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TUI fly Kolumne: Entspannt abheben, erholt landen – meine besten Flugtipps

30.11.2018

Seit nun schon 3 Jahren arbeitet Marlene als Flugbegleiterin bei der TUI fly – ein Job, den sie mit jeder Faser ihres Körpers liebt. In unserer Kolumne nimmt sie euch mit hinter die Kulissen ihres Berufalltags und lässt euch an den schönsten, lustigsten und emotionalsten Momenten ihres Jobs teilhaben. Heute gibt euch Marlene die besten Flugtipps, damit ihr ganz entspannt abheben und landen könnt.

Wer, wie, wo, was, wieso, weshalb, warum? Im Laufe der Zeit stellen mir Familie, Freunde, Bekannte und auch Gäste oft Fragen rund um das Thema Fliegen. Mit der Erfahrung habe ich mir einige Hacks angeeignet, die das viele Reisen um einiges erleichtern. Diese Tricks sind viel zu nützlich, um sie für sich zu behalten, deswegen verrate ich euch mal die besten.

Der beste Platz im Flugzeug

Fangen wir bei der Vorbereitung an. Die Flüge sind gebucht und der Abflug rückt immer näher. Zeit, die richtigen Plätze im Flieger zu reservieren. Aber welche? Es gibt viele Meinungen darüber, wo im Flugzeug der sicherste Platz ist.  Hier kommen die Plätze im vorderen Bereich des Flugzeuges in Frage und die Plätze vor und hinter den Tragflächen. Doch fokussiere ich mich lieber auf die Plätze, die den höchsten Komfort bieten: Soll die Toilette in der Nähe sein und möchte man schnell aus dem Sitz gelangen, sollten Plätze im hinteren Teil und am Gang gebucht werden, am besten in der letzten Sitzreihe. Wer hier sitzt, dem muss aber bewusst sein, dass er während des Fluges selten zur Ruhe kommt, da die Toiletten stets gut besucht sind und sich in der Nähe die Bordküche befindet. Wer möchte, kann so auch mal einen kurzen Plausch mit uns führen. Feinfühlige wählen Sitzplätze im vorderen Teil. Dort sind Turbulenzen meist weniger bis gar nicht zu spüren.

Jeden Monat lässt euch Marlene an ihrem Job als TUI fly Flugbegleiterin teilhaben

Jeden Monat lässt euch Marlene an ihrem Job als TUI fly Flugbegleiterin teilhaben

Meine persönlichen Handgepäck Hacks

Ein gut gepacktes Handgepäck ist die halbe Miete!

Damit kommen wir zu meinen persönlichen Handgepäck Hacks. Ein gut gepacktes Handgepäck ist die halbe Miete, und hier lerne ich selbst nach drei Jahren immer wieder Neues dazu. Im Handgepäck sollten sich immer die wichtigen Dinge befinden wie Pass, Geldbeutel, Hausschlüssel, Reiseunterlagen und Handy. Auch das Ladekabel sollte dort seinen Platz finden. Ebenfalls unerlässlich im Handgepäck sind Medikamente, die täglich eingenommen werden müssen – sie wären im aufgegebenen Koffer fehl am Platz. Neben diesen ist es ratsam, eine Reiseapotheke zusammenzustellen, reduziert auf Kopfschmerzmittel und Nasenspray. Ja, ein Nasenspray ist immer wichtig. Ist eine Erkältung im Anflug und die Nase schwillt zu, kann es im Sinkflug sehr schmerzhaft werden.

Ohrstöpsel, ein großer Schal oder eine kleine Decke sind auch nicht schlecht. Handcreme, Desinfektionsmittel, Taschentücher und Kopfhörer sind ebenfalls kleine Helfer, die ich immer in meiner Handtasche habe.

Meine Devise lautet: Das Handgepäck sollte immer für den Fall gepackt sein, dass der Koffer einmal entscheidet lieber an einem anderen Ort Urlaub zu machen, als man selbst.

