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Kultur

4 Tage Israel, 4 Tage zwischen Tradition und Moderne: Meine TOP 5 Tipps für die Trenddestination

01.02.2019
TUI Reiseexperten
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TUI Bloggerin Ines hat im letzten Jahr zum ersten Mal Israel besucht. In 4 Tagen eroberte sie Tel Aviv, entdeckte das beste Hummus der Stadt und ließ sich im toten Meer treiben. Und weil es so schön war, ist sie überzeugt: Ihre Rückkehr in das faszinierende Land ist so sicher wie das „Shabbat Shalom“ am Samstag!

TUI HOTELTIPP: ROYAL BEACH TEL AVIV

Das 5 Sterne Hotel Royal Beach Tel Aviv ist ein Hotel der Extraklasse. Es erwarten euch eine Traumlage an der Küste, ein schöner Wellnessbereich mit Pool und eine moderne, luxuriöse Ausstattung. Das Hotel liegt an der Herbert Samuel Street, dem Boulevard von Tel Aviv.

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Weitere Hotels in Tel Aviv

Keine andere Reise hat in meinem Familien- und Freundeskreis so unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen, wie die nach Israel: „Pass dort bitte auf dich auf!“ ­gegenüber „Cool! Da würde ich auch gerne mal hin!“. Denn während meine Freunde – eifrige Instagram-Nutzer – längst verstanden hatten, dass sich Israel und besonders Tel Aviv zur absoluten Trend-Destination gemausert hat, herrschte bei meiner Familie überwiegend Skepsis. Denn, was die wenigsten wissen:

  • In Tel Aviv findet jedes Jahr die größte Gay-Parade Asiens statt
  • Tel Aviv zählt zu den Top 10 Städten weltweit mit dem schönsten und größten Stadt-Strand
  • Tel Aviv’s Küche gilt als die kreativste und Veganer-freundlichste weltweit

Als absolute Food-Liebhaberin war ich daher besonders auf das kulinarische Angebot von Israel gespannt.

TEL AVIV UND JAFFA

Tel Aviv und die angrenzende „alte Stadt“ Jaffa sind so vielfältig, dass man es kaum in Worte fassen kann: Modern und altertümlich zugleich, exotisch, aber nicht zu anders. Dieser Kontrast spiegelt sich auch im Stadtbild wieder: Bauhaus aus den 20er/30er Jahren trifft auf moderne Architektur, Baustellen und vom Zerfall gezeichnete Gebäude. Dazwischen liegen Bars, Cafés, Restaurants und traditionelle Märkte, umschlungen von üppiger Vegetation. Wer Tel Aviv und Jaffa ganz in Ruhe erkunden möchte, braucht mehr als nur ein Wochenende – und sollte beachten, dass am „Shabbat“ (Freitagnachmittag bis einschließlich Samstag) gar nichts geht.

Moderne Hochhäuser treffen auf zerfallene Häuser

Moderne Hochhäuser treffen auf zerfallene Häuser

Häuserfront direkt am Meer

Häuserfront direkt am Meer

MEINE 5 TIPPS FÜR TEL AVIV UND JAFFA

  1. Carmel Markt (Shuk Ha’Carmel)

Auf dem Carmel Markt tummeln sich Einheimische und Touristen gleichermaßen, denn hier gibt es frisches Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch, allerhand Krimskrams, Kräuter und Gewürze, die hübsch aufgetürmt sind. Man sollte unbedingt mit leerem Magen kommen und mit einem typischen, frisch gepressten Granatapfelsaft starten! Bis ans Ende des Marktes, wo ein wunderschöner Blumenstand wartet, gibt es allerhand Leckereien zum Probieren. Ihr solltet euch auch unbedingt Zeit nehmen, die Nebenstraßen des Marktes zu erkunden! Hier treffen sich die Tel Aviver in Freiluft-Bars und -Restaurants bei lauter Musik, um zu essen, zu trinken und schon vormittags zu feiern!

