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Kultur

Städtereise mal anders: Nostalgische Fahrradtour durch Amsterdam

21.04.2015

Helene hat Deutschland aufgrund ihres Auslandssemesters temporär den Rücken gekehrt und erkundet derzeit unser kleines, aber doch so facettenreiches Nachbarland Holland. Was sie bisher erlebt hat und welche Tipps sie für euren Urlaub in den Niederlanden hat, erzählt sie euch heute.

Seit nun schon knapp zwei Monaten kann ich die Niederlande zu meinem neuen Zuhause auf Zeit zählen. Nicht nur, dass sich mein wöchentlicher Einkauf mit mehr Milchprodukten angereichert hat, nein auch die typisch holländische Lebensart schlägt mir positiv aufs Gemüt. Käse, Butter und Milch – ich bin in Holland angekommen! Für eine kleine Auszeit vom Lernstress habe ich mich auf eine Erkundungstour durch Amsterdam begeben. Intensiv, prägnant und eindrucksvoll genau so war mein Kurzurlaub in Amsterdam.

Auf zwei Rädern durch Amsterdam

Angekommen in der Landeshauptstadt, in der rund 810.000 Einwohner leben, habe ich schnell bemerkt, wieso sie auch die Hafenstadt genannt wird. Amsterdam liegt nicht nur direkt an der Nordsee, sondern wird ähnlich wie Venedig von Hunderten Grachten durchzogen. Wasser und Brücken gibt es hier genug. Ich habe mir überlegt, meinen ersten Eindruck von Amsterdam durch eine landestypische Ortserkundung zu verschaffen. Gesagt, getan und somit habe ich mir kurzerhand ein Hollandfahrrad, welches aus einem dicken Rahmen und dem typischen Fahrradkorb besteht, in einem der unzähligen Fahrradläden gemietet.

Fahrrad fahren in Holland

Erkundungstour auf dem Hollandfahrrad

Für euch ein kleiner Tipp: Macht euch etwas schlau über die unterschiedlichen Fahrradhändler hier, die Konkurrenz schläft nicht und somit könnt ihr ein paar Euros sparen, die ihr dann für kulinarische Highlights ausgeben könnt. Jetzt kann es also richtig losgehen.

Der Wilde Westen im Fahrradsattel

Welch besseren Ausgangspunkt gibt es, als den zentralen Hauptbahnhof im Inneren der Stadt. Von hier aus ist es wirklich nicht weit und ihr könnt den ersten Ausflugstipp des Tages erreichen. Mein erstes Ziel war die Openbare Bibliotheek Amsterdam. Von hier habt ihr einen wunderbaren Ausblick über die gesamte Stadt. Lasst die Seele etwas baumeln und genießt einen köstlich duftenden Kaffee auf der Terrasse der obersten Etage des Gebäudes. Nach einer kurzen Auszeit ging es für mich zurück auf’s Fahrrad, jedoch nach weiteren fünf Minuten auf dem Sattel bemerkte ich sehr schnell, dass es andere Regeln als die normale Straßenverkehrsordnung gibt 😀 Fahrradfahrer sind hier die Nummer eins und Autos bremsen fast für jeden Fußgänger oder dem „Cowboy auf zwei Rädern“.

TUI Hoteltipp: Radisson Blu Hotel Amsterdam

Radisson Blu Hotel AmsterdamZentral gelegen, nur 1,2 km vom Hauptbahnhof entfernt, in einem Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, befindet sich das Radisson Blu Hotel Amsterdam. Der ideale Ausgangspunkt, um die niederländische Hauptstadt zu erkunden.
Mehr Informationen und Buchung.

Amsterdam Sightseeing mal anders

Ihr könnt natürlich euren Kurzurlaub in Amsterdam mit den typischen Sehenswürdigkeiten wie der portugiesischen Synagoge, dem Anne-Frank-Haus, der Heinecken Brauerei oder dem Rembrandt Museum gestalten. Ich wollte allerdings die Stadt etwas individueller erleben und habe einfach alles Unerwartete mitgenommen und ausprobiert. Leider müsst ihr bei vielen Sehenswürdigkeiten länger anstehen und als ich wieder einmal genug davon hatte und ich lieber die Sonne genießen wollte, erblickte ich das Tulpen- und Käsemuseum. Im Tulpenmuseum könnt ihr zum Beispiel die verschiedensten Tulpenzüchtungen bewundern, ihr könnt allerdings auch jede Art von Blumensamen vor Ort erwerben. Wenn ihr also wieder in euren eigenen vier Wänden zurück seid, könnt ihr immer noch einen Hauch der niederländischen Blumenvielfalt genießen.

Im Käsemuseum müsst ihr einfach gewesen sein. Noch nie in meinem Leben habe ich soooo viele verschiedene Käsesorten auf einmal gesehen. Nicht nur, dass jeder Käse golden schimmerte, dazu roch es noch so köstlich. Ich habe nicht lange überlegt und mich ins Käsegetümmel gestürzt. Jetzt weiß ich jedenfalls, dass kein Käse besser schmeckt als der „Old Amsterdam“.

Doch noch etwas Mainstream Sightseeing in Amsterdam

Okay, am Ende muss ich noch zugeben, dass mich eine Sache ganz besonders gereizt hat: Ich wollte unbedingt ein Foto von dem „I amsterdam“ Slogan, welches Bild jeder besitzt, der in letzter Zeit in Amsterdam war. Auf dem Museumsplatz hinter dem Rijksmuseum könnt ihr den Willkommensgruß und zugleich das Zeichen für Integration auffinden.

So wisst ihr was, ich bin mit meiner kleinen aber individuellen Amsterdamtour am Ende angelangt. Mein Fotoalbum ziert jetzt solch ein „I amsterdam“- Bild und wer weiß, was ihr noch so außergewöhnliches in Amsterdam entdeckt. Ich bin ja noch eine Weile hier, also wenn ihr noch bessere Tipps für einen Kurzurlaub in den Niederlanden habt, dann lasst sie mich wissen. Bis dahin verbleibe ich mit holländischen Grüßen 🙂

  1. Sonntag, 26. April 2015 um 13:42 Uhr Michael aus Dresden sagt: Antworten
    Hallo Ihr Lieben, heute und morgen werde ich es sicher nicht hinbekommen, mal in Amsterdam aufzutauchen. Aber vielleicht ist es für das kommende Jahr eine Option. Das habe ich nämlich reisemäßig noch nicht verplant. Der schärfste Konkurent ist allerdings im Augenblick Zürich, da war ich noch niemals und es lockt möglicherweise ein kostenfreies Quartier. Einstweilen werde ich aber auf jeden Fall hier in Dresden mal schauen, ob es ein Geschäft gibt, das die Käsemarke "Old Amsterdam" führt. Das möchte ich gerne selbst feststellen, ob dieser Käse tatsächlich so einzigartig ist. ich bin auch ein großer Käsefreund und immer zu einem diesbezüglichen Experiment bereit. Michael aus Dresden

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