TUI.com verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Unterwegs mit...

Tansania Safari – Afrikas Wildnis hautnah erleben

07.11.2022
TUI Reiseexperten
Alle Beiträge anzeigen
Die Big 5 live und in Farbe beobachten. Zebras und Affen hautnah erleben. Übernachten in den wunderschönsten Lodges inmitten von Natur. Wer will das nicht einmal selbst erleben? TUI Kollegin Eva hat sich ihren Traum erfüllt und nimmt euch mit auf eine abenteuerliche Safari Rundreise durch Tansania.

Ich habe mich schon im Voraus informiert, wie abwechslungsreich die Natur- und Tierwelt in Tansania ist, doch was meine Augen dort vor Ort gesehen haben, hätte ich mir im Traum nicht ausgemalt. Neben den bekannten Big 5 (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) habe ich noch viele andere sehr beeindruckende Tierherden und Einzelgänger gesehen.

Jambo Jambo! Bei so einer liebevollen Begrüßung geht mir persönlich so richtig das Herz auf. In diesem Moment habe ich mich definitiv in das atemberaubende Tansania verliebt.

Gemeinsam mit meinem Freund habe ich die 7-tägige Tansania Safari TUI Tours Best of Tansania gebucht. Vier verschiedene Nationalparks werden dabei besucht: den Tarangire Nationalpark, den Serengeti Nationalpark, den Lake Manyara Nationalpark und den Ngorongoro Krater Nationalpark.

Die Übernachtungen, die Verpflegung und verschiedene Ausflüge sind im Rundreisepreis inkludiert. Eine Selbstfahrerrundreise ist in Tansania nicht möglich. Für mich war es aber auch so viel angenehmer, im Rahmen der Kleingruppensafari (mindestens zwei und maximal sechs Gäste) und gemeinsam mit unserem sehr erfahrenen Rangerguide die wilde Natur zu entdecken.

Die Abreisetage sind derzeit wöchentlich mittwochs. Mein Partner und ich sind im April 2022 gereist und wir hatten sehr angenehmes Wetter. Tagsüber wurde es schon sehr warm, circa 25 Grad Celsius und nachts angenehm kühl. Geregnet hat es die gesamte Woche nicht.


Tansania Safari: Herzlich Willkommen in Arusha!

Nach dem entspannten, über die TUI gebuchten Flug, ging es mit Qatar Airlines von Frankfurt über Doha zum internationalem Flughafen Kilimanjaro und dann in das wunderschöne Arusha Serena Hotel. Das Hotelteam hat meinen Partner und mich sehr herzlich empfangen und direkt zu einem Spaziergang zum See Duluti mitgenommen. Ein tolles Programm, um erstmal in Afrika anzukommen und erste Eindrücke vom Land, den Leuten und Tieren zu bekommen. Am nächsten Morgen startete dann die Entdeckungstour mit unserem Guide in einem komfortablen Geländewagen.

Elefantenfamilien im Tarangire Nationalpark

Unsere Rundreise begann mit einer Fahrt in den Tarangire Nationalpark. Der Ranger forderte uns direkt auf kurz auszusteigen, damit er das Dach unseres Geländewagens öffnen konnte. Wie cool ist das denn! Nun hatten wir also ein Cabrio, aber trotzdem mit Sonnenschutz. Das hat sich auch schon in den ersten Minuten gelohnt, denn wir haben direkt fünf Teenager Löwen beim Kuscheln und Spielen entdeckt. Ich traute meinen Augen nicht! Kaum hatten wir den Park befahren, wartete dort schon Simba mit seinen Geschwistern auf uns.

Übrigens Simba heißt Löwe auf Swahili. Der Guide kommunizierte mit seinen Kollegen über ein Funkgerät und immer wenn das Wort „ Simba“ gefunkt wurde, bin ich sofort aufgesprungen und habe mich am Dachgeländer festgehalten und genau geschaut, wo die Löwen liegen.

