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Urlaub Panama mit TUI

Urlaub
Urlaub Panama



Panama erleben

Panama gehört zu den Ländern, die zwei Ozeane zur Wahl haben. Pazifik und Atlantik. Der Strand an der pazifischen Seite ist angenehm, doch die Küste am Karibischen Meer bietet mehr Möglichkeiten - darunter Riffe für Taucher und Schnorchler. Bei Boca del Toro liegen Riffe, die vor allem Tieftaucher erfreuen. Die Bekanntheit von Panama hat das Land auch dem berühmten Panama-Kanal zu verdanken. Seit 1885 gab es zwischen dem Karibischen Meer und dem Indischen Ozean eine Eisenbahnverbindung. Die funktionierte für die Handelsverbindungen von Ozean zu Ozean so gut, dass man auf die Idee mit dem Kanalbau kam. Das erste Projekt, 1879 begonnen, scheiterte am Geldmangel. Dann griffen die USA wirtschaftlich ein - und 1914 wurde der Kanal fertig. Am 1.1.2000 wurden die Hoheitsrechte des Kanals von den USA an Panama übergeben. Der Kanal ist 64 km lang und wird ohne Pause benutzt. Jedes Jahr passieren ihn über 13.000 Schiffe unter den Flaggen von fast 70 Nationen. Und gleich am Kanal erstreckt sich ein weitläufiges, üppiges Tropengebiet, in dem 15.000 Pflanzenarten gedeihen. Es gibt in Miraflores und in Gatun gute Gelegenheiten den Betrieb auf dem Kanal zu beobachten, wo auch mehrsprachige Führer zur Stelle sind, um alles zu erklären. Im Museum steht ein Modell des Kanals. Man kann den Kanal auch mit einem kleinen Passagierboot befahren. Solch eine Fahrt vom Pazifik zur Karibischen Küste dauert rund acht Stunden.

Panama ist ein ungezwungenes Land. Die Fiestas von Panama sind farbenreicher, fröhlicher und spanischer als in vielen anderen mittelamerikanischen Ländern. Hingegen gibt es auch noch Indianer, die in traditioneller Schlichtheit ganz für sich leben - zum Beispiel die Cunas auf den San-Blas-Inseln. Man kleidet sich zwanglos. Die einheimische Kultur entspricht einer lebendigen Mischung aus spanischem und amerikanischem Lebensstil. Landesspezialitäten sind "Ceviche" (Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten), "Palacones de Platano" (gebratene Kochbananen), "Sancocho" (Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse), "Tamales" (gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt), "Carimanolas" und "Empanadas" (Pfannkuchen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt). Überall in Panama gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen. Beliebte Mitbringsel aus Panama sind Lederartikel, gemusterte Perlenhals- und -armbänder (wie sie von den Guaymi-Indios hergestellt werden; sie sollen Glück bringen), Stücke der Nationaltrachten, Holzschnitzereien, Keramiken sowie Gegenstände aus Makramee und Pappmaché sowie Schüsseln aus Mahagoni.

Besonders sehenswert in Panama ist der Portobelo Park. Der Nationalpark läuft entlang der Küste und verbindet sich im Süden mit dem Nationalpark Chagres. In der Mitte des Portobelo-Parks steht dick und undurchdringlich der tropische Regenwald. An seinen Rändern trifft man auf mächtige Bauwerke aus spanischer Zeit und einige historische Ruinen. Ein Drittel des Parks liegt am und im Karibischen Meer, an einem 70 km langen Küstenabschnitt. Während Ihres Panama Urlaubes sollte sie sich auch die Hauptstadt Ciudad de Panama und die Insel Taboga auf keinen Fall entgehen lassen. Im alten Teil der Hauptstadt findet man die schönsten Sehenswürdigkeiten - darunter die Plaza de Francia, den Justizpalast und die Kirche Santo Domingo. Gleich daneben liegt das sehenswerte Museum für koloniale religiöse Kunst. Ganz in der Nähe sieht man die Ruinen von Panama Viejo, dem alten, ursprünglichen Panama. Die Insel Taboga liegt im Stillen Ozean, gleich vor der Küste von Panama. "Blumeninsel" sagen die Bewohner im schönsten Ort, der "Pueblo" heißt. Alle denkbaren Blüten vom Jasmin bis zum Oleander schmücken dort die bunten Häuser in den schmalen, winkeligen Gassen. Dahinter beginnt der immergrüne Tropenwald. Viele Künstler, unter ihnen Paul Gauguin, haben hier schon gelebt. Es gibt feine Sandstrände und gute Hotels.




Stichwortverzeichnis Panama bei TUI Reisen





Panama Informationen


Geschichte/Politik
Die Stadt Panama wurde 1519 gegründet; es war ein Fischerdorf, aus dem ein Regierungssitz wurde, den man 1542 dem Vizekönigreich Peru zuteilte. 1597 gründeten die Spanier an der karibischen Küste die Stadt Portobelo, die schnell zu einem großen Handelsplatz wurde. Das lockte so viele Piraten an, die Portobelo plünderten, dass die Spanier 1739 den Hafen schlossen. Der Handel war zu Ende, Panama hatte keine Bedeutung mehr. 1821 schloss sich Panama der Republik Groß-Kolumbien an. 1903 wurde es im Zusammenhang mit dem Bau des Panamakanals von Kolumbien gelöst und wurde eine selbstständige Republik. Zum 1.1.2000 wurde der Panamakanal von den USA an Panama übergeben. Panamas innenpolitische Situation war seit den Tagen der Selbstständigkeit bis 1989 sehr turbulent. Sogar die USA mussten eingreifen, damit die Ruhe wieder hergestellt wurde. 1994 fanden neue Präsidentschaftswahlen ohne Einfluss des panamesischen Militärs statt.

Wirtschaft
Über 50 Prozent des Landes werden landwirtschaftlich genutzt. Für den Export werden vor allem Bananen, Zuckerrohr und Kaffee angepflanzt. Auch Reis, Mais und Bohnen werden angebaut. Panamas Fischgründe sind gut; man exportiert vor allem Garnelen. Rohöl wird importiert und verarbeitet wieder exportiert. In der Leichtindustrie überwiegt die Herstellung von Textilien, Papier und Baumaterialien sowie die Verarbeitung von Nahrungsmitteln. Aber vor allem schlagen die Benutzungsgebühren für den Panama-Kanal wirtschaftlich zu Buche. Der Tourismus spielt noch keine große Rolle. Er besteht vorwiegend aus Landgängern der Kreuzfahrten, die durch den Kanal führen.

Religion
96 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen sich viele noch Bräuche der indianischen Religionen bewahrt haben. Weitere zwei Prozent sind Protestanten, daneben gibt es noch eine muslimische Minderheit.

Vegetation
In den Küstengebieten am karibischen Meer sowie im Tiefland von Darien steht tropischer Regenwald. Der wird im Gebirge ab einer Höhe von 2.500 m durch Nebelwald abgelöst. In der Nähe der Pazifischen Küsten erstrecken sich Trockenwälder und Savannen. An den sumpfigen Küsten am Karibischen Meer und im Golf von Panama wachsen Mangroven.

Tierwelt
In den dichten Wäldern Panamas leben noch Jaguare, Pumas, Ozelote, Tapire, Affen, aber auch Krokodile und Alligatoren. An Vögeln sieht man vor allem Papageien, Kolibris und Tukane.


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