Ganz wichtig vor dem Aussteigen: die Sitztaschen absuchen, ob auch der Geldbeutel und das Handy wieder eingepackt worden sind. Denn diese beiden Gegenstände werden gerne und oft vergessen.

Die wichtigsten Dinge sollten im Handgepäck verstaut werden: Pass, Geldbeutel, Hausschlüssel, Reiseunterlagen und Handy sowie Medikamente.

Die wichtigsten Dinge sollten im Handgepäck verstaut werden: Pass, Geldbeutel, Hausschlüssel, Reiseunterlagen und Handy sowie Medikamente.

Essen und Trinken während des Fluges

Jetzt zu einem Thema, das leider oft unterschätzt wird in der Fliegerei: essen und trinken. Besonders bei sehr frühen Abflügen kommt es hin und wieder vor, dass Passagiere Kreislaufprobleme bekommen. Oft ist nach kurzer Befragung die Ursache klar: Vor dem Abflug wurde zu wenig bis gar nicht getrunken oder gegessen.

Zugegeben, selbst ich bekomme morgens keinen Bissen runter, wenn der Wecker um halb vier klingelt. Wasser, Tee oder Kaffee sollten dennoch getrunken werden. Optimal ist ein Smoothie oder eine Banane, denn die bieten genügend Zucker für den Blutzuckerspiegel. Werden regelmäßig Medikamente eingenommen, ist es wichtig, mit seinem Arzt abzuklären, wann diese eingenommen werden sollen, wenn der Abflug schon um 6 Uhr morgens ansteht.

Wasser sollte immer dabei sein!

Auch wenn die Preise im Duty-free-Shop erhöht sind: Wasser sollte immer dabei sein, denn besonders während des Starts kann durch die Erweiterung der Blutgefäße der Blutdruck sinken, was wiederum Kreislaufprobleme nach sich ziehen kann. Ihr könnt auch eine leere Wasserflasche mitbringen und diese dann am Flughafen mit Leitungswasser füllen. Die meisten Flughäfen bieten sogar Wasserspender an. Sobald wir in der Luft sind, ist die Luft trockener, und der Körper muss wegen des niedrigeren Luftdrucks viel mehr leisten. Daher empfiehlt es sich auf einem vierstündigen Flug, zwei bis drei Liter zu trinken. Ich weiß, das ist schwierig zu schaffen und ich lasse es leider auch viel zu oft schleifen. Die Erfahrung zeigt aber: Wer während des Fluges genügend trinkt und isst, kommt erholter und voller Tatendrang am Urlaubsziel an.

Ein letzter Tipp zum Abschluss

Bevor ich es vergesse: Ein wertvoller Tipp lautet, wer den Flieger als Letzter verlässt, bekommt am Gepäckband seinen Koffer schneller. Denn es bringt herzlich wenig aus dem Sitz zu springen, sobald die Anschnallzeichen erloschen sind. Spätestens am Gepäckband treffen sich alle wieder.

 

TUI fly Kolumne

Hier kommt ihr direkt zum Profil von ► Marlene

NEUE ONLINEKOLUMNE:
AUS DEM JOBALLTAG EINER FLUGBEGLEITERIN

Jeden Monat lässt uns TUI fly Flugbegleiterin Marlene an ihrem Joballtag teilhaben. Hier geht es zu ihren bisher veröffentlichten Kolumnen:

Eine Liebeserklärung an meine Kollegen, unsere Gäste und meinen Beruf
Mister Status, Groß – Größer – Handgepäck, Der Toilettengänger: Die Big 5 der Fliegerei
Sommersaison gleich Hauptkampfzeit
Was kommt bei euch auf den Klapptisch? Über regionale Unterschiede beim Bordessen
Flugbegleiter sind doch nur Saftschubsen! – Vorurteile und Klischees in der Fliegerei


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