Unser nächstes Nachtquartier war die Tarangire Safari Lodge, welche direkt oberhalb des gleichnamigen Flusses Tarangire liegt. Hier verbrachten wir unsere Mittagspause und ich konnte von der Terrasse aus eine große Elefantenherde beim Trinken und Baden beobachten. Bei der Pirschfahrt am Nachmittag folgte schon das nächste Highlight: die Entdeckung einer Elefantenfamilie mit einem kleinen Kalb, welches noch von der Elefantenkuh gesäugt wurde. Der krönende Abschluss dieses abenteuerreichen Tages war unser Abendessen unter freiem Sternenhimmel.

Die Tierwelt des Ngorongoro Krater

Die nächsten zwei Tage unserer Tansania Rundreise hielten ein besonderes Naturwunder für mich bereit. Der Ngorongoro Krater ist eine grüne Oase, in der die Tierdichte extrem hoch ist. Überall wo ich hinsah, entdeckte ich große Ansammlungen von Gnus, Büffeln, Zebras und Affen. Im Tal konnten wir Nashörner, Nilpferde und sogar Flamingos beobachten, die sich an den Kraterseen vergnügten.

Mein persönlicher Tipp für eine Tansania Safari: Bringt viel Geduld mit! Es lohnt sich wirklich längere Zeit in der Nähe der Tiere zu verbringen, um ihr Verhalten in der Gruppe, beim Fressen, Schlafen und sogar Spielen in Ruhe beobachten zu können. So habe ich zum Beispiel längere Zeit bei einer Warzenschweinfamilie verbracht, um das genüssliche Schlammbaden und Grunzen beobachten und hören zu können. Übernachtet habe ich in der Ngorongoro Serena Safari Lodge, welche direkt am Kraterrand mit einem fantastischen Blick auf die unberührte Natur und den Sonnenaufgang gelegen ist.

Die Serengeti darf nicht sterben

Der Krater ist das Eintrittstor zu einem der bekanntesten Nationalparks Afrikas: Der Serengeti. Der Name bedeutet in der Massai Sprache „das endlose Land“. Dies war auch mein erster Eindruck; eine endlose, recht karge Steppe. Doch unser lieber Guide belehrte mich eines Besseren: Diese Weiten weisen vor allem viele Baobab Bäume, „Leberwurstbäume“ und Felsformationen „Kopjes“ auf. Und das sind „Gebiete von Katzen“. Also gilt hier besondere Obacht!

Das Glück war auf unserer Seite, denn gleich zu Beginn entdeckten wir mehrere Löwenfamilien. Diese kuschligen Katzen dösten in der warmen Mittagszeit unter und auf den Bäumen und kuschelten mit ihren Kleinen.

Auf der gegenüberliegenden Seite wachte der König der Löwen über sein Rudel und genoss mit Abstand zu den Weibchen und Nachwuchs ein kühles, schattiges Plätzchen. Das Auto parkte so nahe vor den Löwen, dass ich sie atmen, laut gähnen und genüsslich schmatzen hören konnte.

Die Gemütlichkeit nahm beim nächsten Stopp ein zügiges Ende. Drei hungrige Geparden suchten die Steppe nach Nahrung ab und waren von unserem Besuch nicht ganz so begeistert wie wir. Unruhige Blicke und ein ständiges Umkreisen des Autos veranlassten mich, darum zu bitten, weiterzufahren. Die Kätzchen sollten lieber wieder in Ruhe gelassen werden. Trotzdem einer der faszinierendsten Momente unserer Tansania Safari Tour.

Den krönenden Abschluss des Tages bescherten mir drei Leoparden. Schon von weitem sah ich etwas vom Ast herunterhängen: Die vier Pfoten eines vollgefressenen Leoparden, der ein Nickerchen hielt. Das Auto parkte wieder direkt unter der großen Katze, sodass ich quasi ihre Punkte zählen konnte. Sie ließ sich absolut nicht von uns stören und zuckte im Tiefschlaf. Der Ranger bekam in dem Moment eine Meldung über das Funkgerät, dass zwei Bäume weiter die Kinder gerade ihr Abendessen fraßen. Wir fuhren dorthin und tatsächlich, die Szene war nichts für schwache Nerven. Die Jungtiere haben gerade eine Gazelle zerfleischt.

