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Die Route 66: Mit dem Motorrad von Chicago nach Los Angeles

21.11.2022
TUI Cars & Camper Experte Sören
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Die Route 66 ist geradezu der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer. In diesem Artikel lest ihr, welche Highlights die fast 4.000 Kilometer lange Strecke so unvergesslich machen!

Während sich die Straße vor euch endlos in Richtung Horizont erstreckt, ziehen zu eurer rechten und linken glitzernde Skylines, weite Wüsten und atemberaubende Naturwunder vorbei. Die Route 66 verspricht spektakuläre Aussichten – und den Geschmack der Freiheit. Nicht ohne Grund ist die verheißungsvolle Strecke der Traum eines jeden Motorradfahrers.

Praktisch: Von Deutschland aus erreicht ihr den Startpunkt Chicago bequem per Direktflug. Euer Motorrad könnt ihr bequem bei TUI Cars mieten. Wir stellen euch die Highlights der historischen Route vor!

Wissenswertes

Reisezeit: Als beste Reisezeit für die Route 66 gelten die Frühlings- und Herbstmonate. Hier spielt meist noch das Wetter mit und die Temperaturen sprengen auch in den Wüstenregionen nicht die Grenze des Erträglichen.

Länge: Die historische Route 66 führt von Chicago (Illinois) nach Santa Monica (Kalifornien) und hat eine Länge von 2.451 Meilen bzw. 3.945 Kilometern.

Verkehrsregeln: Die Verkehrsregeln in den USA gleichen in weiten Teilen den Deutschen. An Kreuzungen mit Vier-Stopp-Schildern (4Way Stop) gilt: Wer zuerst kommt, darf auch zuerst wieder losfahren. 

Tempolimit: Das Tempolimit in den USA variiert zum Teil zwischen den Bundesstaaten. Innerorts liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Regel zwischen 25 und 30 mph (40 und 48 km/h). Vor Schulen dürfen allerdings maximal 15 mph (24 km/h) gefahren werden. Außerorts ist eine Geschwindigkeit von 55 bis 65 mph (88 bis 105 km/h) üblich. Auf Interstates gilt meist ein Tempolimit von 70 bis 75 mph (112 bis 120 km/h).

Besonderheiten: Einst war die Route 66 eine der ersten durchgehenden Verbindungsstraßen zur Westküste. Heute existiert sie streng genommen nicht mehr, auch wenn einige Teilstücke erhalten geblieben sind. Dennoch kann der historische Streckenverlauf in seinen Grundzügen befahren werden. Auf dem Weg ziehen etliche kleine Wahrzeichen – sogenannte Roadside Attractions – die Blicke auf sich.

Illinois und das pulsierende Chicago

Gut möglich, dass ihr mit eurer Motorrad-Tour entlang der Route 66 einige Tage später als gedacht beginnt. Immerhin liegt der Startpunkt der Strecke mitten in einer der faszinierendsten Städte der Welt: in Chicago. Und die Millionenmetropole am Lake Michigan geizt nicht gerade mit Highlights. Bewundert die Skyline am Buckingham Fountain und schießt ein obligatorisches Selfie am Cloud Gate. Die Form der weltberühmten Skulptur, deren glänzende Oberfläche wie ein Zerrspiegel wirkt, erinnert an eine gigantische Bohne und trägt daher den Beinamen „The Bean“.

Ebenfalls ein absolutes Muss: Ein Besuch der rund einen Kilometer langen Vergnügungsmeile Navy Pier. Kunstliebhaber kommen dagegen im Art Institute of Chicago voll auf ihre Kosten. Das Museum besitzt eine der größten Kunstsammlungen der Welt und besticht mit den Werken so berühmter Künstler wie van Gogh, Picasso oder Gauguin. Stärken könnt ihr euch nach einem langen Besichtigungstag mit einer Deep-dish-Pizza. Die in Chicago erfundene Pizza-Variante zeichnet sich durch ihren ungewöhnlich hohen Rand aus, wodurch die Pizza fast wie ein kleiner Kuchen wirkt.

Sobald ihr die Top-Highlights Chicagos erkundet habt, folgt endlich dem Ruf der Straße. Die erste Etappe führt euch bis nach St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Unterwegs erblickt ihr immer wieder kleine Sehenswürdigkeiten und charmante Wahrzeichen. So etwa den Gemini Giant in Wilmington. Der 30 Fuß hohe Astronaut weißt euch den Weg ins Restaurant Launching Pad, das mittlerweile Kultstatus besitzt.

Short-Facts Illinois und Chicago

Must-See: Navy Pier, Skylineblick am Buckingham Fountain, Art Institute of Chicago, Cloud Gate, Gemini Giant.
Restaurant-Tipp: Pizzeria Uno – Serviert die leckere Deep-dish-Pizza, die hier erfunden worden sein soll.
Hotel-Tipp: Das Freehand Chicago – nett eingerichtetes Hotel im Herzen Chicagos.

Über St. Lous nach Kansas

Die ersten 300 Meilen liegen bereits hinter euch, als ihr erstmals die Skyline von St. Louis am Horizont erkennt. Noch bevor ihr die Stadtgrenze erreicht, kommt ihr an einem weiteren Highlight der Route 66 vorbei: der Chain of Rocks Bridge, die den mächtigen Mississippi überquert und Illinois mit Missouri verbindet. Einziges Manko: Die Brücke ist heute nur noch für Fußgänger und Radfahrer geöffnet.