Carmel Markt

Carmel Markt

  1. Jaffa

Traditioneller geht es in der „alten Stadt“ Jaffa zu: Hier säumen sandsteinfarbene Gebäude die schmalen Gassen und Straßen, wie man es sich in biblischen Geschichten vorstellt. Mittelpunkt von „Old Jaffa“ ist ein Platz mit angrenzendem Park, von dem aus ihr Tel Aviv überblicken könnt – ein besonders beliebter Platz für den Sonnenuntergang. Pünktlich zu Einbruch der Dunkelheit erschallen dann auch die Gesänge der Moazine und sorgen für eine absolut magische Stimmung!

Jaffa

Jaffa

  1. Neve Tzedek

Jeder Großstadt ist folgendes Wort bestens bekannt: Gentrifizierung. Für die Einen großes Leid, für die Anderen hippe Lädchen, tolle Restaurants und coole Bars. Neve Tzedek könnte man als solchen „gentrifizierten“ Stadtteil bezeichnen: Die kleine Hauptstraße, die fast ausschließlich von Fußgängern genutzt wird, ist gesäumt von Läden lokaler Designer, Restaurants mit moderner israelischer Küche, Eisdielen und Bars auf deren Terrassen junge Menschen mit halben Dutt oder Vollbart sitzen. In den Nebenstraßen entdeckt ihr hübsch bewachsene Häuserfassaden und zum Teil beachtlich luxuriöse Einfamilienhäuschen. Ich habe bei diesem Anblick Tel Aviv tatsächlich kurz als Erstwohnsitz in Erwägung gezogen…

Neve Tzedek

Neve Tzedek

  1. Kaffee Kioske

In Tel Aviv ist meistens schönes Wetter. Kein Wunder, dass das Leben überwiegend draußen und auf der Straße stattfindet. Dies mag auch der Grund sein, warum sich Kaffee-Kioske etabliert haben und sich so großer Beliebtheit erfreuen:

Man trinkt seinen Kaffee draußen!

Die kleinen Buden verkaufen alle Kaffeespezialitäten, die das Herz begehrt. Darüber hinaus gibt’s kleine Snacks und Gebäck. Die Kiosk-Kultur ist besonders schön zum zwischendurch-Pause-machen: Während man den Cappuchino schlürft, kann man wunderbar das Treiben beobachten und sich wie ein echter Tel Aviver fühlen.

In Tel Aviv wird der Kaffee draußen getrunken.

In Tel Aviv wird der Kaffee draußen getrunken.

  1. Hummus

Tel Aviv wäre einen eigenen Food-Guide wert! Wer sich jedoch auf das Wesentliche konzentrieren möchte, konzentriert sich einfach auf Hummus!

Neben dem Judentum, dem Christentum und dem Islam ist Hummus in Tel Aviv fast schon eine vierte Religion, und so behauptet auch jeder zweite Laden, den besten der Stadt zu haben. Den für mich besten Hummus der Stadt habe ich beim Schlendern durch den Stadtteil Florentin gefunden, bei „Hummus Beit Lehem“. Das Lokal ist eher unscheinbar, klein und mit Plastikstühlen ausgestattet. Die Karte war ebenfalls klein und umfasste genau drei verschiedene Arten von Hummus – die Offenbarung war umso größer!

TUI Blogtipp zum Weiterlesen:TUI Bloggerin Anni verrät euch, welche Köstlichkeiten ihr in Tel Aviv unbedingt probiert haben solltet

JERUSALEM

Jerusalem – die Wiege drei großer Weltreligionen und absolutes Pflichtprogramm auf einer Reise nach Israel. Von Tel Aviv aus ist Jerusalem mit dem Bus innerhalb von einer Stunde erreichbar, seit März gibt es auch eine direkte Zugverbindung, mit der ihr nur etwas über eine halbe Stunde braucht. Perfekt für einen Tagestrip!

Jerusalem

Jerusalem

Jerusalem selbst ist nicht sonderlich spannend: Mit rund 850.000 Einwohnern ist die Stadt fast doppelt so groß, wie Tel Aviv. Die Hauptverkehrsstraße wird von Fast-Food-Läden und Shops unterschiedlichster Preiskategorie gesäumt. Es gibt einen traditionellen Markt, den „Mahane Yehuda Market“, sowie auch eine sehr gemachte Einkaufsstraße mit Shops wie Zara & Co. – für mich persönlich ist das „neue“ Jerusalem kein Highlight.

