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Kultur

Budapest in drei Tagen – meine 5 Tipps für ein unvergessliches Wochenende

18.06.2018
TUI Bloggerin Sandra
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Prachtbauten, Streetart, Vintage-Lädchen, Szene-Bars und tolle Restaurants. In Budapest gibt es so viel zu entdecken und erleben. Sandra verrät Euch ihre ganz persönlichen Highlights.

Ein bisschen Wien, ein bisschen Prag

Irgendwo dazwischen liegt für mich das wunderschöne Budapest. Nach nur etwa 1 1/2 Stunden gelangt ihr z. B. von Hamburg aus in die wunderschöne Hauptstadt von Ungarn. Vom Flughafen aus kommt ihr übrigens ganz einfach mit Bus und Bahn ins Zentrum. Und das für umgerechnet nur etwa 1, 50 € pro Strecke. Hier landet ihr an der Haltestelle „Déak Ferenc tér“ und seid damit mitten im Stadtteil Pest und unweit des jüdischen Viertels, in dem auch unser Hotel lag.

Blick vom Gellertberg

Der Blick vom Gellertberg ist toll. Von hier oben sieht man schön die Stadteile Buda (links) und Pest (rechts).

Buda und Pest

Ganz richtig, der Name Budapest setzt sich aus Buda und Pest zusammen. Die zwei großen Stadtteile sind durch die Donau getrennt und wurden erstmalig durch die Kettenbrücke (noch heute ein berühmtes Wahrzeichen der Stadt) miteinander verbunden.

Das hügelige Buda mit seinen Jugendstillbauten und mondänen Hotels (z. B. dem berühmten Hotel Gellért mit seinem gleichnamigen Thermalbad) kommt etwas gediegener daher. In Pest findet ihr hingegen die Fußgängerzone mit gängigen Geschäften und das jüdische Viertel mit Straßenkunst, kleinen originellen Vintage-Lädchen und vielen Bars und Restaurants.

Beide Stadtteile sind absolut sehenswert. Was mir am besten gefallen hat, möchte ich Euch in meinen TOP 5 Highlights  vorstellen.

TOP 1: Stadtrundfahrt mit dem TukTuk

Es hat mich zugegebenermaßen etwas Überwindung gekostet, da es sich hier nun wahrlich nicht um ein typisch ungarisches Fortbewegungsmittel handelt und wenn man dann noch von chinesischen Besuchern um ein Foto gebeten wird…. 🙂

Das legte sich allerdings schlagartig, als wir unseren tollen Guide Paul kennen lernten, der uns souverän und mit viel Leidenschaft sein Budapest gezeigt hat. Mit dem Tuk Tuk wird man direkt von seinem Hotel abgeholt und kommt durch Straßen und in Ecken, die bei einer normalen Sightseeingtour nicht oder eben nicht so individuell angefahren werden können. Bei strahlend blauem Himmel ging es mit offenem Verdeck 2 1/2 Stunden an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Budapest vorbei. Es gibt verschiedene Themen-Touren und auch individuelle Absprachen sind möglich. Ein wirklich tolles Erlebnis, dass ich ab sofort bei weiteren Städtereisen wieder buchen würde.

TOP 2: Ruinenbars und Vintage-Shopping

Auch wenn das Szimpla Kert die wohl bekannteste Ruinenbar von Budapest ist – sie ist ein absolutes Muss! Mitten im jüdischen Viertel steht das Jugendstilhaus mit abgewetzter Fassade und schmiedeeisernem Balkon. Ein offener Durchgang (der Eintritt ist frei!) führt ins Innere der Bar und schon hier fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Ein verrücktes Chaos aus Farben, alten Möbeln, Bildern, Deko, Bars und Menschen. Man bräuchte Tage, um alle Details zu entdecken. Dazu tolle Live-Musik von jungen Singer-Songwritern. Das ist wirklich einzigartig und habe ich so zuvor noch nicht gesehen.

