TUI Longevity Travel Report:
So geht gesünder urlauben

Hinter Longevity, dem englischen Wort für Langlebigkeit, steckt eine einfache Idee: nicht nur länger leben, sondern länger gesund, vital und glücklich bleiben. Kaum etwas ist so eng mit diesem Gedanken verknüpft wie das Reisen. Denn Urlaub ist mehr als Entspannung am Pool. Urlaub kann ein bewusster Reset für Körper und Kopf sein – die vielleicht wichtigste Investition in die eigene Gesundheit. Longevity-Urlaub bedeutet: besser schlafen, achtsamer essen,
das Handy weglegen, bewusst Sport treiben und sich nur mit Menschen umgeben, die einem guttun.

Klingt nach Nische? Unsere Studie zeigt das Gegenteil. Gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Appinio haben wir 2.000 Menschen in Deutschland befragt und die Ergebnisse sind eindeutig: Ob Kurztrip oder Sommerurlaub – über 72 % der Befragten haben bereits spezielle Reiseangebote zur Förderung der körperlichen und mentalen Gesundheit genutzt oder sind daran interessiert. Deutschland will gesünder urlauben. TUI zeigt, wie’s geht!

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Urlaub fällig! Alltagsstress belastet rund 93 % der Deutschen

Überstunden, schlaflose Nächte, Post vom Finanzamt – im Alltag gibt es genug, was uns auf Trab hält. Über 41 % der Befragten nennen den Job als größte Stressquelle, gefolgt von schlechtem Schlaf (36 %) und finanziellen Sorgen (29 %). Die gute Nachricht: Das Bewusstsein dafür wächst – und damit auch der Wunsch, im Urlaub gezielt etwas für sich zu tun. Nicht einfach nur abschalten, sondern Energie auftanken. Genau das macht Longevity-Urlaub so relevant: Er setzt dort an, wo der Alltag aufhört – und gibt Körper und Kopf das zurück, was im Alltag oft zu kurz kommt.

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Dass schlechter Schlaf so viele Teilnehmer belastet, ist besonders auffällig: Schlaf ist eine der tragenden Säulen für ein langes, gesundes Leben. Schlafmangel schwächt laut Stiftung Gesundheitswesen das Immunsystem, beeinträchtigt die kognitive Leistung und erhöht langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen. Wenn der Alltag nicht zur Ruhe kommen lässt, kann die Reise zum Ort werden, an dem ein echter Reset möglich ist.

Weitere spannende Daten aus der Studie:

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    Die Rush-Hour-Generation:

    Bei den 35- bis 44-Jährigen nennen 51,3 % Arbeit als Stressfaktor, der Höchstwert aller Altersgruppen. Sie stecken mitten in der Rush Hour des Lebens: Karriere, Kinder, Verantwortung.

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    Generation Burnout:

    Bei den 18- bis 24-Jährigen geben 35,8 % psychische Probleme als Belastung an – mehr als doppelt so viele wie bei den 55- bis 65-Jährigen (16,2 %). Die jüngste Generation ist mental am stärksten belastet.

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    Frauen schlafen schlechter:

    38,8 % der Frauen leiden unter schlechtem Schlaf und Müdigkeit, bei Männern sind es 34,1 %. Ganze 5 Prozentpunkte Unterschied.

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    Die Gesundheitslast im Alter:

    Bei den 55- bis 65-Jährigen sind körperliche Beschwerden mit 33,4 % die zweitgrößte Stressquelle, vor finanziellen Sorgen.

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Der Longevity-Trend: Über 7 von 10 Deutschen sind offen für Gesundheitsurlaub

Yoga-Retreats, Digital-Detox-Reisen, Fasten-Wandern, Sleep-Resorts: Gesundheitsreisen boomen und die Auswahl ist riesig. Doch wie groß ist das Interesse in Deutschland wirklich? Die Antwort unserer Studie ist eindeutig: 72,4 % der Befragten sind offen für Gesundheitsreisen oder haben sie sogar schon ausprobiert. Der Longevity-Urlaub ist damit längst kein
Nischenprodukt mehr, sondern längst als Reisetrend angekommen.