Spannend wird es hinter den Mauern in der „Old City“. Die Altstadt ist nicht groß und lässt sich daher gut zu Fuß erkunden. Es gibt insgesamt fünf Viertel: Das Muslimische-, Christliche-, Armenische-, Jüdische- und Maghrebinerviertel. Nirgendwo sonst auf der Welt leben Anhänger der verschiedenen Glaubensrichtungen so eng so friedlich nebeneinander. Und nirgendwo sonst auf der Welt kommt man den in der Bibel überlieferten Geschichten näher. Die Altstadt ist spannend, aber auch ernüchternd zugleich. Denn zwischen den Souvenirshops und Touristenströmen bleibt zwar viel Religion über, aber leider wenig Heiliges.

TOTES MEER

Jeder kennt das Tote Meer als Meer, in dem man nicht untergeht. Das ist wirklich so! Und das ist ziemlich lustig! Was nicht so lustig ist, ist, dass der Meeresspiegel des Toten Meeres jedes Jahr um ca. einen Meter zurückgeht.

Das Meer trocknet also langsam, aber sicher aus und wer noch darin baden möchte, sollte sich beeilen! Aber Vorsicht: Durch den Rückgang des Meeresspiegels haben sich sogenannten „Sinkholes“ gebildet. Das Ufer ist durch den hohen Salzgehalt des Wassers verkrustet und darunter haben sich zum Teil sehr tiefe Hohlräume gebildet. Das bedeutet: Einsturz- und Verletzungsgefahr! Daher bitte nur in den gekennzeichneten Bereichen ins Wasser gehen

Das Meer erreicht ihr mit einem Bus innerhalb von einer Stunde ab dem Hauptbahnhof in Tel Aviv. Wer abenteuerlustig ist, nimmt ein „Sherut“, ein israelisches Sammeltaxi. Für einen ähnlichen Preis wie auch das Busfahren (bitte unbedingt vor der Fahrt aushandeln) werdet ihr von einem Ortskundigen an eine gute Badestelle gefahren und auf Wunsch auch wieder eingesammelt.

 

Natürlich gibt es in Israel und besonders in Tel Aviv noch viel mehr zu entdecken! Auch ich habe in vier Tagen noch lange nicht alles gesehen – geschweige denn probiert!

Meine Rückkehr ist daher so sicher wie das „Shabbat Shalom“ am Samstag!

Sicher war auch mein Gefühl vor Ort: Tel Aviv ist eine moderne Großstadt! Zwar wird man immer wieder mit bewaffnetem Militär konfrontiert, jedoch gehört dies zum alltäglichen Leben vor Ort und dient der eigenen Sicherheit.

Zum Abschluss noch ein kleiner Hinweis – was ich vor meiner Reise leider etwas unterschätzt hatte: Die Amtssprachen in Israel sind Hebräisch und Arabisch, hauptsächlich wird in Hebräisch kommuniziert. Schriftzeichen an Bushaltestellen etc. sind dadurch absolut nicht zu entziffern. Hinzu kommt, dass Israel nicht zur EU gehört und es dementsprechend kein kostenfreies Daten-Roaming vor Ort gibt. Mit Google spontan den Weg von A nach B finden wird dadurch deutlich schwieriger. Daher unbedingt Offline-Karten parat haben, auch wenn die Tel Aviver ein sehr hilfsbereites Völkchen sind. Vermeidet auch, mit dem Taxi zu fahren! Der Verkehr in Tel Aviv ist eine Katastrophe (besonders zur Rush Hour) und treibt die Kosten schnell in die Höhe.

Zum Weiterlesen: Unsere TUI Blogtipps für Israel

Insider Tipps für Tel Aviv: Hier müsst ihr hin!

Jerusalem – Die TOP 5 interessanten Orte

Lebensfreude pur am Strand von Tel Aviv


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