Der Lake Manyara

Der vorletzte Tag begann mit einer langen Fahrt durch die Serengeti zum Lake Manyara. Am frühen Morgen haben wir verschiedene Löwenpaare aus unmittelbarer Nähe beobachten können. Mein Magen drehte sich schon etwas, als ich einen Kater beim Verspeisen seines Frühstücks beobachtete und im Nachgang einen weiteren Kadaver entdeckte, der von Hyänen und Geiern zerpflückt wurde. Meine Seh- und Geruchsnerven sollten sich nicht beruhigen, denn es folgte ein weiteres Highlight: der Hippo Pool. Hier badeten die Riesen in einem großen See, schnauften und grunzten eng aneinander gedrängt und genossen die Abkühlung in der warmen Sonne am Morgen.

Die letzte Übernachtung genoss ich in der Lake Manyara Serena Safari Lodge direkt am See. Der Abend hielt noch die Beobachtung einer Elefantenfamilie für mich bereit.

Besuch des Shanga Projekts

Das Shanga Projekt konzentriert sich auf das Recycling von Plastik, Metall und Glas sowie auf die Herstellung von Wollartikeln. Hier haben mich die körperlich eingeschränkten Mitarbeiter sofort an die Hand genommen und mir gezeigt, welche Gegenstände sie aus den unterschiedlichen Materialien herstellen.

Dieser Abschluss der Rundreise hat mir nochmal gezeigt, dass ich wirklich sehr herzlich willkommen war. Nicht nur hier – überall begegneten mir die Menschen immer mit einem freundlichen „Jambo“ und haben mir ermöglicht, dieses wunderschöne Land im Osten Afrikas so richtig genießen zu können.

Mein Tipp für euren Anschlussaufenthalt: Nach einer aufregenden Tansania Safari empfehle ich auf jeden Fall einen entspannten Badeaufenthalt auf Sansibar einzuplanen. Reisebloggerin Anja zeigt euch ► 8 gute Gründe für eine Reise nach Sansibar auf.

Letzter Stopp: Hakuna Matata im TUI BLUE Bahari Zanzibar

Ein kurzer Inlandsflug von Arusha zum Inselflughafen auf Sansibar dauert nur eine Stunde und es eröffnet sich ein buntes, naturreiches Eiland mit traumhaft, weißen Sandstränden.

Das TUI BLUE Bahari Zanzibar***** ist der perfekte Ort, um die Herzlichkeit, den umfangreichen Service und eine hervorragende internationale und afrikanische Küche zu genießen.

Die Hotelanlage ist sehr weitläufig und gepflegt. Zum Entspannen findet ihr hier Hängematten und bequeme Fat Boys Liegekissen. Perfekt, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und eine frische Kokosnuss von der Palme zu schlürfen.

Das TUI BLUE Bahari Zanzibar***** verfügt außerdem über ein sehr abwechslungsreiches Verpflegungsangebot. Es gibt mehrere Bars und Restaurants und es ist für jeden Geschmack etwas Leckeres dabei. Wer nicht nur entspannen und genießen möchte, kann sich den anspruchsvollen Fitnessangeboten der TUI BLUE Guides anschließen und an abenteuerreichen Ausflügen auf der Insel teilnehmen.

Am Abend dürfen sich die Gäste über ein sehr geschmackvolles Unterhaltungsprogramm freuen. Ich habe die abwechslungsreichen Darbietungen am Abend sehr genossen und es war toll, bei einem leckeren Cocktail mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Ein rundum perfekter Abschluss einer unvergesslichen Reise aus abenteuerlicher Tansania Safari und Entspannung pur!


Weitere Afrikainspirationen auf dem TUI Blog

Safari Lodges: Unsere TOP 5 in Afrika

Namibia und Südafrika – die optimale Kombination für Afrikaanfänger

Zu Fuß durch den südafrikanischen Busch: Ein Erfahrungsbericht

Die Big Five Safari mal anders: Mit dem Boot zu den Marine Big 5 von Südafrika


Wir freuen uns über Kommentare!

Dieses Blog nutzt Gravatare. Besorg dir ganz einfach einen eigenen Gravatar.
Achtung: Dein Kommentar wird vor der Freischaltung manuell geprüft.