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Robbenkolonien, Gletscherbesuche und die steilste Anwohnerstraße der Welt: Meine 5 Highlights der Südinsel Neuseelands

11.02.2019
TUI Blogger Ingo
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Nachdem uns TUI Blogger Ingo bereits seine TOP 6 Highlights der Nordinsel Neuseelands vorgestellt hat, zeigt er euch heute, was ihr auf der Südinsel erwarten könnt. Und das ist eine ganze Menge!

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Nach einer abwechslungsreichen Tour über die Nordinsel Neuseelands, verschlägt es mich dieses Mal auf die wilde Südinsel. Ich habe gehört, dass diese besonders für Abenteurer und Naturliebhaber ein absolutes Paradies sein soll. Der Plan ist, dass mich mein guter Kiwi-Freund Isaac an der Nordspitze der Insel einsammelt und wir dann gemeinsam mit einem Camper einmal die Insel umrunden.

1. Northern Sounds + Kaikoura: Wo Robbenkolonien ihre Jungen aufziehen

Bei bestem Sonnenwetter fährt meine Fähre die letzten Kilometer in Richtung der Anlegestelle. Beim Ablegen in Wellington ist es noch windig und ungemütlich gewesen, doch als wir in die Northern Sounds, der zerklüfteten Fjordlandschaft an der Nordküste der Südinsel, einfahren ist das Meer plötzlich ruhig und freundlich.

In Picton empfängt mich Isaac schon mit unserem kleinen Camper, der in den nächsten 3 Wochen unser Zuhause sein wird. Wildcampen ist in Neuseeland eigentlich nicht gestattet und wird mit einem hohen Bußgeld geahndet, aber glücklicherweise weiß Isaac als Einheimischer ja genau, wo man sicher & unentdeckt stehen kann.

Im nördlichen Picton legen alle Fähren der Nord-Süd Fährverbindung an. Die letzten 30 km fährt man dabei durch die malerischen Northern Sounds.

Im nördlichen Picton legen alle Fähren der Nord-Süd Fährverbindung an. Die letzten 30 km fährt man dabei durch die malerischen Northern Sounds.

Bevor wir an die raue Westküste der Insel fahren, machen wir einen kleinen Abstecher nach Kaikoura. An der Küste sollen viele Robbenkolonien ihre Jungen aufziehen. Und tatsächlich zählen wir die Tiere im Minutentakt.

Bei einem Abstecher nach Kaikoura entdecken wir an einem kleinen Wasserfall zwei junge Robbengeschwister und folgen Ihnen bis zum Meer.

Bei einem Abstecher nach Kaikoura entdecken wir an einem kleinen Wasserfall zwei junge Robbengeschwister und folgen ihnen bis zum Meer.

Mein Kumpel Isaac kennt hier sogar einen Geheimspot. Knapp 25 km vor Kaikoura halten wir an und laufen über einen schmalen Pfad einige Hundert Meter ins Landesinnere zum schmalen Ohau Wasserfall. Hier, in der geschützten Klamm, ziehen die Robben wohl häufig ihre Nachkommen auf – und wir haben Glück! Als wir schon wieder auf dem Rückweg zum Parkplatz sind, watscheln zwei kleine Robbenkinder den Flusslauf hinauf. Halb verdutzt und halb interessiert tollen die beiden Minuten lang vor unseren Augen, bis sie sich dann doch wieder dazu entscheiden zur Küste zurückzukehren.

TUI Hoteltipp in Kaikoura: Im Eco-Retreat Hapuku Lodge & Tree Houses erwartet euch naturnaher Luxus in Perfektion! Ihr übernachtet in einem modernen Baumhaus mit Traumausblick auf die Berge von Kaikoura. ► Mehr Infos gibt es auf TUI.com

Als wir die Nordseite der Insel umfahren machen wir einen weiteren Stopp an den Northern Sounds, denn Isaac möchte mir noch einen ganz besonderen Fjord zeigen. Der Kenepuru Sound besticht durch seine türkisblaue Farbe und lädt an vielen kleinen Buchten zum Schwimmen ein. Einige Kiwis schippern hier mit ihren Booten durch das seichte Wasser, während andere über die zerklüfteten und bewaldeten Halbinseln wandern.

Der Kenepuru Sound besticht durch sein ruhiges, türkis-blaues Wasser.

Der Kenepuru Sound besticht durch sein ruhiges, türkisblaues Wasser.

2. Punakaiki + Fox Gletscher: Besuch der beliebten Pancake Rocks und Aufstieg zum Fox Glacier

Es geht weiter gen Westen. Als wir das bergige Innenland verlassen und bei Greymouth auf die Küste treffen, sind wir überrascht: An der für sein raues, unbeständiges Wetter bekannten Westseite lacht die Sonne und es ist nahezu windstill.

So halten wir in Punakaiki an der fotogenen Felsformation „Pancake Rocks“ und springen in Hokitika in die Fluten. Unser Ziel sind der Franz Josef und der Fox Gletscher. Beide sind dafür bekannt, dass sie besonders schnell und tief ins Tal rutschen. Da man sich dem Franz Josef Gletscher anscheinend nur mit einer geführten Tour nähern kann, entscheiden wir uns dem Fox einen Besuch abzustatten.

