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Australien – mein Camper-Wunderland

28.02.2014

Busch oder Beach lautet das Motto unserer australischen Camper-Tour von Sydney Richtung Norden. Wir fahren an der Küste entlang und machen Abstecher in die Nationalparks im Hinterland. Dabei lassen wir uns genauso überraschen wie Ihr, denn wir haben die Route nur grob geplant

Heute geht’s endlos los! Das einzige, was wir wissen: Wir geben unser „motorhome“, wie die Aussies sagen, in Adelaide wieder ab. „Sydney or the bush“, heißt es bei den Australiern: Ich habe den Eindruck, die 4-Millionen-Metropole ist für sie so ziemlich die einzige Stadt, die zählt. Neben dem Outback natürlich. Und das findet auch Christopher, der uns mit dem Taxi vom Stadthotel zu unserem TUI Camper in die 653 Gardeners Road, nicht weit vom Airport, bringt.

Marita Persian steht vor ihrem Camper

Mein TUI Camper: Die perfekte Unterkunft für Australienurlauber – so wie ich einer bin

Gute Reise, wünscht der Laienprediger

Christopher ist so in unser Gespräch vertieft, dass er an der Wohnmobilstation fast vorbeirauscht. Der Mann kam vor 20 Jahren aus Südafrika nach Australien, ist Taxifahrer und Laienprediger. Während der 20-minütigen Fahrt aus der Innenstadt bemüht er sich redlich, uns zum Katholizismus zu bekehren. Zum Abschied bekommen wir noch ein paar christliche Broschüren und ein freundliches „God bless you“ mit auf den Weg. Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen auf unserer Selbstfahrerreise.

Dusche auf Rädern

In der Abholstation des TUI Camper-Partners Tourism Holdings Australia werden wir von Steffen erwartet. Der Deutsche arbeitet seit vier Jahren in Sydney und weist Gäste ein. Der komfortable und für uns reservierte Maui Camper ist mit allem ausgestattet, was man sich nur vorstellen kann, um unterwegs unabhängig zu sein. Die rollende Unterkunft hat sogar eine kleine Dusche, Bettzeug und Handtücher sowieso, eine  komplette Küche inklusive Mikrowelle, Safe, Flachbild-TV und ein GPS der neuesten Generation. Wir sind begeistert – und das Auto hat auch wirklich genug Platz für zwei Personen. Wir werden uns nicht in die Quere kommen! Steffen beschreibt uns den Weg zum nächsten Supermarkt und zur nächsten Tankstelle (1 Liter Diesel  je nach Tagespreis  ab $ 1,53).

Los geht’s, Richtung Norden

Nun geht`s endlich los Richtung Norden in den Badeort The Entrance an der Toowoon Bay, und von dort weiter westlich in die Blue Mountains. Beide Ziele sind etwa 100 Kilometer von Sydney entfernt.

Eukalyptus in der Luft

Die Blue Mountains gehören zum Pflichtprogramm für Sydney-Ausflügler. Wie ein riesiger Klotz liegt das dicht bewaldete und über 1.000 Meter hohe Felsplateau vor uns, als wir den Highway 32 nach einer guten Stunde Fahrzeit verlassen. Die Entdecker der Blauen Berge nannten sie so, weil die Hochebene von einem bläulich schimmernden Dunstschleier umgeben ist. Er entsteht durch die ätherischen Öle, die  von den unzähligen Eukalyptusbäumen stammen. Eine tolle Sache  –  Schnupfen und Heiserkeit heilt die gute Luft.

Drei Felsen

Die Three Sisters in den Blue Mountains. Eine Aborigines-Legende besagt, dass es sich um drei versteinerte Schwestern handelt

Marita Persian im Vordergrund, hinten drei Felsen

Blick zurück auf die drei Schwestern. Die Felsformation ist die Attraktion in Katoomba

Felsen und Höhlen – und alles ganz mystisch

Sehenswert in Katoomba sind die Three Sisters, drei spektakuläre Felsspitzen aus Sandstein.  Die Aborigines erzählen sich die Geschichte von drei ungehorsamen Schwestern, die von ihrem Vater aus  Zorn zu Stein verwandelt wurden. Auch die Höhle Jenolan Caves ist ein Ort, der für die Ureinwohner mystisch war.

Von einem Paar aus Perth bekommen wir den Tipp, dass auf dem Besucher-Parkplatz free camping erlaubt ist und das es um 20 Uhr noch eine Führung durch die Höhle gibt. Trotz des stolzen Eintrittspreises von 42 Dollar pro Person überlegen wir nicht lange, denn so schnell kommen wir hier nicht wieder her.
Zwei Stunden dauert die Wanderung. Die Höhle gehört zu den größten und schönsten  des fünften Kontinents, erzählt unser Guide Keith, während die Gruppe  über enge Stiegen und durch niedrige Gänge klettert. Der Ranger zeigt uns Stalagmiten und Stalagtiten und erzählt spannende Geschichten über die Entdecker. Dass ich jemals eine Tropfsteinhöhle so faszinierend finden würde, hat mich selbst erstaunt. Das muss wohl an Australien liegen…

TUI Reisetipp Australien

Ihr möchtet auch die Three Sisters und die Blauen Berge live sehen? Mit der Kurzrundreise „Blue Mountains“ lernt Ihr mit einem Guide diese mystischen Orte kennen. Ihr seid nicht ganz so fit in der englischen Sprache? Keine Sorge: Der Guide spricht deutsch. Mehr Infos hier.

 

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  1. Sonntag, 26. Oktober 2014 um 15:27 Uhr Michael Blahm sagt: Antworten
    Wir haben hier auch drei Schwestern die zum Besuch einladen, es sind aber Höhlen, die Fikirini Höhlen beo Shimoni. In einer leben 40000 Flughunde, das ist ein Anblick, wenn die losflattern. Danke aber für den Bericht, macht Lust auf Mehr davon.
  2. Freitag, 28. Februar 2014 um 18:41 Uhr Marita Persian sagt: Antworten
    Lieber Mario, von Sydney ging es zuerst Richtung Norden zur Toowoon Bay. Von dort weiter in westliche Richtung zu den Blue Mountains. Über Nebenstraßen fuhren wir zurück zur Küste nach Kiama (südlich von Sydney) zum „Princess Highway“. Die Fernstraße ist Teil des australischen National Highway 1 und verläuft von Sydney über Melbourne auch nach Adelaide. Dein Einwand ist natürlich berechtigt - um nach Adelaide zu kommen fährt man nicht nach Norden. Da unsere Route nur grob geplant ist haben wir es an diesem Tag individuell so entschieden. Herzliche Grüße Marita
  3. Freitag, 28. Februar 2014 um 12:32 Uhr mario sagt: Antworten
    Eine Australienreise von Sydney in Richtung Norden, wie beschrieben, endet doch in Brisbane oder Cairns. Wie kommt man auf eine Rückgabe in Adelaide? Unverständlich bis jetzt.

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