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Kultur

Familienurlaub in Österreich im Naturel Hoteldorf Schönleitn

22.09.2020
TUI Reiseexperten
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Wie sieht das Reisen in Zeiten von Corona aus? TUI Kollegin Claudia war Ende Juli mit ihrer Familie im Naturel Hoteldorf Schönleitn am Faaker See in Österreich und hat einen Abstecher nach Venedig gemacht. In diesem Artikel nimmt sie euch mit auf ihre Reise.

Als wir im Winter im Familienrat die Urlaubsplanung für den Sommer 2020 diskutiert haben, waren wir lange hin- und hergerissen und konnten uns nicht entscheiden: Zur Auswahl standen eine Rundtour durch Schottland oder ein Familien-Verwöhnurlaub in Österreich. Am Ende fiel die Wahl auf Österreich. Wie wir jetzt wissen, genau die richtige Wahl für dieses Jahr! Schottland wäre wohl gar nicht möglich gewesen.

Nach langem Zittern, ob der Urlaub wirklich stattfinden kann, konnte es im Juli tatsächlich losgehen. Nach den langen Krisenwochen und –monaten mit vielen Unsicherheiten und Einschränkungen haben wir uns alle 4 besonders auf einen Tapetenwechsel und Erholung gefreut.

TUI Kollegin Claudia
TUI Kollegin Claudia

Erholung pur nach monatelangem, Corona-bedingtem Stress

Gebucht haben wir das Naturel Hoteldorf Schönleitn in Kärnten. Wir haben uns für Halbpension entschieden und uns schon im Vorfeld unglaublich darauf gefreut, zwei Wochen lang nicht kochen und einkaufen zu müssen. Durch das monatelange Homeoffice, Homeschooling und viel weniger Aktivitäten als zu normalen Zeiten, war die ganze Familie fast durchgehend zuhause. Und ich habe gefühlt so viel geputzt und gekocht wie nie vorher, was mir, als semi-talentierter Hausfrau, wirklich wenig Spaß bereitet.

Angekommen im Hoteldorf waren wir sofort begeistert! Die Anlage liegt sehr ruhig und idyllisch oberhalb vom Faaker See. Die einzelnen Häuser sind weit voneinander entfernt, der Dorfplatz ist sehr einladend gestaltet und die nähere Umgebung lockt mit schönen Spazier- und Wanderwegen. Unsere Kids fanden vor allem den kleinen Tierpark mit Lamas und Alpakas toll, aber auch der Pool kam gut an.

Hygienemaßnahmen im Hotel

Natürlich waren wir sehr gespannt, wie sich die Corona-Regeln im Hotelbetrieb „anfühlen“ würden. Im Hotel gibt es für die Gäste keine Maskenpflicht, dafür stehen aber überall Desinfektionsständer bereit und das Personal trägt vorschriftsmäßig stets eine Maske oder ein Gesichtsvisier. Frühstück und Abendessen wird in Buffetform angeboten und auch im Restaurant stehen überall Desinfektionsmittel bereit. Obwohl das Hotel fast ausgebucht war, gab es ein nie Gedränge. Die Gäste haben sich immer sehr gut verteilt, auch bei den Mahlzeiten.

Wir haben uns gut und sicher gefühlt und konnte alles entspannt genießen. Das Essen war hervorragend und der Service unglaublich freundlich, wir haben wirklich jede Mahlzeit genossen! Viele Getränke sind bei Buchung von Halbpension inklusive, das schont den Familien-Geldbeutel und lädt am Abend zum Verweilen am Dorfplatz ein.

Was den Kindern und uns besonders gut gefallen hat:

Super gefallen hat uns auch das unaufdringliche Animationsangebot für die ganze Familie. Unsere Tochter (11 Jahre) hatte Spaß im Kinderclub bei Aktionen wie Stockbrot am Lagerfeuer und beim Besuch im Streichelzoo. Sie hat auch sofort gleichaltrige Mädels kennengelernt.

Da fast alle Aktivitäten an der frischen Luft stattfinden, hatten wir hier auch keinerlei Bedenken. Die etwas cooleren und sportlichen Programmpunkte, die der Teensclub bietet, haben unseren Sohn (14 Jahre) begeistert: Klippenspringen, Rafting oder Chillen am See kamen definitv sehr gut bei dieser Altersklasse an!

Wir Erwachsene hatten so fast jeden Abend eine ruhige, kinderfreie Zeit und konnten bei einem Glas Wein das wunderschöne Alpenglühen der Karawanken bewundern. Herrlich!

Venedig ohne Touristen

Insgesamt dann doch zu voll war es uns direkt am See in den sogenannten Strandbädern. Hier ist es absolut sinnvoll (und auch günstiger) erst gegen Abend hinzugehen und den herrlich blauen See zu genießen. Tagsüber haben wir lieber Wanderungen und Mountainbiketouren durch die herrliche Bergwelt gemacht und sind in viele gemütliche Hütten eingekehrt. Unser Favorit war die Schwarzseehütte mit köstlichen Produkten aus eigener Produktion.  

Ein absolutes Highlight des Urlaubs war unser Ausflug nach Venedig.

Die Anfahrt ist recht lang, fast 3 Stunden pro Strecke. Aber am Ende waren wir so neugierig darauf die Stadt ohne Touristen und Kreuzfahrtschiffe zu erleben, dass wir uns doch auf den Weg gemacht haben. Und es hat sich gelohnt, denn Venedig hat sich uns wirklich in voller Schönheit präsentiert. Es war nicht mehr los als in einer deutschen Stadt an einem normalen Wochentag. Das Wasser der Kanäle und der Lagune war kristallklar und es gab nirgendwo Gedränge oder Schlangenbildung.

Beeindruckt hat uns außerdem die vorbildliche Beachtung aller Corona-Regeln. In allen Geschäften gilt die Maskenpflicht und uns ist definitiv niemand aufgefallen, der sich daran nicht gehalten hätte, obwohl es recht warm war. Im Restaurant wurden gleich am Eingang unsere Hände vom Personal desinfiziert und selbst in den öffentlichen Toiletten war es tiptop sauber. Somit hatten wir auch hier keine Hygienebedenken, sondern haben uns gut gefühlt. Und unsere Kinder konnten diese traumhafte Stadt von ihrer schönsten Seite erleben.

Unser Tipp: Gelatoteca Suso ganz in der Nähe der Rialtobrücke hat unfassbar leckeres Eis. Mein Favorit: Limone-Cookies!


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