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Slowakei erleben

Slowakei Urlaub mit TUI.comDie zahlreichen Vorzüge der Slowakei als Urlaubsland wurden bislang nur von einem eher kleineren Teil der Touristen entdeckt. Dabei spricht so viel für eine Reise in das mitteleuropäische Land der vielen Sehenswürdigkeiten und Schönheiten. Hier zeigt sich die Natur wirklich noch ursprünglich und teilweise sogar unberührt: Der Norden der Slowakei wird durch die Gebirge der Karpaten bestimmt, welche sich in einzelne Gebirgszüge zergliedern und so zum Beispiel die „Hohe Tatra“, die „Kleine Tatra“ oder die „Kleinen Karpaten“ formen. Am höchsten ragt in der „Hohen Tatra“ die „Gerlsdorfer Spitze“ mit 2.655 Meter auf.

Nicht zu unrecht wird die „Hohe Tatra“ mit ihren vielen idyllisch gelegenen Bergseen und grünen Wälder als Naturparadies das seinesgleichen sucht bezeichnet. Ein unbedingtes Muss für jeden Touristen der Slowakei ist zum Beispiel auch ein Besuch der Dobschauer Eishöhle. Im Gegensatz dazu ist der Süden der Slowakei im Grenzgebiet zu Ungarn von den wundervollen Landschaften der tiefer liegenden Donauebene geprägt. Da verwundert es nicht, dass Teile der Slowakei touristisch noch kaum erschlossen sind. Für Familien mit Kindern oder sparsame Urlauber eine besonders preiswerte Alternative. Ein Besuch der Hauptstadt Bratislava als kulturelle Attraktion ist häufig Ausgangs- oder Endpunkt einer Reise durch das Land.




Stichwortverzeichnis Slowakei bei TUI Reisen





Slowakei Informationen


Geschichte/Politik
Die Slowakei gehörte seit dem zehnten Jahrhundert als "Oberungarn" zum Land Ungarn und später zu Österreich-Ungarn. Die Slowaken versuchten mehrmals, unabhängig zu werden. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die Tschechoslowakische Republik als Staatenverband. 1938 wurde er von den einmarschierten Deutschen aufgelöst (in "Protektorat Böhmen und Mähren" und den "Schutzstaat Slowakei"), fand aber 1945 wieder zusammen. 1960 wurde aus der Tschechoslowakei eine "Sozialistische Republik". Im Zuge der Umwälzungen im Osten Europas trennten sich 1993 auch die beiden Staaten wieder und die Slowakische Republik wurde erneut ein selbstständiger Staat mit demokratischer Verfassung. Die Slowakei ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft
Wenn es nach dem Zweiten Weltkrieg Länder mit einem Wirtschaftswunder gab, so steht die Slowakei ganz vorn. Man hatte den Slowaken auf industriellem Gebiet nicht viel zugetraut und 1918 das Zusammengehen mit den betriebsamen Tschechen als sehr glückliche Kombination betrachtet. Was seit 1945 geschah, hatte kaum jemand erwartet. Zunächst noch als Teil des Staatenverbandes mit den Tschechen, dann aber ab 1993 als eigenes Land entwickelte sich hier ein industrielles Zentrum. Die Energieerzeugung hat sich verzehnfacht, die technische Produktion stieg um das Zwanzigfache, die chemische um das Vierzigfache. Allein auf dem Sektor des Maschinenbaus wurden seit 1945 zahllose Betriebe errichtet, darunter Hütten- und Aluminiumwerke, große Chemie- und Chemiefaserfabriken sowie Betriebe, die für den Maschinenbau komplette Anlagen herstellen.

Vegetation
Ein Drittel der Slowakei ist von Wald bedeckt, die Hälfte ist fruchtbarer Ackerboden. Die Slowakische Republik besitzt größere Waldbestände. Von alters her wurde vor allem das Holz dreier in diesen Wäldern wachsender Baumarten geschätzt und deshalb auch vermehrt angepflanzt und gepflegt. Dies sind Fichten, deren Holz meist für den Bau von Häusern und anderen Unterkünften gebraucht wird und Linden, aus deren Holz meist Alltagsgeschirr geschnitzt wurde. Der Ahorn wurde zwar zahlenmäßig weniger gebraucht, war aber trotzdem wichtig, denn er lieferte das Holz für die vielbenutzten Geigen. In höheren Lagen wachsen viele seltene Pflanzen, so auch das Edelweiß, der Muran-Seidelbast und der Heuffel-Enzian. Und auch Pflanzen, die man nirgendwo sonst in der Welt antrifft: den Steifen Schöterich oder das Tatra-Löffelkraut.

Tierwelt
Die ursprünglichen Tiere, die einst die slowakischen Wälder bewohnten, sind sehr dezimiert worden. Auf der Hochebene Muránska Planina, die einen besonders geschützten geographischen Komplex im Rahmen des Karstgebietes am Rand des slowakischen Erzgebirges darstellt, leben noch Bären und Luchse, auch der Schwarzstorch und der Wanderfalke. Typisch sind die Huzulenpferde, die hier in freier Natur gezüchtet werden. Typische Bewohner des Hochgebirges, aber auch der Gebirge Hohe Tatra und Kleine Fatra sind die Tatra-Gämsen. Sie sind streng geschützt, ebenso wie ihre Gesellschafter - Murmeltiere und Steinadler. Außerdem sind Reh- und Rotwild im ganzen Land sehr häufig.


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