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Kultur

Wie man als Wikinger eine Stadt erkundet – Kurztrip in die irische Hauptstadt Dublin

20.08.2013
TUI Bloggerin Lea
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Mein erster Gedanke: Hier will ich bleiben. Mein zweiter: Ich habe die falschen Schuhe an. Ich werde heute einen doppelten Marathon laufen, zumindest erscheint das Programm für mich so.

Irische Lebensart: Die Pubs

Irische Lebensart: Die Pubs

Los geht es mit dem Croke Park, dem größten Stadion Irlands. Was ist geplant? Eine „besondere Führung“ auf einer „beachtlichen Höhe“. Aha, ich bin gespannt. Zumindest groß ist es schon einmal, immerhin haben 82.300 Zuschauer hier Platz. Im Stadion betrachte ich schon etwas länger den „Sporthimmel“, er ist auch beindruckend, keine Frage, aber eine „besondere Führung“ bleibt aus. Dafür gibt es aber noch eine Warnung: Den Rasen des Stadions darf man nicht betreten, die Iren halten ihn für heilig. Sollte man das nicht ernst nehmen, wird man auf direktem Wege rausgeworfen. Dann werden wir in die Umkleidekabinen der Sportler geführt, wo es endlich spannend wird – dort müssen wir nämlich Gurte anlegen. Was ich in diesem Moment noch nicht weiß: Unser Ziel ist das Dach des Croke Parks und wir werden die nächste Dreiviertelstunde darauf herumspazieren. Oben angekommen können wir nicht nur in den Kern des Stadions schauen, sondern einen fantastischen Ausblick auf Dublin genießen.

Croke Park ist das größte Stadion Irlands

Croke Park ist das größte Stadion Irlands

Danach geht es weiter in die Innenstadt Dublins, wo ein weiteres Highlight folgt. Aus der Ferne höre ich bereits Gebrüll, wieso soll ich bald erfahren… Ich betrete einen schiffähnlichen Bus mit offenem Deck und bekomme einen Wikingerhelm und eine Schwimmweste. Verrücktes Volk, die Iren, denke ich. Haben sie Angst, dass wir auf Grund des ständigen Regens ertrinken? Ich ziehe die Ausrüstung aber brav an und die Fahrt kann beginnen. Dann die Anweisungen vom Tourguide: Befindet sich neben unserem Bus eine Menschenmenge, sollen wir auf Kommando des Fahrers laut brüllen. Nicht schreien, eher ein „Wikingergebrüll“, so die Anweisung. Dieser Mann kann nicht mehr ganz normal sein, ich traue meinen Ohren kaum – trotzdem mache ich (zunächst etwas unbeholfen) mit. Als der Bus dann auch noch auf direktem Weg den Liffey River ansteuert, zweifle ich wirklich an dem Verstand unseres Fahrers. Aber der Bus kann seine Räder einfahren und wird wie aus einem James Bond Film zum Boot! Jetzt kann auch ich meine Begeisterung nicht mehr verbergen und gebe aus vollem Wikinger-Herzen ein „wuuuaaaaaaahhhhh“ zum Besten.

Auf zur großen Wikingerfahrt

Auf zur großen Wikingerfahrt

Abschließend ein kleiner Tipp: Wenn man Dublin erkunden will, sollte man den Humor der Iren nicht so ernst nehmen – dann ist die Tour mehr als empfehlenswert. Weitere Städtereisen gibt es auf TUI.com.


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