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Glühwürmchen, geheime Hotpools & wilde Schönheiten: Meine 6 Highlights der Nordinsel Neuseelands

03.01.2019
TUI Blogger Ingo
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Zugegeben, der Weg aus Deutschland nach Neuseeland ist kein leichter. Das Umsteigen mit einberechnet trennen die beiden Länder fast 30 Stunden Flugzeit. Aber es lohnt sich, denn Neuseeland ist zurecht eines der am meisten genannten Sehnsuchtsorte der Deutschen. TUI Blogger Ingo war schon zwei Mal in Neuseeland und stellt euch heute seine Highlights der Nordinsel vor.

Schneebedeckte Berge, endlos grüne Weiden, rauschende Wasserfälle, goldene Strände, dichte Wälder und azurblaue Fjorde, die tief in die Landmassen einschneiden – all das ist Neuseeland. In meinem Auslandssemester in Mexiko hatte ich das große Glück auf einen der nur knapp 5 Millionen Neuseeländer zu treffen und seither verbindet uns eine tiefe Freundschaft, die auch 30 Stunden Flug nichts anhaben können.

Zwei mal war ich bereits im Land der Kiwis (so nennen sich die Neuseeländer gerne selbst) unterwegs und habe dabei Nord- und Südinsel gleichermaßen bereist – und das dritte Mal ist bereits in Planung. Entsprechend möchte ich euch in diesem Blog zunächst meine sechs Lieblingsorte der Nordinsel näher bringen, bevor ich euch in meinem nächsten Beitrag mit auf die Südinsel nehme.

1. Wellington: Für Foodies und Wissbegierige

Wellington ist nicht nur die Hauptstadt des Inselstaates, sondern ebenfalls das kulturelle Epizentrum des Landes. Hier findet sich zum Beispiel das sehr empfehlenswerte Te Papa Museum, das seinen Besuchern die einheimische und koloniale Kultur sowie die Naturgeschichte des Landes mit vielen spannenden Exponaten zum Staunen und Mitmachen näher bringt. Die netten Mitarbeiter mussten mich zum Feierabend regelrecht rausfegen, da es dort einfach so viel Spannendes zu entdecken gibt.

Darüber hinaus hat Wellington auch kulinarisch einiges zu bieten. Vom originellen Burgershop, über ein veganes Chinarestaurant und authentisches Indian Streetfood bis hin zu angesagten Craftbeer Bars – die Küche in Wellington ist bunt und abwechslungsreich. Zudem ist in Wellington der Weg zum Wasser nie weit und die Aussichtspunkte von den vielen Hügeln bieten grandiose Blicke auf die Stadt.

Die besten Hotels für deinen Urlaub in Wellington

Offiziell ist Wellington eine der windigsten Städte der Welt - uns präsentiert sie sich aber ganz handzahm.

Offiziell ist Wellington eine der windigsten Städte der Welt – uns präsentiert sie sich aber ganz handzahm.

2. Rotorua: Von Abenteuern in den Bäumen bis zu geheimen Hotpools

Wer sich dem zentral gelegenen Rotorua nähert, dem zieht schnell der unverkennbare Geruch von Schwefel in die Nase. An jeder Ecke dampft es und der Nebel zieht wabernd durch die Straßen der am gleichnamigen See gelegenen Stadt. Die geothermischen Quellen wie auch die hier noch stark ausgeprägte Maori-Kultur haben diesen magischen Ort weltbekannt gemacht. Entsprechend gibt es hier viel zu sehen und zu erleben: den Baumwipfelpfad in den Redwood-Wäldern, Kartfahren an den steilen Hängen des Aorangi Peak, Spa-Tag im Hells Gate Geothermalpark, geführte Ziplining-Tour im geschützten Dansey Reserve Forest und wer genügend Zeit mitbringt kann bei einem der vielen Juweliere seine eigene Maori-Kette aus grünem Limestone schleifen.

Wer keine Lust hat viel Geld für die noblen Thermen auszugeben und mobil ist, der kann es auch so wie die Kiwis machen und einfach eine der vielen geheimen Hotpools in der Umgebung anfahren.

Die besten Hotels in Rotorua findest du hier

3. Waitomo Cave: Im magischen Licht von abertausenden Glühwürmchen

Circa 2 Stunden westlich von Rotorua liegt die berühmt-berüchtigte Waitomo Cave. Diese weltweit einzigartige Höhle ist für ein ganz besonderes Naturschauspiel bekannt: in dem weitläufigen Gewölbe hängen zig-tausende blau leuchtende „Gloworms“, die Larven der hier lebenden Pilzmücke, in durchsichtigen Fäden von der Decke und zaubern in der Dunkelheit der Höhle ein blaues Lichtermeer an die Decke.

