Blick auf die karibische Insel St. Vincent mit üppiger, grüner Vegetation und Meer und Strand

Die schönsten Drehorte der Piratensaga Fluch der Karibik

Die Pirates-Of-The-Caribbean-Saga begeistert seit Jahren Millionen von Fans weltweit. TUI Blogger Dennis zeigt euch die schönsten Drehorte von „Fluch der Karibik“ aus der gesamten Filmreihe – von der Karibik bis nach Australien, inklusive Geheimtipps. Und Action!

Mit dem 5. Teil der beliebten Piratensaga kehrte Captain Jack Sparrow 2017 nach sechs Jahren Pause auf die Leinwand zurück. Für die Drehorte von „Fluch der Karibik“ wählte die Filmcrew dieses Mal einen völlig neuen Schauplatz: Australien. Sparrows alter Todfeind, der spanische Kapitän Salazar und seine Horde Geisterpiraten, konnten aus ihrem Gefängnis im Bermudadreieck fliehen. Anschließend machten sie Jagd auf alle, die Schuld an dem Fluch hatten, der auf ihnen lag. Ganz oben auf ihrem Racheplan stand natürlich, wie könnte es anders sein, Jack Sparrow.

Die einzige Möglichkeit mit dem Leben davonzukommen und Salazar wieder zurück in seine Verbannung zu schicken, war der magische Dreizack des Meeresgottes Poseidon. Doch schnell bekam Jack bei der Jagd nach dem Dreizack Konkurrenz. Die junge Wissenschaftlerin Carina Smyth war ebenfalls auf der Suche nach Poseidons Waffe.

Doch damit noch nicht genug: Henry Turner, der Sohn von Jack’s altem Bekannten Will Turner, mischte sich ebenfalls in die Suche nach dem Dreizack ein. Neben Will Turner sorgten noch einige bekannte Charaktere aus den vorherigen Filmen dafür, dass bei Jack Sparrows Suche nach Poseidons Wunderwaffe garantiert keine Langeweile aufkam.

Inhalt
    Bild von einer schwarz-weißen Piratenflagge mit Totenkopf

    Teil 5: Neuer Drehort, aber nur ein Johnny Depp

    Der Film „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ wurde im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht mehr in der Karibik, sondern komplett in Australien gedreht. Die Filmcrew produzierte die Schiffszenen der Black Pearl und der anderen Piratenschiffe größtenteils vor einem Greenscreen in Helensvale in den Village Roadshow Studios. Dort, in der Nähe der Stadt Gold Coast im Bundesstaat Queensland, gibt es für Filmproduktionen eine hervorragende Infrastruktur, die viele Produktionsfirmen nutzen.

    Blick auf das Piratenschiff Black Pearl, türkises Meer, grüne Felsenl

    Im 5. Teil der beliebten Piratenfilmreihe hat die Black Pearl in Australien ihren Einsatz | Shutterstock | KSL Productions LLC

    Australien statt Karibik: Piratenparadies Gold Coast

    Gold Coast an der Südostküste Australiens ist die sechstgrößte Stadt des Kontinents und ist mit seinen durchschnittlich 26 Grad und seinen fast 60 Kilometer langen Stränden natürlich nicht nur ein beliebter Drehort, sondern auch bei Urlaubern und Touristen sehr beliebt. Im 70 Kilometer entfernten Hafen von Brisbane sichteten Beobachter für kurze Zeit sogar die Black Pearl für einige Dreharbeiten.

    TUI Hoteltipp: Die Gold Coast ist berühmt für seine traumhaft schönen, langen Sandstrände. Wer dieses Surferparadies einmal selbst erleben möchte, ist im 5-Sterne QT Gold Coast bestens aufgehoben. Das moderne Design-Hotel bietet traumhafte Aussichten auf die Beaches und das Meer – direkt vom Zimmer aus!

