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Meeresrauschen

Teneriffa – 10 Dinge, die ihr garantiert nicht über die größte Kanareninsel wisst

06.01.2020
TUI Bloggerin Sandra
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Auf einer TUI Seminarreise lernt man nicht nur die schönsten Hotels und Land und Leute kennen, sondern erfährt von unseren TUI Guides vor Ort, auch noch jede Menge spannendes Insider-Wissen. TUI Bloggerin Sandra hat euch von ihrer Seminarreise nach Teneriffa die zehn interessantesten Facts mitgebracht, die ihr so in keinem Reiseführer findet.

1. Teneriffa sieht aus wie eine Ente.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass Teneriffa wie eine schwimmende Ente aussieht? //
©Shutterstock, re.: reddish

UNSER AUSFLUGSTIPP: ZUM HERZEN des vulkans & orotava

Kulturerbe, Natur und Vulkanlandschaften sind die Highlights dieser ganztägigen Tour. Freut euch darauf die malerischen Ecken Teneriffas zu erkunden, darunter die Kolonialstadt La Orotava, den Teide Nationalpark und den La Esperanza-Wald.

Mehr Infos zum TUI Ausflug

Schaut man sich Teneriffa auf der Karte genauer an, so erinnert die Inselform an eine Ente. Im Kopf liegt der grüne Norden, am Hals die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife und im dicken Bauch die touristischen Gebiete rund um die Costa Adeje, Las Americas und Los Cristianos. Vom Norden in den Süden braucht ihr mit dem Auto etwa 1,5 Stunden. Was ihr wissen solltet: der grüne Norden von Teneriffa ist oft bewölkt, während man im Süden schönstes, sonniges Badewetter hat. Der Temperaturunterschied kann schon mal bis zu 8 °C  betragen.

2. Die Kanarische Kiefer überlebt Waldbrände.

Die Kanarische Kiefer ist ein mächtiger Nadelbaum, der sich nach Waldbränden schnell regeneriert. // ©Shutterstock, li.: svf74 , re.: Henner Damke

Auf unserer Fahrt zum Teide Nationalpark sind wir an ausgedehnten Kiefernwäldern vorbeigekommen, deren Baumstämme teilweise schwarz verkohl sind. Und das ist auch das Besondere an der kanarischen Kiefer: sie ist für ihre Widerstandskraft gegen Feuer bekannt. Da die Stammborke in den Flammen lediglich verkrustet, verbrennen „nur“ die langen Nadeln und kleineren Äste. Der Baum selbst bleibt intakt und kann so nach einem Feuer an Stamm und Ästen wieder austreiben.

3. Der Himmel über Teneriffa gilt als einer der besten Spots für Sternbeobachter.

Einzigartig: der wunderschöne Sternenhimmel über Teneriffa vom Teide aus. // ©Shutterstock, li.: Betelgejze, re.: Traveller Martin

Die Sahara auf der einen Seite, der weite Atlantik auf der anderen Seite -Teneriffa ist mit seinem klaren Himmel, der sauberen Luft und den Höhenlagen einer der besten Orte der Welt, um Sterne zu beobachten. Seit 1975 beherbergt Teneriffa eines der weltweit führenden Observatorien.

Der Teide ist Spaniens höchster Berg mit 3.700 m Höhe und einer der größten Vulkane der Welt. Hier oben ist der Nachthimmel tiefschwarz und mit einer Milliarde winziger Lichter übersät. Dank seiner einzigartigen Lage und seines einzigartigen Klimas ist der Teide DER Spot zur Sternbeobachtung.

Eine romantische „Teide by Night“ Tour mit Sonnenuntergang, Sternbeobachtung mit einem versierten Sternenkundler und dem Teide bei Mondschein könnt Ihr mit GoTUI übrigens schon vor Euer Reise buchen.

4. Havanna wurde nach dem Vorbild von La Laguna gebaut.

La Laguna ist die drittgrößte Stadt auf den Kanarischen Inseln. // ©Shutterstock, li.: RossHelen, re.: possohh

Das Stadtbild von La Laguna diente als Vorbild für viele Kolonialstädte Amerikas (u.a. Havanna)  und wurde 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Hier befindet sich auch die erste Universität der Kanarischen Inseln, die University of La Laguna.

Das historische (und „fotogene“) Stadtzentrum hat ein ganz besonderes Flair: enge Gassen mit Kopfsteinpflaster, die von pastellfarbenen Villen, einladenden Bars und kleinen, trendigen Geschäften flankiert werden. La Laguna ist voller Leben und bietet ein weites Spektrum an kulturellen und künstlerischen Veranstaltungen. 

Von Santa Cruz aus könnt Ihr die Studentenstadt sogar mit der Straßenbahn erreichen.

