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Meeresrauschen

Ciao bella – auf Rundreise durch Sardinien

22.08.2018
TUI Bloggerin Stefanie
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Auf Sardinien grünt und blüht es. Von Oleander-Wäldern über Kakteen, Zitrusfrüchten, Weinbergen bis hin zu Wolfsmilch, Myrte und Kapern. Diese Insel beeindruckt mit einer großen Pflanzenvielfalt. Auch die smaragdgrünen Buchten und schönen Sandstrände haben es TUI Bloggerin Stefanie angetan. Sie nimmt euch mit auf ihre Rundreise durch Sardinien.

Pflanzenvielfalt auf Sardinien

Los geht es im Süden

Feine Sandstrände, türkis blaues Wasser, malerische Buchten und Sonnenschein – mit diesen Vorstellungen im Kopf machen wir uns im Juni auf nach Sardinien – und sie wurden alle erfüllt. Diese beeindruckenden Landschaften verzaubern einen sofort. Weil uns im Vorfeld vorgeschwärmt wurde, dass die gesamte Insel so schön ist, haben wir uns für eine Sardinien Rundreise entschieden. So lernten wir kurzerhand Sardinien, entgegen dem Uhrzeigersinn, kennen und lieben.

Am Flughafen von Cagliari werden wir freudestrahlend von unserer TUI Reiseleitung Lucia begrüßt. Mit ihr und einer lustigen Truppe von ca. 20 Personen erkunden wir in den nächsten sieben Tagen diese Perle des Mittelmeeres. Die Vorfreude und die Erwartungen sind groß! Lucia schließen wir sofort ins Herz. Sie ist 66 Jahre alt, trägt kurzes graues Haar, lange Röcke, viel Schmuck, neongelbe Turnschuhe und natürlich pinken Lippenstift. Mit ihrer tiefen Stimmte versorgt sie uns mit allen Informationen zu ihrer Heimatinsel.

Sardiniens schöne Küste

Los geht unser Mutter-Tochter-Trip in der Hauptstadt Cagliari im Süden. Nach einem Sightseeing-Spaziergang durch die Stadt machen wird es uns an einem sonnigen Plätzchen in einem Café gemütlich und genießen den Flair der Stadt. Bei leckerem Eis und Kaffee kann man die Zeit vergessen, aber das wäre, auf einer geführten Rundreise, nicht so günstig. Also auf zum Bus und weiter geht es in Richtung Westen.

Sardinien ganz typisch und lecker

An uns zieht eine wunderschöne Natur vorüber. Von Oleander-Wäldern über riesige Kakteen und schroffe Felsen ist alles dabei. Aber vor allem ist Sardinien für seine smaragdfarbenen Küsten bekannt. Die Fahrt führt durch kleine Bergdörfer, auf Serpentinenstraßen entlang und an Weinbergen vorbei.

Einige Foto-Stopps und viele Kilometer später kommen wir am Abend in Alghero an. Die Stadt muss bis morgen warten, aber um im Meer zu schwimmen ist immer Zeit. Am inzwischen leeren Strand lassen wir den Tag ausklingen. Am nächsten Vormittag geht es zu Fuß durch Alghero. Die vielen kleinen Gassen, niedlichen Geschäfte und der schöne Hafen begeistern uns sofort. Vorbei geht es an einigen Kirchen, der alten Stadtmauer und großen Bildern von netten älteren Herrschaften. Von vielen Hauswänden lächeln sie uns entgegen. Die Fotos zeigen über hundertjährige Sarden. Ganz in der Nähe gibt es ein kleines Dorf in dem man als Hundertjähriger noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Hier werden viele Bewohner hundert Jahre und älter. Noch schnell ein Korallenarmband für Mutti gekauft, denn dafür ist Sardinien bekannt, und schon geht die Reise weiter.

