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Kultur

Alle Wege führen nach Rom

05.12.2013

Es gibt tausend gute Gründe, die Hauptstadt Italiens zu besuchen. Einer von ihnen ist das Museo Maxxi, designt von Star-Architektin Zaha Hadid. „Damit hat Rom jetzt endlich auch ein Museum für zeitgenössische Kunst“, freut sich unsere neue Kultur-Bloggerin Meike Nordmeyer in ihrem ersten Beitrag

Zufällig zappe ich in einen Fernsehbeitrag und schaue fasziniert auf die kühne Konstruktion aus Beton, Stahl und Glas, die dort gezeigt wird. Die Star-Architektin Zaha Hadid hat mit ihrem Team in Rom ein außergewöhnliches Werk realisiert.

Überreste antiker Bauten in Rom

Die Tribute der Römer: Antike Überreste zeugen von der beeindruckenden Geschichte der ewigen Stadt
Foto: Nordmeyer

Damit hat Rom endlich, wie es sich für eine Hauptstadt gehört, ein Museum für zeitgenössische Kunst. Der Name: Museo nazionale delle arti del XXI secolo, kurz Maxxi. „Meine Gebäude sollen fließen und ihre Umgebung in Schwingung versetzen“, sagt die irakisch-britische Star-Architektin über ihre Bauwerke. Was für Schwingungen hat sie wohl in Rom geschaffen? Klar, dass ich mir das unbedingt selbst ansehen muss. Und überhaupt, ich war schon viel zu lange nicht mehr in Rom.

Rom im Winter: un amore caldo

Also auf in die ewige Stadt. Es ist zehn Grad, aber die Sonne scheint, im Trastevere haben Straßencafés Weihnachtsbäumchen aufgestellt. Einige der schönsten Dekorationen findet Ihr an der Piazza Venezia oder auch in der Via del Corso. Zu den bekanntesten Weihnachtsmärkten zählt der Markt auf der Piazza Navona. Hier lässt sich nach einem Museumsbesuch bei Glühwein und einem gebratenem Apfel herrlich entspannen. Bei schlechtem Wetter rette ich mich einfach in die nächste Trattoria.

Blick auf Rom von oben

In der winterlichen Abendsonne zeigt sich die Schönheit Roms
Foto: TUI

Mit der Straßenbahn fahre ich in das Stadtviertel Flaminio, in dem Hadids Gebäude auf dem Areal einer ehemaligen Kaserne errichtet wurde. In dieser alten Stadt mit ihren zahllosen Kirchen, den antiken Tempeln, Theatern und Thermen wirkt der moderne Komplex wie von einem anderen Stern.

Der Petersdom in Rom

Klassisch aber trotzdem immer wieder beeindruckend: Der Petersdom
Foto: TUI

Ein Museum mit Sogwirkung

Breite, sich in- und übereinander biegende Betonbahnen sind durchzogen von Glasflächen, und doch scheint das Gebäude von außen kühl und verschlossen. Umso stärker ist die Wirkung, wenn man eintritt. Im weißen Eingangsbereich wirbeln schwarze, metallene Treppenbänder den Raum hinauf. Rote, im Raum hängende Röhren setzen Akzente. Eine ganze Weile stehe ich da, schaue und staune, dann lasse ich mich in das Raumerlebnis hineinziehen und immer weiter treiben. Von jedem Punkt aus ergeben sich andere Perspektiven, immer wieder andere Windungen, immer wieder neue Auf- und Abgänge. Unmöglich und auch völlig unnötig, die Orientierung zu behalten.

Die Architektur des Museo Maxxi

Aah, endlich Modernität in Rom: Der Eingangsbereich des Museo Maxxi beeindruckt mit kühnen Konstruktionen
Foto: Nordmeyer

Baukunst trifft auf malerische Kunst

Das Gebäude beherbergt gleich zwei Museen auf einmal: das „Maxxi art“ und das „Maxxi architecture“. Ersteres zeigt mehr als 300 Werke zeitgenössischer Kunst, darunter Arbeiten von Anish Kapoor, Mario Merz und Gerhard Richter. Im „Maxxi architecture“ könnt ihr unter anderem einen Blick in die Archive von Carlo Scarpa, Aldo Rossi und Pierluigi Nervi sowie auf Arbeiten verschiedener zeitgenössischer Architekten werfen. Außerdem gibt es regelmäßig Sonderausstellungen. Die Schau „Stigmata“ zeigt beispielsweise noch bis zum 16. Februar 2014 Actions und Performances des belgischen Künstlers, Regisseurs und Choreographen Jan Fabre.

Doch so spannend die Ausstellungen auch sind, für mich ist das größte Erlebnis das Gebäude selbst.

TUI Reisetipp Rom

Einzigartige Antiquitäten treffen stilvolles Ambiente: Das Intercontinental De La Villa Roma oberhalb der Spanischen Treppe vereint die klassischen Elemente der ewigen Stadt. Aus dem Fenster schaut Ihr direkt über die Stadt. Ein Blick aus dem Fenster zeigt das herrliche Panorama dieses besonderen Orts. Ihr wollt gemütlich die Stadt erkunden? Kein Problem: Sehenwürdigkeiten, Bars und Museen liegen in unmittelbarer Nähe. Mehr Infos hier.


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