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Meeresrauschen

Luxusurlaub im RIU Palace Maldivas – Willkommen im Paradies

10.01.2020
TUI Bloggerin Gabriela
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Reisebloggerin Gabriela möchte einmal ausprobieren, ob ein Inselurlaub auf den Malediven das Richtige zum Entspannen ist. Als Unterkunft hat sie das 5-Sterne RIU Palace Maldivas gewählt.

Anreise zum RIU Palace Maldivas

Zugegeben, die Anreise auf die Insel Kedhigandu im Dhaalu Atoll ist schon ein wenig aufwändig. Wir nehmen den Nonstop-Flug mit Condor von Frankfurt zur Hauptstadt der Malediven, Malé. Da der Hinflug ein Nachtflug ist, gönnen wir uns die Premium Economy Klasse und kommen einigermaßen ausgeschlafen am kleinen Flughafen an.

Nachdem wir unsere Koffer haben, bringt uns ein Mitarbeiter von RIU zum Nationalen Flughafen, der gleich nebenan ist. Es geht nämlich mit einer Maschine der Manta Air nach Kudahuvadhoo. Ca. 35 Minuten ist der Flug lang und wir bekommen tatsächlich ein Getränk, eine Süßigkeit und einen Apfel auf dem kurzen Flug. Nochmals 5 Minuten benötigt der Bus vom Flughafen zum Hafen und dann haben wir es nach 20 Minuten Bootsfahrt geschafft. Wir stehen in der Rezeption des RIU Palace Maldivas.

Unterbringung im RIU Palace Maldivas

Einen Willkommensdrink und eine kurze Einweisung zum „Inselleben“ später, sitzen wir in einem Golfcart und werden über die 800 Meter lange Brücke, die das RIU Palace Maldivas mit dem RIU Atoll auf der Insel Maafushi verbindet, zu unserer Juniorsuite gebracht. Wir fahren vorbei an den Wasservillen des RIU Palace. Immer drei Suiten teilen sich einen Gebäudekomplex, die mittlere hat sogar noch einen kleinen, eigenen Pool auf der zum Meer hin offenen Terrasse.

Wir fahren vorbei an der Poolbar und dem halboffenen Restaurant, ein bisschen durch den Garten und dann haben wir unser Gebäude erreicht. Immer 8 Juniorsuiten teilen sich ein Gebäude. Wir haben Glück und haben eine obere Juniorsuite mit einem herrlichen Ausblick über den fast menschenleeren Strand.

Wir warten gar nicht auf unsere Koffer, sondern ziehen uns schnell unsere Badesachen an, die wir natürlich schon im Handgepäck haben und tauchen schnell ab in das herrlich warme, türkisblaue Wasser. Abtauchen ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn die Insel wird ja von einem Außenriff umgeben und die Lagune auf unserer Seite, die Sonnenuntergangsseite, wie wir abends feststellen, ist auch bei Flug kaum tiefer als hüfthoch, bei Ebbe sogar um einiges niedriger. Dafür können wir aber schon mit bloßem Auge viele bunte Fische erkennen, die sich zwischen den Korallen aufhalten.

Mit Tauchermaske und Schnorchel ist das Ganze noch viel eindrucksvoller und bunter, wie wir ein bisschen später merken, als unser gesamtes Gepäck ankommt. Wir merken schnell, dass Badeschuhe ausreichen, die Flossen stören fast, denn um die empfindlichen Korallen zu schützen, stellen wir uns natürlich nur auf die sandigen Flächen des Meeresbodens dazwischen. Wir haben auch darauf geachtet, nur Sonnencreme zu nehmen, die die Korallen nicht absterben lässt. Besser schützen natürlich spezielle Schwimmshirts und Badeshorts vor der stark reflektierenden Sonne im Wasser.

Die Juniorsuite

Unsere Juniorsuite ist ziemlich groß, mit einem riesigen Kingsizebett, das unser Roomboy jeden Tag nach dem gründlichen Putzen mit wunderschönen Mustern aus Blüten und Blättern verziert. Den Getränkespender mit Rum, Gin usw. werden wir bei der riesigen All Inclusive Getränkekarte der verschiedenen Bars sicher nicht nutzen. Schon eher mal den Wasserkocher, für einen schnellen Kaffee oder Tee oder die Minibar, die auch jeden Tag gefüllt wird. Auf individuelle Wünsche der Gäste wird sehr gern Rücksicht genommen.

Im offenen Bad befinden sich zwei Waschbecken, Beautyprodukte, der Föhn und eine riesige Dusche mit normalem und einem Regenduschkopf. Die Toilette ist separat. Im großen Schrank hängen genug Bügel für alle Kleidungsstücke, ein Safe befindet sich ebenso hier, wie ein Bügelbrett und Bügeleisen. Eine große Kommode nimmt allen Kleinkram auf und am Schreibtisch sind genügend Steckdosen zu finden, genauso wie an jeder Bettseite. Ein Sofa mit Tisch vervollständigt die Einrichtung. Ich muss zugeben, den Fernseher habe ich nie angemacht, ich kann also nicht sagen, welche Sender zu empfangen sind.

Jeder erhält beim Checkin einen WLAN-Zugangscode und das WLAN funktioniert sogar am Strand hervorragend! Wer also dringend mit der Außenwelt in Kontakt bleiben muss, hat kein Problem damit.

Essen und Trinken

Für die Gäste des RIU Palace Maldivas stehen zum Hauptrestaurant mit Buffet noch 4 Spezialitätenrestaurants zur Verfügung. Das „Krystal“, ein Fusion-Restaurant und das japanische Restaurant befinden sich neben dem Buffetrestaurant. Die beiden anderen, das Steak House und das italienische Restaurant, auf der Nebeninsel mit dem RIU Atoll. Die Gäste dort können auf der Insel des RIU Palace Maldivas keine Leistungen in Anspruch nehmen, andersherum schon.

