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Meeresrauschen

Trendziel Kapverden: Wie die Karibik, nur näher

11.03.2020

Die Kapverden vor der Küste Afrikas zählen neun Inseln. Sie überzeugen mit einem gemächlichen Rhythmus und kilometerlangen Sandstränden. Gastblogger Christian Bauer stellt euch das Trendziel mal genauer vor.

— Dieser Artikel ist zuerst bei SI Travel, einem Magazin der Ringier Axel Springer erschienen —

Wenn die Sonne über der kapverdischen Insel Boa Vista untergeht, swingt das Leben. Dann ziehen die hartarbeitenden Fischer zu den Bars, gönnen sich einen Grogue, einen kapverdischen Rum, und tanzen zur Musik, die hier aus fast jeder Kneipe dringt.

Oft klingen die Melodien sehnsüchtig, sie erzählen von der Liebe, den Frauen und der Hoffnung auf eine glückliche Zukunft.

Das Leben in der Unendlichkeit des Atlantischen Ozeans ist nicht leicht. Aber wer kümmert sich ums Morgen, wenn man heute in den Sonnuntergang tanzen kann? Es sind solche Momente, die den Zauber der Kapverden ausmachen, eine Mischung aus afrikanischer Feurigkeit und portugiesischem Lebensstil (die Inseln waren einst portugiesische Kolonie).

Strände wie in der Karibik

Nebst dem authentischen Leben sind es vor allem die Strände, die das Archipel in den letzten Jahren auf die touristische Landkarte katapultiert haben. Und natürlich das Wetter. Hier vor der Küste Afrikas herrschen das ganze Jahr über Sommertemperaturen: Die Kapverden sind das ideale Reiseziel für alle, die dem Winter entfliehen möchten.

Zentrum des Tourismus sind die beiden Inseln Sal und Boa Vista, die mit ihrem wüstenhaften Charakter an eine Miniausgabe der Sahara erinnern. Die Sandstrände ziehen sich hier (fast) bis zum Horizont, das Meer schimmert in allen Schattierung von Türkis bis Dunkelblau: eine Idylle für Badenixen und Beach Boys.

Ab aufs Brett

Surfer und Wellenreiter waren die ersten, welche die Strände an der Südspitze der Insel Sal bevölkerten: Der Passat türmt hier die Wellen auf und bietet ideale Bedingungen für Wassersport. Mittlerweile hat sich um den Ort Santa Maria eine Top-Infrastruktur mit Resorts für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie entwickelt.

Das Gute: Das Preisniveau auf den Kapverden ist generell günstig. Badeferien mit kleinem Budget sind ohne Probleme möglich. Um die Kapverden zu erreichen, ist außerdem kein langer Flug nötig.

Ein Zeichen der steigenden Beliebtheit ist der Bau neuer Resorts in den letzten Jahren, wie beispielsweise des Robinson Clubs auf der Insel Sal, der seit 14. Dezember 2019 geöffnet ist. Zum Konzept der aus Deutschland stammenden Robinson Clubs gehört, dass Besucher aus einer Vielzahl an Wassersportaktivitäten und Entertainmentprogrammen wählen oder sich ganz der Ruhe des Meeres hingeben können. Im TUI BLUE Cabo Verde können Paare den Alltag hinter sich lassen und die Zweisamkeit genießen – in einem modernen, stylischen Hotel.

Große Landschaftsvielfalt

Trotz der vielseitigen Angebote der Hotelanlagen, sollte man auch das Umland erkunden – oder gleich zum Inselhopping per Boot oder Flugzeug aufbrechen. Denn die Inseln des Archipels bieten eine große Landschaftsvielfalt. Wüsten findet man hier ebenso wie Vulkanlandschaften (Insel Fogo) und üppig grüne Gebirge.

Letztere sind ein Charakteristikum der Insel Santo Antão, die dem Namen Capo Verde, das grüne Kap, alle Ehre macht. Hier wurden alte Eselspfade zu Wanderwegen ausgebaut, weswegen die westlichste Insel (nächster Stopp von hier ist die Karibik) besonders bei aktiven Reisenden beliebt ist. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte sich nach São Filipe (Fogo) oder in die Landeshauptstadt Preia (Santiago) aufmachen. Dort finden sich die schönsten Beispiele portugiesischer Kolonialarchitektur.

Und natürlich ist ein Besuch der Stadt Mindelo auf São Vicente ein Muss. Aus afrikanischen, europäischen und lateinamerikanischen Einflüssen hat sich hier eine lebendige Musikszene etabliert.

Musik liegt hier wortwörtlich in der Luft: Jede Bar, die etwas auf sich hält, hat eine Band engagiert.

Manchmal wird kurzerhand eine Straße gesperrt, weil ein paar Musiker aufspielen. Dazu gibts einen Pontche, einen Rum mit Honig, und die Alltagssorgen verfliegen wie der wehmütige Gesang der kapverdischen Sänger in der Nacht.

— Dieser Artikel ist zuerst bei SI Travel erschienen —