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Meeresrauschen

Welcome back – Wir reisen wieder: Camperurlaub an der Ost- und Nordsee in Zeiten von Corona

15.07.2020
TUI Reiseexperten
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Wie sieht das Reisen in Zeiten von Corona aus? Was musst du wissen, um deinen Urlaub voller Freude genießen zu können? Welche Tipps sind wertvoll für deinen Urlaub zu Corona Zeiten? All dies erfährst du von TUI Kollegen, die selbst gereist sind und ihre Erfahrungsberichte hier mit dir teilen. Heute nimmt dich Kollegin Anne mit auf Campertour an die Nord- und Ostseeküste.

Drei Wochen – drei Strände: Mit dem Camper ans deutsche Meer

Wir wollten eigentlich mit unserem Camper entlang der französischen Nordküste die Normandie und Bretagne entdecken. Dabei lassen wir uns immer etwas treiben, buchen also nichts vor und bleiben 2 bis 4 Tage auf einem Platz. Die E-Bikes sind immer dabei und wir erradeln uns die Umgebung. Die Regionen waren noch im Lockdown, da hatten wir beschlossen an die Nord- und Ostseeküste zu fahren.

Anne

🎤 Anne, wo hast du deinen Urlaub verbracht?

Wir waren im Juni drei Wochen an der Nord- und Ostsee und haben hier drei Campingplätze gebucht. Wir ahnten, dass es in diesem Jahr schwer werden könnte spontan einen schönen Platz anfahren zu können.

Für die erste Woche haben wir Sankt Peter-Ording an der Nordsee gebucht. Dort waren wir schon früher einmal im Beach Motel und im Strand Gut Resort.

Die 2. Woche verbrachten wir am Weißenhäuser Strand und als krönenden Abschluss haben wir uns in der 3. Woche die tollen Strände und hübschen Dörfer auf Fischland-Darß angesehen. Unbedingt sehenswert!

🎤 Erzähle uns mehr von deiner Reise: Was hast du erlebt? Welche Eindrücke konntest du von deinem Reiseziel sammeln?

Sankt Peter-Ording

Unser erster Stopp führte uns nach Sankt Peter-Ording (SPO).

Der Strand hier ist gigantisch: 12 Kilometer lang und bis zu 2 Kilometer breit und an manchen Stellen kann man mit dem Auto direkt bis auf den Strand fahren.

Mit den Rädern ist es auch sehr leicht. Stege führen weit auf den Strand und es gibt sogar Holzgestelle zum Anlehnen und Abstellen. Wir hatten viel Sonnenschein, der Wind war aber noch recht frisch. Also, oben Mütze und unten kurze Hose zum Strandspaziergang mit kneippschem Wassertreten.

Besonders schön sind in SPO die typischen Cafés und Restaurants in Pfahlbauten, die bei Flut unterspült werden, so dass wir quasi mitten im Wasser saßen und einen großartigen Blick auf die vielen Kiter hatten. Dabei saßen wir windgeschützt hinter einer Glasscheibe und genossen einen Latte Macchiato, eine „Tote Tante“ (Kakao mit Rum) und auch manches Stück Kuchen oder eine leckere Waffel mit Kirschen und mehr. Wir waren häufiger da… traumhaft.

Toll ist auch der Ortsteil St. Peter Dorf. Das ist der alte Ortskern mit hübschen Kapitänshäusern, Boutiquen und Restaurants.

Weißenhäuser Strand

Am Weißenhäuser Strand lag unser Campingplatz direkt an einem Komplex mit Ferienwohnungen, einem Spaßbad, und kleinem Einkaufszentrum. Familien können da besonders viel erleben. Es gibt u. a. einen ganz neuen Minigolfplatz, eine Kinderkartbahn und ein Dschungelrestaurant.

Der Strand ist natürlich schmaler als in St. Peter, aber trotzdem sehr schön.

Überall gibt es Radwege durch Wiesen und Felder an wieder andere Strandabschnitte oder in das kleine Städtchen Oldenburg in Holstein.

Fischland-Darß

Auf nach Mecklenburg-Vorpommern, Fischland-Darß wollte erkundet werden! Unser Campingplatz lag in Prerow. Am ersten Tag hatten wir Pech. Es regnete so stark, dass wir den Tag größtenteils im Camper verbrachten. Aber auch der muss ja mal gründlich geputzt werden.

Bald kam schon wieder die Sonne durch und es wurde von Tag zu Tag wärmer. Wir unternahmen Radtouren nach Zingst und Ahrenshoop. Dabei fuhren wir auf gut befestigten Wegen vorbei am Bodden, durch Wälder und durch die wunderschönen Dörfer Born und Wiek.

Überall duftete es nach Rosen, die liebevoll in den gepflegten Vorgärten der reetgedeckten Häuser standen.

Die Haustüren sind mit Figuren und Blumen geschmückt. Wir konnten uns nicht sattsehen.

Im Künstlerort Ahrenshoop haben wir uns nach 27 Kilometern im Mühlen-Kunstcafé mit einem großen Stück Kuchen für die Strampelei belohnt.

Auch die Strände sind herrlich dort oben im Nordosten. Feinster breiter Sandstrand und Dünen, in denen man windgeschützt sonnenbaden kann. Wassersportler haben auch hier alle Möglichkeiten sich auszutoben.

🎤 Welche Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf COVID-19 wurden vor Ort getroffen und wie hast du diese wahrgenommen?

Auf allen Campingplätzen bestand an der Rezeption und in den Sanitärräumen eine Maskenpflicht, die auf Fischland-Darß nicht ganz so ernst befolgt wurde. Auch Schilder, die die Hygienevorschriften erklärten und Desinfektionsspender waren überall angebracht. Man achtete darauf, dass die Gemeinschaftsräume gut durchlüftet wurden.

In den Ortschaften wurde in den Geschäften teilweise sehr streng darauf geschaut, dass pro Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine begrenzte Zahl an Kunden eintreten durften. Es wurde in SPO auch sehr streng auf den Maskengebrauch und die Handdesinfektion geachtet. Innerhalb der Kern-Orte in der Fußgängerzone markierten Pfeile auf den Wegen, in welche Richtung man nur gehen sollte.

Meine Tipps für Camperreisen an die Nord- und Ostsee

Schnell sein! Zurzeit ist es wichtig sich frühzeitig um einen Campingplatz zu bemühen. Googelt einen Campingplätze in einer bestimmten Region, schaut euch im Satellitenbild vorab an, ob die Umgebung passend ist und erkundigt euch dann genauer auf der Website des Platzes nach Preisen etc. Auch Campingführer und Apps können hilfreich sein.

Die richtige Kleidung ist das A und O! Ein Urlaub an den deutschen Stränden ist wunderschön, aber man muss damit rechnen, dass sich das Wetter schnell einmal ändert. Also immer auch warme Kleidung und einen Regenschutz einpacken. Jedoch – und das ist das Schöne: so schnell die Wolken aufziehen, so schnell sind sie auch wieder weg.

💡Das muss man wissen! Als Camper seid ihr frei und habt immer eure Siebensachen dabei, mit denen ihr euch wohlfühlt. Allerdings müsst ihr auch in Kauf nehmen, dass ihr wie daheim abwaschen und ab und an aufräumen müsst, damit ihr in eurem kleinen Refugium noch den Überblick behaltet. Letzteres gefällt nicht jedem, der nach der großen Entspannung im Urlaub sucht.

Ihr habt Lust auf Urlaub im Camper?

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