Die Generation der 25- bis 34-Jährigen ist mit 81,8 % am offensten für Gesundheitsreisen.
Dicht gefolgt von den 18- bis 24-Jährigen mit 80,6 %. Die Altersgruppe 55 bis 65 Jahre? Liegt mit 60,6 % deutlich dahinter.

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Noch auffälliger: 25,9 % der Altersgruppe 25 bis 34 haben bereits ein Retreat, eine Gesundheitsreise oder einen Detox-Urlaub gemacht. Bei den über 55-Jährigen sind es nur 8,3 % – dreimal weniger. Das Klischee vom Gesundheitsurlaub als Seniorenthema? Widerlegt. Longevity-Reisen sind ein Phänomen der jungen und mittleren Generation, die präventiv in
ihre Gesundheit investieren will, statt zu warten, bis der Körper sie dazu zwingt.

Vom Fitnessstudio bis zum Surfbrett:
Bewegung im Urlaub hat viele Gesichter

Was Longevity-Travel so besonders macht: Es passt sich dem Menschen an, nicht umgekehrt. Für die einen ist es die morgendliche Yoga-Session mit Meerblick, für die anderen die mehrtägige Wanderung durch Berglandschaften. Manche entdecken beim Surfen oder Stand-up-Paddling eine völlig neue Art, ihren Körper zu spüren. Und wieder andere nutzen einfach das Fitnessstudio im Hotel, um ihre Routine beizubehalten, nur mit besserem Ausblick.

11,6 % der Befragten achten bei der Wahl ihrer Unterkunft gezielt auf Sport- und Fitnessoptionen, weitere 16,7 % legen Wert auf ein Wellnessangebot. Insgesamt achtet über ein Viertel (26,6 %) darauf sich im Urlaub ausreichend zu bewegen. Die Grenze zur Erholung verschwimmt dabei bewusst: Ein Yoga-Retreat ist beides. Eine Fahrradtour durch die Berge auch, und eine Strandwanderung bei Sonnenaufgang sowieso.

Das ist der Kern der Longevity-Bewegung: Es geht nicht per se um Leistung, sondern um Lebendigkeit. Nicht um den Muskelkater, sondern um das Gefühl, den eigenen Körper wieder zu spüren. Im besten Fall an einem Ort, an dem sich jeder Schritt wie ein kleines Abenteuer anfühlt.

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Schlaf-Reset: Deutschland will im Urlaub endlich (durch-)schlafen

Wer hat auch das Gefühl, im Urlaub besser schlafen zu können? Kein Wecker, kein Zeitdruck, frische Luft, Dunkelheit, Ruhe. Der Urlaub eliminiert viele der Faktoren, die unseren Schlaf im Alltag sabotieren können. Und die TUI Longevity-Travel-Studie zeigt: Die Deutschen wissen das und nutzen es gezielt.

30,6 % der Befragten geben an, im Urlaub bewusst auf gesunde Schlafgewohnheiten zu achten. Das klingt zunächst nach einem Widerspruch, schließlich verbinden wir Urlaub mit Ausschlafen und Spontanität, nicht unbedingt mit Schlafhygiene. Doch genau darin liegt die Erkenntnis: Die Befragten nutzen den Urlaub nicht nur zum planlosen Ausschlafen, sondern zum bewussten Reset ihrer Schlafarchitektur. Das bedeutet konkret: Gesunde Schlafenszeiten, Verzicht auf Bildschirme vor dem Einschlafen, kein später Alkoholkonsum. Was klingt wie ein Ratgeber für Schlafmedizin, ist für fast ein Drittel der Deutschen bereits gelebte Urlaubsrealität.

