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Meeresrauschen

Ahoi Matrose! Helke an Bord der Mein Schiff 4: Leben und Arbeiten an Bord

26.11.2018
TUI Bloggerin Helke
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Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen? TUI Bloggerin Helke hat ihre letzten Semesterferien auf der Mein Schiff 4 verbracht und berichtet in unserer neuen Kolumne von ihrer erlebnisreichen Zeit auf dem Kreuzfahrtschiff. Natürlich hat sie auch ihre Highlights der Reise sowie einige Insider-Tipps mit im Gepäck. Willkommen zum ersten Teil ihres Abenteuers.

Die schöne Mein Schiff 4

Mein neues Zuhause für 2 Monate: Die Mein Schiff 4

Wer, Wie, Was, Warum? Meine Story

Helke bei der Arbeit

Helke in Uniform

Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Helke und seit einiger Zeit schreibe ich nun mit viel Begeisterung für den TUI Blog. Nach meiner Ausbildung bei der TUI zur Tourismuskauffrau habe ich mich letztes Jahr dazu entschieden ein Studium zu beginnen. Seit einem Jahr studiere ich Angewandte Freizeitwissenschaft. Und wie das nunmal so ist beim Studieren hat man im Sommer in der Regel sehr lange Semesterferien. Diese Zeit nutzen die meisten Studenten zum Arbeiten und auch ich wollte mir einen Job für die Ferien suchen.

Durch meine Ausbildung im Reisebüro wurde mein Fernweh immer mehr gestärkt und vor allem eine besondere Art des Urlaubs hat es mir von Anfang an angetan: Kreuzfahrten. Wie es der Zufall so wollte, hat eine Kommilitonin erzählt, dass sie auf der Mein Schiff in den Semesterferien im Kids Club arbeitet. Mein Interesse war sofort geweckt! Also: Einfach mal bewerben und schauen was passiert. Eine Woche nach dem Assessment Center habe ich eine Zusage bekommen:

Vom 29.07.-04.10.2018 sollte es als Kids Betreuerin auf die Mein Schiff 4 gehen. Was für ein Abenteuer!

Koffer packen und los?

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Um auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten zu dürfen, müssen sehr, sehr viele Formulare ausgefüllt werden. Jeder „Seefahrer“ braucht zum Beispiel eine Gelbfieberimpfung und ein sogenanntes „Seediensttauglichkeitszeugnis„. Dieses kann nicht jeder beliebige Arzt ausstellen, sondern nur bestimmte Ärzte und ohne das Formular kommt wirklich niemand an Bord. Gleichzeitig hatte ich noch Prüfungen in der Uni und so fehlte mir ein bisschen die Zeit, um mir wirklich Gedanken machen zu können über mein bevorstehendes Abenteuer an Bord. Erwartungen hatte ich deswegen nicht, ich wollte es einfach mal auf mich zukommen lassen.

Meine Motivation für dieses Abenteuer war auf jeden Fall die neue Erfahrung. Ich wollte schon immer mal für eine Zeit lang auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten und war nun ganz gespannt, wie es denn letzten Endes sein würde. Motivierend sind natürlich auch die vielen, tollen Orte an denen man „landet“ während der Zeit an Bord.

Mein neues Zuhause

Zuhause auf Zeit

Welcome on Board!

Da war er nun – der 29.07.2018 und somit der Tag an dem ich auf die wunderschöne Mein Schiff 4 aufsteigen würde. Glücklicherweise habe ich bereits mehrere Kreuzfahrtschiffe kennenlernen dürfen, sodass ich wenigstens schon einmal auf so einem imposanten Schiff war. Aber bisher nur im Gästebereich. Gerade in den ersten ein, zwei Wochen habe ich mich so oft in den Gängen des Crew-Bereiches verlaufen, dass ich oft nicht mehr wusste, wo ich bin. Aber verloren gehen, ist auf einem Schiff ja (fast) unmöglich 😉

Meine Route: Einmal komplett durch Europa, vom Nordkap bis nach Kreta

  • 14 Tag Ostsee (u.a. Stockholm, St. Petersburg, Visby, Kopenhagen, Danzig)
  • 12 Tage Norwegen mit Nordkap (u.a. Trondheim, Bergen)
  • 8 Tage Ostsee (Tallinn, St. Petersburg, Helsinki, Stockholm)
  • 6 Tage Kurzreise von Kiel nach Hamburg (über Kopenhagen, Stavanger, Kristiansand)
  • 10 Tage Westeuropa (u.a. Southampton, Le Havre, Brest, Amsterdam)
  • 10 Tage Überführungsfahrt von Hamburg nach Mallorca (u.a. La Coruna, Lissabon, Malaga)
  • 8 Tage von Mallorca nach Kreta (u.a. Palermo, Valletta, Mykonos)

Täglich grüßt das Murmeltier

Wie bereits erwähnt, habe ich im Kids Club gearbeitet. Die Überschrift passt auf einem Kreuzfahrtschiff wie die Faust aufs Auge, denn es gibt keinen einzigen freien Tag. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Egal ob Sonntag, Dienstag oder Samstagabend – jeder muss jeden Tag ran und arbeiten. Ich durfte hauptsächlich Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren betreuen sowie Babys.

Der Kids Club hat den ganzen Tag lang geöffnet und bietet den Kindern jeden Tag drei Programmeinheiten an. Jeder Tag steht außerdem unter einem bestimmten Motto. So gibt es zum Beispiel den Piratentag (mit Capt’n Sharky), den Märchentag oder den Glückstag. Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten vor allem die Programme, aber auch die Durchführung von Workshops oder Ausflügen mit den Kindern und Familien. Alles in Allem ist der Job im Kids Club sehr abwechslungsreich und interessant. Zudem ist der Kids Club auf Deck 14 und von dort aus habe ich den einen oder anderen Sonnenuntergang oder auch Delfin beobachten dürfen.

Freizeit an Bord

Wie ihr vielleicht schon rausgelesen habt, ist die Freizeit, die man hat, sehr wertvoll. Eigentlich nutzt man jede freie Minute, um das Schiff zu verlassen und an Land zu gehen. Einmal einen Kaffee in Stockholm trinken und am nächsten Tag ein Eis auf Visby essen. Genau diese kleinen Momente machen das Leben und Arbeiten an Bord so besonders. Außerdem gibt es in einigen Häfen sogar Ausflüge für die Crew – ich war zum Beispiel am Nordkap. An Bord selber gibt es für die Crew einen Fitnessraum oder auch ein Sonnendeck. Und ab und an darf man auch mal in den Gästebereich 🙂

HELKE AUF DER MEIN SCHIFF 4
SO GEHT ES WEITER:

In meiner nächsten Kolumne berichte ich euch von typischen Vorurteilen und Klischees den Kreuzfahrten gegenüberstehen.

Ob wirklich nur Rentner an Bord sind und ob die Schlangen am Buffet wirklich so lang sind, verrate ich euch im nächsten Teil!

Zum Autorenprofil von TUI Bloggerin Helke


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