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Lernen Sie San Francisco kennen

San Francisco, die Golden Gate City im Sonnenstaat Kalifornien, ist für viele die Stadt mit dem größten europäischen Flair in den Vereinigten Staaten. Sie erinnert mit ihrem maritimen Klima und ihrem "way of live" an den europäischen Mittelmeerraum und besitzt mit ihrer Kunst und Kultur eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität. Die Sehenswürdigkeiten sind dank ihrer Kompaktheit, die untypisch für amerikanische Städte ist, in einem Spaziergang zu entdecken. San Francisco liegt aber auch an einem Punkt, an dem man so lange nach Westen gefahren ist, dass man den Osten schon wieder spüren kann. Die große chinesische und japanische Gemeinde der Stadt mit ihren jeweiligen "-towns" und Festen laden zur Entdeckung östlicher Lebensart ein - das geschäftige Chinatown ist die größte asiatische Ansiedlung außerhalb Asiens. Und auch sonst haben die übrigen ethnisch geprägten Stadtteile wie das Viertel der Italiener oder der Latino District Mission bis heute ihren individuellen Charakter bewahrt.

San Francisco, das sich erst nach der späten Entdeckung der Bucht im Jahre 1775 vor allem wegen der Gold- und später der Silberfunde zu einem wirtschaftlichen Zentrum mit rund 400.000 Einwohnern an der Westküste entwickelte, erlebte im Jahr 1906, als ein Erdbeben die Stadt zerstörte, einen herben Einbruch. Jahre waren nötig um San Francisco wieder aufzubauen. Die jüngste Blüte erlebt die Stadt durch das Silicon Valley am Südende der Bucht, das sich seit den 60er Jahren zum Zentrum der Computerindustrie entwickelt hat. Kalifornien und San Francisco sind heute das Traumziel von Millionen von Reiselustigen. Mit schöner Regelmäßigkeit wird das Gebiet zur beliebtesten Destination der Vereinigten Staaten von Amerika gekürt. Die Cable Cars und die Lombard Street Serpentinen sind in Dutzenden von Filmen verewigt. Symbol der Stadt ist die Golden Gate Bridge, die San Francisco mit dem sehenswerten Künstlerort Sausalito verbindet.

Die Stadt wird im Westen durch den Pazifischen Ozean und im Norden durch die Golden Gate-Meeresstraße und im Osten durch die Bucht von San Francisco eingefasst. Segeln, Surfen, Jogging, Spazierengehen und Radfahren sind die bevorzugten Aktivitäten entlang der Küste. Das kulturelle Angebot ist groß und vielseitig. Die Theater- und Musikszene San Franciscos gilt nicht zu unrecht als äußerst kreativ - die City ist ein Hort geistigen Schaffens. Das hat Tradition, denn bereits zur Jahrhundertwende gehörten die Theater- und Musikbühnen der Stadt zur ersten Garde des amerikanischen Kulturbetriebes. Und auch wer nicht intensiv ins Nightlife einsteigt, bekommt bereits in den Shopping Malls, der Fisherman´s Wharf, dem Pier 39, der Jahr für Jahr neue Unterhaltungsangebote bietet und einem Freiluft-Vergnügungspark gleicht, einen Vorgeschmack auf das kulturelle Leben San Franciscos. Auch die Umgebung der Stadt lädt zu Entdeckungstouren ein. Die Stadtlandschaft geht im Vergleich zu vielen anderen amerikanischen Städten relativ schnell in sanftes Grün über. Im Norden der Stadt locken Napa County und Sonoma County mit gutem Essen, Wein und smaragdgrünen Weingärten.120 Kilometer südlich liegt das beschauliche Küstenstädtchen Santa Cruz. Daneben sind die kalifornischen Höhepunkte wie der Lake Tahoe in der Nevada und der Yosemite Nationalpark touristische Anziehungspunkte, die sich gut mit einer San Francisco Reise verbinden lassen.



