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Meeresrauschen

Sansibar: Hier spielt die Musik!

07.02.2014

Manche nennen sie Afrikas bestgehütetes Geheimnis: die Trauminsel Sansibar. Was Berliner DJ’s dort jetzt machen und warum ich keinen schöneren Urlaubsfleck auf der Welt kenne, verrate ich Euch hier

Afrikas schönstes Geheimnis: da ist was dran! Eine tausendjährige Altstadt, kilometerlange Traumstrände und jetzt auch noch – vom 13.- 16. Februar 2014 – ein Musikfestival mit über dreißig Weltmusik-Bands, eine Art Woodstock Afrikas: Das alles entdecke ich auf Sansibar. „Diesmal kommen sogar zwei DJ’s aus Berlin, die Gebrüder Teichmann“, verrät mir Yusuf, der Promoter des Festivals – und Andi Teichmann verspricht gleich per SMS: Sobald er angekommen ist, gibt’s exklusiv für den TUI Blog ein Interview. DJ-Promoter David Tinning aus Yorkshire, der das ganze afrikanische Experiment zusammen geschnürt hat, erklärt mir: „Elektronische Musik spielt heute auch in Afrika eine Riesenrolle. Traditionen im Club-Kontext – darum geht es.“ Da darf ich mich wohl auf so manche coole DJ-Einlage zum Sundowner freuen!

Verliebt in Sansibar…

Ich bin zum dritten Mal bei dem Festival „Sauti za Busara“, übersetzt: „Stimmen der Weisheit“, und zum sechsten Mal auf Sansibar – und habe mich so richtig verliebt in diese kleine, verrückte Tropeninsel, sechs Grad südlich des Äquators, 40 Kilometer vom Festland Tansanias entfernt. Zwanzigtausend Musikfans werden diesmal erwartet, aus Deutschland, England, Skandinavien, den USA, ganz Afrika. Highlight wird die Band Jupiter & Okwess International aus dem Kongo sein, dessen Frontman Jupiter Bokondji in (Ost)Berlin aufgewachsen ist!

Tradition und Moderne auf Sansibar

Tradition und Moderne: Manche Bands beim Sansibar-Festival treten mit traditioneller Schminke auf – und grooven aber wie nix Gutes! – Foto: Masoud Khamis/Busara Promotions

Drei Kinder

Für Musik ist man nie zu jung: Drei afrikanische Stöpsel beim „Sauti za Busara“-Musikfestival auf Sansibar – Foto: Peter Stanley/Busara Promotions

Festival Sansibar

Bunt gemischter kann ein Publikum nicht sein: Musicfever am Indischen Ozean bei „Sauti za Busara“, dem Woodstock Afrikas – Foto: Peter Stanley/Busara Promotions

Eine Insel wie ein Märchen

Sansibar lockt sie alle an. Denn die magische Gewürzinsel, reich geworden durch den Handel mit Sklaven, Gewürznelken, Elfenbein, hat, was viele andere tropische Ferninseln nicht haben: ein Eigenleben! Ich schlendere durch die aus Korallenstein erbaute, inzwischen UNESCO-geschützte Altstadt. Stonetown wird sie genannt. Auf einem Quadratkilometer drängen sich hier hunderte kleiner Krämerläden, kunstvoll verzierte indische Handelshäuser, halb verfallene arabische Paläste. Es ist eine marode Schönheit, aber immer noch faszinierend – eine Art Marrakesch auf Sylt, gewürzt mit einer Prise Havanna, denn Sansibar wurde 1964 in einem sozialistischen Coup von Tansania eingeheimst und wie auf der Karibik-Insel ist auch hier vieles  der Vergesellschaftung zum Opfer gefallen.

Unterm Himmelbett das Meer!

