Blick auf Paris und den Eiffelturm

Essen in Paris: Tipps für Foodies

Essen in Paris: Ob du Croissants zum Frühstück liebst, Streetfood auf Märkten entdecken willst oder in kleinen Bistros das echte „Savoir-vivre“ schmecken möchtest – in Paris warten kulinarische Erlebnisse an jeder Ecke. In diesem Artikel nimmt dich Nina mit auf eine genussvolle Tour durch die spannendsten Food Spots der Stadt. 

Paris schmeckt nach Butter, warmem Gebäck und ein bisschen nach Lebenstraum. Wenn du früh morgens durch die Straßen streifst und der Duft von frisch gebackenen Croissants aus den Boulangerien weht, dann weißt du: Diese Stadt meint es ernst mit dem Genießen. Ich nehme dich heute mit auf meine Foodie-Tour durch Paris – zu meinen Lieblingsorten, an denen man die Stadt wirklich schmecken kann.

Die Pariser Küche: Ein kleines Liebesdrama auf dem Teller

In Paris wird nicht gegessen, hier wird zelebriert. Eine Mahlzeit ist eher ein kleines Alltagsfest als reine Nahrungsaufnahme. Die Menschen nehmen sich Zeit, reden, lachen… und genau das macht das Essen dort so besonders. Die Pariser Küche lebt von guten Zutaten, etwas Geduld und viel Herzblut. Coq au Vin, Boeuf Bourguignon oder Steak Frites findest du an jeder Ecke – aber jedes Lokal schwört, sein Rezept sei das einzig Wahre.

Typisch für Paris ist auch die Liebe zum Detail: Ein perfektes Omelette oder ein frisch gebackenes Baguette gelten hier als kleine Kunstwerke. Brot und Käse sind fester Bestandteil jeder Mahlzeit. Und die Desserts? Sagen wir so: Wenn du in Paris keine Crème Brûlée probierst, dann warst du eigentlich nicht da.

Gegessen wird bewusst und mit Zeit. Nicht nebenbei, sondern als Teil des Lebensgefühls. Genau das macht Essen in Paris so besonders – selbst dann, wenn man einfach nur auf einer Parkbank sitzt und ein Sandwich genießt.

Gedeckter Tisch auf französischem Balkon mit Blick auf den Eiffelturm

Essen in schönster Kulisse zelebrieren | Adobe Stock | Irina Schmidt

Frühstück wie Gott in Frankreich

Wenn ich an Paris denke, denke ich zuerst an Frühstück. Und zwar an genau einen Ort: Du Pain et des Idées. Die Schlange vor der Tür? Ja, die gehört dazu. Aber glaub mir, die Escargot Pistache Chocolat (Pistazien-Schokoladen-Schnecken) ist jede Minute Wartezeit wert.

Wenn du’s moderner magst: Holybelly. Hier gibt es amerikanisch inspiriertes Frühstück mit französischer Note, die fluffigen Pancakes mit Ahornsirup und knusprigem Bacon sind großartig.

Mittagspause: Gut essen ohne Großstadtpreise? Geht!

Essen in Paris gut und günstig klingt wie ein schlechter Witz, funktioniert aber prima. Mein Geheimtipp fürs Mittagessen: das Menu du Jour. Drei Gänge für unter 20 Euro: Ein Traum.

Ein echter Paris Restaurant Geheimtipp, wenn du die asiatische Küche liebst: Le Petit Cambodge im hippen 10. Arrondissement. Hier bekommst du fantastische asiatische Küche zu absolut fairen Preisen.

Für klassisch französische Bistro-Küche empfehle ich Chez Gladines im Marais. Riesige Portionen, viel Käse, laute Stimmung und die Preise studentenfreundlich.

Abendessen: Von charmant bis chic

Für ein entspanntes Dinner empfehle ich Bouillon Chartier: Stell dir ein Restaurant vor, das aussieht wie eine Zeitreise ins Paris der Belle Époque. Hohe Decken, Kronleuchter, Gerichte ab 10 Euro.