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    Im australischen Maudsland, ebenfalls in Queensland, wurde für die Dreharbeiten sogar extra ein Dorf im Stil der damaligen Piratenzeit des 18. Jahrhunderts nachgebaut. Die Filmcrew aus Hollywood wollte die Abgeschiedenheit der ruhigen Gegend nutzen und die Dreharbeiten natürlich streng geheim halten; jedoch kamen ihnen die neugierigen Bewohner schnell auf die Schliche und stellten sofort die ersten Bilder vom Drehort des Blockbusters mit Johnny Depp ins Netz.

    Als das Filmteam noch in der Karibik drehte

    Eingefleischte Fans von Jack Sparrow, Stiefelriemen Turner und Hector Barbossa waren sicherlich überrascht, dass die Filmcrew ihren Lieblingsfilm nicht mehr in der Karibik drehte, sondern „down under“ in Australien. Bei den Filmen „Fluch der Karibik“ 1 und 2 sowie „Am Ende der Gezeiten“ blieben die Drehorte dem Namen des Filmes treu. Sie wurden alle drei auf der Insel St. Vincent und auf Dominica in der Karibik gedreht.

    Blick auf die karibische Insel St. Vincent mit üppiger, grüner Vegetation und Meer und Strand

    Die wunderschöne Landschaft von St. Vincent | Shutterstock | mbrand85

    St. Vincent und Dominica: wo Jack Sparrow seine ersten Abenteuer erlebte

    St. Vincent gehört zum Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen und liegt circa 180 Kilometer östlich von Barbados. Da viele der Karibischen Inseln stark durch den Tourismus geprägt sind, war es für die Filmcrew schwierig, einen geeigneten, relativ unberührten Drehort zu finden. Am Ende entschied man sich für das wenig bewohnte St. Vincent. An der Westküste der Insel in der Ankerbucht Wallilabou Bay wurden zusätzliche Gebäude und Bootsstege gebaut und sogar mehrere 100 Einwohner als Arbeiter angestellt.

    Auch die Insel Dominica wurde von den Filmscouts für den Piratenfilm als Drehort auserwählt. Nicht zu Unrecht: Die karibische Insel hat viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt und sieht heute an manchen Stellen noch aus wie zum Höhepunkt der Piratenzeit vor 250 Jahren. Perfekt für die Filmreihe mit Johnny Depp aka Jack Sparrow und seine wilden Abenteuer.

    Wieder zum Leben erweckt: Die Piratenhochburg Port Royal auf Jamaika

    Port Royal auf Jamaika ist bei allen Piratenfans ein Mythos, um den sich viele Legenden ranken. Es war einer der großen Piratenhäfen in der Geschichte und gleichzeitig zu ihrer Blütezeit eine der reichsten Städte der Welt. Bekannte englische Piraten wie Henry Morgan nutzten die Lage der Insel und überfielen von dort aus spanische Schiffe.

    Port Royal: Vom versunkenen Mythos zur Hollywood-Kulisse

    Der Hafen in der jamaikanischen Stadt Port Royal auf Jamaika musste allerdings komplett neugebaut werden, da die ganze Stadt im Jahr 1692 durch einen Tsunami zerstört wurde und zum größten Teil im Meer untergegangen ist. Die wichtigsten Gebäude wurden im ehemaligen Meeres-Themenpark Marineland in Kalifornien wieder zum Leben erweckt. Fans des Filmes wissen natürlich, dass der Hafen (und somit auch die extra aufgebaute Fassade) in Flammen aufgeht und komplett zerstört wird. Deshalb lohnt es sich auch nicht, extra zum Themenpark zu pilgern und auf ein Foto zu hoffen. Im Juli 2025 wurde die versunkene Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Teile der alten Stadtruinen liegen heute rund 10 Meter unter dem Meeresspiegel und gehören bei vielen Tauchern zu den beliebtesten Tauchspots.

    Für die Filmszenen mit der Black Pearl waren die Drehs auf dem offenen Meer viel zu kostspielig und zu gefährlich, die Szenen wurden in Long Beach im Spruce Goose Hangars Dome in Los Angeles gedreht. Der Hangar wurde 1982 fertig gestellt und ist eine sogenannte geodätische Kuppel, die ursprünglich als Flugzeug Hangar genutzt wurde. Die Anlage verfügt auch über einen kleinen Hafen, indem die Schiffsszenen von „Fluch der Karibik“ gedreht wurden.

