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Meeresrauschen

Wie ich David Hasselhoff im Puravida Resort Seno Konkurrenz machte

05.09.2013

Ein kurzer Blick in den Himmel, dreimal tief durchatmen und dann 15 Stufen nach oben auf den Hochsitz klettern. Die Sonne brennt auf meiner Haut und die Sonnencreme in meinen Augen. Heute bin ich Rettungsschwimmer an der türkischen Ägäis. Baywatch mit Bademeister Jörg Baldin im Puravida Resort Seno in der Türkei.  Ob das gut geht?

Jörg Baldin als Baywatcher auf Aussichtsturm

Baywatch auf türkisch – ich auf dem Aussichtsturm vom Puravida Resort Seno

Vorweg muss ich vielleicht etwas in meiner Vergangenheit ausholen. Mein Seepferdchen-Abzeichen in der Schule habe ich nur geschafft, weil das Schwimmbecken unter Wasser einen Vorsprung hatte, auf dem ich mit meinen Füßen Halt finden konnte. So hat der Lehrer nicht gemerkt, dass ich nicht schwimme. Ich kann deshalb nicht von mir behaupten, ein guter Schwimmer zu sein. Trotzdem wollte ich mich der Aufgabe in der Türkei stellen und für einige Zeit die Strandüberwachung an der Bucht von Sarigerme übernehmen. Ich komme nämlich aus der Generation, die vor dem Fernseher gesessen und Pamela Anderson angehimmelt hat, wenn sie mit ihrem Traumkörper über den Strand läuft, die Rettungsboje unterm Arm hält und per Kopfsprung ins Wasser gleitet. Genau das will ich auch machen. Nur eben ohne Traumkörper.

Wer jetzt denkt, die Strandüberwachung ist ein aufregender Job, hat sich leider geirrt. Zumindest am Puravida Resort Seno nicht. Der Strand geht sehr flach ins Wasser. Gut für Familien mit Kindern, denn die können hier entspannt in der Sonne liegen und ihre Kinder im Wasser plantschen lassen. Große Wellen gibt es hier durch die vorgelagerte Insel Baba nicht und Haie, Krokodile oder andere menschenfressenden Fische auch nicht. Also heißt es in erster Linie: Warten! Warten auf einen Unfall oder auf den Feierabend. Mein Baywatch-Kollege aus dem Resort (mit Traumkörper und rotem T-Shirt) erzählt mir, dass hier Badeunfälle so gut wie nie vorkommen. Eher Wespenstiche, Sonnenbrand oder andere kleine Dinge. Zum Glück hat mein Hochsitz ein Dach, denn die Sonne kennt hier kein Erbarmen und bei knapp 40 Grad im Schatten macht Warten auch keinen Spaß. Da wäre schon ein eleganter Sprung ins Meer eine willkommene Abwechslung.

Und so wandert mein Blick ständig über die Wasseroberfläche und ich halte Ausschau nach hilfesuchenden Badegästen. Doch während meiner Schicht passiert rein gar nichts. Zum Glück kann ich nach Feierabend ins 27 Grad warme Wasser springen. Vielleicht sollte ich mal dem Koch des Hotels bei der „Hobby Kitchen“ auf die Finger schauen. Hier können die Gäste des Hotels ihr Essen unter der Anleitung des Kochs zubereiten und müssen es dann allerdings auch selber essen. Ich glaube, der Job ist gefährlicher als das Warten auf dem Hochsitz. Und in der Küche sind Traumkörper auch vollkommen unwichtig.

Jörg Baldin bei der Puravida Hobbykitchen in Aktion

Ich glaube, ich werde doch lieber dem Puravida Chefkoch Konkurrenz machen


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