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Namibia: Meine Magie der Weite

03.02.2014

Wüste statt Winter: In Namibia, im südlichen Afrika, ist es Sommer, wenn es zu Hause schneit. Ich liebe das Land und war schon ein halbes Dutzend Mal da. Es ist für mich eine Reise zu mir selbst. Hier für Euch meine besten Tipps

Wenn Ihr die Hitze der Wüste nicht scheut, erlebt Ihr in Namibia einzigartige Momente. Denn Sommer bedeutet auch Regenzeit und jeder einzelne Tropfen überzieht die Wüste mit einem grünen Flaum. Momente für die Seele? Überall und ständig. Auf knallroten Dünen und allein in der (grünen) Wüste.

Mit dem Jeep rumpeln wir durch die Wüste
Sie ist nicht einfach nur eine Wüste: Die Namib ist so facettenreich, dass es mir bei der Fahrt hindurch jedes Mal den Atem stocken lässt und den Puls beschleunigt. Ich fahre von Lüderitz im Süden Namibias hinauf nach Swakopmund, eine Übernachtung habe ich auf Rostock Ritz eingeplant, die ehemalige Farm gehört heute zu den schönsten Lodgen des Landes.

Asphaltierte Straßen gibt es nicht, unser Toyota rumpelt über staubige und steinige Pisten. Immer wieder schlittert der Geländewagen durch tiefen Sand, doch mit dem Allradantrieb ist das kein Problem.

Wüste mit Hügel im Hintergrund und kleinen Schirmakazien

Die typischen Schirmakazien der Savanne wachsen auch in der Wüste von Namibia

Die Wiege der Erde – hier ist sie
Scheinbar endlos zieht sich der Weg durch die rund 80 Millionen Jahre alte und rund 95.000 Quadratkilometer große Wüste, die zu den ältesten Gegenden der Erde zählt – sie gehörte einst zum Superkontinent Gondwana. Um mich herum grau-beige Weite, die irgendwo, flirrend vor Hitze, mit dem strahlend blauen Himmel verschmilzt.

Ich halte an, steige aus dem Auto. Es ist so still, dass ich Angst habe, taub geworden zu sein. Kleine Steinchen knirschen unter meinen Schuhen, ich atme tief den warmen, würzigen Duft des afrikanischen Bodens ein. Das Gefühl, ganz allein mitten in dieser gigantischen Wüste zu stehen, überwältigt mich. Goldgelbes, trockenes Gras überzieht die Fläche, vereinzelt ragen dunkelgrüne Büsche daraus hervor.

Sossusvlei ist ein Traum in Rot: Die berühmte Dünenlandschaft, wohl die älteste Wüste der Welt, ist Namibias Wahrzeichen. Die Salzpfanne des Sossusvleis bildete sich am Tsauchab-Fluss, als der versandete und eine Senke aus Salz und Lehm hinterließ. Ringsum ragen majestätisch die roten Dünen auf

Sossusvlei ist ein Traum in Rot: Die berühmte Dünenlandschaft, wohl die älteste Wüste der Welt, ist Namibias Wahrzeichen. Die Salzpfanne des Sossusvleis bildete sich am Tsauchab-Fluss, als der versandete und eine Senke aus Salz und Lehm hinterließ. Ringsum ragen majestätisch die roten Dünen auf

Hallo, lieber Strauß, wo willst Du denn hin?
Strauße laufen wie Perlen auf einer Schnur in weiter Ferne hintereinander her  – Pflanzen und Tiere suchen nach Wasser, sehnen den Regen herbei. Jeder Tropfen, der jetzt fällt, verwandelt die Namib in helles Grün. Ich teste es mit meiner Wasserflasche: Gebe ein paar Tropfen auf den vermeintlich leblosen, steinig grauen Grund und staune nicht schlecht: Innerhalb von zwei Sekunden entfaltet sich vorher unsichtbares Grün, bedeckt jeden Millimeter des feuchten Bodens.
Die Wüste lebt, jetzt weiß ich, dass es stimmt. Ein Moment, der meine Wahrnehmung verändert – ein Moment der mich alles andere vergessen lässt. Allein in der Namib, eine Reise, die mich zu mir selbst führt. Jedes Jahr aufs Neue.

Grüne Wüste

Urlandschaft in Afrika: Wenn sich graue Wolken über der Wüste Namib ballen, verfärbt sich die braune Wüste innerhalb von Tagen grün

Ein Zebra steht vor einem Gebüsch

Hallo, liebes Zebra – Du bist das perfekte Model!
Fotos (4): Kebel

Beim nächsten Mal erzähle ich Euch mehr über die Küstenstadt Swakopmund, und warum dort im Meer Flamingos baden.

TUI Reisetipp Namibia

Was Ihr in Namibia alles sehen solltet? Aaaalso: Fishriver Canyon, Etosha Nationalpark, Windhoek, Lüderitz, Swakopmund, die Kalahari, und… und… und… Am Besten Ihr erkundet all diese sehenswerten Orte bei einer Rundreise. In zwölf Nächten seht Ihr während der Reise „Klassisches Namibia“ das alles (und noch viel mehr). Legt auf jeden Fall eine große Speicherkarte in die Kamera! Mehr Infos hier.

  1. Dienstag, 25. August 2015 um 11:57 Uhr Hans-Jürgen Röttger sagt: Antworten
    Deine Berichte sprechen mir aus der Seele. War selber mehr als 20 Mal in Namibia. Regen in der Namib ist nicht so oft, hatte aber einmal heftigen Regen und hatte die Idee, von der herrlich blühenden Namib Grundstücke in Deutschland zu verkaufen. (Natürlich Spaß) Bei einem Besuch in Namibia bin ich in auf dem Weg von Windhoek nach Swakopmund in der Namib hängen geblieben, weil der Swakop ein reißender Fluss war, der nicht zu überqueren war. Die einzige Brücke war schwer beschädigt. Das sind Momente, die man nie vergisst.Ich werde mit Begeisterung weiter Deine Berichte lesen und freue mich schon jetzt darauf. Noch ein großes Lob Deinen Fotos. Wirklich super.Hens-Jürgen Röttger
  2. Dienstag, 04. Februar 2014 um 15:41 Uhr Daniela Kebel sagt: Antworten
    Liebe Stefanie, vielen Dank! Ja, die grüne Wüste ist wirklich wunderbar. Aber in der Trockenzeit find ich es fast noch reizvoller in der Namib. Hoffe, Du kannst bald wieder hinreisen!
  3. Dienstag, 04. Februar 2014 um 15:17 Uhr Stefanie sagt: Antworten
    Ach wie schön, das weckt Erinnerungen an den eigenen Namibia Urlaub vor vier Jahren :-) Wir waren damals Ende März nach starken Regenfällen und haben dadurch leider nicht so viele exotische Tiere gesehen, weil sie nicht auf die Touri-Wasserstellen angewiesen waren. Trotzdem und gerade weil es erst kurz davor geregnet hat, bot sich ein unvergessliches Bild von Namibia. Das sonst so trockene Land war überzogen mit frisch spriesendem Grad und hat wunderbar geleuchtet. Traumhaft! Freu mich auf deinen Artikel zu Swakopmund!

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