Die ansonsten häufig raue Westküste zeigt sich an den sogenannten Pancake Rocks von seiner besten Seite.

Die ansonsten häufig raue Westküste zeigt sich an den sogenannten Pancake Rocks von seiner besten Seite.

Über eine mehrere Kilometer lange und mehrere Hundert Meter breite Geröllschneise nähern wir uns dem Eisriesen.

Marker mit Jahreszahlen am Wegesrand zeigen, dass der Gletscher in den letzten Jahrzehnten stark geschrumpft ist. Als wir jedoch nach circa einer Stunde Marsch vor dem Gletscher stehen, ist der Anblick trotzdem gewaltig.

Der Fox Gletscher ist durch seine niedrige Höhenlage und dem hohen Niederschlag an der Westküste einer der sich am schnellsten bewegende Gletscher der Welt.

Der Fox Gletscher ist durch seine niedrige Höhenlage und dem hohen Niederschlag an der Westküste einer der sich am schnellsten bewegendsten Gletscher der Welt.

Wir entschließen uns über den Arthurs Pass zur Akaroa Halbinsel an der Ostküste zu fahren. Der Weg über die Südalpen ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, auch ein kleiner Alpenbewohner zieht uns in seinen Bann.

Der Kea ist die einzige in alpinen Regionen lebende Papageienart und dazu auch noch besonders listig…oder eher lästig? Die Keas am Arthurs Pass fressen einem nämlich nicht nur aus der Hand, sie knabbern zum Beispiel auch die Gummidichtungen und Kleinteile von den Autos ab. Wer also hier einen Stopp macht, sollte sein Gefährt gut im Blick behalten.

Die cleveren Kea Papageien am Arthurs Pass sind handzahm...zumindest wenn Sie etwas zu futtern wittern.

Die cleveren Kea Papageien am Arthurs Pass sind handzahm…zumindest wenn Sie etwas zu futtern wittern.

3. Wanaka: Tagestour auf den Mount Roy

Es geht zurück in Richtung Südalpen. Gemeinsam mit Freunden fahre ich über das Wochenende zum Wandern nach Wanaka und Queenstown. Letztere Stadt ist das Mekka für Adrenalinjunkies und Wanderfreunde, die zum weltbekannten und schwer zugänglichen Milford Sound gelangen möchten.

Auf dem Weg nach Wanaka veranstalten wir ein spontanes BBQ am Lake Waitaki.

Auf dem Weg nach Wanaka veranstalten wir ein spontanes BBQ am Lake Waitaki.

Wanaka hingegen ist so etwas wie der kleine Bruder. Auch hier kann man von Fallschirmsprüngen bis Wildwasser Rafting zwischen einer Vielzahl von Aktivitäten wählen und auch von hier hat man einen tollen Zugang zu Wanderungen in die Südalpen – nur muss man all das mit weitaus weniger Touristen teilen.

Der Aufstieg zum Gipfel ist zwar nicht der längste, dafür aber steil und beschwerlich. Der kilometerweite Ausblick entschädigt aber für die Mühen.

Der Aufstieg zum Gipfel ist zwar nicht der längste, dafür aber steil und beschwerlich. Der kilometerweite Ausblick entschädigt aber für die Mühen.

Wir entscheiden uns eine Tagestour auf den knapp 1.600 Meter hohen Mount Roy zu machen. Der Aufstieg ist anstrengend, aber der 360° Blick über die Seen und Berge in der Umgebung sehr lohnend!

Vom Mount Roy hat man einen tollen Ausblick über den Lake Wanaka bis hin zu den Südalpen.

Vom Mount Roy hat man einen tollen Ausblick über den Lake Wanaka bis hin zu den Südalpen.

TUI Hoteltipp in Wanaka: Das 4-Sterne Edgewater befindet sich inmitten der Natur in der Roys Bay am südlichen Ende des Laka Wanaka. Von hier aus könnt ihr die traumhaften Landschaften genießen, die schon als Kulissen für „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ dienten. ► Mehr Infos gibt es auf TUI.com

4. Moeraki Boulders + Dunedin: Riesenkugeln und die steilste Anwohnerstraße der Welt

Bevor es weiter in die Studentenstadt Dunedin geht, machen wir einen Ostküsten-Abstecher zu den Moeraki Boulders. Auf einer Strecke von wenigen Hundert Metern liegen gut 2-3 Dutzend nahezu runde Steinfelsen, wie sie sonst nirgends auf der Welt vorkommen.

Die Herkunft dieser Steinkugeln sind komplett ungeklärt und es ranken sich verschiedenste Legenden und haarsträubende Theorien um dieses beliebte Fotoobjekt.

Uns ist der Ursprung egal und wir genießen ein paar entspannte, sonnige Stunden mit Wasser, Wind und Fotos schießen.

Die Herkunft der mysteriösen, runden Moeraki Boulders ist bis heute ungeklärt. Ein klasse Fotomotiv geben Sie alle mal ab.