Private Investoren wie Emerson Skeens, Insel-Pionier und ehemaliger New Yorker Psychiater, restaurieren heute die kostbare, aber gefährdete Pracht. Er führt mich auf die Dachterrasse seines „Emerson Spice“, unter uns funkelt der Indische Ozean, aus 48 Moscheen dringen die Rufe der Muezzins hinauf. Doch aus dem „6 Degrees South“-Restaurant schallt auch Chill-Out Musik hinüber – das ist Sansibar! Rote Himmelbetten, Badewannen auf der Terrasse: Emersons Haus– lebendes Museum, Restaurant und Hotel in einem – ist verführerisch wie ein Märchen aus 1.001er Nacht.

Emerson Spice

Versailles? Taj Mahal? Nix da: eins der magischen Zimmer im „Emerson Spice“ auf Sansibar, wo Insel-Kultfigur Emerson Skeens aus New York die Schönheit aus 1.001er Nacht für die Nachwelt erhält – Foto: Emerson

Im „House of Wonder“, dem ehemaligen Sultanspalast, will ich mit dem Aufzug in die oberen Stockwerke fahren – doch ein Schild „Out of Order“ – leider kaputt! – versperrt mir den Weg. Ironie der Geschichte: Dies war das erste Gebäude südlich der Sahara, das Elektrizität hatte; 140 Jahre später funktioniert offensichtlich nichts mehr.

Zu den Trendsettern an den schneeweißen Sandstränden der Ostküste der Insel – die halb so groß wie Mallorca ist, aber doppelt so viele Einwohner hat – gehört Trisch Dhanak, eine aus London stammende Inderin, die in Michamvi den angesagten Beach Club „Upendo“ und eine Privatvilla betreibt. Als Willkommensgruß gibt’s bei ihr erst mal Champagner, bevor ich – wie halb Sansibar an diesem Sonntag – in ihren Naturpool springe.

Trish Dhanak

Inselschönheit: „Sansibar hat’s mir angetan“, sagt Trish Dhanak, Besitzerin des angesagten Strandclubs „Upendo“ – Foto: Tapper

Aus Höxter nach Sansibar: Die Umweltpioniere vom Jambiani Strand

Wenige Kilometer entfernt, in Jambiani, haben Bioladenbesitzer Klaus Martin Beiser und sein Sohn Anwar aus Höxter in Westfalen eine kleines, feines Strand-Refugium mit 15 Zimmern aufgebaut, für das sie gerade den ersten Umweltpreis für nachhaltigen Tourismus auf Sansibar erhielten. Abends verwöhnt mich Anwar im Blue Oyster Hotel mit einem selbstgefangenen, dicken Hummer für umgerechnet zehn Euro! Vögel zwitschern, Wellen brechen, Palmen wogen – ich will an diesem Traumfleck noch mal richtig tiefenentspannen, bevor ich mich ins Festivalgetümmel stürze. Ich werde berichten!

Anwar Beiser aus Westfalen und Fatma aus Sansibar

Verliebt, verlobt, verheiratet: Anwar Beiser aus Westfalen und Fatma aus Sansibar sind Umweltpioniere auf der afrikanischen Insel – Foto: Tapper

Blue Oyster

Nicht als relaxen: In seinem „Blue Oyster“ an der Ostküste Sansibars verwöhnt mich Anwar nach Strich und Faden – Foto: Tapper

 TUI Reisetipp Sansibar

Mitten drin, statt nur dabei – das gilt für das Serena Inn inmitten der Inselhauptstadt Stonetown. Von hier aus könnt Ihr nicht nur zu Fuß die Stadt und Ihre Besonderheiten erkunden, nein, Ihr könnt auch einfach von der Terrasse auf den Ozean blicken, wo heute noch die alten Dhow-Holzboote vorbeisegeln. Vor 150 Jahren war in dem traumhaft restaurierten Hotel ein Telegrafenamt untergebracht. Mehr Infos hier.

  1. Mittwoch, 19. Februar 2014 um 14:16 Uhr Andrea Tapper sagt: Antworten
    Dear Andrew, we are happy that even a non-German speaking visitor like you likes our blog. Sorry, for the moment we can only provide our travel stories in German language. But enjoy the pictures!
  2. Freitag, 14. Februar 2014 um 20:13 Uhr Andrew Chale sagt: Antworten
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