Hier werden viele Bewohner hundert Jahre und älter.

kleine Gassen in Alghero

Inzwischen sind wir im Norden der Insel angelangt und es gefällt uns immer besser. Heute besuchen wir ein Städtchen hoch oben in den Bergen. In Castelsardo pfeift der Wind um die Türme der winzig kleinen Kirchen und wir haben einen herrlichen Ausblick auf das Meer. Zwischen kleinen Gassen und steilen Treppen nehmen wir in einem beschaulichen Restaurant Platz und bestellen natürlich Spaghetti Bolognese. Die Wirtin kocht selbst und es schmeckt fantastisch. Kulinarisch kommt man auf Sardinien voll auf seine Kosten. Alles ist frisch und lecker. Egal ob ein uriges Hirtenessen, ein Gläschen italienischer Wein, Cappuccino & Co. oder Eis, Eis, Eis. Hier schmeckt alles nach Urlaub und Sonne.

Lucia im Gespräch beim Körbe flechten in Castelsardo

Karibikfeeling am Mittelmeer

Wir fahren immer weiter Richtung Nordspitze und da ist er endlich: Der Traumstrand an dem sofort Karibikfeeling aufkommt. Kristallklares Wasser schimmert in allen möglichen Blautönen und der helle Sandstrand lädt zum Träumen ein. In Trinitá d‘ Agultu e Vignola könnten wir es einige Tage aushalten, aber auf einer Rundreise geht es immer weiter. Dafür ist sie eine gute Gelegenheit die gesamte Insel kennen zu lernen und ein anderes mal an die schönsten Fleckchen zurück zu kehren. Korsika ist nur einen Katzensprung entfernt und an einen Aussichtspunkt in Santa Teressa Gallura winkt sie schon von weitem – die französische Insel Korsika.

► Die 10 schönsten Strände auf Sardinien hat euch Nicole zusammengestellt

ein Träumchen

Luxus in Porto Cervo an der Smaragd-Küste

Nun geht es an der Westküste entlang Richtung Süden und wir lernen immer mehr über die Geschichte, die Bevölkerung und das Leben auf Sardinien. Lucia wird nicht müde uns mit lustigen Anekdoten und Geheimtipps zu erfreuen. Sie erzählt von dem weißen Esel – auf den man hier besonders stolz ist – und von den vielen Schildkröten – den „caretta, caretta!“. Die Hälfte unserer Rundreise ist vorüber. Hinter uns liegen inzwischen die Stadt Olbia, viele Korkeichen und die typischen Nuraghen (prähistorische Turmbauten). Und vor uns ein Tag im Promi-Hotspot Porto Cervo an der Costa Smeralda („Smaragd-Küste“).

Wir schlendern gemütlich an den Luxuswagen und Designer-Boutiquen von Etro, Fendi, Gucci & Co. vorbei. Immer darauf gefasst, dass uns hinter der nächsten Ecke die Clooney´s, Cameron Diaz oder Sharon Stone in die Arme laufen. Natürlich halten wir die Kamera für den perfekten Schnappschuss immer im Anschlag. Am Hafen glitzert das kristallklare Wasser in der Sonne und mit ihm die Mega-Yachten um die Wette. Es ist einfach wunderschön, auch wenn sich die Stars und Sternchen heute nicht blicken lassen.

Yachthafen in Porto Cervo

Flamingos?! Sehe ich richtig?

Weiter geht´s! Es gibt immer wieder die Gelegenheit kleine Badepausen in den Buchten einzulegen und sich zu erfrischen. Auch wenn es manchmal etwas anstrengend ist, bietet eine Rundreise wirklich die Möglichkeit viel zu sehen und noch mehr zu erleben. Wir nehmen jeden Tag neue Eindrücke auf und viele schöne Fotos mit nach Hause. Inzwischen haben wir unseren Ausgangsort Cagliari wieder erreicht, packen die Koffer und nehmen langsam Abschied von dieser bezaubernden Insel. Aber nicht ohne einen Zwischenstopp bei den Flamingos einzulegen. Diese putzigen rosafarbenen Gesellen stehen genügsam in den Salzseen rund um Cagliari. Es ist schon längst da, aber jetzt kommt es nochmal richtig auf – das karibische Feeling. Oder wer vermutet schon Flamingos in Italien?! Ciao bella – zauberhaftes Sardinien! Wir sehen uns bestimmt bald wieder!


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