5. Im Teide Nationalpark gibt es Aʻā-Lava.

Der Name Aʻā-Lava stammt aus der hawaiischen Sprache. // ©Shutterstock, li.: Ivan Macia, re.: bierchen

Aʻā-Lava ist die hawaiische Bezeichnung für Brockenlava oder auch Zackenlava und sieht aus wie ein frisch gepflügter Ackerboden. Er bedeutet brennend, feurig, steinig. Oder wie man auf Teneriffa auch sagt : „Lava, über die man nicht laufen kann“, da sich beim Abkühlen eine dicke Kruste bildet, die bei weiterer Bewegung in raue, sehr scharfkantige Blöcke und Schollen zerbricht.

6. In Puerto de la Cruz gibt es über 50 Schuhgeschäfte.

Man hat ja nie zu viele Schuhe im Schrank. // ©Shutterstock, li.: Pawel Kazmierczak, re.: Iakov Filimonov

Punkt. 😀

7. Der Teide trägt gern Hut.

Der Teide in Teneriffa

Der Teide „trägt Hut“ – es sieht nach Regen aus! // ©Shutterstock: Rokas Tenys

Hin und wieder ist über den Kanaren eine ungewöhnlich geformte Wolke zu sehen, die beinahe wie ein UFO aussieht, die so genannte Lenticulariswolke. Diese hüllt sich an manchen Tagen spektakulär um den Gipfel des Teides herum und ist beliebtes Fotomotiv.

Dann sagt der Volksmund gerne: Der Teide trägt einen Hut und man sagt mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit Regen für die kommenden Stunden voraus.

8. Teneriffa gilt als einer der weltbesten Orte zum Whale Watching.

Whale Watching ist auf Teneriffa ganzjährig möglich . // ©Shutterstock, li.: Serjunco, re.: The Atlas of Photos

Wer hätte gedacht, dass man an kaum einem anderen Ort besser Wale beobachten kann als auf Teneriffa. Zwischen La Gomera und der Küste vor Los Gigantes könnt Ihr die wunderschönen Meeressäuger in freier Wildbahn sehen. Von etwa 80 bekannten Arten wurden schon rund 20 gesichtet und Ihr habt hier gute Chancen auf einen „Begegnung“ mit einem Pilotwal oder Tümmler. Das liegt daran, dass das Klima das ganze Jahr gemäßigt und das Wasser so verhältnismäßig warm ist. Zudem ist der Meeresboden recht tief und ein gutes Jagdrevier für seine Bewohner.

Bitte achtet zum Wohle der Meerestiere darauf, einen verantwortungsbewussten Touranbieter zu wählen. Das Siegel „“Blaues Boot“ zum Beispiel zeigt Euch, dass die Richtlinien des World Wide Fund For Nature (WWF) eingehalten werden.

9. Auf Teneriffa gibt es sechs Pyramiden.

Über den Pyramidenkomplex wird bis heute spekuliert. // ©Shutterstock: Sergey SP

Bei der Stadt Güimar gibt es sechs ominöse Pyramiden aus Stein mit geometrischen Stufen, die den aztekischen Tempeln in Mittelamerika sehr ähnlich sind und unter Historikern und Archäologen viele Spekulationen ausgelöst haben. 

Lange Zeit taten die die Einwohner die Pyramiden lediglich als Steine ab, die von Bauern zur Bewirtschaftung ihrer Felder angehäuft wurden. Erst 1991 begann Thor Heyerdahl damit die Pyramiden zu studieren und die Ähnlichkeiten zwischen ägyptischen und aztekischen Gebäuden und den Einfluss Afrikas auf die präkolumbianische Bevölkerung zu beweisen.

Diese Hypothese wird jedoch bis heute von Wissenschaftlern nicht akzeptiert. Seit 1998 können „die Pyramiden“ öffentlich besichtigt werden, so dass Ihr Euch am besten selber ein Bild macht und mit rätselt.

10. Teneriffa ist DAS Paradies für Radsportler.

Teneriffa – ein Mekka für Fahrradenthusiasten. // ©Shutterstock, li.: chaponiberica, re.: doleesi

Mit angenehmen Temperaturen von durchschnittlich 22 Grad im Jahr und über 3000 Sonnenstunden ist Teneriffa ideal für alle Radfahrer. Zudem gibt es ein ausgedehntes, gut ausgebautes Straßennetz, das sowohl Radlern unzählige Routen mit teils spektakulären Ausblicken bietet.

Erwähnenswert: Die kontinuierlich ansteigende Strecke bis auf das Hochplateau des Teides auf 2.300 Metern gilt als Königsdisziplin unter den Profiradlern.

Viele Hotels sind mit eigenen Fahradkellern und -werkstatt übrigens ganz auf Radfahrer eingestellt.

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Und hier könnt ihr euren Teneriffa Urlaub buchen

  1. Donnerstag, 13. August 2020 um 16:32 Uhr Rene Brandes sagt: Antworten
    Teneriffa ist wirklich eine Reise wert , war schon öfters auf der Insel und bin immer wieder aufs neue begeistert
  2. Donnerstag, 09. Januar 2020 um 12:07 Uhr Uwe Maier sagt: Antworten
    Wir waren das dritte mal über Weihnachten und Sylvester auf Tenneriffa es werden noch weitere Besuche folgen

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