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Kultur

Weihnachten in anderen Ländern- Weihnachtsbräuche in Amerika und Asien

15.12.2014

Im dritten Teil über Weihnachten in anderen Ländern wird es noch einmal frostig kalt und sommerlich warm. TUI Bloggerin Helene verrät euch heute, welche Unterschiede es bei den Weihnachtsbräuchen in Amerika und Fernostasien  gibt.

Fast haben wir es geschafft. Nur noch wenige Tausend Kilometer und ich bin einmal mit meinem Finger um meine leuchtenden Globuslampe gewandert. Während meine Dominosteine nun auch schon von der andauernden Hitze meiner Heizung anfangen zu schmelzen, lasse ich es mir nicht nehmen und füttere meine freudige Weihnachtsstimmung weiter mit Leckereien an. Auf geht es nach Amerika!

Pssst … Papa Noël stapft vorbei an Heiligabend

Einmal von Afrika aus über den Atlantischen Ozean geflogen, beginne ich meine Amerikareise in Südamerika. Meine erste Durchreisestation ist Brasilien. Wusstet ihr, dass im Land des Sambas der Nikolaus und der Weihnachtsmann ebenfalls andere Namen besitzen? Nein es ist nicht Santa Claus. Vielleicht habt ihr schon einmal was von Papa Noël gehört. Hierzulande freuen sich Jung und Alt über die Gaben vom Nikolaus. Heiligabend wird dann Papai Noël erwartet, und nachdem dieser über das offene Fenster alle Geschenke in den Schuhen abgelegt hat, geht es nicht selten an den Strand baden. Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie über warme Weihnachten nachgedacht, aber es hört sich ganz idyllisch an. Eine weitere Besonderheit findet ihr bei den peruanischen Nachbarn. Im Gegensatz zu unserer typischen Stolle wird hier ein Hefekuchen namens Panetón verzehrt. Laut den Bildern ähnelt diese aber sehr unserer deutschen Spezialität. Das ist die perfekte Idee, da muss ich doch kurz mal mein Stollenkonfekt probieren.

Zu zweit am Strand die Sonne genießen

Verbringe Weihnachten am Strand

Merry Christmas for everyone in den USA

Weiter geht es nach Nordamerika. In Mexiko sowie auch in einigen weiteren Teilen in Lateinamerika werden sogenannte Las Posadas gefeiert. Diese vorweihnachtlichen Feiern werden insgesamt 9 Tage gefeiert und jeder Tag steht dabei für einen Monat der Schwangerschaft von Maria. Eine meiner Lieblingstraditionen ist das Zerschlagen einer Piñata. Die bunt gestalteten Figuren werden an Weihnachten mit Mandarinen, Guaven, Zuckerrohr und Erdnüssen gefüllt und anschließend von den Kindern mit Stöcken zerschlagen. Übrigens der größte Weihnachtsbaum stand 2009 in Mexiko und umfasste 110m. Dabei dachte ich immer, dass nur Deutsche so baumvernarrt sind.

Angekommen in den USA, muss ich als Erstes wissen, wieso wir hier eigentlich immer von „Happy Xmas“ sprechen. Ob bei Städtereisen nach New York oder Florida überall könnt ihr diese Worte finden. Ich habe herausgefunden, dass das große X für den Buchstaben „Chi“ im griechischen Wort „Christos“ steht. Seit 1551 hat sich dieser Buchstabe eingebürgert. Santa Claus kommt natürlich an Weihnachten nicht allein durch die Schornsteine, sondern er hat immer seine Rentiere mit im Schlepptau. Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitzen und Rudolph werden bei den US-Amerikanern nie vergessen. Aus diesem Grund stellen viele Familien an Weihnachten extra Zuckerstückchen vor die Tür. Die fleißigen Helfer sollen schließlich auch belohnt werden. Die Kinder in den Familien werden hingegen anders belohnt. Wer hier am Weihnachtsabend die gläserne Weihnachtsgurke am Baum als Erster entdeckt, bekommt anschließend ein zusätzliches Geschenk.

Schneeflöckchen, Weißröckchen an Weihnachten in Asien

Überall werden die Weihnachtsbäume geschmückt.

Es ist nicht mehr viel Zeit bis Weihnachten.

Für den asiatischen Kontinent möchte ich euch nur einen kleinen Abriss über einige kleine Weihnachtstraditionen geben. Habt ihr beispielsweise gewusst, dass Weihnachten kein gesetzlicher Feiertag in Japan ist? Dieser Tag wird vielmehr als genutzt, um Zeit mit Freunden oder Kollegen zu verbringen. Santa Claus kommt also trotzdem und bringt kleine Geschenke, was auf dem asiatischen Kontinent nicht immer typisch ist. Beispielsweise in China werdet ihr Dun Che Lao Ren mit einem Sack voller Geschenke antreffen und in Russland Väterchen Frost. Kennt ihr auch noch all die schönen russischen Weihnachtsmärchen? Wie ich es geliebt habe, bei Oma im Kuschelsessel die Nachmittage vergehen zu lassen. Erwische ich noch heute manchmal ein Märchen, kann ich einfach nicht wegschalten. Naja, irgendwie muss die Fastenzeit in Russland ja glücklich überstanden werden.

Im Endspurt auf meiner kleinen Weihnachts-Weltreise habe ich nebenbei noch erfahren, dass aufgrund des Schneemangels die Weihnachtsbäume auf den Philippinen mit weißem Sprühlack besprüht werden und sogar in Abu Dhabi 2010 der teuerste Weihnachtsbaum der Welt aufgestellt wurde. Mit sagenhaften 11,5 Mio. Dollar erstrahlte der künstliche Baum im Emirates Palace Hotel. Das Streben nach Superlative ist mir jedoch leider zu bunt und glitzrig. Da bevorzuge ich dann doch lieber das malen von Rangolis in Indien. Diese können ebenfalls funkelnd verziert werden und gelten als die Weihnachtstradition schlechthin.

  1. Montag, 15. Dezember 2014 um 16:41 Uhr Lars M. sagt: Antworten
    Dass die Weihnachtsbäume auf den Philippinen mit weißem lack bespührt werden wusste ich gar nicht. Aber ob das wirklich so schön aussieht? da geht doch der ganze herrliche Tannenduft verloren.

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