Die Longevity-Forschung ist sich einig: Schlaf ist eine der wichtigsten Säulen der Langlebigkeit. Der Neurowissenschaftler Matthew Walker bringt es auf den Punkt: „Schlaf ist das Wirksamste, was wir täglich tun können, um Gehirn und Körper zu regenerieren." Und genau hier setzt der Longevity-Urlaub an.

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Die demografischen Unterschiede beim Thema Schlaf sind dabei besonders spannend. Rund 39 % der Frauen geben an, unter schlechtem Schlaf zu leiden, bei Männern sind es nur 34 %. Das ist ein Unterschied von 5 Prozentpunkten und deckt sich mit US-amerikanischen Studien zur sogenannten Gender Sleep Gap (Burgard & Ailshire, 2013), die zeigen, dass Frauen häufiger unter Schlafproblemen leiden als Männer – unter anderem durch häufiger unterbrochenen Schlaf aufgrund von Caregiving-Aufgaben.

Ein guter Grund, einen Urlaub zu planen, bei dem gesunder und ausreichender Schlaf im Vordergrund steht!

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People Detox: Die richtige Begleitung macht den Unterschied

Wenn wir an Gesundheitsurlaub denken, denken wir an Spa-Behandlungen, Yoga am Strand oder Detox-Smoothies. Doch die TUI Longevity-Studie zeigt: Eine der wirksamsten Erholungsmethoden hat nichts mit Wellness zu tun, sondern mit Menschen.

Auf die Frage, was ihnen im Urlaub am meisten hilft, sich zu erholen, gaben 44,1 % der Befragten an: „Ich reise nur mit Menschen, die mir guttun." Damit ist der sogenannte People Detox die mit Abstand beliebteste Erholungsstrategie
der Deutschen
und das noch vor gesunder Ernährung (29 %), bewusster Bewegung (27 %) und dem Verzicht aufs Smartphone (25 %).

Das Ergebnis überrascht auf den ersten Blick. Auf den zweiten ergibt es absolut Sinn. Denn die Forschung zeigt seit Jahren: Soziale Beziehungen sind einer der stärksten Prädiktoren für ein langes, gesundes Leben. Die berühmte Harvard Study of Adult Development begleitet seit über 85 Jahren Menschen durch ihr Leben und kommt immer wieder zum gleichen Schluss: Nicht nur Ernährung, Sport oder Geld, sondern vor allem auch die Qualität unserer Beziehungen entscheidet darüber, wie gesund und glücklich wir altern.

Im Alltag haben wir oft wenig Kontrolle darüber, mit wem wir Zeit verbringen – Kollegen, Vorgesetzte, Familiendynamiken. Der Urlaub ist der eine Moment im Jahr, in dem wir diese Kontrolle zurückgewinnen. Und genau das tun die Deutschen offenbar sehr bewusst.

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Handy weg: Die Digital Natives legen das Smartphone freiwillig ab

Wir entsperren unser Smartphone laut einer Studie der Universität Bonn im Schnitt über 80 Mal am Tag. Jede Benachrichtigung ein kleiner Cortisol-Stoß, jedes Scrollen eine Entscheidung, die unser Gehirn verarbeiten muss. In der Forschung gilt chronischer Digitalstress längst als stiller Gesundheitskiller. Er stört unseren Schlaf, erhöht das Stresslevel und raubt uns genau die Erholung, die Urlaub eigentlich bringen soll. Digital Detox im Urlaub ist deshalb kein Lifestyle-Trend, sondern kann eine wirksame Longevity-Strategie sein: Wer das Handy weglegt, kann oft besser schlafen, ist präsenter und gibt dem Nervensystem die Pause, die es braucht, um sich wirklich zu regenerieren.