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Meinungen von TUI Reisenden zum Urlaubsziel San Francisco

Urlaubsregion: USA - San Francisco
Erstellt in "Abenteuer, Genießen, Weltentdecker" von Berthold Hanfstein am 06. Mrz 07: *

„That doesn’t work, that’s shit, here, take my mobile phone!“

"Südlich von San Francisco, an der Half Moon Bay, treffen wir auf das Meer. Bei der Einkehr im Flying Fish Grill erhalten wir von der Besitzerin, die einst zwei Jahre lang in Deutschland lebte, einige Insider-Tipps für die weitere Strecke. Nach der Stärkung im Drive Thru Espresso biegen wir auf den legendären Highway No. 1 ein. In Santa Cruz an der Pier erkennen wir nun das röhrende Geräusch und den Gestank der Seelöwen aus San Francisco wieder. In der Stadt nehmen wir die andere Seite einer Gesellschaft wahr, in der jeder seine Chancen nutzen kann, wenn er Glück hat. Wenn nicht, dann gehört er eben zu den homeless people, derer es in Santa Cruz sehr viele gibt. Dies bestätigt der nette Buchhändler, der einst zum Mauerfall in Berlin war. Wir stehen im Nationalpark und wollen nach Hause telefonieren. Nur mühsam kommen wir mit einem Telefonapparat zurecht, der im Freien steht. Hier ist später Vormittag, doch über Deutschland hat sich schon längst die Nacht ausgebreitet. Telefonieren in USA ist eine Wissenschaft für sich. Man hat das untrügliche Gefühl, dass die Privatisierung dem Telefonieren nicht gut getan hat. Eine Automatenstimme nach der anderen führt einen nur in die Irre, die angebotenen Menüs bringen einen nicht weiter. „That doesn’t work, that’s shit, here, take my mobile phone!“ Ein Amerikaner mittleren Alters, der unsere Hilfsbedürftigkeit bemerkt, spricht uns an und bietet sein Handy an. Wir können das gar nicht fassen. Warum tut er das? Langweilt er sich mit seiner zu beaufsichtigenden Kleinkindergruppe, die im Museum nebenan beschäftigt ist, braucht er ein bisschen Zerstreuung, oder will er Freiheit und Offenheit geben um ebendiese zu bekommen? Wir lehnen dankend ab mit der Begründung „we want to call to Germany“. Da kommt der Archetyp Angst hervor: Bloß nichts annehmen, was dir ein Fremder anbietet. Er insistiert aber mit der Bemerkung, er könne mit seinem Handy kostenlos nach Deutschland telefonieren. O.k. wir willigen ein und wählen, jedoch kommt keine Verbindung zustande. Wir geben das Handy zurück und be- danken uns artig für die ungewöhnliche Hilfestellung. Dieser Mann lässt aber nicht locker. Was treibt ihn um, was ist seine Mission? Er ruft seine Telefongesellschaft an und fordert freundlich aber direkt, bitte schnellstmöglich eine Verbindung nach Deutschland herzustellen. Dieser Vorgang dauert einige Minuten, währenddessen er uns immer wieder zuzwinkert. Vermutlich als Ausdruck, dass er den Gesprächspartner bald in die Knie gezwungen hat. Wir wohnen also gerade einem sportlichen Wettkampf bei. Triumphierend streckt er uns nach geraumer Zeit das Gerätchen entgegen so wie der Ringrichter den Arm des siegreichen Boxers in die Höhe streckt, verbunden mit einem aufmunternden „here you are, go on! Zufrieden wendet sich unser „Held“ wieder der Kleinkindergruppe zu, die mittlerweile den Museumsbesuch beendet hat und mit ihrer Betreuerin zum Picknick im Freien eingetroffen ist. Und tatsächlich kommt eine Verbindung nach Deutschland zustande, allerdings vernehmen wir nur ein „tüt-tüt-tüt“, weil am anderen Ende abendlich geplauscht wird. So nimmt diese Story zwar kein happy-end, aber wir sind um ein schönes Anekdötchen über die amerikanische Hilfsbereitschaft reicher. "
Urlaubsregion: USA - Kalifornien - San Francisco
Erstellt in "Romantik, Sightseeing, Weltentdecker" von highvol am 17. Jan 07: *

