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Namibia: Wie ich in Afrika meinen Seelenfrieden fand

12.02.2014

Nach meinem Trip durch die Wüste Namib, ist es jetzt Zeit für das Städtchen Swakopmund – hier gibt es sogar noch eine deutsche Konditorei

Ein kühler Wind pfeift über den Atlantik, der Himmel ist wolkenverhangen und grau. Seit Tagen schon. Dabei ist jetzt Sommer in Namibia, der oft wilde Atlantik-Strand in Swakopmund sollte im Sonnenlicht strahlen, das Meer tiefblau statt düster sein.

Ich sitze im Sand, ganz nahe am Wasser und lasse mir die Seeluft um die Nase wehen, höre hinter mir Flamingos. Sie tummeln sich auf dem Swakop-Fluss, der wie ein kleiner See am Ende des Strands liegt.

Tiger Reef – die beste Strandbar in Namibia

Gerade einmal 200 Meter von der Tiger Reef Bar entfernt, der Strandbar schlechthin in Swakopmund, herrscht absolute Ruhe. Die Ortsmitte mit ihren bunten Häusern und Straßennamen aus der (deutschen) Kolonialzeit, den vielen kleinen Geschäften, Restaurants, Supermärkten und Banken ist zehn Minuten zu Fuß entfernt – und doch scheinbar ewig weit weg. Ihr erinnert Euch doch wahrscheinlich noch vage aus dem Geschichtsunterricht, dass auch Deutschland mal eine Kolonialgeschichte in Afrika hatte. Da war doch noch was mit Bismarck, dem Caprivi-Zipfel usw.?

Strand von Swakopmund

Brighton? Ostsee? Weit gefehlt: Dies ist Afrika, Westküste, der Strand von Swakopmund in Namibia

Schwarzwälder Kirsch gefällig?

Aber seltsam: Während die Spuren der Briten noch überall gegenwärtig sind – auch im positiven mit der Eisenbahn, tollen Hotels, britischer Safari-Kultur – merkt man den deutschen Einfluss, der zwei Generationen eher zu Ende ging, kaum noch. Bis auf Namibia: Sowohl in der Hauptstadt Windhoek als auch im Küstenstädtchen Swakopmund gibt’s noch überall deutsche und deutschsprachige Geschäfte – und beim Konditor sogar Schwarzwälder Kirsch.

Plötzlich kommt ein Fremder auf mich zu

Während ich am Strand sitze, lasse ich meine Reise durch Namibia Revue passieren. Die vielen Eindrücke der vergangenen Wochen. Wie mich Wüste, Busch, Menschen und Tiere berührt haben. Und überlege, welcher Moment wohl der schönste war. Da taucht plötzlich wie aus dem Nichts ein Mann am Strand auf, steuert geradewegs auf mich zu. Ich denke: „Ich bin ganz allein hier, wieso läuft er nicht woanders lang? Es ist doch genug Platz.“

Wenige Schritte von mir entfernt, lächelt er und spricht mich an: „Did you find it?“ Irritiert frage ich: „What?“ Er antwortet auf Deutsch: „Deinen Seelenfrieden.“ Spricht‘s und geht einfach weiter. Erstaunt blicke ich ihm nach, er trägt einen dunkelblauen Anzug, ein hellgelbes Hemd. Ein Mann mittleren Alters, indischer Herkunft vermute ich. Dann verschwindet er im grauen Nebel, der am Ufer aufzieht.

Flamingos am Strand

Treffen der Langbeinigen: Der Fluss Swakop mündet hier ins Meer, so kommen die Süßwasservögel hierhin

Flamingos

Flamingos im Meer – das gibt es wohl nur in Namibia

Flamingos, Meer und Dünen – ein Traum

Die Flut kommt, überspült seine Fußspuren im Sand. Als hätte diese Begegnung nie stattgefunden. Eine Antwort auf seine Frage? Ich überlege. Blicke dabei über den Atlantik und den Strand von Swakop, die Flamingos und die roten Dünen hinter ihnen. „Ich bin nah dran“, murmle ich vor mich hin. „Ganz nah dran.“

Nun ja, ein Traumstrand ist es nicht

Nun ja, ein Traumstrand ist es nicht, am Meer in Namibia, dafür ist das Land umso interessanter – eine Rundreise ist ideal, um alles zu sehen – Fotos (4): Kebel

TUI Reisetipp Namibia und Swakopmund

Sandboarding, Quadbiking und Skydiving sagt Euch was? Nein? Dann seid Ihr mit einer Reise nach Swakopmund genau richtig. Die höchste Düne in der nahegelegenen Wüstenregion ist stolze 100 Meter hoch. Wer es lieber tierisch mag, macht einen Ausflug zur Robbenkolonie nach Cape Cross. Idealer Ausgangspunkt ist das Hansa Hotel in der historischen Altstadt von Swakopmund. Das Gebäude ist aus dem Jahre 1905. Mehr Infos hier.


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