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Meeresrauschen

Familienreise auf die Malediven – weil das Glück direkt am Strand wohnt

19.11.2019

Mia vom Blog Uberding und ihr Mann Thies sind wahre Malediven-Experten. Bereits 18 Malediven Resorts haben sie besucht – zu Zweit oder zu Dritt mit ihrem Sohn Neon. Auch in diesem Jahr war die Familie wieder auf den Malediven unterwegs und hat euch ein paar Tipps und tolle Resorts für den Familienurlaub mitgebracht. Spoiler: Ein Resort kann sogar mit einer Wasserrutsche von der Villa direkt ins Meer dienen!

Mein Sohn fällt müde und zufrieden in sein Reisebett, ich wasche mir den letzten Sand von den Füßen und steige ebenfalls zwischen die weißen, nach Sandelholz duftenden Laken. Endlich durchatmen, denn die meisten Eltern werden mir zustimmen: mit Kleinkind kann selbst ein Urlaub anstrengend sein, sogar auf den traumhaften Malediven. Jetzt aber endlich die SD-Karte in den Laptop schieben und einen Tag voller Sonnenschein, Kokosnüsse, Sandburgen und Kids Club des InterContinental Maldives Maamunagau Resorts Revue passieren lassen.

Kaum aufgeklappt, verbindet sich mein Laptop mit dem WiFi und da poppt sie auf: Die Facebook Erinnerung von vor exakt acht Jahren. Ich sehe meinen Mann und mich, damals noch wesentlich jünger (und schlanker;)), wie wir Arm in Arm schmollend am Strand stehen.

Das Foto zeigt uns an unserem letzten Strandtag unseres ersten gemeinsamen Urlaubs. Es war nicht nur unsere erste Fernreise als Paar, sondern auch unsere allererste Reise auf die Malediven. Der Aufenthalt im vegetationsstarken Baa Atoll, der feine Sand und die bunte Unterwasserwelt hat uns damals so sehr beeindruckt, dass wir seitdem mindestens ein Mal im Jahr die Malediven ansteuern.

Mittlerweile konnten wir nicht nur fleißig Stempel in unseren Reisepässen sammeln, sondern auch die verschiedensten Eindrücke aus über 18 Malediven Resorts.

Seit 2016 bereisen wir dieses Inselparadies zu dritt und haben damit einen weiteren, kleinen Malediven-Experten an unserer Hand. Unser Sohn Neon, knapp drei Jahre alt, hat bereits in sechs verschiedenen Malediven-Resorts geschlafen, auf sechs Inseln gebuddelt, getanzt und gespielt und hat Freundschaften mit Kindern aus Dubai, Indien und Italien geschlossen.

Das sind doch die besten Voraussetzungen, um unsere Erfahrungen in Sachen „Familienreise auf den Malediven“ mit euch zu teilen. Das sind unsere besten Tipps für eure Reiseplanung:

Beginnen wir also bei A – wie Anreise

Als Familie bevorzugen wir natürlich nächtliche Langstreckenflüge, weil im Schlaf die Zeit wie „im Flug“ vergeht 😉  Es gibt wöchentlich mehrere Direktflüge von Frankfurt aus nach Malé. Wir haben uns dieses Mal aber bewusst für einen Zwischenstopp entschieden, um direkt in unserer Heimat Stuttgart zu starten und um hier auch wieder zu landen. Das war dann sogar günstiger und zeitsparend, wenn wir die Bahnfahrt ab/von Frankfurt mitrechnen.

Unser Tipp: Immer ein wenig mit Wochentagen und Abflugstädten spielen, bevor ihr euer Resort bucht.

Die Resorts auf den Malediven sind so vielfältig und unterschiedlich wie Familien selbst

Weiter geht’s mit dem zu eurer Familie passenden Resort und die sind so unterschiedlich, wie es auch Familien sein können. Deswegen gibt es hier keine pauschale Empfehlung für „das eine“ Familien Resort. Es hängt eher ein bisschen davon ab, wie ihr eure gemeinsame Zeit als Familie, aber auch eure Me-Time oder die als Paar gestalten möchtet.

