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Meeresrauschen

Antigua und Barbuda: So viele Strände wie das Jahr Tage hat

25.03.2014

Antigua und Barbuda, zwei „Inseln über dem Winde“, gehören zu meinen Lieblingszielen in der Karibik – nicht nur, weil man dort prima segeln kann. Sonne, Meer und Partys sorgen für so viel gute Laune, dass auch nach dem Urlaub noch genug davon übrig ist

Stingray-City ist keine Stadt. Es ist das flachste Stück einer türkisfarbenen, badewasserwarmen Lagune im Nordosten von Antigua, nahe Seaton’s Village. Wer hierher kommt, schwimmt mit den Stachelrochen.

Das Boot legt an. Von den Atlantikwellen  ist dank Riffen und Felsen nichts zu spüren. Die hellgrauen, an fliegende Untertassen erinnernden Fische, warten schon auf uns. Sie sind sehr anschmiegsam – und so verfressen, dass sie nicht nur nach dem Futter schnappen. Um einen für ein Foto etwas höher zu locken, halte ich ein bockwurstgroßes Calamari-Stück etwas aus dem Wasser. Doch statt danach zu springen, beißt mir das gefräßige Vieh zwischen die Beine und versucht – trotz Badehose – meinen besten Freund zu verschlucken! Ich sag euch: Rochen haben zwar zum Glück keine Zähne, aber allerhand Saugkraft…

Werbespotreife Optik: mein Lieblingsstrand Carlisle Bay auf Antigua

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Reiner Puderzucker: der „Pink Beach“ von Barbuda

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1. Warum gerade diese beide Inseln?

Ganz klar: Mit 365 verschiedenen, meist schneeweißen und von knackigem Grün eingefassten Sandstränden nimmt Antigua einen Extraplatz auf meiner Trauminselliste ein. Ideal für einen Urlaub finde ich die Mischung aus tropischer Natur und karibischer Lebensart. Treffen sich hier zwei Leute, ist das bereits eine Party. Kommen dazu noch ein paar Steeldrums (die traditionellen Blechinstrumente aus Ölfässern und anderen Metallgefäßen erinnern an ein Küchenorchester, aber lassen die Post unglaublich abgehen…) und einige Cocktails, braucht man sich für den Rest des Tages nichts anderes mehr vorzunehmen.

Das kleinere, 40 Kilometer entfernte Barbuda mit pinkfarbenen Korallensandstränden und Fregattvogelkolonie ist der perfekte Platz zum Chillen und Zu-zweit-sein.

Übrigens, noch was zum Thema Glück: Antigua und Barbuda gehört zu den Ländern mit den meisten Hochzeiten und den wenigsten Selbstmorden!

Die Riesen-Rochen sind zwar friedliche Kerle, aber trotzdem manchmal etwas frech

Die Riesen-Rochen sind zwar friedliche Kerle, aber trotzdem manchmal etwas frech

Per Boot von Antigua nach Barbuda: Dieser Schönen macht’s offensichtlich Spaß

Per Boot von Antigua nach Barbuda: Dieser Schönen macht’s offensichtlich Spaß

2. Das stimmt nicht!

Entgegen anders lautenden Gerüchten hat sich der amtierende US-Präsident nicht als Gipfelstürmer auf Antigua verewigt. Vielmehr hat ihm zu Ehren die überwiegend schwarze Bevölkerung des Inselstaats dessen höchsten Berg (402 Meter) am 4. August 2009 in „Mount Obama“ umbenannt.

Zumindest nicht ganz wahr ist auch diese Behauptung: Wer Antiguas Unterwasserwelt erkunden will, muss schnorcheln oder tauchen. Ich habe auch die dritte Möglichkeit ausprobiert und bin den Korallenriffen per Hightech-U-Boot „Subcat“ auf den Grund gegangen. Durch große Bullaugen sah ich Korallen, Fische, Schildkröten, Schlangen, Spinnen, Quallen… sowie einen Taucher, der mit den Tierchen für die Kameras posierte.

3. Mein Lieblingsstrand

Zugegeben, alle 365 Strände von Antigua hab ich nicht getestet. Doch ich bin sicher, dass mir keiner besser gefällt als der üppig umwachsene Puderzucker-Strand der Carlisle Bay mit Blick auf blaues Meer und weiße Segel.

Dank der Korallenriffe ist die Karibik um die beiden „Inseln über dem Winde“ besonders ruhig. Deshalb sind die sturmsicheren Naturhäfen von Antigua und Barbuda bei Seglern aus aller Welt beliebt.

4. Schlemmen, Ausgehen, Shoppen

In Antiguas Hauptstadt St. John’s gibt es die beste westindische Küche im Commissioner Grill in der Redcliffe Street.

Ein touristischer Hotspot Antiguas ist English Harbour an der Südspitze der Insel, einst Heimathafen des berühmten englischen Admirals Lord Nelson. Dessen Flottenbasis, Nelson’s Dockyard, ist heute ein Museum.

Die beste Sicht auf die ganze Bucht bietet Shirley Heights. Zweimal die Woche klingeln in der ehemaligen Festung hoch über English Harbour die Pans der Steelbands – bei Bier und Barbecue. Unbedingtes Muss nicht nur zu Gegrilltem ist „Susie’s Hot Sauce“. Dieses wohl bekannteste Produkt der Insel wird bis heute per Hand in der privaten Küche hergestellt – von Rosie McMaster, der „schärfsten Frau der Karibik“.

Ein schickes Abendessen zu zweit am längsten Strand der Insel zwischen Sonnenuntergang und Sternenhimmel gönnen wir uns im Sandals Grande Antigua, einem Fünf-Sterne-Resort im Old-Italian-Look.

Auf die Gefahr hin, dass es nicht die einzige bleibt: Auf meiner Insel-Skala von 1 bis 6 gibt’s für Antigua und Barbuda eine 1!

TUI Reisetipp Antigua

Jetzt wissen wir wo der Werbespot für Ferreros Kokos-Konfekt „Raffaelo“ gedreht worden sein könnte: Auf Antigua. Die Puderzuckerstrände findet Ihr auch in den umliegenden Buchten neben dem Hawksbill Beach Resort – apropos Kokos-Konfekt! Wenn Euch „im Sand liegen“ zu wenig ist, dann versucht doch mal Sunfish-Segeln, Golfen oder Reiten am Strand. Mehr Infos hier.


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