Animation, der Kinderclub, der Spabereich, die Wassersportbasis und auch der kleine, aber feine Shop befinden sich auf der größeren Insel des RIU Atoll. Abends finden hier in der großen Open-Air-Bar auch die Vorstellungen des RIU-Animationsteams statt. Auch die 24 Stunden geöffnete Sportsbar mit einer kleinen Ecke für Snacks ist hier angeschlossen. Wer den Weg über den Steg nicht laufen mag, kann jederzeit mit einem Golfcart gefahren werden. Der Shuttle fährt laufend hin und her.

Das Essen ist in allen Restaurants ausgezeichnet! Wir kommen sogar in den Genuss eines Galaabends mit einem großartigen Buffet, das noch mehr Auswahl bietet als sonst schon. Auf dem Buffet sind immer verschiedene Themenbereiche, asiatische Gerichte, mediterrane Speisen, viele verschiedenen Fleisch-und Fischgerichte. Sogar Schweinefleisch findet sich, obwohl wir uns in einem muslimischen Land befinden.

Die Logistik, die sich hinter den kulinarischen Genüssen verbirgt, fasziniert mich schon sehr, denn alles Fleisch, Obst und Gemüse ist so knackig und frisch, als käme es gerade vom Markt und nicht über das Meer aus einem ganz anderen Land. Generell sind die Buffets nicht mehr so überladen wie früher, denn es wird permanent frisch nachgelegt, aber geschaut, dass so wenig wie möglich übrig bleibt und damit vernichtet werden muss.

Meist bedient uns Yasir, ein junger Mann aus einer weiter entfernten Malediven-Insel. Er weiß schon am zweiten Tag, was wir gern trinken und stellt uns alles sofort mit einem Lächeln auf den Tisch.

Freundlichkeit und Service wird hier sowieso ganz großgeschrieben! Alle Angestellten, vom Gärtner bis zum Manager lächeln immer, fragen, ob alles recht ist, kümmern sich und versuchen schon jeden Wunsch zu erfüllen, ehe er ausgesprochen wurde. Bei über 60 Nationalitäten, die hier zu Gast sind, mit ihren vielen verschiedenen Ess-und Lebensgewohnheiten, sicher kein leichtes Unterfangen.

Wir fühlen uns jedenfalls zu jeder Zeit herzlich willkommen. Wer des Englischen, die Hauptsprache hier, nicht so mächtig ist, findet sogar Angestellte, die Deutsch reden.

Über und unter Wasser

Der Garten ist mit vielen verschiedenen Pflanzen herrlich grün, tausende von Setzlingen werden bald noch mehr Schatten spenden, als es die Palmen am Strand jetzt schon tun. Die Gärtner sind gut beschäftigt, einer holt uns sogar eine Kokosnuss vom Baum und schlägt sie uns auf, damit wir die erfrischende Kokosmilch genießen können.

ein Gärtner beschneidet die Palmen

Fasziniert hat mich besonders die Unterwasserwelt. Viele Fische haben hier bei den Korallen ihre „Kindergärten“. Winzige und größere Fische wuseln durch die Korallen, die langsam, nach der schlimmen Korallenbleiche, wieder anfangen zu wachsen. Auch ein paar Baby-Schwarzspitzenriffhaie und Baby-Mantarochen kann man hier immer wieder beobachten. Wenn sie größer werden, reicht ihnen die Lagune nicht mehr und sie begeben sich ins offene Meer.

Wir haben uns Tauchermasken, Schnorchel und Flossen selbst mitgebracht, man kann sie aber kostenlos an der Wassersportstation ausleihen. Dort sind auch Tauch-und Schnorchelausflüge buchbar, eine Bootsfahrt zu den Delfinen, die hier um die Inseln leben und natürlich Jetski-Touren. Tretboote, Kajaks und Standup-Paddleboards kann sich jeder kostenlos ausleihen. Wer Touren bucht, zahlt sie hier auch direkt, bar oder mit Kreditkarte. Hier kann sogar gewählt werden, ob in Euro oder US Dollar.

Das RIU Atoll

Der Manager vom 4 Sterne RIU Atoll nimmt sich zwei Stunden für uns Zeit und führt uns über die größere Insel. Zeigt uns sogar noch eine Wasserbungalow-Suite, die unserer Juniorsuite sehr ähnlich ist, aber noch eine freistehende Badewanne im Zimmer hat. Die Zimmer und Suiten hier sind etwas kleiner als im RIU Palace Maldivas, das ja aber auch 5 Sterne hat.

Beide Inseln werden über die eigene Meerwasserentsalzungsanlage mit Süßwasser versorgt und auch eine eigene Kläranlage nimmt das Schmutzwasser auf und reinigt es, bevor es z.B. als Bewässerung für den Garten genutzt wird.

Erholung? Ja!

Ich habe mich diese eine Woche hier unglaublich wohl gefühlt und mich zu keiner Zeit gelangweilt, wie ich es vor der Reise fast befürchtet hatte. Meine Bücher, die ich mir auf mein Tablet geladen haben, sind bis auf eines ungelesen geblieben. Mir hat das Wechselspiel der Wolken, das türkisblaue Meer, die Tiere unter Wasser (und auch mal am Strand) völlig gereicht, um mich zu beschäftigen. Ein Ausflug zum Schnorcheln am Riff und zu den Delfinen hat viel Spaß gemacht und würde ich jederzeit empfehlen.

Ich glaube, ich muss hier irgendwann mal wieder hin…


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