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Vietnam erleben
Vietnam – das noch relativ unbekannte und preiswerte Reiseziel, liegt an der Grenze zu China, Laos und Kambodscha. Lassen Sie sich versichern, dass Vietnam sowohl für Kulturreisen als auch für Wassersport oder Strandurlaub perfekt geeignet ist. In der Hauptstadt Hanoi, die im Norden von Vietnam liegt befindet sich das Mausoleum von Ho Chi Min, die schöne Altstadt oder der Literaturtempel, der als Beweis vietnamesischer Baukunst steht. Des Weiteren, bietet Halong Bay, im Nordosten des Landes, die wundervollsten Landschaften in ganz Südostasien.
In der Mitte Vietnams befinden sich drei Städte, die UNESCO Weltkulturerbe sind: Hoí An, die früher ein wichtiger Handelshafen war, Hué die ehemalige Kaiserstadt, welche die Verbotene Stadt beherbergt und die Ruinenstätte My Son. Die größte Stadt von Vietnam ist Ho Chi Minh, früher Saigon, im Süden des Landes. Die farbenfrohe und moderne Metropole, bietet unzählige Sehenswürdigkeiten. Um nur einige aufzuzählen: die Notre-Dame Kirche, das Stadttheater, das Historische Museum, die Altstadt, die An Quang-Pagode oder die Xa-Loi-Pagode oder die Märkte Bin Thanh und Binh Tay. Sehenswerte Landschaften bietet auch das gigantische Mekong-Delta in Vietnam am Rande von Saigon. Entlang der Küste des Südchinesischen Meeres, bei Nha Trang, gibt es feine Sandstrände und rauschendes Meer, die mit zahlreichen Möglichkeiten zum Surfen, Tauchen oder Schnorcheln ein wahres El Dorado für die sind.
Vietnam Informationen
Geschichte/Politik
In Vietnam lebten schon vor 400.000 Jahren Menschen. In vorchristlicher Zeit wurde das von vielen Nationalitäten bewohnte Gebiet von Chinesen besetzt. Im ersten nachchristlichen Jahrtausend machte Vietnam sich unabhängig, musste jedoch dennoch jahrhundertelang mit den Nachbarn Krieg führen. 1789 wurde das Land (mit Hilfe westlicher Missionare) geeint und eine feudalistische Dynastie begann. Ab 1858 stand Vietnam als Kolonie unter französischer Besetzung und blieb 100 Jahre Kolonie. Im zweiten Weltkrieg besetzten die Japaner Vietnam. Im Herbst 1945 wurde Vietnam wieder frei und eine demokratische Republik. Es folgte bis 1954 ein Krieg zwischen Frankreich und Vietnam, infolgedessen das Land nach einem Genfer Beschluss in zwei Teile geteilt wurde. Im Norden gab es nach diesem Beschluss die "Demokratische Republik Vietnam" mit der Hauptstadt Hanoi, im Süden die "Republik Vietnam" mit der Hauptstadt Saigon (heute Ho Chi Minh City). Beide Teile Vietnams kämpften - mit Unterstützung des Auslands - gegeneinander. 1976 wurden Nord- und Südvietnam offiziell wieder vereint und 1977 wurde der Staat Vietnam Mitglied der UNO. Vietnam unterhält inzwischen diplomatische Beziehungen mit mehr als 150 Ländern der Welt. Vietnam ist seit 1980 eine sozialistische Republik.
Wirtschaft
Vietnam ist nach wie vor ein armes Agrarland, zeigt aber wirtschaftliches Wachstum. Die tropische Natur erlaubt den Anbau vieler landwirtschaftlicher Produkte; Reis, Kaffee, Tee, Kautschuk und Bananen. Schon bald nach der Vereinigung 1976 machte man Fehler, die die wirtschaftliche Entwicklung lähmten. Die Folge war eine enorme Inflationsrate (zum Teil jährlich um 500 Prozent) und ein Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion. Seit 1986 beherzigt Vietnam die Politik der offenen Tür. Schrittweise kommt man zur kapitalistischen Marktwirtschaft und erreichte damit schon ein relativ hohes wirtschaftliches Wachstum. Bei der Industrie beträgt die Zuwachsrate jährlich um die 13 Prozent, bei der Landwirtschaft 4,5 Prozent. Vietnam ist heute das drittgrößte Reis-Exportland der Welt und hat Handelsabkommen mit der EU. Vietnam hat wichtige Bodenschätze: Eisenerze, andere Metallerze, Steinkohlen, Erdöl, Erdgas. Diese müssen allerdings erst genau lokalisiert und dann erschlossen werden.
Religion
Die am weitesten verbreitete Religion ist der Buddhismus. Weitere Glaubensrichtungen sind der Taoismus, Hoa Hao und das Christentum (überwiegend römisch-katholisch). Im Süden des Landes existiert der Cao-daiismus, eine Mischung aus Buddhismus, Taoismus, Katholizismus und Geisterverehrung. Daneben praktizieren die meisten Vietnamesen auch die Ahnenverehrung.
Vegetation
Ursprünglich waren über zwei Drittel der vietnamesischen Landfläche von tropischem Wald bedeckt. Immergrüner Regenwald ist im Landesinneren anzutreffen und Monsunwälder, die nicht immergrün sind, in den Berggebieten. An den flachen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Ein Teil dieser Wälder ist in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Inzwischen trägt nur noch ein Drittel der Landflächen dichte Baumgebiete. Man hat viel abgeholzt, ohne dadurch nennenswerten Ackerboden zu gewinnen. Seit 1955 gilt das Aufforsten als eine vordringliche Aufgabe des Staates. Die vietnamesische Vegetation ist aus rein wirtschaftlichen Gründen wichtig. In den Wäldern gibt es viele Edelhölzer, die man gut verkaufen könnte. Und dann gibt es weit über 1.000 Heilkräuter, von denen die meisten in der traditionellen Medizin verwendet werden.
Tierwelt
Der Bestand an Wildtieren hat durch die Kriege sehr gelitten. So sind in jenen Jahrzehnten eine Million Wasserbüffel verschwunden. Von den Tigern und Leoparden, auf die während der französischen Kolonialzeit regelmäßig Jagden veranstaltet wurden, wird kaum noch gesprochen. Wenige Großkatzen leben noch in den Dschungelregionen an der Grenze zu Kambodscha und Laos. Wilde Elefanten gibt es noch im zentralen Hochland, doch es werden immer weniger.
Erstellt in "Kultur, Sightseeing, Weltentdecker" von MarcusS. am 02. Mai 07: *
Höhepunkte Vietnams – Erlebnisse auf einer siebentägigen Rundreise