    Blick auf Long Beach von oben, Los Angeles, USA

    Long Beach von oben | Shutterstock | Kit Leong

    Fluch der Karibik 4: Auf der Suche nach dem Jungbrunnen in Hawaii und Puerto Rico

    Beim 4. Teil von Fluch der Karibik „Fremde Gezeiten“ verließ das Filmteam zum ersten Mal ihre angestammten Filmsets und suchte sich neue Drehorte für die Kultfilmreihe. Diese fand die Crew auf Hawaii und in Puerto Rico. Auf der Flucht vor der englischen Justiz versuchte Jack zuallererst aus London zu fliehen, wurde dann aber auf die Queen Anne’s Revenge des berüchtigten Piraten Blackbeard verschleppt. Neben London wurden einige Szenen auch in der Küstenstadt St. Ives im englischen Cornwall gedreht.

    Oahu und Kauai: Die perfekte Kulisse für Piratenabenteuer!

    Blick auf einen Strand und das Meer auf der Insel Oahu, Hawaii, USA

    in Oahu auf Hawaii

    Blick auf einen Wasserfall und grüne Vegetation auf der Garteninsel Kauai, Hawaii, USA

    Viel Grün auf der Garteninsel Kauai

    Der größte Teil des Filmes wurde von der Filmcrew allerdings auf Hawaii auf den Inseln Oahu und Kauai gedreht. Hawaii bietet mit seinen traumhaften Landschaften genau die richtige Kulisse für die Piratenabenteuer des Blockbusters. Oahu ist die drittgrößte Insel des Hawaii-Archipels und heißt übersetzt „Versammlungsplatz“. Zwei große Gebirgsketten, bestehend aus inaktiven Vulkanen und wunderschönen Tälern, geben der Insel ihren einzigartigen Charakter und machen Oahu deshalb zu einem sehr beliebten Urlaubsziel.

    TUI Hoteltipp: Wer auf den Spuren von Johnny Depp wandeln will, kommt im 4,5-Sterne Grand Hyatt Kauai Resort & Spa auf der Garteninsel Kauai bestens unter. Das schöne Luxusresort liegt direkt am Strand, bietet exzellenten Service und sechs Restaurants mit großartiger Küche. Ein perfektes Hotel für den Wohlfühlurlaub!

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    Die Garteninsel Kauai steht Oahu in ihrer Schönheit in nichts nach. Sie ist die älteste Insel des Archipels und hat ihren Spitznamen „Garteninsel“ nicht von ungefähr. Nirgendwo auf Hawaii findet man dichteren Regenwald und eine üppigere Vegetation als auf Kauai. Durch die örtlichen Gesetze darf kein Gebäude größer als eine Palme sein, wodurch die Ursprünglichkeit der Insel bewahrt blieb. Kein Wunder, dass die Insel bei der Filmcrew als perfekter Drehort und bei Hawaiiurlaubern als beliebtes Reiseziel gilt.

    Puerto Rico: Wo Geschichte auf Film trifft

    Blick auf die Festung Castillo San Cristóbal in San Juan am Meer, Puerto Rico

    Castillo San Cristóbal in San Juan | pixabay | grapesky

    Ein weiterer Drehort für einige Strandszenen des 4. Teils war San Juan, in der Nähe der Stadt Fajardo in Puerto Rico. Karibische Inseln mit schönen Stränden gibt es sprichwörtlich wie Sand am Meer – allerdings hat nur San Juan die beeindruckende Festung San Cristóbal. Die Spanier bauten das Castillo San Cristóbal im Jahre 1783 und nutzten es dazu, feindliche Angriffe, wie die des berühmten Piraten Sir Francis Drake, abzuwehren. So ist San Cristobal nicht nur ein Drehort für einen Seeräuberfilm, sondern hat auch eine echte Piratenvergangenheit. Bis heute ist die Festung sehr gut erhalten und dient als Museum. Wer also in die Welt der Piraten eintauchen will, für den ist ein Besuch Pflicht.

    Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache – ein Blockbuster mit spektakulären Drehorten

    Die Produzenten belohnten die Fans von „Pirates of the Caribbean“ 2017 mit einer spannenden Fortsetzung. Als die Macher den Trailer zum 5. Teil beim 51. Super Bowl am 5. Februar 2017 zeigten, waren die Anhänger der Piratensaga völlig aus dem Häuschen.

    Die Segel wurden wieder aufgezogen, der Rum eingeschenkt und die schwarze Piratenfahne der Black Pearl gehisst. Der Film zeigt eindrucksvoll, warum Jack Sparrow keine Hosen trägt und wie er Captain Salazar alias Javier Bardem entfliehen konnte.

    „Fluch der Karibik“ 5 startete am 25.5.2017 in den deutschen Kinos und begeisterte Millionen von Zuschauern weltweit. Die spektakulären Drehorte in Australien und die packende Story machten den Film zu einem unvergesslichen Leinwanderlebnis.

    Es halten sich hartnäckige Gerüchte, dass ein sechster Teil der Piratensaga in Planung ist. Ob mit oder ohne Johnny Depp – wir dürfen gespannt sein. Klar soweit? 😉

    Noch mehr Inspiration zu spannenden Drehorten:

    Karte: Drehorte von „Fluch der Karibik“

    Häufige Fragen zu Drehorte von „Fluch der Karibik“

    Wo liegt die Insel, auf der Jack Sparrow strandete?

    Die Insel, auf der Jack Sparrow und Elizabeth im Film Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl ausgesetzt werden, wurde auf Petit Tabac, einer kleinen unbewohnten Insel der Grenadinen, gedreht. Häufig wird das mit der Wallilabou Bay auf St. Vincent verwechselt, die ebenfalls als Drehort diente. Beide Orte liegen im Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen, hatten im Film aber unterschiedliche Rollen.

    An welchen Stränden wurde „Fluch der Karibik“ gedreht?

    Die Piratensaga wurde an spektakulären Stränden weltweit gedreht. Die ersten Filme entstanden in der authentischen Karibik: in der Wallilabou Bay auf St. Vincent und auf der ursprünglichen Insel Dominica. Weitere Drehorte waren Bahia de los Angeles in Mexiko und Long Beach in Kalifornien. Für Teil 5 wechselte die Produktion nach Australien: Die traumhafte Gold Coast in Queensland mit ihren 60 km langen Sandstränden und der Hafen von Brisbane dienten als neue Kulisse für Jack Sparrows Abenteuer.

    Gab es Captain Jack Sparrow wirklich?

    Nein, Jack Sparrow hat nie wirklich existiert. Er ist eine erfundene Figur aus den Filmen der Reihe Pirates of the Caribbean. Die Figur ist allerdings von echten Piraten der Karibik inspiriert. Im 17. und 18. Jahrhundert gab es dort tatsächlich berüchtigte Piraten wie Blackbeard oder Calico Jack Rackham, aber keiner von ihnen war genau wie Jack Sparrow. Er ist also eine Mischung aus Fantasie und historischen Vorbildern.

    2 Kommentare
    1. Susanne Angerer

      Für solche Beiträge liebe ich den Tui Blog ❤

      Hab den Film gestern im Kino gesehen und mich heute den ganzen Tag gefragt, auf welchen Karibik Inseln der Film wohl gedreht wurde.

      Vielleicht sollte ich mal nach Queensland reisen um die Pirates of Australia zu besuchen. Arrrr

      17.06.2017, 08:06
      • TUI Blogger Dennis

        Arrrr! Vielen Dank für die Blumen 🙂 Ich habe die Karibik als nächstes Reiseziel schon mal fest eingeplant! Rum-Tasting natürlich inklusive 😉 Viel Spaß in Queensland 🙂 Gruß, Dennis

        22.06.2017, 10:06
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