Wer keine Lust auf abendliches Partytreiben hat, sollte unbedingt tagsüber herkommen. Da sind zwar auch viele Touristen da, aber es ist längst nicht so voll und es mischen sich Jung und Alt, Familien, Freunde, Paare. Besonders schön ist der Farmers Market am Sonntagvormittag. Hier trifft man sich um regionale Produkte zu probieren und zu kaufen, auf einen Kaffee oder auch ein leckeres, frisch gezapftes Bier.

Direkt neben dem Szimpla gibt es den ersten Shop mit allerlei altem und neuem „Schnickschnack“. Aber auch im gesamten Viertel findet ihr viele Vintage-Lädchen zum Stöbern und Staunen. Gleich um die Ecke gibt es den 10:10 Shop – einen schönen Uhrenladen mit antiken Uhren aus allen Jahrzehnten. Dazwischen immer wieder kleine Klamotten-Lädchen, Sneaker-Shops und hübsche Restaurants mit tollen, grünen Hinterhöfen.

Ruinenbar Szimpla Kert.

Das Szimpla Kert- die Mutter der Ruinenbars.

Vintage Shopping in Budapest.

Shopping-Paradies für Vintage Fans.

TOP 3: Szobor Park aka Memento Park

Der Memento Park ist ganz und gar kein klassischer Park. Er ist vielmehr sowas wie ein Friedhof für kommunistische Statuen. In diesem Freilichtmuseum findet ihr Statuen von Lenin, Marx und Engels und etwa 20 weitere. Der Park zeigt gut, wie das Kunstverständnis in der Sowjetzeit aussah. Eine filmische Ausstellung begleitet das Ganze. Der Eintrittspreis von ca. 2,50 € lohnt sich also für dieses etwas surreale Erlebnis. Noch besser verständlich ist das alles mit einer Broschüre, die am Eingang für 5 € erworben werden kann. Ich kann Euch diese Fahrt vor die Tore von Budapest nur ans Herz legen. Ihr kommt sehr gut mit der Metro 4 und einer netten Busfahrt über Land hin.

Der Memento Park in Budapest.

Riesige kommunistische Statuen im Memento-Park vor den Toren von Budapest.

TOP 4: Metro-Art

Auf die Frage nach sehenswerter Architektur hat uns Tuk Tuk Guide Paul verraten, dass sich eine Fahrt mit der Metro 4 lohnt (das könnt ihr übrigens gut mit einem Besuch des Memento Park verbinden). Das Besondere sind hier die 10 Haltestationen, die architektonisch alle kunstvoll und individuell gestaltet worden sind. Es lohnt sich also, überall für einen kurzen Fotostop aus der Metro heraus zu hüpfen.

Zwei Stationen der Metro 4.

Die M4 verbindet die die beiden Stadtteile Buda und Pest durch einen Tunnel unter der Donau.

Die "M 1" - die alte Budapester Metro.

Gekachelte Wände, Holzverkleidung – auch eine Fahrt mit der historischen Metro 1 lohnt sich.

Top 5: Street Art im Jüdischen Viertel

Ich ♡ Street Art. So mache ich mich in jeder Stadt auf die Suche nach schönen Murals, die die oft graue und tristen Fassaden verschönern. Budapest hat eine bunte und kreative Budapester Street Art Szene, deren Werke man besonders im VII. Budapester Bezirk, dem Jüdischen Viertel bewundern kann. Man muss schon ganz genau hinschauen, denn hinter jeder Straßenecke könnte sich das nächste Mural verstecken – so wurden wir z.B. auf unauffälligen Parkplätzen und Hinterhöfen fündig. Man kann auch prima an einer Alternative Budapest Walking Tour teilnehmen, bei der ihr die schönsten Wandgemälde seht und interessante Hintergrundinfos zur Street Art in Budapest erfährt.

Streetart in Budapest

Streetart in Budapest verschönert das Stadtbild.

Mural in Budapest

Die Budapester Street Art Szene ist bunt und kreativ.


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