San Francisco - Im Westen immer was Neues

"Amerika- nicht als Anstoss zur politischen Diskussion zu verstehen, sondern ganz nüchtern betrachtet als Reiseziel. Im September, über Kanada eingereist, gelandet in San Francisco, betrat ich Neuland. Noch nie in Übersee gewesen, bzw. nicht auf amerikanischem Hoheitsgebiet, war ich direkt begeistert. S.F. dürfte als gelungener Einstieg für den Europäer verstanden werden, eine Vermischung von Charaktären. Einerseits ein typisch geprägtes Bild von Amerika, Skycraper im Finance-Viertel, auf der anderen Seite dann gemütlich gelegene, farblich schön gestaltete Häuser, verteilt auf den Hügeln von S.F. . Die Fisherman´s Wharf, der Hafen bietet ein touristisches Bild der Güteklasse A, getrost könnte man auf die Souvenirläden, Imbisse, Karussels verzichten und einen Bogen um diese Ecke machen. Wären da nicht die Anlegestellen der Fähren, die morgens wie abends Einheimische, wohnhaft an der Küste der Bayarea zur Arbeit nach Downtown bringen, einem gute Gelegenheit geben, diese zu Nutzen und Ausflüge und Rundfahrten im die Umgebung zu starten, und ebenfalls jene für Alcatraz-Besichtigungen. Obwohl man in Gruppen zu Hunderten verschifft wird, sollte ein Besuch angestrebt werden. Man bekommt einen recht authentischen Eindruck vermittelt und man beschränkt sich keineswegs auf publikumsmagnetische Erzählungen, sondern bezieht die Geschichte der Insel, die kurzzeitige Besetzung durch Indianer und einen weiteren Verlauf schön in die Führung mit ein. Und erst der Blick durch ein Zellenfenster auf die atemberaubende Skyline lässt erahnen, welche psychische Belastung es gewesen sein muss, nur 1 Meile vom Festland, den glitzernden Lichtern der Metropole entfernt, im sichersten Gefängnis der Welt eingesperrt zu sein. Wieder zurück an der Wharf sollte man schnell zur Stärkung sich ein frisch zubereitetes clam-chowder gönnen, eine Spezialität vor Ort, serviert im ausgehölten Sauerteigbrot. Um etwas in Bewegung zu kommen und um der Attraktion San Franciscos, the Golden Gate, näher zu kommen sollte man den vor Ort ansässigen Anbieter -Blazzing Saddles- in Anspruch nehmen. Getreu deren Motto: Bike the Bridge, kommt man so am Besten vorwärts. Man miete sich ein Fahrrad, neben verkehrstüchtigem Fahrrad, Helm, Satteltasche bekommt man eine Landkarte, jetzt nur noch für eine der eingezeichneten Routen entscheiden und los gehts. Alle Routen haben die Brücke als Ziel oder -Streckenposten- verzeichnet, man nähert sich ihr radelnd am Strand und wird sich so mit steigender Anzahl der Tritte erst wirklich über deren Größe bewusst. Ein Koloss in rot, San Francisco mit der Bay und dem Künstlerort Sausalito verbindend, stellt sie ein wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar und dementsprechend auch der Verkehr auf der 8-spurigen Brücke. Mit dem Fahhrad nutzt man allerdings seperate Wege und kann sich die Freiheit überall anzuhalten nehmen, Brücke, sich selbst, die Skyline oder das steilabfallende Ufer zu fotografieren. Sollte man sich für die lange Route entscheiden, wird man 35km am Ufer der Bay entlang geführt, passiert noble Vororte, luxuriöse Villen, Hausbootsiedlungen sowie malerische Abschnitte und liebevoll angelegte Parks, sollte allerdings dementsprechend Zeit einplanen. Der Rücktransport erfolgt durch den Fährverkehr, das ausgestellte Ticket beim Fahrardverleih fungiert hier auch gleich als Rückfahrticket. Natürlich gibts es noch wesentlcih mehr zu entdecken, leider reicht hier der Platz nicht. FAZIT: sehr empfehlenswert "
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