Und genau das tun die Deutschen im Urlaub – allerdings anders, als man erwarten würde. Jeder Vierte (25 %) verzichtet im Urlaub aktiv auf digitale Reize. Doch wer glaubt, das seien vor allem die Älteren, liegt falsch. 31,8 % der 25- bis 34-Jährigen praktizieren im Urlaub Digital Detox: Der höchste Wert aller Altersgruppen. Auch die 18- bis 24-Jährigen liegen mit 30,3 % deutlich über dem Durchschnitt. Die Generation 55+ hingegen? Nur 22,3 %. Die Digital Natives spüren offenbar am stärksten, was permanente Erreichbarkeit mit ihnen macht – und steuern im Urlaub bewusst dagegen.

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Außerdem spannend: Die 25- bis 34-Jährigen sind gleichzeitig die Altersgruppe mit dem höchsten Interesse an Gesundheitsreisen (81,8 %) und dem stärksten Digital-Detox-Verhalten (31,8 %). Die Longevity-Generation ist jung,
digital und will genau deshalb abschalten.

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Zwischen Genuss und Balance: Wie Deutschland im Urlaub trinkt

Auf der einen Seite achten die Deutschen im Urlaub auf Schlaf, Ernährung und Digital Detox. Auf der anderen Seite greift fast jeder Zweite häufiger zum Glas als im Alltag. 39,4% der Befragten geben an, im Urlaub mehr Alkohol zu trinken als zu Hause. Jeder Fünfte trinkt im Urlaub sogar täglich oder öfter. Es zeigt, wie nah Genuss und Gesundheitsbewusstsein im Urlaub beieinanderliegen – und dass beides seinen Platz hat.

Besonders bei den Männern zeigt sich dabei ein spannendes Bild der Extreme. 5,6 % der Männer trinken im Urlaub mehrmals täglich – mehr als doppelt so viel wie Frauen (2,7 %). Gleichzeitig verzichten 15,6 % der Männer bewusst komplett auf Alkohol im Urlaub – mehr als Frauen (11,4 %). Männer sind extremer in beide Richtungen: entweder viel oder gar nicht.

Insgesamt verzichten 13,5 % aller Befragten im Urlaub bewusst auf alkoholische Getränke. Eine nicht zu verachtende Gruppe, die perfekt zum Longevity-Gedanken passt. Für die Reisebranche steckt darin eine klare Botschaft: Es gibt eine wachsende Nachfrage nach Urlaubserlebnissen, die Genuss ohne Reue ermöglichen: Mocktail-Bars, alkoholfreie Weinverkostungen, Wellness statt Minibar.

Regeneration pur: Longevity-Urlaub beginnt jetzt

Unsere Studie zeigt: Deutschland ist bereit für einen neuen Blick auf das Reisen. Bewusster, gesünder, achtsamer. Ob Schlaf-Reset, Smartphone-Verzicht, People Detox – die schönste Zeit des Jahres wird für immer mehr Menschen zur Chance, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Nicht mit Verzicht, sondern mit Genuss. Am Ende geht es gar nicht darum, im Urlaub alles anders zu machen, sondern das Richtige. Also: Wie sieht dein nächster Longevity-Urlaub aus?

Entdecke die besten Longevity-Reiseziele weltweit – von regenerativen Retreats bis hin zu Hotels, die Wellness und Langlebigkeit in den Mittelpunkt stellen. Lass dich jetzt von für deine Reise inspirieren!

Quellen:
  • Walker, M. (2017). Why We Sleep: The New Science of Sleep and Dreams. Scribner:
    https://www.simonandschuster.com/books/Why-We-Sleep/Matthew-Walker/9781501144325
  • Burgard, S. A., & Ailshire, J. A. (2013). Gender and Time for Sleep among U.S. Adults. American Sociological Review, 78(1),
    51–69. PMCID: PMC4164903: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4164903/
  • GrahamMann. (o. J.). Book notes: Why We Sleep – Matthew Walker:
    https://grahammann.net/book-notes/why-we-sleep-matthew-walker
  • TUI Longevity Studie 2026 (Appinio) – eigene Erhebung, n = 2.000, Deutschland.