Reiseverlauf
1. Tag (Mo): Siem Reap (ca. 70 km / ca. 5 Std.). Sie treffen Ihre Reisegruppe um 13.00 Uhr in der Lobby des Le Méridien Angkor Hotels. Den Besichtigungen in Angkor vorangestellt ist die nur etwa 25 km von Siem Reap entfernte Roluos-Gruppe, die von den Tempelanlagen Lolei, Preah Ko und Bakong gebildet wird. Hier läßt sich die Entstehung des Khmer-Konzepts vom Tempelberg, der später das beherrschende Element ihrer Architektur werden sollte, gut nachvollziehen. Im Anschluss besichtigen Sie Angkor Thom. Die "Königsstadt" umfasst eine Fläche von ca. 10 Quadratkilometer und wurde während der Regierungszeit von König Jayavarman VII von zwischen den Jahren 1181 und 1201 erbaut. Umgeben von einer langen Mauer und einem tiefen Graben, zählt diese Stadt zu Angkors beliebtesten Besichtigungspunkten. Der Fussweg des Südtors ist von beiden Seiten mit Statuen von Göttern und Dämonen gezäumt, welche jeweils eine riesige Naga tragen. Im Zentrum Angkor Thoms befinden sich die wichtigsten Tempelanlagen wie der Bayon, Baphuon, die Elefantenterrasse, die Terrasse des Leprakönigs, Phimänakas und der ehemalige Königspalast.
2. Tag (Di): Siem Reap (ca. 70 km / ca. 8 Std.). Entlang des kleinen Rundweges beginnt die Tour mit dem kleinen Tempel Thommanon, der in den 1960er Jahren vollständig restauriert wurde. In der Nähe befindet sich Ta Keo, ein wunderbares Beispiel für einen Tempelberg aus der Angkor-Zeit. Eine weitere Hauptattraktion ist der malerische, von gewaltigen Wurzeln umschlungene Tempel Ta Prohm, der ursprünglich ein buddhistisches Kloster war. Hier scheint die Natur sich das ihr abgetrotzte Gebiet wieder zurückzuerobern. Südöstlich schließt sich ein buddhistisches Kloster an, Banteay Kdei oder die Zitadelle der Kammern. Ein weiteres Beispiel für die Baukunst aus der Indravarman-Epoche ist der Prasat Kravan, ein dem Hindugott Vishnu geweihter Tempel. Die fünf Türme aus Ziegelsteinen wurden als Ort der Anbetung und Verehrung für die Hindus im Jahr 921 errichtet. Auf den Innenmauern befinden sich Reliefs, die in die Ziegelsteine eingraviert wurden. Nachmittags Besuch des Angkor Wat, dem wohl berühmtesten Khmertempel. Die Anlage dieses architektonischen Meisterwerks ist wahrscheinlich die größte Tempelanlage der Welt. Hervorzuheben sind die herrlichen Basreliefs der äußeren Galerien. Anschließend Besuch des German Apsara Conservation Projektes (GACP). Diese Non-Profit Organisation wurde von der Deutschen Regierung gegründet und hat ihren Sitz an der Universität für angewandte Kunst in Köln. Das GACP widmet sich dem Erhalt der Basreliefs von Angkor Wat. Wer möchte, kann von der obersten Terrasse eines Tempels den Sonnenuntergang über der Landschaft Kambodschas genießen. (F)
3. Tag (Mi): Siem Reap (ca. 70 km / ca. 4 Std.). Ein besonderes Bauwerk ist vormittags außerhalb von Angkor zu sehen. Das kleine Shiva-Heiligtum Banteay Srei mit seinen äußerst fein gearbeiteten Reliefs ist ein gutes Beispiel für die künstlerische Fantasie und die handwerklichen Fähigkeiten der früheren Baumeister. Die Fahrt dorthin vermittelt interessante Eindrücke des ländlichen Kambodscha und bildet einen Kontrast zu den bisher besuchten Tempelanlagen. Auf dem Rückweg Besichtigung des Banteay Samre. Erbaut wurde der hinduistische Tempel Mitte des 12. Jahrhunderts. Der Tempel Preah Khan liegt eingebettet im dichten Dschungel und erstreckt sich auf einer Fläche von über 50 Hektar. Der Tempel selbst ist von einer 700 - 800 Meter langen Mauer umgeben. Preah Khan gehört zu den spektakulärsten Tempeln Angkors. Das heutige Programm endet mit dem Besuch des buddhistischen Tempels Neak Pean, der aus einem quadratischen Wasserbecken besteht. Im Zentrum des großen Beckens liegt eine runde Insel, deren Rand zwei Nagas (Schlangen) mit ineinander verschlungenen Schwänzen bildet. (F)
4. Tag (Do): Siem Reap (ca. 4 Std.). Morgens Ausflug zu einer Seidenfarm und zu den Handwerksbetrieben der Les Artisans D'Angkor. Auf der Puok Silk Farm werden die verschiedenen Produktionsschritte gezeigt von der Pflanzung der Maulbeerbäume bis hin zur Fertigung des Produktes. Das von der Europäischen Union unterstützte Projekt Les Artisans D‘Angkor bildet Einheimische in den Bereichen traditionelle Holzschnitzerei, Steinskulptur, Lackmalerei und in anderen Handwerken aus. Werfen Sie einen Blick in die Werkstätten und stöbern Sie anschließend im stilvoll gestalteten Souvenirshop. Die Rundreise endet gegen 12.00 Uhr im Le Méridien Angkor in Siem Reap. Individuelle Abreise oder Verlängerung in einem unserer angebotenen Hotels möglich. (F)