Wir sind absolute Naturliebhaber und lieben die Malediven vor allem wegen der Strände, der Unterwasserwelt und der ungestörten Zeit zusammen. Darum zieht es uns immer wieder ins Baa Atoll.

Das Atoll erreicht ihr mit dem Wasserflugzeug in ca. 45 Minuten. Kinder finden das Fliegen im Wasserflugzeug meistens sehr aufregend und der Blick aus dem Fenster ist für größere Kinder eine schöne Unterhaltung.

The Westin Maldives Miriandhoo Resort

Dieses Jahr waren wir u.a. im The Westin Maldives Miriandhoo Resort. Das Resort hat erst seit einem Jahr geöffnet und empfängt seine Gäste mit einer unglaublichen Herzlichkeit – wir haben uns direkt wohl gefühlt. Die Insel ist außerdem angenehm klein und ihr müsst mit Kind und Kegel keine langen Wege zurücklegen. Mit unserer Beachvilla haben wir einen direkten Zugang zum Strand und Wasser und können daher direkt in Badehosen und nur mit Eimer und Schaufel bepackt in den Sand stürmen. Diese unkomplizierte Möglichkeit den Tag mit Kleinkind zu gestalten, machen die Malediven für uns so angenehm.

Selbst wenn Neon seinen Mittagschlaf macht, kann ich samt Babyphone am eigenen Pool liegen oder am Strand lesen. Alles bleibt in Hör- und Greifweite – bzw. alles im Babyphone-Radius. Wir müssen uns also nicht muxmäuschenstill in einem kleinen Hotelzimmer bewegen oder uns in dieser kostbaren Zeit mit einem kleinen Balkon begnügen. Das ist für mich pure Quality-Time!

Während ich meine Me-Time genieße, kommt mein Mann von der Hanifaru Bay zurück. Heute stand bei meinem passionierten Taucher ein Schnorchel-Trip mit Mantas an.

Mantas, Walhaie und allgemein eine wunderschöne Unterwasserwelt machen das Baa Atoll auch für Taucher sehr beliebt.

Das Jumeirah Vittaveli

Wer nach einer langen Flugreise lieber schnell ans Ziel kommt, findet auf den Malediven natürlich auch eine wunderschöne Auswahl an Resorts die via Speedboat erreichbar sind. Wir entscheiden uns für das Jumeirah Vittaveli im South Male Atoll und werden nach nur dreißig Minuten Bootsfahrt auf der Insel empfangen. Im Golfcaddy werden wir zu unserer Beachvilla gefahren und staunen nicht nur über die Größe unseres eigenen Pools sondern vor allem über die liebevollen und personalisierten Details, die für unseren Sohn im Zimmer hergerichtet wurden.

Malediven – wir kommen wieder!

Auch die Zufriedenheit unseres Sohnes beweist uns immer wieder, dass ein gelungener Familienurlaub auf den Malediven nicht die Summe des gebotenen Luxus, der modernen Ausstattung oder der Masse des Personals ist.

Es ist die Herzlichkeit des Personals und es sind die liebevollen Kleinigkeiten, die uns als Familie wirklich glücklich machen.

Es ist der aus Blättern gebastelte Fisch, der nebst den Leibspeisen plötzlich am Tisch „auftaucht“. Es ist das engagierte Betreuungspersonal des Kids-Clubs die unseren Sohn und die anderen kleinen Urlauber nicht nur in mehreren Sprachen unterhalten, sondern die Kids auch so liebevoll und individuell betreuen, dass glasige Augen beim Abschied garantiert sind. Und vor allem sind es die Tage, an denen wir als Familie bis zum Sonnenuntergang vor der Beachvilla im Sand spielen.

Das sind Momente die uns in Erinnerung bleiben und zu nachhaltiger Erholung geführt haben. Malediven, wir kommen wieder!


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