Viele Besucher strömen nach Waitomo, um mit dem Boot durch den unterirdischen Fluss der Höhle zu fahren und sich den künstlichen Sternenhimmel aus der Nähe anzusehen. Wer es eine Spur abenteuerlicher mag (so wie ich), der bucht die Black Abyss Water Rafting Tour. Hier seilt sich eine kleine Gruppe 40 m tief in die Höhle hinab, fährt mit einer Zipline tiefer ins Dunkel, springt mit einem Schwimmreifen in die eisigen Fluten und betrachtet einen nicht enden wollenden Teppich an blauen Lichtern an der Decke. Ein unvergessliches Abenteuer, dass jeden Dollar wert ist!

4. New Plymouth: Die raue Schönheit

Das kleine Städtchen New Plymouth an der Westküste der Nordinsel wird für viele einzig und allein wegen der günstigen Lage zur Besteigung des Mount Taranaki angesteuert. Vom angenehm rauen Charme des Örtchen bekommen dabei allerdings die wenigsten Reisenden etwas mit. Das ist schade, denn ein langer Spaziergang am Back Beach wie auch der kurze, schweißtreibende Aufstieg auf den Paritutu Rock belohnen einem mit tollen Ausblicken auf das Meer und die vor der Küste gelegenen grünen Inseln. Wer etwas Glück hat, kann hier sogar aus nächster Nähe Seelöwen beim Sonnen und Jagen beobachten.

Die besten Hotels in New Plymouth findest du hier

5. Great Barrier Island: Wo die Uhren langsamer ticken!

Ein absolutes Highlight unserer Neuseelandreise war ein Abstecher auf die Great Barrier Island. Obwohl die Insel von Neuseelands größter Stadt Auckland mit einer kleinen Propellermaschine in nur einer halben Stunde zu erreichen ist, ticken die Uhren hier deutlich langsamer.

Auf der mit 285 km² nicht gerade kleinen Insel wohnen nur knapp 1.000 Kiwis. Die beiden „größten“ Orte, Port Fitzroy im Norden und Tryphena im Süden, trennt eine ca. einstündige Autofahrt vorbei an grünen Weiden, üppiger Vegetation, wilden Strandabschnitten und dem Mount Hobson – der mit 621 m höchsten Erhebung der Insel.

Es gibt hier keinen Geldautomaten, keine Kanalisation, nur zwei kleine Supermärkte und die Fähre kommt nur 1-2 mal die Woche.

Dafür genießt der Besucher hier die herzliche Gastfreundschaft der wenigen festen Bewohner, eine fast unberührte Natur, frei von eingeschleppten Tier- und Pflanzenarten, und einen nachhaltigen Lebensstil und Tourismus, der in diesem Umfang selten zu finden ist. Auch wir genießen es nach zwei ereignisreichen Wochen mit viel Programm & Abenteuer fünf Tage lang die Seele baumeln zu lassen, die Natur zu genießen und nur vereinzelte Wandertouren zu heißen Quellen, durch unberührte Wälder und auf den Mount Hobson zu unternehmen. Ein wahres Paradies auf Erden!

6. Auckland: Die coole Großstadt, die auf über 50 Vulkanen erbaut wurde

Die beste Reisezeit für Neuseeland

Wann ihr am besten nach Neuseeland reisen solltet, erfahrt ihr hier:

Beste Reisezeit Neuseeland

Mit knapp 1,5 Millionen Einwohnern ist die ganz im Norden der Nordinsel gelegene und auf beiden Seiten von Wasser umgebene Metropole Auckland die größte Stadt Neuseelands. Kiwis, Maoris, Inder, Chinesen, pazifische Inselbewohner und Touristen aus aller Welt – hier herrscht ein buntes Treiben und genau unter dieses mischen wir uns drei ganze Tage. Tagsüber durchstreifen wir die mit modernen Hochhäusern besetzte Innenstadt, spazieren an der Waterfront entlang und steigen auf den Mount Eden, einen erloschenen „kleinen“ Krater inmitten der Stadt, um den tollen 360° Blick über die Stadt zu genießen.

Nachts probieren wir uns durch die vielen coolen Restaurants & Cafés und gehen in der angesagten Barszene aus. Sehr zu empfehlen ist auch ein Tagesausflug nach Rangitoto. Die nur 8 km vor der Küste im Golf von Hauraki gelegene Kraterinsel wird streng von Artenschützern überwacht und ist seit 2011 offiziell frei von nicht heimischen Tier- und Pflanzenarten. Es sind sogar Projekte geplant hier wieder den ikonischen Kiwi-Vogel anzusiedeln. Rangitoto erreicht man in einer halben Stunde via Fähre von Aucklands Queen Wharf oder mit einer geführten Kajaktour. Letzteres hat den Vorteil, dass man noch einiges mehr über die Geschichte der Insel, deren Flora & Fauna sowie Auckland generell erfährt. Der knapp einstündige Marsch auf den flachen Kraterrand wird belohnt mit einer wunderschönen Aussicht auf Auckland und den Golf von Hauraki. Ein würdiger Abschluss einer unvergesslichen Reise!

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Überall ragen kleine, grüne Krater, wie hier der Mount Eden, aus der Stadt.

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