollte man sich gut überlegen, ob man sich diese weite Strecke mit dem Pkw antut (vorweg: auf dem Rückweg haben wir die Fähre ab Kristiansand bis Hirtshals genommen, die zwar teuer ist, aber dafür ist man wesentlich schneller unterwegs). Unterkünfte findet man unterwegs praktisch überall (Zeltplätze mit Miethütten), ein Campingführer ist aber zu empfehlen (z.B. ADAC Campingführer). Wir haben uns in unseren drei Wochen Urlaub auf den Süden und die südliche Mitte Norwegens beschränkt. Der nördlichste Punkt unserer Reise lag am landschaftlich beeindruckenden Sognefjord (auf einem Campingplatz zwischen Vikøyri und Vangsnes). Hier hatten wir eine sehr schöne Hütte mit direktem Blick auf den Fjord gemietet. Im Fjord lebt sogar eine Gruppe Tümmler (so nannten sie zumindest die Anwohner), die in relativer Ufernähe gespielt hat, was ein schönes Erlebnis für uns war. Mit dem Wetter hatten wir hier viel Glück, es war sehr sonnig und warm, so dass wir auch mal im Fjord baden konnten. Wanderungen waren von hier aus mit Kind in der Kraxe eher anstrengend, da die Wege fast überall sofort steil anstiegen. Von unserem Zeltplatz aus konnten wir aber mit dem Wagen auch Ausflüge mit der Fähre über den Fjord machen. Um noch eine andere Region Norwegens kennen zu lernen, sind wir danach in Richtung Süden aufgebrochen. Im schönen Setesdal haben wir einen weiteren gut gelegenen Zeltplatz mit Hütten gefunden (allerdings werden die Preise, je weiter südlich man kommt, höher und die Ausstattung der Hütten schlechter). Hier waren wir an einem großen See (Byglandsfjord), der zu den wärmsten Seen Norwegens gehören soll. Leider hatten wir hier mehr Pech mit dem Wetter, es hat relativ häufig geregnet was schade war, denn das Ufer des Sees ist für Kinder zum Spielen und Baden bestens geeignet. Bei diesen Wetterbedingungen konnte ein deutsches Kleinkind aber nicht im Wasser spielen– die abgehärteten norwegischen Kinder haben allerdings sogar bei richtig schlechtem Wetter im Wasser gespielt! In dieser Region konnten wir auch einige schöne Wanderungen unternehmen. Ärgerlich für ‚Anwohner’ ist, dass einige Straßen mit einer regionalen Maut belegt wurden. Wir mussten im Setesdal jedes Mal, wenn wir in den nahegelegenen größeren Ort Evje gefahren sind, bei der Rückkehr ca. 3,50 EUR Maut bezahlen. Da dort mehrere Geschäfte, Ausgangspunkte für schöne Wanderungen und das interessante Mineralienmuseum sind, war das also relativ häufig der Fall. Letzte Station vor der Rückreise war Kristiansand. Hier war das Motelzimmer auf dem Zeltplatz horrend teuer, allerdings ist die Lage des Platzes direkt am Meer auch wunderschön. Kristiansand ist eine hübsche kleine Stadt und daher auch ein sehr beliebter (norwegischer und internationaler) Urlaubsort. Von hier aus sind wir dann, wie oben beschrieben, mit der Expressfähre der Color Line nach Hirtshals übergesetzt, die Überfahrt dauert nur 2,5 h. "
Urlaubsregion: Norwegen - Oslo - Fjordnorwegen
Erstellt in "Abenteuer, Weltentdecker" von
Elk am 09. Jan 07: *
Norwegen - Fjorde, Gletscher, wildes Wasser
"Also das kann ich nur empfehlen: Mit dem eigenen Wagen Norwegen entdecken! Der Veranstalter Wolters bucht die Fähre nach Oslo, arbeitet eine Route aus, bucht die Hotelübernachtungen. Man muß nur noch losfahren! Die traumhafte Landschaft Fjordnorwegens mit ihren Gebirgen, Wasserfällen und Gletschern werde ich so schnell nicht vergessen. Das schönste Erlebnis war unter anderem, den Briksdalsbreen- Gletscher zu erklimmen. Aber auch der längste Strassen-Tunnel Europas, der Lærdalstunnel mit seinen bunt beleuchteten Haltebuchten, war ein echtes Abenteuer. Einziger Wermutstropfen: Die Teilstrecken waren an manchen Tagen etwas zu lang. Beim nächsten mal werde ich auf alle Fälle mit der Bergenbahn fahren und in den Wäldern verstärkt nach Elchen und Trollen Ausschau halten..."
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