Etwas gehobener, aber immer noch bezahlbar ist Le Comptoir du Relais: Ein kleines, sehr feines Bistro in Saint-Germain mit saisonaler Küche. Keine Show, kein Schnickschnack – einfach gut. Reservieren ist Pflicht!

Wer auf der Suche nach einem besonderen Erlebnis ist, sollte das Septime ausprobieren: Ein Michelin-Stern, aber entspannt wie dein Lieblingscafé. Jung, modern, kreativ – hier isst du nicht nur, sondern erlebst jeden Bissen.

Street Food & Snacks für zwischendurch

Eis, Eiffelturm © Adobe Stock | Rafa Fernandez

L’As du Fallafel:
Die Schlange verrät’s – Hier gibt’s die wahrscheinlich besten Falafel der Stadt. Lenny Kravitz ist angeblich Stammgast – und ich kann ihn ehrlich verstehen.

Breizh Café:
Herzhafte Galettes aus Buchweizen, die so gut sind, dass man anschließend kurz darüber nachdenkt, in die Bretagne zu ziehen.

Berthillon:
Eis auf der Île Saint-Louis: Cremig, intensiv, umwerfend. Und „Salted Caramel“ ist nie falsch. Nie.

Markthallen: Wo Streetfood auf Tradition trifft

Paris ohne Marktbesuch? Ein No-Go. Der Marché des Enfants Rouges im Marais ist der älteste überdachte Markt der Stadt und noch nicht so touristisch überlaufen. Du findest hier alles: marokkanisch, japanisch, italienisch, französisch… und es riecht überall so gut, dass man am liebsten mehrmals dort essen würde.

Ebenfalls zu empfehlen: Marché Bastille, ein Bauernmarkt, der jeden Donnerstag und Sonntag stattfindet. Frisches Obst, cremiger Käse, Oliven, Wurstwaren. Hier decken sich auch die Einheimischen ein. Perfekt für ein spontanes Picknick an der Seine!

Praktische Tipps fürs Schlemmen in Paris

Blick auf Paris, Crossaint © Adobe Stock | rabbit75_fot

 

  • Trinkgeld: Service meist inklusive, aber über 5–10 % freuen sich alle.
  • Essenszeiten: Lunch zwischen 12-14 Uhr, Dinner ab 19:30 Uhr
  • Reservierung: Bei beliebten Restaurants unbedingt vorher reservieren, besonders abends.
  • Wasser: „Une carafe d’eau“ – kostenloses Leitungswasser.
  • Bäckereien: Früh hingehen = beste Auswahl.

Karte zu den TOP Food-Spots in Paris

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Häufige Fragen zu Essen in Paris

Mein liebster Paris-Tipp?

Trau Dich und probiere etwas, das du nicht kennst. Setz dich in ein Café, das nicht im Reiseführer steht. Lass dich treiben, schnapp dir ein Sandwich und setz dich an die Seine. Deine Nase, dein Bauch und vielleicht auch dein Herz zeigen dir den Weg. Nach deinem ersten echten Pariser Croissant wirst du verstehen, warum Foodies hier ein bisschen anders ticken. Bon appétit!

Was ist das berühmteste Essen in Paris?

Wenn wir über Essen in Paris sprechen, kommen wir an einigen Klassikern nicht vorbei. Für mich persönlich ist das Croissant unschlagbar – goldgelb, buttrig und am besten noch warm aus dem Ofen. Aber die Stadt hat mehr Stars: Crêpes an jeder Straßenecke, Zwiebelsuppe mit Käsekruste zum Dahinschmelzen, Schnecken, die besser schmecken als sie klingen, und natürlich Macarons in sämtlichen Pastellfarben.

Was ist das berühmteste Restaurant in Paris?

Da streiten sich selbst leidenschaftliche Esser. Viele nennen das Le Jules Verne im Eiffelturm (wegen der Aussicht), andere das legendäre L’Ambroisie. Das berühmteste Restaurant ist für mich nicht das mit der spektakulärsten Aussicht, sondern das, in dem die Tische eng stehen, Stammgäste sich kennen und über das Essen diskutiert wird wie über ein wichtiges Fußballspiel. Wo die Stimmung stimmt, stimmt meist auch das Essen.

Angebote zur Reiseplanung: Paris

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