Die Herkunft der mysteriösen, runden Moeraki Boulders ist bis heute ungeklärt. Ein klasse Fotomotiv geben sie allemal ab.

In Dunedin angekommen, treffe ich wieder auf Isaac. Auch er ist Student an der renommierten University of Otago und kann mir als Local die interessantesten Ecken der Stadt zeigen. Gemeinsam flanieren wir über den schicken Campus, besuchen die Public Art Gallery, gehen im direkt am Meer gelegenen St. Clair Freibad schwimmen und schleppen uns die Baldwin Street, die steilste Anwohnerstraße der Welt, hinauf.

TUI Hoteltipp in Dunedin: Das 4-Sterne Scenic Hotel Southern Cross gilt als das renommierteste Hotel von Dunedin. Mitten in der Stadt ist es nur einen kurzen Fußweg vom Octagon entfernt. ► Mehr Infos gibt es auf TUI.com

Die Baldwin Street im Norden Dunedins gilt als steilste Anwohnerstraße der Welt. Zum Glück sind wir nur zu Besuch hier und müssen die Steigung nicht täglich überwinden.

Die Baldwin Street im Norden Dunedins gilt als steilste Anwohnerstraße der Welt. Zum Glück sind wir nur zu Besuch hier und müssen die Steigung nicht täglich überwinden.

Das größte Highlight der Stadt heben wir uns bis zum Schluss auf: Die Otago Peninsula mit seinen sanften Hügeln und einsamen Stränden beherbergt eine Albatross-Aufzuchtstation und ist Lebens- und Brutort vieler Robbenkolonien und der vom Aussterben bedrohten Blue Penguins. Letztere beobachten wir auf einer geführten Tour, wie sie bei Einbruch der Dunkelheit von der Jagd im Meer an den gefräßigen Robben vorbei ihren Weg zurück zu ihren Bauten in den Dünen suchen.

Neben einer herrlich wilden Natur beherbergt die Otago Halbinsel Robben-, Albatros- und sogar Pinguinkolonien.

Neben einer herrlich wilden Natur beherbergt die Otago Halbinsel Robben-, Albatros- und sogar Pinguinkolonien.

5. Abel Tasman Nationalpark: In 5 Tagen zu Fuß von Süden nach Norden

Den Abschluss unserer Südinsel-Tour soll die Wanderung durch den Abel Tasman Nationalpark krönen. In fünf Tagen wollen wir den geschützten Küstenstreifen an der Nordspitze der Südinsel fast komplett von Süden nach Norden durchwandern und dabei knapp 70 km zurücklegen.

Quer durch den Abel Tasman Nationalpark: Vom südlichen Marahau bis zum nördlichen Whariwharangi legen wir an fünf Tagen knapp 70 km Fußweg zurück.

Quer durch den Abel Tasman Nationalpark: Vom südlichen Marahau bis zum nördlichen Whariwharangi legen wir an fünf Tagen knapp 70 km Fußweg zurück.

Unsere 7-Mann-starke Truppe muss dabei alles Gepäck und vor allem auch Proviant auf dem Rücken schleppen, denn geschlafen wird in den vorab gebuchten Hütten und verpflegt wird selbstverständlich selbst. Bis auf einige Trinkwasserstellen und einem Restaurant in Awaroa gibt es auf dem Weg keine Verpflegungsmöglichkeiten und auch seinen produzierten Müll muss der naturbewusste Wanderer wieder mitnehmen.

Dafür bietet der Abel Tasman dutzende paradiesische Buchten mit goldenen Stränden und glasklarem Wasser, die sich mit bewaldeten Hügeln und malerischen Felsformationen abwechseln.

Bis auf einige wenige Häuser wie hier in Awaroa und ein paar Wanderhütten gibt es hier nichts außer bewaldete Hügel, goldene Strände und jede Menge Wasser.

Bis auf einige wenige Häuser wie hier in Awaroa und ein paar Wanderhütten gibt es hier nichts außer bewaldete Hügel, goldene Strände und jede Menge Wasser.

Nicht nur wir als Gruppe wachsen über die Tage sehr zusammen, auch mit den anderen Wanderern, auf die man immer wieder abends an der nächsten Hütte trifft, wird der Umgang schnell herzlicher und lustiger. Als wir am fünften Tag mit dem Wassertaxi von Totaranui zurück nach Marahau flitzen, nehmen wir nicht nur viele unvergessliche Erinnerungen und tolle Fotos mit, wir haben auch einige Freunde von der ganzen Welt dazugewonnen!

Mit unserer 7 Mann starken Truppe teilen wir uns das Proviant gerecht auf alle Rucksäcke auf. Es gibt hier nämlich weder Supermarkt, noch eine Müllabfuhr - was der Besucher mit in den Park nimmt, muss er auch wieder mitnehmen.

Mit unserer 7 Mann starken Truppe teilen wir uns das Proviant gerecht auf alle Rucksäcke auf. Es gibt hier nämlich weder Supermarkt, noch eine Müllabfuhr – was der Besucher mit in den Park nimmt, muss er auch wieder mitnehmen.

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