In St. Louis springt euch der 192 Meter hohe Bogen Gateway Arch ins Auge. Das Wahrzeichen der Stadt wurde zu Ehren der Lewis-und-Clark-Expeditionen im 19. Jahrhundert errichtet, die maßgeblich zur Erweiterung der USA in Richtung Westen beigetragen haben. Ebenfalls bemerkenswert: der Missouri Botanical Garden. Der botanische Garten gehört nicht nur zu den ältesten der USA, sondern auch zu den größten der Welt.

Hinter den Stadtgrenzen von St. Louis kommt wieder bestes Roadtrip-Feeling auf. Auf dem Weg durch Missouri und Kansas durchquert ihr weite Landschaften und etliche Städtchen mit reizvollen Roadside Attractions.

Short-Facts St. Louis und Kansas

Must-See: Gateway Arch, Missouri Botanical Garden, Rainbow Bridge vor Riverton, 4 Women on the Route 66 (restaurierte alte Tankstelle in Galena).
Hotel-Tipp: Das St. Louis City Center Hotel – zentral gelegenes Hotel in der Nähe des Gateway Arch.

Oklahoma bis Arizona – Von Nationalparks und Cadillacs

Weite Ebenen, raue Naturschönheiten und eine ordentliche Portion Wildwestromantik erwarten euch auf eurer Tour von Oklohama bis Arizona. Absolutes Highlight für alle Route 66 Nostalgiker: Das Oklahoma RT 66 Museum in Clinton. Unzählige Fotos, Schilder, und Auto-Nachbauten lassen die Route 66 wieder in altem Glanz auferstehen.

Die Cadillac Ranch

Bemerkenswert ist aber auch die ebenso kuriose wie quietschbunte Kunstinstallation „Cadillac Ranch“ westlich des texanischen Amarillos. Die faszinierende Hommage an die Roadside Attractions entlang der Route 66 zeigt 10 Cadillacs, deren vordere Hälften im Boden vergraben wurden. Das Besondere: Die Cadillacs werden immer wieder mit Graffiti bemalt und wechseln somit ständig ihr Aussehen. Besucher werden ebenfalls dazu ermuntert, auf den Autos ihre kreativen Spuren zu hinterlassen.   

Im Nordosten Arizonas führt euch die Route 66 schließlich zum Petrified-Forest-Nationalpark. In Folge der übereinander liegenden Gesteinsschichten ist die Wüstenlandschaft hier von bunten Farben geprägt. Zudem könnt ihr im Petrified-Forest-Nationalpark etliche versteinerte Bäume (fossiles Holz) bestaunen.

Short-Facts Oklahoma bis Arizona

Must-See: RT 66 Museum, Petrified-Forest-Nationalpark Cadillac Ranch
Öffnungszeiten & Preise RT 66 Museum: Alle saisonalen Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Museums findet ihr hier.

Grand Canyon und Las Vegas – Vom Naturwunder in die Sin City

Folgt ihr der Route 66 noch weiter nordöstlich, erreicht ihr eines der atemberaubendsten Naturwunder der Welt: den Grand Canyon. Der über viele Millionen Jahre vom Colorado River in den Felsen gegrabene Canyon entzieht sich mit einer durchschnittlichen Breite von 16 Kilometern und einer Tiefe von 1,6 Kilometern jeder anschaulichen Beschreibung. Es gilt: Selbst besuchen und staunen.

Nach diesem überwältigenden Panorama kommt ein Städtetrip gerade recht. In Las Vegas könnt ihr euch ganz vom bunten Treiben der schillernden Vergnügungsmetropole mitreißen lassen. Spaziert auf dem berühmten Las Vegas Strip – und versucht euer Glück in einem der vielen Casinos.

Short-Facts Grand Canyon und Las Vegas

Must-See: Grand Canyon, Las Vegas Strip.
Wissenswertes: Der atemberaubende Grand Canyon wird meist zu den Weltwundern der Natur gezählt.

Los Angeles und Santa Monica – unterwegs im sonnigen Kalifornien

Auf eines könnt ihr auf der letzten Etappe eurer Tour (fast) immer zählen: Sonne und warme Temperaturen. Auch in Kalifornien begegnen euch entlang der Route 66 bemerkenswerte Roadside Attractions. So etwa Elmer’s Bottle Tree Ranch bei Oro Grande. Mitten in der atemberaubenden Landschaft der Mojave Wüste reihen sich hier hunderte mit Flaschen bestückte Metallgerüste aneinander, die in der Sonne glitzern und im Wind pfeifen – eine stille Anklage an die Wegwerfgesellschaft. 

Die beiden letzten Höhepunkte des Roadtrips der Extraklasse sind die benachbarten Städte Los Angeles und Santa Monica. Begebt euch auf einen Streifzug durch Hollywood, bevor ihr auf dem berühmten Santa Monica Pier das Ende der legendären Route 66 erreicht.

Short-Facts Los Angeles und Santa Monica

Must-See: Hollywood Sign, Universal Studios Hollywood, Santa Monica Pier.
Hotel-Tipp: Das The Standard Downtown L.A. – nostalgisches Hotel im 70er-Jahre-Stil.

Mehr Inspiration zu Roadtrips USA findet ihr auf dem TUI Blog. Schaut vorbei:

Roadtrip USA: Der spektakuläre Küstenstreifen Big Sur in Kalifornien
Roadtrip USA: Die perfekte Tour für Film- und Naturfans im Nordwesten der USA – ab Seattle
Roadtrip durch Utahs Nationalparks und Landschaften: Meine TOP 10 Spots


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